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Wasserfall
Gast
es ist normal, wenn man auf den vierziger zugeht, dass man alles hinterfrägt und die vergangenheit revuepassieren lässt und sich fragt, was man will und wie die zukunft aussehen soll.
ich hab mich entschieden, dass ich das leben als abenteuer betrachte und einfach neugierig und gespannt bin
und ich habe erkannt, dass ICH es in der hand habe, wie es mir geht und wie ich mich fühle.
wichtig ist, sich auf das zu konzentrieren, was man hat und nicht auf das, was man nicht hat.
ich bin froh, dass ich aus der *kleinen, einfachen welt* raus bin. kein teenager bin. sondern erwachsen, erfahren und selbstbestimmend.
Das triffts in etwa. Ich hinterfrage, aber will eigentlich nicht hinterfragen müssen. Das Leben ist ein Abenteuer ja, mit sich stetig wandelnden Herausforderungen. Und das ist das Anstrengende dabei. In diesem Leben gibt es keinen Platz mehr für löchrige Hosen, in denen der Teigklumpen fürs Angeln gesteckt wird. Heute muss ich mir immer Gedanken machen, welches Bild ich abgebe, wenn ich in der Öffentlichkeit unterwegs bin. Ich weiß wie diesen kranke Gesellschaft tickt, die sich gern im Fremdschämen übt, über Peinlichkeiten bei anderen Menschen echauffiert. Und das muss jeder händeln. Einfach zu sich sagen "was ihr so denkt, interessiert mich nicht" geht nicht mehr. Ich darf nicht mehr "Schlumpi" sein.
