Motorrad fahren aufhören wegen Kinderplanung

Dabei
25 Jan 2020
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#1
Hallo ihr Lieben,
zu dem Thema Motorrad fahren gab es hier schon viele Threads. Ich habe hierzu nun eine Frage bzw möchte Meinungen haben. Viele schreiben immer ,sobald ein Kind kommt oder man schwanger ist sollte man aufhören damit. Mein Freund möchte das nun auch deswegen aufhören. Er meinte das Risiko ist halt immer dabei. Ist total schön, nur was ich jetzt immer denke ist, er hört jetzt auf weil ein Kind kommt btw. geplant ist. Würde ihm aber jetzt was passieren wäre es ja genauso schlimm, weil ich ihn dann verlieren würde? Also wieso fährt er dann jetzt gerade immer und will es dann aufhören? Denke ich da falsch?
Ich bitte um eure Meinungen wie ihr da seht.
Danke.
 
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Dabei
3 Jan 2019
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#5
Naja es wäre aber schon schlimm wenn er nicht mehr da wäre.
Logisch. Ich denke auch nicht, dass er es darauf anlegt. Er will aufhören, wenn ER es für richtig hält. Das ist einfach seine freie Entscheidung und Du kannst Dich doch glücklich schätzen, dass Dein Freund so 'einsichtig' ist. Irgendwie reicht Dir das aber nicht und das finde ich schon recht egoistisch.

Ich bin immer Motorrad gefahren, über 30 Jahre lang und musste aber leider mein Hobby aus Gesundheitsgründen aufgeben. Meine Kinder fanden es immer toll und ich habe sie auch gelegentlich mitgenommen (natürlich mit entsprechender Kleidung). Also sei froh, dass Du so einen verständnisvollen Freund hast. ;)
 
Dabei
6 Mrz 2013
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#8
Ich finde dass es schon einen Unterschied macht, ob man für einen anderen Menschen verantwortlich ist oder nicht. Mein Partner ist nicht für mich verantwortlich, aber für ein Kind wären er und ich schon verantwortlich.
Wenn du das anders siehst und ihm deswegen jetzt beleidigt bist, solltet ihr die Kinderplanung vielleicht nochmal überdenken.
 
Dabei
22 Aug 2011
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#9
Er fährt jetzt, weil es ihm Spaß macht. Nicht, um Dich zu ärgern. Er ist bereit, dieses Hobby aufzugeben, um ganz sicher sein Kind aufwachsen sehen können - und Dich nervt, dass er dazu nicht bereit ist, um das Leben ganz sicher mit Dir verbringen zu können.

Ich muss jetzt mal die alte, erfahrene Frau raushängen lassen, und Dir sagen: das ist nur der Anfang. Er wird dieses Kind (wenn alles gut läuft) auf eine Art lieben, der Du nie gleichkommen wirst. Er wird nachts 2 Stunden klaglos mit ihm durchs Wohnzimmer latschen - wenn Du wagen solltest, ihn nachts um drei zu wecken, wirst Du angeknurrt, dass er früh raus muss und Schlaf braucht. Er wird mild lächeln, wenn das Kleine unbedingt während der Bundesligaübertragung kuscheln will - probier Du mal, außerhalb der Halbzeitpause Aufmerksamkeit zu bekommen. Und wenn das Haus brennt, wird er Dich im Schlafzimmer zurücklassen, und ins Kinderzimmer rennen.

Und wahrscheinlich wirst Du ihn deswegen umso mehr lieben. Es sei denn, Du gehörst zu den Frauen, die ihr Kind als Konkurrenz sehen und eifersüchtig sind...
 
Dabei
6 Mrz 2020
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#10
Und wahrscheinlich wirst Du ihn deswegen umso mehr lieben. Es sei denn, Du gehörst zu den Frauen, die ihr Kind als Konkurrenz sehen und eifersüchtig sind...
Wenn du das anders siehst und ihm deswegen jetzt beleidigt bist, solltet ihr die Kinderplanung vielleicht nochmal überdenken.
Ich finde du machst aus einer Mücke einen Elefanten. Es doch schön, dass er für sein Kind sein über alles geliebtes Hobby aufgibt, weil es mit dem Risiko verbunden ist, dass er dann vielleicht nicht mehr da ist. Das machen lange nicht alle Männer. Auch nicht, wenn Kinder unterwegs sind. Und du regst dich darüber auf. Ich stimme Nixe und Twi-n-light zu, dass du vielleicht einmal gut überdenken musst, ob du vielleicht nicht doch eifersüchtig auf ein Kind wärst. Eigentlich bist du es ja schon. Dann würde ich die Kinderplanung nämlich wirklich nochmal überdenken.
 
Dabei
5 Jun 2015
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#11
Naja es wäre aber schon schlimm wenn er nicht mehr da wäre.
Hallo Sarah
Ich gebe hier allen Kommentaren recht.
Doch das nützt deinem Gefühl nichts, nicht so wichtig zu sein, das ein Mann für dich ein riskantes Hobby aufgiebt.
Ich kann dich gut verstehe.
Mein Freund raucht und hat eine Lunge, die ihm deutlich sagt, das sie darunter leidet.
Ich bin der Meinung, das er das rauchen meinetwegen aufgeben solle, da ich nicht möchte, das er mich in ein paar Jahren durch Lungenkrebs verläßt.
Das versteht er auch gut.
Aber seine Gewohnheit ist da größer als seine Liebe zu mir.
Und ich weiß das und verstehe das auch, denn ich habe ihn rauchend kennen und lieben gelernt.
Und ich habe mich trotzdem für ihn entschieden.
Nun nachträgliche Reklamation finde ich auch nicht ganz fair.
Und grundsätzlich glaube ich, das Männer ein Stückchen mehr Freiheit brauchen, als wir Frauen.
Und das sollten wir ihnen auch lassen.
 
Dabei
6 Mrz 2013
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#12
Ich bin der Meinung, das er das rauchen meinetwegen aufgeben solle, da ich nicht möchte, das er mich in ein paar Jahren durch Lungenkrebs verläßt.
Das finde ich ein gutes Beispiel, weil man daran sehen kann wie unterschiedlich die Menschen ticken.
Ich zB bin nicht der Meinung, dass jemand wegen mir etwas unterlassen soll, was seine Gesundheit gefährdet. Seine Bestimmung ist doch nicht, für mich zu leben. (Bei einem Kind, für das man Verantwortung hat, ist das wie gesagt was anderes. Für das lebt man in gewisser Weise schon, bis es alleine durchs Leben kommt) Eine Grenze ist für mich da, wo ich etwas, was der andere macht, dumm finde. Das hängt dann aber damit zusammen, dass ich nicht mit einem Menschen zusammen sein will, der Sachen macht, die ich dumm finde.

Und grundsätzlich glaube ich, das Männer ein Stückchen mehr Freiheit brauchen, als wir Frauen.
Das kann ich überhaupt nicht bestätigen. Die Individuen sind da unterschiedlich, egal ob Mann oder Frau. Entscheidend in einer Partnerschaft ist, ob beide mit dem Freiheitsbedürfnis des anderen klarkommen.
 
Dabei
25 Jan 2020
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#13
Hallo Sarah
Ich gebe hier allen Kommentaren recht.
Doch das nützt deinem Gefühl nichts, nicht so wichtig zu sein, das ein Mann für dich ein riskantes Hobby aufgiebt.
Ich kann dich gut verstehe.
Mein Freund raucht und hat eine Lunge, die ihm deutlich sagt, das sie darunter leidet.
Ich bin der Meinung, das er das rauchen meinetwegen aufgeben solle, da ich nicht möchte, das er mich in ein paar Jahren durch Lungenkrebs verläßt.
Das versteht er auch gut.
Aber seine Gewohnheit ist da größer als seine Liebe zu mir.
Und ich weiß das und verstehe das auch, denn ich habe ihn rauchend kennen und lieben gelernt.
Und ich habe mich trotzdem für ihn entschieden.
Nun nachträgliche Reklamation finde ich auch nicht ganz fair.
Und grundsätzlich glaube ich, das Männer ein Stückchen mehr Freiheit brauchen, als wir Frauen.
Und das sollten wir ihnen auch lassen.
Okay das ist ein gutes Beispiel ja. Ich weiß das er mich liebt, daher stört es mich wahrscheinlich so, dass er erst jetzt mit dem Kinderwunsch das in Erwägung zieht. Wäre vielleicht bei dir auch, wenn dein Mann nun sagen würde ich höre auf zu rauchen wegen dem Kind und bislang hat ers auch nicht getan obwohl er da auch schon wusste was das Risiko ist.
Und nein ich bin nicht neidisch auf das Kind oder was hier bereits geschrieben wurde.
 
Dabei
25 Jan 2020
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#14
Das finde ich ein gutes Beispiel, weil man daran sehen kann wie unterschiedlich die Menschen ticken.
Ich zB bin nicht der Meinung, dass jemand wegen mir etwas unterlassen soll, was seine Gesundheit gefährdet. Seine Bestimmung ist doch nicht, für mich zu leben. (Bei einem Kind, für das man Verantwortung hat, ist das wie gesagt was anderes. Für das lebt man in gewisser Weise schon, bis es alleine durchs Leben kommt) Eine Grenze ist für mich da, wo ich etwas, was der andere macht, dumm finde. Das hängt dann aber damit zusammen, dass ich nicht mit einem Menschen zusammen sein will, der Sachen macht, die ich dumm finde.


Das kann ich überhaupt nicht bestätigen. Die Individuen sind da unterschiedlich, egal ob Mann oder Frau. Entscheidend in einer Partnerschaft ist, ob beide mit dem Freiheitsbedürfnis des anderen klarkommen.
Er soll auch nicht für mich leben wegen der Verantwortung, aber er sollte doch genauso interessiert daran sein, sein Leben solange mit mir zu verbringen und da er ja das Risiko weiß, könnte er es ja jetzt schon lassen.
 
Dabei
22 Aug 2011
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#15
Ich fürchte, über das, was er tun und lassen sollte, entscheidet weder das Forum, noch Du, sondern nur er. Die Frage ist: kannst Du damit leben, dass er so entschieden hat? Oder suchst Du Dir lieber einen, der exakt das tut, was Deiner Meinung nach ein Mann tun sollte? Wenn ja, mach das lieber, bevor du schwanger wirst. Hinterher wird es etwas schwieriger, Mr. Perfect zu finden.
 
Dabei
23 Nov 2016
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#16
Ich finde, man kann Motorradfahren und Rauchen nicht gleich setzen. Meiner Meinung nach kann man durchaus so umsichtig Motorradfahren, dass man nicht davon ausgehen muss, dass der andere stirbt. Das ist doch Blödsinn. Und es dem Partner verbieten zu wollen, ist noch viel blödsinniger. Dann dürfte er auch kein Autofahren.
Wenn einer stark raucht und schon eine angeschlagene Lunge hat, stirbt er in jedem Fall ein paar Jahre früher.
Seltsamer Vergleich. Statistisch gesehen zwei unterschiedliche Paar Schuhe für mich.
 
Dabei
3 Jan 2019
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#18
...aber er sollte doch genauso interessiert daran sein, sein Leben solange mit mir zu verbringen...
Umgekehrt aber auch, oder? Fahr' doch mal bei ihm mit, dann siehst Du wie schön Motorradfahren ist und Du kommst vielleicht auf den Geschmack. ;)

Wegen des Vergleichs mit dem Rauchen... Wie gesagt bin ich über 30 Jahre unfallfrei Motorrad gefahren und habe keinen Schaden davon getragen. Dagegen möchte ich nicht wissen, wie meine Lunge aussieht - und ich rauche seit 2012 nicht mehr. Übrigens, wer Raucher ist und schon mal versucht hat aufzuhören, weiß wie schwer es ist diese Sucht zu beenden. Das kann man überhaupt nicht mit dem Motorradfahren vergleichen.
 
Dabei
6 Mrz 2013
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#19
Ich finde, man kann Motorradfahren und Rauchen nicht gleich setzen. Meiner Meinung nach kann man durchaus so umsichtig Motorradfahren, dass man nicht davon ausgehen muss, dass der andere stirbt. Das ist doch Blödsinn. Und es dem Partner verbieten zu wollen, ist noch viel blödsinniger. Dann dürfte er auch kein Autofahren.
Ich finde solche Vergleiche deswegen ok, weil es sich der eine mit dem einen Thema besser vorstellen und der andere sich mit dem anderen Thema besser vorstellen kann. Was das Motorradfahren angeht, kenne ich Einige, die beim Motoradfahren schwer verletzt wurden oder gestorben sind, weil andere sich nicht umsichtig verhalten haben und Autofahrer einfach in ihren Kisten sitzen, während die Motorradfahrer ausgesetzt sind. Daher finde ich persönlich Motorradfahren "gefährlich". Und ums Verbieten geht es der TE ja nicht, sie ist quasi enttäuscht, dass ihr Partner "wegen ihr" nicht aufhören wollte, aber nun "wegen dem Kind".

aber er sollte doch genauso interessiert daran sein, sein Leben solange mit mir zu verbringen und da er ja das Risiko weiß, könnte er es ja jetzt schon lassen.
Weißt du was, wenn du deinem Partner das mit dieser Aggressivität vortragen würdest, wäre der wahrscheinlich total perplex, wieso er jetzt eine ganz liebe, verantwortungsvolle Idee hat, und du deswegen auf ihn sauer bist. Also überleg dir gut, ob du dieses Fass wirklich aufmachen willst bzw ob du es nicht lieber zumachen solltest.
 
Dabei
25 Jan 2020
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#20
Ich finde solche Vergleiche deswegen ok, weil es sich der eine mit dem einen Thema besser vorstellen und der andere sich mit dem anderen Thema besser vorstellen kann. Was das Motorradfahren angeht, kenne ich Einige, die beim Motoradfahren schwer verletzt wurden oder gestorben sind, weil andere sich nicht umsichtig verhalten haben und Autofahrer einfach in ihren Kisten sitzen, während die Motorradfahrer ausgesetzt sind. Daher finde ich persönlich Motorradfahren "gefährlich". Und ums Verbieten geht es der TE ja nicht, sie ist quasi enttäuscht, dass ihr Partner "wegen ihr" nicht aufhören wollte, aber nun "wegen dem Kind".


Weißt du was, wenn du deinem Partner das mit dieser Aggressivität vortragen würdest, wäre der wahrscheinlich total perplex, wieso er jetzt eine ganz liebe, verantwortungsvolle Idee hat, und du deswegen auf ihn sauer bist. Also überleg dir gut, ob du dieses Fass wirklich aufmachen willst bzw ob du es nicht lieber zumachen solltest.
Da hast du Recht, er wäre aggressiv weil er es wirklich nur lieb meinte und ich es so verstehe. Daher sage ich auch nichts. Ich sehe ja auch das ich mit meinen Gedanken alleine bin und die dann echt blöd und unnötig sind.
 
Dabei
23 Nov 2016
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#21
Mh, wie viele sind denn "einige"? Ich kenne keinen einzigen. Nicht mal vom Hörensagen.
Das ist das Problem mit dem subjektiven Empfinden von Gefahren. Ob du einige kennst, zählt nicht. Jedenfalls zählt es nicht, um ein objektives Urteil darüber zu fällen, ob Motorradfahren wirklich so gefährlich ist. Die Leute aus deinem Bekanntenkreis könnten auch eine Zufallsverteilung sein. Man müsste eine offizielle Statistik anschauen, um das tatsächliche Risiko zu ermitteln. Dieses "ich kenne da jemanden" oder "ich hab auch mal gehört" ist echt ganz, ganz schwierig.

Mein Bruder hat 2 Töchter, fährt seit 20 Jahren Motorrad und ich würde im Traum nicht drauf kommen, mir Sorgen zu machen. Gilt aber ebenso wenig als fundiertes Argument.

Die Leute haben immer mehr Schiss, was den Straßenverkehr angeht. Reihenweise bringen Eltern ihr Kind mit ihrem Auto überall hin, damit es bloß keinen Schaden nimmt und nicht überfahren wird. Sie lassen Kinder nicht mehr alleine Fahrradfahren oder irgendwo hinlaufen. Weil alle anderen ja nicht umsichtig genug sind und andere über den Haufen fahren. Dieses subjektive Angstempfinden nimmt immer mehr zu. Dabei wird der Straßenverkehr objektiv gesehen immer sicherer. Es gab noch nie so wenige Verletzte und Tote.

Auch wenn man Motorradfahren als gefährlich empfindet, muss es das noch lange nicht sein! Und das ist doch echt bescheuert, jemanden zu bitten, es sein zu lassen, etwas, woran man Spaß hat, nur wegen einer unbegründeten Ängstlichkeit! Alles Mögliche könnte gefährlich sein: E-Bike fahren, Fliegen, mittags über die Straße laufen.. .

Ich hätte mir das Reiten - um mal einen anschaulichen Vergleich zu wählen, von keinem Mann Ausreden lassen. Das hat doch nichts mit Sorge um ein Kind zu tun. Das ist egoistisch, so etwas zu fordern.

Rauchen hingegen zerstört dich ganz sicher früher oder später. Und die Gesundheit des Partners (beim Passivrauchen) gleich mit. Also nicht vergleichbar!
 
Dabei
23 Nov 2016
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#22
Ich finde es ehrlich gesagt makaber, wie hier wie selbstverständlich davon ausgegangen wird, dass man den Partner oder ein Kind quasi alleine im Leben zurücklässt, weil man dem Hobby Motorradfahren nachgeht. Richtig daneben finde ich das.
 
Dabei
3 Jan 2019
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#23
Ich finde solche Vergleiche deswegen ok, weil es sich der eine mit dem einen Thema besser vorstellen und der andere sich mit dem anderen Thema besser vorstellen kann.
Den Satz merke ich mir für den Fall, dass ich mal (wieder) Äpfel mit Birnen vergleiche. :D

Ich finde es ehrlich gesagt makaber, wie hier wie selbstverständlich davon ausgegangen wird, dass man den Partner oder ein Kind quasi alleine im Leben zurücklässt, weil man dem Hobby Motorradfahren nachgeht. Richtig daneben finde ich das.
Das sehe ich auch so.

Ein Freund sitzt nach einem Zweiradunfall mit 17 seit 40 Jahren im Rollstuhl. Zwei Bekannte haben nach mehr oder weniger schlimmen Unfällen das Motorradfahren aufgegeben. Zum Glück kenne ich keinen, der gestorben wäre. Natürlich ist es nicht ungefährlich, aber das ist Bergsteigen, Segelfliegen oder Skifahren auch. Ein bisschen entscheidet ja auch mit, wie jemand fährt.

@Sarah91
Würdest Du denn bei deinem Freund mitfahren? Noch habt ihr ja keine Kinder.
 
Dabei
6 Mrz 2013
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#24
Das ist das Problem mit dem subjektiven Empfinden von Gefahren. Ob du einige kennst, zählt nicht. Jedenfalls zählt es nicht, um ein objektives Urteil darüber zu fällen, ob Motorradfahren wirklich so gefährlich ist.
Richtig, mir ging es um das subjektive Empfinden, nicht um ein objektives Urteil. Ich habe ganz bewusst geschrieben:
kenne ich Einige, die beim Motoradfahren schwer verletzt wurden oder gestorben sind, weil andere sich nicht umsichtig verhalten haben und Autofahrer einfach in ihren Kisten sitzen, während die Motorradfahrer ausgesetzt sind. Daher finde ich persönlich Motorradfahren "gefährlich".
Zum Motoradfahren gibt es sicher genauso Statistiken wie zum Rauchen, deswegen brauchen wir uns jetzt auch nicht über diesen Satz
Rauchen hingegen zerstört dich ganz sicher früher oder später.
zu streiten.
Bei diesem Thread geht es doch darum, wie man damit umgeht, dass der Partner etwas macht, was man persönlich für gefährlich hält. Die beiden streiten ja nicht mal über die Gefährlichkeit des Motorradfahrens, sondern sehen das ja sogar ähnlich. Die TE ist nur beleidigt darüber, dass ihr Partner das Thema (erst) jetzt aufbringt. DAS ist ihr Problem.
 
Dabei
5 Jun 2015
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#25
aus den Zahlen des Statistischen Bundesamtes sterben durchschnittlich bei Unfällen vier mal so viele Motorradfahrer wie PKWFahrer. Wenn man bedenkt, das das meist nur ein Hobby ist und keine Notwendigkeit ......🧐
 
Dabei
25 Jan 2020
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#26
Richtig, mir ging es um das subjektive Empfinden, nicht um ein objektives Urteil. Ich habe ganz bewusst geschrieben:

Zum Motoradfahren gibt es sicher genauso Statistiken wie zum Rauchen, deswegen brauchen wir uns jetzt auch nicht über diesen Satz

zu streiten.
Bei diesem Thread geht es doch darum, wie man damit umgeht, dass der Partner etwas macht, was man persönlich für gefährlich hält. Die beiden streiten ja nicht mal über die Gefährlichkeit des Motorradfahrens, sondern sehen das ja sogar ähnlich. Die TE ist nur beleidigt darüber, dass ihr Partner das Thema (erst) jetzt aufbringt. DAS ist ihr Problem.
Genau du hast meinen Thread verstanden:)
 
Dabei
22 Aug 2011
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#28
Zum Glück kenne ich keinen, der gestorben wäre.
Ich schon. Und der war noch keine 30 Jahre alt. Wenn man an einem schönen Sonntag Nachmittag mit 50 km/h durchs Dorf fährt, und Bauer X fährt in dem Moment seinen Golf aus der Auffahrt, hat der ein Motorrad zwar keinen Fehler gemacht, ist aber leider trotzdem derjenige ohne Knautschzone.

Mein Motorradführerschein ist seitdem ungenutzt. Macht irgendwie keinen Spaß mehr ...
 
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