Hat sie etwa interesse ?

Dabei
2 Sep 2022
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#91
Hallo guten Abend ich wollte dieses Thema eigentlich gar nicht aufmachen. Jedoch weis ich nicht wie ich damit umgehen soll.

ich gehe ja ganz normal auf die Arbeit und die Polizistin habe ich ja auch paar mal gesehen. Und ich merke wie sie mich immer noch wieder anschaut. Ich rede mit einem Kollegen und sie schaut immer wieder in meine Richtung. Oder sie steht an der wand und ich bin paar Meter weiter und da schaut sie auch in meine Richtung. Ich ignoriere sie komplett und schenke ihr keine Beachtung aber merke das sie mich anschaut.

ich verstehe es einfach nicht die Sache ist doch vorbei da war doch nie was, wieso guckt sie mich dann an ??? Es ist gefühlt einfach eine komische Situation zwischen uns…

ich bin etwas verwirrt und weis nicht was ich machen soll einfach weiter ignorieren in der Hoffnung das sie aufhört oder soll ich sie darauf ansprechen ?!

es tut mir leid das ich dieses Thema wieder aufmache aber meine Kumpels zieh ich in dieser Angelegenheit besser nicht mehr zu Rate.

LG
Ippo
 
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Dabei
24 Sep 2017
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#92
@Ippo , reiß dich endlich zusammen und hör auf, sie anzustarren - Leute schauen nämlich, wenn sie ständig angegafft werden. Sie hat kein Interesse. Du brauchst sie auch nicht zu "ignorieren", schenk ihr einfach nicht mehr Aufmerksamkeit als den anderen Polizist:innen, die würdest du ja auch grüßen und sonst in Ruhe lassen, wenn man nichts voneinander braucht.
 
Dabei
2 Sep 2022
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#93
Ich starre sie nicht an. Und angaffen tue ich sie auch nicht…. Aber gut okay. Ich wurde aus ihrem Verhalten einfach nicht schlau. aber okay ich lege das beiseite danke für deine Antwort.

LG
ippo
 
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6 Mrz 2013
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#94
Naja, ob sie dich ansieht kannst du ja nur sehen wenn du sie ansiehst. Und wenn du jemanden ansiehst, schaut der halt zurück, und das war’s auch schon.
 
Dabei
2 Sep 2022
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#95
Ist schon okay man muss das jetzt nicht vertiefen.vielleicht liegt der Fehler auch bei mir und ich nehme diese Sachen mit den Blicken viel zu ernst.
 
Dabei
24 Sep 2017
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#96
Ist schon okay man muss das jetzt nicht vertiefen.vielleicht liegt der Fehler auch bei mir und ich nehme diese Sachen mit den Blicken viel zu ernst.
Es ist absolut und ausschließlich dein Fehler. Je eher du das einsehen kannst, umso besser für dich. Du hast dich verrannt. Ich weiß, das ist verwirrend, aber du siehst etwas, das nicht da ist - das ist ja auch verständlich, jede noch so kleine Verliebtheit geht doch immer mit einem gewissen Realitätsverlust einher - aber aber du musst jetzt aufpassen, dass es nicht schlimmer wird, das ist auf Dauer nämlich sehr anstrengend für dich.
Und wenn du etwas siehst, das da wäre, wenn sie dich tatsächlich anstarren würde, was sollte das bedeuten? Dass sie heimlich Interesse hat und dir aber einen Korb gibt und das soll die Basis eurer Beziehung sein? Sie würde dann schon auf dich zukommen. Oder dass sie dir etwas vormachen möchte? Ganz sicher nichts, womit du dich dann beschäftigen solltest.
 
Dabei
2 Sep 2022
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#98
ich weis es ja nicht das ist es ja ich dachte die sache wäre aus der welt. Ganz erhlich es ist jetzt schon anstrengend. Ja genau das ist es was ich mir vorgestellt habe. Genau diese unklarheit in dieser ganzen Geschichte und das von anfang an macht mich so kirre. Ich möchte einfach nur meine Ruhe haben. Wieso kann ich die Dinge nicht sehen wie sie sind. Ich bin der Mann hier und genau so möchte ich mich auch verhalten.


@Landlady_bb ja das stimmt unter Liebe stelle ich mir was anderes vor
 
Dabei
24 Sep 2017
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Dann geh doch einfach davon aus, dass sie ein schlechtes Gewissen hat, obwohl sie das absolut nicht zu haben braucht. Am Ende wirst du es nie wissen, aber wenn es dir hilft, damit abzuschließen, nimm es einfach an, dass es so ist. :)
 
Dabei
2 Sep 2022
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Ja das werde ich. Es muss einfach wieder für mich normal werden wenn man sich sieht. Ich meine es gab ja auch eine Zeit davor. Ich wünsche mir die Reife zu erlangen dadrüber zu stehen und mein gekränktes Ego zu da rauszulassen obwohl ich dachte das ich das bereits geschafft habe.
 
Dabei
10 Jun 2015
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Ippo, bitte nimm mir das nicht wieder krumm, aber so langsam mache ich mir ernsthafte Sorgen.
Du hast noch immer nicht verstanden, geschweige denn akzeptiert, dass diese Frau eine Fremde
für dich war, ist und bleiben wird, die weder eine Rolle in deinen Gedanken spielen will, noch von
dir erwartet, dass du auf sie reagierst.
Komm doch da endlich mal an, sonst drehst du noch weitere Runden. Und was dein gekränktes Ego
betrifft, die Frau hat ihre Distanz nie verlassen und damit auch keine Absicht verfolgt, dich zu kränken.
Ich meine das nicht böse, aber du hast eine total übersteigerte Erwartungshaltung Frauen gegenüber,
die dich, wenn du nicht lernst, die unbedingt nötige Distanz zu halten, immer wieder in ähnlich
unangenehme Situationen bringen wird, während dein Gegenüber nicht mal eine Ahnung davon hat,
was du dir zusammenreimst.
Ippo, Frauen nur als mögliche Partnerinnen/Beute zu betrachten, selbst dann, wenn man dich nicht dazu
ermutigt hat und Kontakt auf persönlicher Ebene gar nicht stattgefunden hat, ist keine gesunde
Umgangsform mit dem anderen Geschlecht.
An dieser Haltung mußt du arbeiten, sonst war diese Geschichte noch nicht deine letzte Enttäuschung.

Ich wünsche dir alles Gute, Rapante
 
Dabei
2 Sep 2022
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Ich nehme dir das nicht krum. Ganz im Gegenteil diese verbale Ohrfeige habe ich gebraucht. Ich möchte das ganze doch selbst in Wirklichkeit nicht mehr. Ich möchte mich ändern ich weis das ich an mir arbeiten muss. Aber ich habe hier schon genug reden geschwungen und immer etwas anderes gemacht anstatt auf euch zu hören. Es tut mir leid…

gute Nacht
 
Dabei
2 Sep 2022
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@Rapante wie lerne ich diese unbedingte nötige Distanz zu halten ? Ich möchte aus dieser Geschichte lernen. Ich habe jetzt begriffen das diese Geschichte mit dieser Frau eine tärumerei mit wunschndenken gewesen ist. Es ist wie du sagst und ich kann es auch akzeptieren. Ich möchte mich verändern auch wenn es jetzt für mich ein negatives Erlebnis gewesen ist, muss es doch etwas geben was ich aus dieser Geschichte für mich positives ziehen kann.
 
Dabei
2 Sep 2022
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Ob das ausreichend ist….ich habe kein gutes Gefühl. Es machen sich in mir immer mehr negative Gefühle breit.
 
Dabei
2 Sep 2022
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Diese Geschichte ist jetzt zu Ende. Und ich habe das Gefühl jetzt vor einem Scheideweg zu stehen.
mich weis nicht ob ich länger den Kopf oben halten kann.
 
Dabei
24 Sep 2017
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Du bist gerade sehr emotional. Da kann man dir glaube ich nicht mehr mit "sieh es doch sachlich, es ist doch gar nichts passiert" nicht mehr kommen.
Kannst du nicht eine:n Freund:in anrufen und den Sonntag über etwas Schönes machen, spazieren oder essen gehen oder so?
 
Dabei
2 Sep 2022
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Hallo guten Abend,

war in den letzten Tagen nicht gut drauf deshalb konnte ich auch hier nichts schreiben….hatte negative Gedanken, ich habe mich wieder sehr schlecht gefühlt…mein Selbstbewusstsein ist weg . Ich habe gemerkt ich habe ein großes Problem mit rückschlägen, Niederlagen und Zurückweisung umzugehen. Es ist als würde eine Welt zusammenbrechen. Ich bin nicht so männlich wie ich immer dachte. Habe auch wieder geweint wie damals. Ich gehöre wohl zu sensibelen Sorte..

ich wollte euch nochmal einen Dank aussprechen besonders rapante und Zufallsgenerator.

rapante dein Beitrag hat mich extrem getroffen aber mir auch die Augen geöffnet.
 
Dabei
10 Jun 2015
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Lieber Ippo, woher kommt dieses Bedürfnis, dich selbst so abzuwerten ?
Hättet ihr euch näher gekannt und sie hätte dir mitten ins Gesicht gesagt, du nicht, weil ich dich scheiße
finde, hättest du Grund dich schlecht zu fühlen, so war es aber nicht.
Sie hat dich nicht anders behandelt als deinen Kollegen, weil sie sich vielleicht im Job nicht anquatschen
läßt, oder weil sie einen Partner hat, oder, oder, oder...sowas passiert.
Aber es passiert nicht nur dir, sondern jedem von uns.
Dich trifft es gerade härter, weil du dir ein Ideal gezeichnet hast, dem der echte Mensch nicht entsprochen
hat. Mal ehrlich, muß man damit nicht immer rechnen, sind mit großen Erwartungen nicht auch immer große
Enttäuschungen verbunden ?
Ippo, du sammelst Erfahrungen wie jeder von uns und du kommst leider auch nicht drum herum, Menschen
zu sehen, wie sie wirklich sind. Leider nicht selten, sehr oberflächlich und dumm.
Daran gewöhnt man sich und man kommt drüber hinweg. Man lernt aber zwangsläufig Distanz zu halten, um
nicht aus purer Blödheit, oder Fahrlässigkeit anderer, verletzt zu werden.
Häng deinen Wert nicht an Menschen, denen du gleichgültig bist.

Nix zu danken, Rapante
 
Dabei
2 Sep 2022
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Ich weis es nicht ich schätze ich habe ein negatives bild von mir selbst. Jede ablehnung, jede enttäschung setzt mir dann besonders zu und bestätigt villeicht diese selbstbild oder verfestigt es....

danke für deinen beitrag du hast eine gabe sachen so schön zu schreiben und genau auf den punkt zu bringen danke das du mich an deiner erfahrung teilhaben lässt.

LG
Ippo
 
Dabei
24 Sep 2017
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Wenn es dich tröstet, wir gehen erstmal alle schlecht mit Ablehnung um. Wir weinen alle - wobei ich finde, dass Weinen gar kein schlechtes Ding ist, es gibt viel beschissenere Alternativen. Wir müssen alle irgendwann und irgendwie lernen, dass wir okay sind. Wir sind okay! Das Problem ist, dass manche Menschen eben Pech damit haben, weil sie entweder oft oder spät oder harte Ablehnung erfahren und/oder ein soziales Umfeld, das zu wenig oder zu viel darauf achtet, einen aufzubauen. Dann dauert es eben länger, bis man sich okay findet.
Was mir half war meinem sozialen Umfeld Liebe und Unterstützung zu geben, wo es angebracht war, und ich habe gelernt, das zu verbalisieren. Mit anderen Worten, ab und zu muss man seine besten Freund:innen anrufen und sagen, dass man sie lieb hat.
Ab und zu muss man sich auch etwas Schönes gönnen. Ab und zu darf man auch wild masturbierend durch die Wohnung laufen!
Hab ich das richtig verstanden, du wohnst noch bei deinen Eltern?
 
Dabei
2 Sep 2022
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Hmm ich verstehe das heißt es ist normal jeder erfährt irgendwann Ablehnung. Ich habe das extrmest auf mich bezogen. Ich schätze ich habe das Bedürfnis den Menschen um mich herum gefallen zu wollen. Ich sollte erst lernen mich selbst zu mögen, dass ist etwas daran muss ich arbeiten. Ja ich wohne noch bei meinen Eltern bei muslimischen Familien ist das nichts ungewöhnliches:)
 
Dabei
22 Mrz 2021
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Ich schätze ich habe das Bedürfnis den Menschen um mich herum gefallen zu wollen.
Das wollen wir mehr oder weniger alle, und deshalb ist daran - zunächst - gar nichts Verwerfliches.
Entscheidend ist ein gesundes Mittelmaß.

Ich sollte erst lernen mich selbst zu mögen
In deinem anderen Thema habe ich ja gerade bewiesen, dass ich gut Sprüche klopfen kann. 😉 Hier ist noch einer, vielleicht hilft dir auch der ein bisschen: Ich bin nicht auf der Welt, um so zu sein, wie andere mich gern hätten.
Denn mal im Ernst jetzt: Ja, man neigt schnell mal dazu, sich den Kopf darüber zu zerbrechen, was andere von einem denken. Das ist auch in gewissem Maß für das zwischenmenschliche Miteinander richtig und wichtig.
Aber dreh das mal um: Interessiert es andere genauso sehr, was du über sie denkst?

Ach ja, und weil du deine muslimische Familie erwähnst: Es gibt ein kluges Gebot im Judentum und im Christentum, das besagt: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.
Kann man auch so interpretieren: Um überhaupt jemand anderen richtig mögen, schätzen und sogar lieben zu können, muss man zunächst zu sich selbst ein gutes Verhältnis haben.

Und jetzt denk mal weiter: Wenn du mit dir selbst gut bist und dich selbst sympathisch findest, dann strahlst du das auch aus und erleichterst es dann auch anderen, dich sympathisch zu finden - und vielleicht auch mehr.

Jetzt hoffe ich nur, mit meiner Erwähnung des Juden- und Christentums keine religiösen Empfindungen bei dir verletzt zu haben. Falls doch, dann entschuldige bitte, denn das habe ich garantiert nicht beabsichtigt.
 
Dabei
2 Sep 2022
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Ich schätze ich muss das Stück für Stück lernen, aber das werde ich. Man vergleicht sich halt immer mit anderen und ich glaube da kann man nur verlieren…. Alles gut mit deinem Beispiel aus den anderen Religionen hast du bei mir nichts verletzte warum auch ?? Ich bin froh das ich mich mit euch hier austauschen kann, eure Beiträge sind so sachlich und gut beschrieben nochmals danke dafür. Ich denke jetzt bin ich wirklich einen Schritt weiter gekommen ich danke euch sehr dafür :)

LG

Ippo
 
Dabei
22 Mrz 2021
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Ich schätze ich muss das Stück für Stück lernen, aber das werde ich.
Natürlich Stück für Stück. So was geht nicht von jetzt auf gleich.

Man vergleicht sich halt immer mit anderen und ich glaube da kann man nur verlieren….
Das kenne ich! So ging es mir in jüngeren Jahren ähnlich. Ich galt als Mauerblümchen, Brillenschlange, zu mager, unsportlich und deshalb "unsexy" ... Zudem lernte ich damals Cello, was "uncool" war, weil "brav". Später kam noch hinzu: Mittlere Reife statt Abitur, nicht aus Norddeutschland (dadurch sprach ich kein Plattdeutsch), somit "ungebildet", "peinlich" ... Noch später setzte sich das fort mit: DDR-Vergangenheit, Atheist, weiblich, aber ohne Kinderwunsch, somit Mensch zweiter Klasse; provinziell, deshalb "peinlich", ... Außerdem gehöre ich einer Berufsgruppe an, die recht unbeliebt ist - Leute meines Berufs gelten als "privilegiert" und "spießig". Hinzu kamen noch zwei Scheidungen in recht jungen Jahren, und beide Male war ich dabei "nicht clever genug".
Also, egal was und wie: Ich war einfach nicht "gesellschaftskonform". Ich passte nirgendwo 'rein.
Glaub mir, mein Selbstwertgefühl hat Schrammen und blaue Flecken bekommen, und mehrmals dachte ich sogar darüber nach, dass es vielleicht besser wäre, gar nicht mehr zu leben. Denn dann könnte mich niemand mehr zwingen, mich an irgendwelchen Leuten zu orientieren, denen ich so oder so nicht passe.
Aber dann war mein nächster Gedanke: Wenn ich das tue, dann haben diese Leute gewonnen. Aber es wäre ihnen wahrscheinlich egal.
Nein, dachte ich, diesen Gefallen tue ich niemandem.
Und dann machte ich sozusagen "Inventur" mit mir selbst und kam zu dem Schluss, dass ich mich okay finde und nicht verpflichtet bin, mich der Norm von Leuten anzupassen, die mich aus Gründen ablehnen, die nicht bei mir liegen, sondern in Wirklichkeit bei ihnen. Oder denen ich egal bin. Das einzige, wozu ich wirklich verpflichtet bin, ist, so zu leben, dass ich das, was ich tue und wie ich bin, vor mir selbst verantworten kann und niemandem Schaden zufüge oder zur Last falle.
Und so lange das so ist, lasse ich mich auf keinerlei Vergleiche oder Konkurrenz mit anderen mehr ein. Dann kann ich zwar nicht gewinnen - aber eben auch nicht verlieren.
 
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