Ehe geht wegen Sex den Bach runter

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Gast008

Gast
#1
Hallo zusammen,

ich weiß gar nciht wo ich anfangen soll.
Mein Mann und ich sind seit 7 jahren verheiratet und haben 2 Kinder ( 5 und 7 Jahre).
Wir streiten immer wieder wegen dem selben Thema.
Mein Mann hat ein starkes Bedürfnis nach Sex. Meines ist eher ,,wenig".

Das problem ist, dass osbald er weniger sex bekommt als er benötigt er schlechte Laune hat. Dieser lässt er an mir aus mit Erniedrigungen und einer herablassenden Art.
Dies führt dazu, dass ich noch weniger Lust verspühre. Ich möchte dann einfach nicht mit ihm schlafen, da er mich den ganzen tag kritisiert und überhaupt nicht wertschätzend ist. Im Gegenteil. Es wierden Sachen gesucht die ich, in seinen Augen, nicht richtig gemacht habe oder mir wird die Aufmerksamkeit gänzlich entzogen.
Ich fühle mich dann echt wertlos und bin innerlich traurig.

Ich habe schon alles mögliche probiert. Habe mir vorgenommen jeden 2ten Tag mit ihm zu schlafen (obwohl ich es innerlich nicht wollte) aber dann steigert sich automatisch sein Bedürfnis oder der Sex war nicht ,,aufgregend" genug.
Es muss immer mehr sein. Entweder mehr Sex, länger oder intensiver.
Ich dreh ehrlich gesagt noch durch.

Mittlerweile denke ich, jede ,, liebe Geste" zielt nur auf das eine raus.

Das Problem ist, dass ich dann eine gewisse Zeit ,, ganz dicht" mache. Einfach weil ich es nicht ertrage.
Irgendwann gebe ich dann nach, weil ich die ganzen Demütigungen nicht mehr ertrage.
Aber, wie gesagt, es steigert sich dann...

Für ihn ist Sex das Wichtigste. Das sagt er auch ganz offen. Er sagt, wenn ich nicht mit ihm schlafe beraube ich ihn seiner Männlichkeit...
Jedes mal wenn wir ein paar Tage nicht hatten wird er so aufdringlich.., Er weckt mich dann bis zu 5 mal die Nacht und schläft ganz unruhig. Er fragt dann ständig ob wir nicht doch wollen obwohl ich bereits schlafe. Er macht mich dann wach.
Wenn das nicht klappt höre ich wie er pornos schaut. Fast täglich und mehrmals.
Er braucht das und es ist auch okay dass er Filme schaut aber da kommen wir zum nächtsen problem. Normaler Sex reicht ihm gar nicht mehr. Es muss am besten lang sein und mit viel drum herum.

Auf der anderen Seite ist er dann wieder so lieb und aufmerksam.

Ich weiß nciht, was ich tun soll . Ich habe das gefühl ich kann nichts tun außer alles mit zu machen obwohl ich dann daran zerbreche.

Ich arbeite Vollzeit mit 2 kleinen Kids. ich mache größenteils alles alleine, da er ein mensch ist der sich über seinen Job definiert und stets und ständig arbeitet.
Mir fehlt halt auch manchmal einfach die Kraft da noch 2 Stunden ,, zu sporteln" mit ihm. Ich möchte auch mal alleine für mich sein.
Er steht immer parat wenn ich mich umziehe zack ist er da.
Ich ertrage das einfach nicht mehr und fühle mich mittlerweile auch echt schlecht, wenn ich ihn abweise.

Die Arbeit und der Sex sind für ihn das Größte.

Vielleicht habt ihr Ratschläge?
 
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Dabei
21 Aug 2020
Beiträge
28
#2
Hey dann wäre ja mein Partner genau der Richtige für dich, er tut alles im Haushalt, hat einen guten Job, aber braucht keine Nähe und Sex 🙂

Bei mir ist es nämlich so, dass er mich gar nicht begehrt oder Sex einfordert. Wie wäre so ein Mann für dich?

Wäre das deine Erfüllung?
 
Dabei
22 Mai 2010
Beiträge
1.051
#3
Die Situation bei euch scheint recht festgefahren. Hast du Ihm das alles mal so erklärt, wie du uns? Es scheint sich ja um einen Teufelskreis zu handeln. Andererseits hat sein Gezeter auch einen Grund. Wie lange streitet Ihr schon bzw. seit wann ist das ein Streitthema? Hattet Ihr vorher mehr Sex oder vielleicht sogar überhaupt keinen?

Das Problem zwischen euch lässt sich vermutlich mit Kommunikation und Verständnis lösen. Scheitert es aber bereits daran bzw. versteht Ihr euch gegenseitig nicht, wäre vielleicht eine Art Ehetherapie was für euch? Vielleicht gibt es auch gute Ratgeber dazu. (So blöd der Tipp auch klingen mag, könnten die euch beiden neue Ansichten vermitteln)
 
Dabei
15 Jun 2019
Beiträge
222
Alter
21
#5
Wenn dein Mann wirklich schon so ein großes Bedüfnis nach Sex hat, dass er ohne nicht mehr richtig "funktioniert", sein normales Alltagsleben komplett vom Sex bestimmt wird und er andere Dinge vernachlässigt, dann hört sich das für mich ganz danach an als wenn dein Mann schon eine Sexsucht entwickelt. Er sollte sich dringend professionelle Hilfe durch einen Psychologen, Psychiater oder Sexualtherapeuthen suchen. Das Problem an der Sache ist aber, dass der Süchtige erst selbst eingestehen muss, süchtig zu sein.

Du solltest jedenfalls deinen Standpunkt deutlich machen und auf keinen Fall etwas tun, was du nicht willst. Lass dich von ihm nicht drängen und dich schon gar nicht so herablassrnd und schlecht behandeln, wenn er nicht bekommt, was er will.
 
Dabei
30 Nov 2014
Beiträge
1.537
#6
Hallo.

Mein Mann und ich sind seit 7 jahren verheiratet und haben 2 Kinder ( 5 und 7 Jahre).
Wir streiten immer wieder wegen dem selben Thema.
Wart ihr schon vor der Ehe zusammen, wenn ja wie lange? Gab es das Streitthema schon vor der Ehe oder gar von Anfang an? Wenn nicht, wann hat es sich geändert?

Das problem ist, dass osbald er weniger sex bekommt als er benötigt er schlechte Laune hat. Dieser lässt er an mir aus mit Erniedrigungen und einer herablassenden Art.
Was für ein Riesenarschloch. Bekommen die Kinder das dann auch mit?

Ich habe schon alles mögliche probiert. Habe mir vorgenommen jeden 2ten Tag mit ihm zu schlafen (obwohl ich es innerlich nicht wollte) aber dann steigert sich automatisch sein Bedürfnis oder der Sex war nicht ,,aufgregend" genug.
Das finde ich schon krass. Du lässt es über dich ergehen wie eine Prostituierte. Und genau das bist du für ihn, eine Nutte. Und obwohl du ihm so sehr entgegen kommst reicht es ihm nicht, das sind für mich auch klare Anzeichen einer Sucht.

Irgendwann gebe ich dann nach, weil ich die ganzen Demütigungen nicht mehr ertrage.
Du solltest lieber stattdessen die Flucht ergreifen. Ansonsten wird er dich mit seinem Verhalten zerstören.

Er braucht das und es ist auch okay dass er Filme schaut
Vielleicht sollte er die Filme weglassen, daran geilt er sich doch zusätzlich auf was die Situation natürlich noch verschärft.

Die Arbeit und der Sex sind für ihn das Größte.
Was für ein bemitleidenswerter Mensch der sich nur durch Arbeit und Sex definiert. Charakterlich und mental ist er hingegen ein armes Würstchen da er dich aufgrund seines gestörten Sexualverhalten erniedrigen muss.

Wäre es für dich eine Option wenn er stattdessen in den Puff geht? Legt er zumindest Wert darauf, dass du beim Sex auch auf deine Kosten kommst oder ist er da ebenso egoistisch, dass er nur selber befriedigt ist?

Durch wenig oder keinen Sex wird er zum Psychophaten - ohne professionelle Hilfe sehe ich bei euch schwarz.
 
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