Noch zu :Eine schwere Entscheidung...

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Leni111

Gast
Nochmals Hallo!
Danke für eure Antworten:
Es ist schwer hier in aller Kürze hier meine ganze Beziehungsgeschichte zu erklären,aber soviel ist sicher:
1)Ich habe es mir NIEMALS und zu keiner Zeit "leicht gemacht"und meinen Mann bei dem geringsten Problem einfach alleine gelassen.Im Gegenteil:Ich habe immer das Gespräch gesucht,ihm immerwieder erklärt dass mir in unserer Beziehung viele Dinge fehlen-dass mir Gespräche fehlen.Er hat das immer ignoriert-hat mich ignoriert.Mein Fehler war sicher,dass ich vieles einfach hingenommen habe,einfach weil ich dachte ich liebe ihn und alles wird von alleine wieder gut.
2)Ich habe nie daran gedacht eine Sexualtherapie zu machen.Mir ist Sex sehr wichtig,aber ich hab immer dran geglaubt,dass wir das "Problem"selber in den Griff bekommen kônnen.Aber alles ist immer schwieriger geworden.
3)Ich bin seit 12 Jahren bei meinem Partner-seit 12 Jahren versuche ich ihn dazu zu bringen mit mir zu REDEN.ER schweigt alles tot.Probleme?Gibt es nicht.Und wenn dann muss man sie SOFORT beseitigen.Gefühle?Über die spricht man nicht.Alles ist nur Schein.Ganz furchtbar ist das und für mich kaum auszuhalten.
Ich bin niemand der eine Beziehung leichtfertig aufgibt um zu jemand anderes zu "flüchten".Ich bin niemand der bei dem kleinsten Problemchen davonläuft,aber ich bin nicht gewillt mich selber immer hinten anzustellen.
3)Natürlich muss ich bei allem was ich tue an meine Kinder denken.Sonst wäre ich eine Rabenmutter die einfach nur selbstsüchtig nur an sich denkt.Ich liebe meine Kinder über alles und Aussagen wie "dann bleiben die Kinder eben beim Vater.." ärgern mich.Niemals würde ich meine 2 zurücklassen.Eher würde ich mir ein Bein abtrennen.
"Typischer Fall von wegen den Kindern..." Niemand hier kann sich wahrscheinlich auch nur ansatzweise vorstellen was das bedeutet:Man baut sich sein ganzes Leben auf,man glaubt man es wäre für immer,man
Tut und macht -und irgendwann stellt sich heraus dass es nicht weitergeht.So eine Entscheidung trifft man nicht einfach von heute auf morgen.
Danke trotzdem für die Beiträge.
 
Weswegen schreibst Du Deinen Beitrag nicht in Deinem anderen Thread hinein? Ist doch dasselbe Thema.

Zu Deinen Punkten:

Du hast also geglaubt, dass ihr eure Probleme schon selbst irgendwie hinbekommt (und deswegen keine Hilfe in Anspruch genommen), was in der Hinsicht gehandhabt wurde, dass Du alles hingenommen hast im Glauben, alles regele sich von selbst. Kurz und gut: Deine Sicht der Problembewältigung besteht daraus, dass sich Probleme von selbst lösen. Wirklich sehr einleuchtend. Worin unterscheidest Du Dich dann von deinem Mann?

Wenn man mit seinem Partner nicht über Probleme reden kann (sei es weil er alles totschweigt oder weil Du glaubst, alles regele sich von selbst), dann muss man sich trennen. Was bewegt jemanden wie Dich, 12 Jahren so etwas mitzumachen? Aber anstatt eine Entscheidung mit Rückgrat und Verstand zu treffen und Dich zu trennen, gehst Du fremd. Das kann nicht im Sinne von irgendjemandem von euch sein.


Ergo: Wer nach mehreren Jahren (!) erfolgloser Versuche immer noch keine Paartherapie in Anspruch nimmt, weil er denkt, es regele sich von selbst oder man bekäme das schon hin, handelt mehr als fahrlässig. Klar hat auch Dein Partner eine nicht unbeträchtige Schuld an eurer Situation. Ich denke mal, ihr beide schenkt euch da nichts. Dennoch. Wenn es nicht mehr klappt, macht man einen sauberen Schnitt und gibt sich keiner Affäre hin. Oder glaubst Du, dass Unloyales Verhalten als Argument für fehlendes Rückgrat herhalten kann?
 
" Niemand hier kann sich wahrscheinlich auch nur ansatzweise vorstellen was das bedeutet:Man baut sich sein ganzes Leben auf,man glaubt man es wäre für immer,man
Tut und macht -und irgendwann stellt sich heraus dass es nicht weitergeht.So eine Entscheidung trifft man nicht einfach von heute auf morgen.

Nein, so eine Entscheidung trifft man nicht von heute auf morgen und ich denke da hängt sehr viel mit rein, das sich, jene die nie in solch einer Situation waren, gar nicht vorstellen können.

Meine Erfahrungen haben mich gelernt und ich war mal in einer ähnlichen Situation, dass wenn jemand nicht reden will und alles totschweigt, man es ihm nicht beibringen kann. Keine Paartherapie kann jemanden dazu bewegen, sich aus seinem Luftschloss zu entfernen und versuchen, es besser zu machen.
Über Gefühle sprechen - wenn es dein Mann nach 12 Jahren nicht kann, lernt er es sowieso nie.

Egal wie du dich entscheiden solltest - man soll seine eigenen Bedürfnisse niemals jahrelang hinten anstellen.

Wenn man sein Leben umstrukturiert und ändert - kommen einfach Probleme dazu - du siehst nicht was du gewinnst. Und du hast große Angst vor diesem Schritt deinen Mann zu verlassen, weil du Angst hast, dieses Leben, das du kennst zu verlieren.

Entweder man wagt den Sprung ins kalte Wasser, oder eben nicht. Es gibt kein Zwischending. Man kann nicht alles haben. Von daher wird dir früher oder später sowieso eine Entscheidung aufgezwungen bzw. das Leben wird diese, wenn du keine triffst, aufzwingen ;)

LG und alles Gute !
 
Nochmals Hallo!
Danke für eure Antworten:
Es ist schwer hier in aller Kürze hier meine ganze Beziehungsgeschichte zu erklären,aber soviel ist sicher:.....

Es geht um den Thread "Grosse Angst vor der Entscheidung......." im Gáste - Forum. Aus technischen Grúnden kann ich es im Moment nicht zusammen legen. Bitte keinen neuen Thread mehr, nur noch hier antworten. Dazu musst du dich anmelden.

Vor allem dein letzter Beitrag klingt jetzt so, als ob du dich rechtfertigen musst. Aber du musst dich nicht rechtfertigen, warum du nicht in einer Beziehung bleiben willst, in der du nicht glúcklich bist und nicht glúcklich werden kannst. Du musst eine Entscheidung treffen. Wenn du weisst, was du willst und dann dazu stehst, gibt es immer eine Alternative.

Und alles ist besser, wie deine dauernde Unzufriedenheit. Auch fúr deine Kinder. Und du musst das beenden, dass dein Leben aus einer Lúge besteht, endlich zu dem stehen, was du tust, es ihm sagen. Dein Doppelleben endlich beenden.
 
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