Schwer von Begriff - woran bin ich bei ihr?

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Max8456

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Okt. 2016
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Liebe Forengemeinde,

kurz zum Hintergrund:
Auf einer Datingplattform habe ich vor einigen Wochen eine nette Dame kennengelernt. Wir sind beide im gleichen Alter (Ende 20).
3. Date erster Kuss
5. Date miteinander geschlafen und die Nacht gemeinsam verbracht.

Wir leben beide in der gleichen Stadt, sie kommt gebürtig von hier und ich arbeite hier.
Jetzt ist sie für ihr letztes Semester nochmals an die Uni (einige hundert KM entfernt). Geplant ist, dass wir uns alle 2 Wochen sehen. Im Anschluss an ihr Studium hat sie bereits eine Stelle in unserer Stadt und kommt wieder zurück. Da auch ihre Familie etc hier ist.

Wir schreiben täglich und telefonieren auch täglich.
Von meiner Seite weiß ich, dass ich dabei bin, mich in die Dame zu verlieben und möchte gerne eine Beziehung.

Nur bin ich mir nicht sicher, ob wir das gleiche teilen... Und ob ich sie bereits fragen soll, ob sie meine Freundin sein möchte. (evtl. zu kitschig?) Ich möchte aber Gewissheit und möchte nicht "ahnen" was wir nun sind..

Was denkt ihr?
 
Und ob ich sie bereits fragen soll, ob sie meine Freundin sein möchte. (evtl. zu kitschig?)
Ich find sowas nicht kitschig sondern eher kindisch wie überhaupt diesen Definitionszwang.
 
Hallo Max,
ich finde den Begriff "Dame" irgendwie unpassend, klingt voll distanziert und wertfrei. Es ist eine junge Frau, mit der du dir mehr vorstellen kannst ;-)

Wenn man das so liest, dann denke ich, dass es ja eigentlich super gelaufen ist und nun halt die Sache mit der Distanz dazwischen funkt. Man kann sich ja nicht heraussuchen, wann man jemanden trifft, in den man sich "verguckt".
Ich fände es wichtig, dass ihr beide mal Klartext miteinander redet, denn nur dann wissen beide, was der andere will oder auch nicht will. 2 Jahre sind eine lange Zeit, sie ist jung, du bist jung und man kann sich da ganz schnell in gegensätzliche Richtungen entwickeln, einfach weil ihr beide einen völlig unterschiedlichen Alltag haben werdet. Jetzt schon zu planen, was in 2 Jahren sein wird, das halte ich für unrealistisch, denn man kann nie wissen, was in einem Monat ist oder so.

Miteinander den Kontakt halten, das ist alles schön und gut, aber ihr habt keinerlei körperliche Nähe, außer halt alle 2 Wochen. Das kann auf Dauer sehr frustig werden.
Frag sie nicht, ob sie deine Freundin sein will. Verstehe ich nicht, wie du darüber nachdenkst. Ihr habt immerhin schon einige Dates auf dem Konto und schon GV gehabt. Da wäre es mal an der Zeit miteinander zu reden, was ihr voneinander denkt und wie ihr fühlt.
Schwebezustände halte ich für absoluten Mist, denn man selbst neigt dazu sich Dinge zusammen zu fantasieren, die nicht unbedingt so sein müssen.
 
2 Jahre sind eine lange Zeit, sie ist jung, du bist jung und man kann sich da ganz schnell in gegensätzliche Richtungen entwickeln, einfach weil ihr beide einen völlig unterschiedlichen Alltag haben werdet. Jetzt schon zu planen, was in 2 Jahren sein wird, das halte ich für unrealistisch, denn man kann nie wissen, was in einem Monat ist oder so.

2 Jahre? Also wir sehen uns alle 2 Wochen. Sie ist aber Feb. 2017 bereits mit dem Studium fertig und kommt dann fest zurück.
Deine Anregung, über unsere Gefühle zu sprechen finde ich gut. Aber wenn ich sie ja nicht nach einer Beziehung frage, dann haben wir doch weiterhin einen Schwebezustand?
 
Ah, dann ich wohl was überlesen oder es falsch verstanden. Dann ist es ja nicht mehr so lange.

Ich würde nicht direkt nach einer Beziehung fragen, also nicht so: Hey, willst du eine Beziehung?
Man kann das ja auch etwas charmanter machen und in eine Ich-Botschaft verpacken. Ich würde ein derartiges Gespräch beginnen, indem ich die Zeit mal Revue passieren lasse und das zusammenfasse, was ihr z. B. für Gemeinsamkeiten habt, etc. und dann am Ende zu formulieren, dass du dir mehr mit ihr vorstellen kannst. Wenn man jemanden direkt fragt, ist das häufig sehr krampfig und übt auch Druck aus, Druck, da jetzt eine Antwort geben zu müssen. Du kannst nach deiner kurzen Ansprache auch noch eine Frage draufsetzen, wie sie denn das sieht. Es kann ja sein, dass bei ihr schon lange alles klar ist? Wer weiß das schon :-).
Ich finde, dass Reden in diesem Falle das Gold ist, aber halt nicht mit geschlossenen Fragen oder direkten Fragen. Lieber Ich-Botschaften (z. B. Ich könnte mir dies und das vorstellen, blabla, oder wie stehst du denn dazu, blabla).
Wähle aber den Zeitpunkt so, dass sie nicht gestresst ist und auch kein Zeitdruck da ist. Es gibt nichts schlimmeres als mit schlechter oder gestresster Laune und wenig Zeit so ein Thema zu diskutieren ;-).

Viel Glück!
 
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