Meine Frau ist mit allem unzufrieden und droht ständig mit Trennung

Dabei
2 Feb 2015
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#1
Hallo zusammen,

wir sind seit 2009 verheiratet und haben 2 gemeinsame Kinder, 5 und 1 Jahr alt.
ich muß direkt zu Anfang sagen, dass ich am Anfang unserer Bezihung ein ziemlicher Haushaltsmuffel war. Also ich hab mich nicht geweigert, wenn es was zu tun gab, aber ich musste die Dinge gesagt bekommen, da ich die Arbeit nicht von selbst "gesehen" habe.
wenn ich dann also gebeten wurde, Staub zu saugen (z. B.) hab ich es gemacht - manchmal mit etwas "Aufschieberitis".
das war erstmal kein großes Problem, hat sich aber über die Jahre zu einem entwickelt (ich sehe diese Arbeiten immer noch nicht von allein, weil ich eine etwas höhere Toleranzschwelle habe. Ein für mich ok sauberes Fenster kann meine Frau z. B. kaum aushalten so dreckig ist es für sie).

zum Problem hat es sich entwickelt, seit unser Sohn auf der Welt ist.
Meine Frau begann, damit unzufrieden zu werden, und hat mir richtiggehende Szenen gemacht, wenn Sie mir mal wieder sagen musste was zu tun ist.

das hat dann letztlich dazu geführt, dass ich bestimmte Aufgaben als feste Aufgaben im Haushalt übernommen habe, so stehe ich z. B. morgens früh auf, mache den Kindern ihr Frühstück, Räume die abends Angestellte Spülmaschine aus und mache den Kindern ihr Frühstück.

Kaum hatte sich das eingespielt (diese Dinge waren kein Problem mehr), kamen neue Ansprüche und Anforderungen dazu:

- Kannst Du nicht 3mal die Woche abends was im Haushalt machen oder was reparieren, anstatt fern zu sehen?
usw.

Eine Zeit lang habe ich dann das Wäsche waschen noch mit übernommen... Ergebnis: absolute Unzufriedenheit. Nicht richtig gelegt, nicht glatt genug gebügelt, das Weiße Teil hatte einen Grauschleier, ich hätte erahnen müssen, dass sie am nächsten Tag etwas schwarzes anziehen wollte, ich hatte aber bunt gewaschen...
Ergebnis: Sie wäscht wieder selbst
Vorwurf (auch heute noch): Mal bin ich unfähig, mal werde ich verdächtigt, das extra gemacht zu haben um mich zu drücken...

Das war schon richtig ätzend für mich, weil ich mir wirklich Mühe gegeben habe.

richtig schlimm ist es aber geworden, seit unsere Tochter auf der Welt ist.
man muss dazu sagen, ich bin im Job sehr eingespannt, gehe morgens um 7 Uhr aus dem Haus und komme meistens zwischen 18 Uhr und 18:30 zurück.
die Zeit bis die Kinder ins Bett gehen verbringe ich als Qualitätszeit mit den Beiden (meine Frau "wuselt" in der Zeit meistens was), danach bringen wir die Beiden gemeinsam ins Bett.
wenn dann beide schlafen ist 20:00 Uhr und für mich ist der Tag gelaufen. Wie gesagt, ich stehe um 5 auf um zu saugen, Spülmaschine zu machen und den Kids das Frühstück zu machen...

Meine Frau hat eine 3/4 Stelle als Lehrerin, arbeitet 3 Tage die Woche bis ca. 14:00 plus Unterrichtsvorbereitung abends oder am WE.

Im Moment kann man ihr nichts recht machen, aber gar nichts.
- Sie hat irgendwas organisiert, und es mir irgendwann im Vorbeigehen gesagt.. Ich habe es vergessen oder nicht berücksichtigt: Dicke Luft
- ich tue etwas als Sonderaufgabe (putze z. B. Ein Bad was sonst Sie macht): Dicke Luft. Ich bekomme die Stellen gezeigt an denen ich nicht richtig geputzt habe. Das war genauso extra wie mit der Wäsche damals... Wenn das so weitergeht mit mir trennt sie sich
- Wir wollen einen Ausflug machen und machen die Kinder fertig. Sie bittet mich, ihr die Jacke des Kindes zu geben das sie grad anzieht. Ergebnis: Dicke Luft. Die Jacke doch nicht. Ob ich denn wirklich so blöd wäre?
- beim nächsten Mal bin ich schlauer, und frage "welche Jacke Schatz": Ergebnis dasselbe. Ist doch klar welche, schließlich ist es ja kalt draußen. Wusste sie ja, dass ich zu nix zu gebrauchen bin. Nicht mal eine Jacke holen kann ich. Wenn das so weitergeht trennt sie sich...

dann werde ich noch ständig mit den Männern ihrer Freundinnen verglichen:

- Der Tom verdient aber viel mehr als ich
- Der Martin ist jeden Tag um 15 Uhr zu hause und spielt mit den Kindern
- Der Max hilft viel mehr im Haushalt (und stellt sich dabei auch nicht so blöd an)
-...
ach ja, wenn sich da nicht bald grundlegend was ändert, trennt sie sich.

Sie ist aber nicht nur mit mir unzufrieden, sondern es kann alles mögliche treffen:

- Das Haus ist zu klein und hat zu viele Treppen
- Wir wohnen zu weit von ihrer Mutter Weg (Kinderbetreuung), sie muß immer so weit fahren (17 km)
- Ihr Auto ist eigentlich zu teuer, und hat auch scon ein paar Kratzer
- ihre Schüler sind alle so anstrengend
- wenn sie nach Hause kommt, machen unsere eigenen Kinder weiter mit anstrengend sein
- Wir bräuchten eine Haushaltshilfe, aber die ist ja so teuer (und ich verdien ja so wenig... Zumindest weniger als der Tom)
- ich unterstütze und entlaste sie zu wenig
wenn das mit mir so weitergeht, trennt sie sich...

ich bin bin mir sicher, dass sie mit ihren Aufgaben im Haushalt, Kindern und Job einfach total überlastet oder sogar überfordert ist... Ich würde sie auch gern mehr unterstützen, aber wenn ich es ihr anbiete (z. B. Den Papierkram zu übernehmen) kommen Sprüche wie:

- nee lass mal, das muß ja funktionieren
- Das läuft ja dann wie mit der Wäsche, ich werde das extra schlecht machen, damit sie es wieder übernimmt
- das macht keinen Sinn, weil ich das ja eh nicht auf die Kette kriege (nicht wie der Max, der ist super in sowas)

insgesamt wird es es wohl besser sein, sich irgendwann zu trennen, denn ohne mich ist ja alles leichter. Dann muss sie zwar alles selbst machen, muß aber keinem "dritten Kind" mehr erzählen was wann wie zu tun ist...


die Situation ist richtig ätzend - ich halte das kaum noch aus. Dennoch liebe ich meine Frau, weil ich weiß dass sie überfordert ist, und im Grunde grad nicht sie selbst ist.

ich weiß aber nicht was ich tun soll, um umsaus dem Hamsterrad zu holen!

hat jemand einen guten Rat für mich?

beste Grüße

René
 
Dabei
20 Feb 2014
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#2
ich an deiner Stelle würde eines Abends sagen : Schatz ich fahr noch ma zur Tanke Zigaretten holen und würd zusehen das ich Land gewinne
:mrgreen::mrgreen::mrgreen:

Ganz Ehrlich, sie hat doch total die Oberhand über dich gewonnen, du hast deine Eier verloren. Sie merkt das sie mit dir tun und lassen kann was sie will und das macht sie auch.
Sie lässt dich vollkommen wie den Deppen dastehen.
die typische Frau hatdieHosenan Beziehung, tu endlich was dagegen hau auf den Tisch. Ansonsten hast du keine Chance mehr dir deinen Status als Mann zurückzuholen.
 
Dabei
2 Feb 2015
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#3
Wenn da keine Kinder wären sicherlich.
ich weiß aber, dass ihre Überforderung nicht abnehmen wird ohne mich (das sieht sie anders...).
Aber die Kinder bei einer total überforderten Mutter "allein" lassen und jedes 2. WE den Spaßpapi spielen ist auch keine Lösung...
und ich allein wäre mit den Kids + Job auch gnadenlos überfordert.
das wäre die egoistische Lösung, bei der die Kinder, und auch meine Frau, auf der Srecke bleiben.
 
Dabei
2 Feb 2015
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#5
Ich weiß, die Gegenfrage ging nicht an mich... Für mich ist es aber schon normal, dass ich mich im Rahmen meiner Möglichkeiten beteilige. Ich mache diese Arbeiten aber nicht gern (wer macht das schon), und "kann" es nicht so gut, wie der Anspruch teilweise ist.
Ich würde aber erwarten, dass ein paar Kalkflecken auf der Armatur nicht als pot. Trennungsgrund herhalten müssen (weil man doch wissen muss, dass man mit einem trockenen Tuch Nachwischen muss).
Vor allem, wenn man mir sowas einmal vernünftig sagt, kommt es nicht mehr vor. außer ich mache es unter Zeitdrck, dann werde ich nachlässig. Aber ist das nicht eine akzeptable Macke?

ich denke, dass das eigentliche Problem viel tiefer liegt, und ich bzw. meine Unzulänglichkeiten nur als gerade verfügbares Ventil herhalten müssen.
 
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Dabei
2 Feb 2015
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#6
Mich würde auch mal eine "weibliche" Meinung interessieren...
Mädels, ran an die Tasten wenn ihr Gedanken / Ideen dazu habt...
 
Dabei
20 Feb 2014
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#7
@don diro

nein so meine ich das nicht aus dem Text liest sich nur irgendwie hervor, als ob er wirlich jeglichen Respekt seiner Frau gegenüber ihm verloren hat.

Zumal sie an allem was rumzumäkeln hat, er macht dies und das nicht richtig usw.......

Aufgabenteilung ist doch was normales und sollte auch funtionieren. aber eben nicht so.

Ich bin zb gelernter Koch und deswegen ist die Küche mein Bereich, da lass ich mir das Zepter ungern aus der Hand nehmen.
 
Dabei
12 Dez 2014
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#8
Hallo Rene,

hast Du denn eigentlich schon mal ganz in Ruhe mit Deiner Frau darüber gesprochen, wie Du Dich fühlst? So ohne, dass die Kinder drängeln oder die Zeit eigntlich zu knapp ist für ein ausführliches Gespräch? Ich habe so den Eindruck, dass Du eher den leidenden, unterdrückten, schweigenden und ganz und gar unschuldigen Ehemann gibst. Logisch ist das für eine Frau nervig, wenn sie dem Partner immer wieder sagen muss, was anliegt, weil er es nicht "sieht". Sie ist doch nicht Dein Boss oder Deine Mutter! Entschuldigung, aber so sehe ich das als Frau.

Wie wäre es denn, wenn Du mit Deiner Frau mal über eine Mutter-Kind-Kur oder so etwas sprichst, da kann sie sich dann mal eine Auszeit nehmen, sieht was Anderes, hat vielleicht mal die Möglichkeit, sich zu entspannen und zu entkrampfen. Ihr seht Euch mal eine Weile nicht, vielleicht merkt sie dann ja auch, dass Du ihr fehlst und freut sich auf das Heimkommen zu Dir. Und wenn Du ihr richtig zeigen willst, wie sehr Dir an ihr liegt, putzt Du in der Zeit die Bude und stellst ihr einen Blumenstrauss hin ;-)

Liebe Grüße
 
Dabei
4 Jun 2013
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#9
ich denke, dass das eigentliche Problem viel tiefer liegt,
und ich bzw. meine Unzulänglichkeiten nur als gerade verfügbares Ventil herhalten müssen.
Den Eindruck hatte ich auch,als ich dein Posting # 1 gelesen habe

Nun ticken Frauen im Allgemeinen was Sauberkeit der Wohnung betrifft,schon mal ein Stückchen anders als "wir" Männer,(ist mir als alter Ehemann/ewig verheiratet/ durchaus bekannt)....
....nur was deine Frau da an den Tag legt, entspricht nun wahrlich nicht der Normalität!

Morgens um 5°° die Wohnung zu saugen,ist nun mehr als bekloppt,....
...würdet ihr zur Miete wohnen,wäre dort bis 7°° noch Nachtruhe angesagt,zumal der Staubsauger auch einen gewissen Lärm verursacht,und eure Kinder aus dem Schlaf reißt!!

Wenn ihr keine Haustiere(Hund/Katze) habt,muß wahrlich nicht jeden Tag die ganze Wohnung gesaugt werden,
wer so etwas will(täglich saugen) unterliegt m.E. dem "Putzfimmel"!
 
Dabei
12 Dez 2010
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#10
Ich rate ihr - den Tom zu heiraten . Aber ich gehe davon aus, dass sie dann immer noch frustriert ist und einen Prellbock sucht . Sind wir mal ehrlich - der Tom würde es auch nicht bringen ;) Jemanden mit einem anderen zu vergleichen ist billig und gehört nicht in eine Partnerschaft . Ich denke ihr ist alles zu viel und sie verliert zunehmend die Kontrolle über ihre Pedanterie . Der Sündenbock bist du - weil du anscheinend alles falsch und verkehrt machst . Man sucht sich doch immer den Schwächsten raus - wie es aussieht bist du das - den sie niedermachen und klein machen kann . Also - Fazit - ich würde ihr das mal sagen, dass du ihr eh nichts recht machen kannst und sie frustriert und bis über beide Ohren überfordert ist . Dann kommt sicher - ist nicht so ;) Dann kannst du gleich das Handtuch werfen ;)
 
Dabei
26 Jan 2015
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#11
Also dann versuch ich mal als Frau mich dazu zu äußern, ich denke nicht das du als Mann deine Stellung verloren hast, sondern genau das was du auch selber schon sagtest: Sie ist überfordert. Job, 2-fache Mama, Haushalt, zumal ein Job als Lehrerin, auch ziemlich fordert, und ein Haus mit Kindern immer viel Arbeit macht.
Ich finde es insoweit wirklich super von dir wie du Sie versuchst zu unterstützen, wo du ja auch selber auch viel arbeitest.
Ich würde Sie mal in einer ruhigen Phase, wenn Sie entspannter ist (vllt Kinder bei der Oma/Opa, oder die beiden schlafen schon) darauf ansprechen, ruhig ohne Vorwürfe, das du siehst wie viel sie um die Ohren hat und Sie wirklich gerne mehr entlasten würdest, das es dich aber verletzt wenn sie bei solchen deiner Versuche immer so aus der Haut fährt weil du dir wirklich viel Mühe gibst und das du die Trennungsdrohungen nicht in Ordnung findest Und was dir halt zu dem Thema noch auf dem Herzen liegt. Wichtig dabei ist wirklich nicht mit Vorwürfen um sich zu werfen.
Ich denke Sie ist einfach immer so in Fahrt das sie einfach auf alles gereizt reagiert.
vielleicht wäre das mit der Haushaltshilfe ja wirklich eine Option?
Oder biete ihr doch mal an, sich beispielsweise einmal in der Woche oder einmal alle 2 Wochen (wie es für euch möglich und für dich auch nicht zu viel ist) sich einen Tag Kinder und Haushaltfrei zu nehmen, wo sie was für sich machen und entspannen kann.
Vielleicht wäre das ja auch zu zweit mal eine Idee? Wenn es eine Oma/Opa gibt mal einen Tag gemeinsam, in Zweisamkeit zu entspannen um sich als Paar auch wieder näher zu kommen?

Ich möchte deine Frau hier nicht komplett verteidigen, ihr Verhalten ist weder in Ordnung noch fair, aber wenn man ständig gestresst ist, sagt man leider oft Dinge die einem in einer normalen Situation meistens leid tun.

Lg
 
Dabei
2 Feb 2015
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#12
Wir haben den angesprochenen Hund. Und er haart wie bekloppt.
das staubsaugen stört die Kinder lustigerweise nicht.
Im Gegenteil, wenn unsere Tochter unruhig ist, schläft sie davon eher noch mal ein.

Ansonsten steht es mir frei, WANN ich meine Aufgaben mache. Ich bin aber eher Frühaufsteher und hab gern abends meine Ruhe. Deshalb mache ich es morgens.

Außerdem ist es wirklich praktisch, da meine Frau wenn sie wach ist dann durchwischt - aber abends saugen und erst morgens dann wischen macht auch keinen Sinn mit Hund.
 
Dabei
28 Jul 2014
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#13
Gerne doch ^^

Ich glaube, diese Haushaltsdiskussion bei euch ist nur ein Symptom. Sie ist nicht (nur) damit unzufrieden, sondern mit irgendwas anderem, etwas tieferen. Vielleicht etwas ganz Grundlegendem.
Denk mal drüber nach: Wie empfindest du eure Partnerschaft? Liebt ihr euch noch? Zeigt ihr euch das noch, auch im Alltag? Kleine Mitbringsel, Zärtlichkeiten im Vorbeilaufen etc.? Nehmt ihr euch Zet nur zu zweit, kommt ihr noch raus? Schlaft ihr noch miteinander? Sprecht ihr noch miteinander? Gibt es irgendwas, was sie schon seit langem mal machen will, aber es fehlt an Zeit oder Geld? Ist sie in ihrem Job glücklich?
Die Fragen müssen nicht beantwortet werden, sie sollen nur mal als Impulse dienen.

Gibt es, ganz banal, Möglichkeiten, ein paar ihrer Kritikpunkte zu entfernen? Könntet ihr in eine größere Wohnung/Haus mit weniger Treppen umziehen, ein bisschen näher zu ihrer Mutter? Habt ihr überhaupt schonmal danach geschaut?
Gibt es Aufgaben im Haushalt, die du regelmäßig und fix übernehmen kannst, die "idiotensicher" sind? Spülmaschine einräumen, Gartenarbeit, einfaches Aufräumen, eventuell Einkaufen? Setz dich mal mit ihr zusammen, abends, wenn die Kinder im Bett sind, in ner ruhigen Minute, Glas Wein, und geht das durch. Ganz rational. Mach klar, dass du ihr sehr sehr gern helfen willst. Dann sie dir vorher alles zeigen soll, und nicht erwarten soll, dass du das sofort alles super kannst, du aber bereit bist zu lernen. Dass sie aber eben auch zulassen muss, dass du Fehler machst und vor allem, dass du vllt deine eigene Methode hast.

Überlegt, wo man Zeit sparen kann. Das ist allerdings immer sehr individuell. Man muss nicht jeden Tag saugen und/oder wischen. Ein sehr großer Teil der Wäsche muss nicht gebügelt werden, erst recht nicht, wenn man einen Trockner hat, mit dem man auch Aufhängen spart. Könnt ihr am Wochenende gemeinsam vorkochen und einfrieren, für ein paar Tage? Usw.
 
Dabei
4 Jun 2013
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#14
Wir haben den angesprochenen Hund. Und er haart wie bekloppt.
- aber abends saugen und erst morgens dann wischen macht auch keinen Sinn mit Hund.
Nun wuselt so ein Hund,gerade wenn man auch Kinder hat,gerne jedem und jeder hinterher!
Mann kann den Hund,selbst wenn der schon älter ist,dahingehend "erziehen",das einige Räume für ihn tabu sind!
Das erspart dann schon mal in einigen Räume das tägliche Saugen und Wischen!;)
 
Dabei
22 Okt 2014
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#15
Man darf es nicht sagen, da man ja wegen des Kindersegens ach so glücklich zu sein hat - aber: Das 2. Kind ist eine Zerreissprobe für fast jede Beziehung/Ehe, da der Stress sich nicht nur verdoppelt, sondern potenziert. In dieser Phase ist kaum eine Ehe glücklich, solange die Kinder noch (sehr) klein sind, das ist die Wahrheit.

Macht Euch klar, dass Ihr jetzt eine schwierige Phase durchmacht, in der Trennungswünsche völlig normal sind.

Mach DIR klar, dass Du ihr vor allem Wertschätzung und Liebe entgegenbringen musst. Dass ist noch viel wichtiger als Staubsaugen...mach nicht den Fehler, als ihr drittes Kind rüberzukommen...

Verliert Euch nicht als Paar aus den Augen. Macht UNBEDINGT etwas schönes miteinander, und sei es, dass Ihr Euch abends eine DVD anschaut und ein Glas Wein trinkt, wenn die Kinder im Bett sind. Geht nach Möglichkeit einmal in der Woche miteinander aus. Lasst Oma kommen oder finanziert einen Babysitter - besser als einen Eheberater oder Scheidungsanwalt...und last but not least: Lass die Blumen sprechen! Es geht um Gesten, nicht um Hausarbeit!!!

Wenn Du das wirklich machst, wird die Atmosphäre sich schlagartig verbessern, wenn Du ein wenig Glück hast, werden Deine Aufgaben im Haushalt sich sogar wieder verringern;)
 

Revage

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3 Mai 2014
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#16
Könntet ihr in eine größere Wohnung/Haus mit weniger Treppen umziehen, ein bisschen näher zu ihrer Mutter? .
Nicht dein Ernst oder ? Was sind bitte 17 Km zu fahren ? Das ist gar nichts.

Als du den Beruf Lehrerin geannt hast wurde die Situation klar. Ich kenn fast nur Lehrer die ähnlich ticken. Ich weiß nicht ob sie ihre pädagogischen erworbenen Praktiken auf die Beziehung bezieht, aber mir kommt es fast so rüber.

Du bist kein Schüler und du bist auch kein Hund und du bist auch kein Fußabtreter. Doch leider nutzt sie dich jeweils für alles.
Ihr seid nicht auf Augenhöhe und sie scheint auch keinen Respekt vor dir zu haben.
Es gibt diesen Typ Frau der an allem was auszusetzen hat, ich kenne das, denn meine Mutter ist ähnlich, wenn auch nicht in diesem Ausmaß.

Ich würde mich auch mal an den Tisch setzen und mit ihr drüber reden wie du dich fühlst und ob sie das fair findet.

Dir mit der Trennung zu drohen, oder andere Männer über dich zu stellen finde ich unter aller Sau und wenn keine Kinder im Spiel wären hätte ich sofort meine Koffer gepackt.

Anstatt sich zu freuen, dass du da bist wirst du nur nieder gemacht. So kann es nicht weitergehen.
 

dili

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18 Feb 2008
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#17
Hallo Rene,

Ich glaube auch, dass deine Frau ein großes Problem mit sich selbst hat, du bist eigentlich nur der, der es dann immer abbekommt. Sie hat einen sehr anstrengenden Job - der nicht vorbei ist, wenn man nach Hause kommt ... noch lang nicht. Und das schlimmste ist: Man nimmt nicht nur die ganzen Korrekturen mit, sondern macht sich auch ueber alles Moegliche Gedanken. Dann kommt man nach Hause - und der Haushalt steht an. Dann noch 2 kleine Kinder, die Zeit mit der Mama brauchen - und man selbst kommt viel zu kurz. Und ihre eigene Unzufriedenheit entlaedt sich dann eben auf dich - weil du der bist, der in ihrer Naehe ist. Das klingt, als wuerde sich da schon ein BurnOut (obwohl man mit dem Begriff heutzutage vorsichtig umgehen sollte) ankuendigen - vielleicht ist er schon da.

Ich wuerde aber trotzdem - bei allem Verstaendnis fuer ihre Situation (ich kann Sie sogar gut verstehen, ich bin selbst Lehrerin und nehm auch oft das Ganze aus der Schule mit nach Hause ... aber deswegen hab ich auch derzeit keinen Mann :) ) das ganze nicht laenger so mitmachen. Du bist doch nicht ihr Fußabtreter. Und ihre komischen Drohungen sind mehr als verletzend ... da waere bei mir laengst der Ofen aus. Da du Sie wohl liebst, wuerde ich ein letztes Mal mit ihr reden - aber ihr ganz klar machen, dass es so nicht weiter geht. Erklaer ihr, dass dich ihr Verhalten verletzt und du so nicht weitermachen kannst. Ueberlegt zusammen Loesungsmoeglichkeiten. Dann musst du aber konsequent sein und wenn es so weitergeht, wirklich gehen (du kannst ja erstmal zu nem Freund oder so). Denn selbst wenn du sie liebst, macht dich diese Liebe ungluecklich. Und so soll Liebe nicht sein.

Liebe Gruesse,
dili
 
Dabei
2 Feb 2015
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#18
Puh... Das sind ja doch einige unterschiedliche Meinungen.
ich nehme sie aber alle mit, und werde, das ist klar, noch mal mit ihr reden.
Das habe ich gerade auch schon angekündigt. Sie ist jetzt baden, und dann reden wir...

ist str zwar nicht das erste Gespräch, aber ich hab jetzt noch ein paar zusätzliche Sichtweisen von außen.
tatsache ist, dass wir mit gegenseitigen Vorwürfen oder Respektlosigkeiten nicht weiter kommen.

tenor des Gespräches von meiner Seite wird sein, wie kriegen wir sie so entlastet, dass die Entlastung spürbar ist, das Ganze aber realistisch umsetzbar ist.
Wenn ich jetzt einen ganzen Haufen Aufgaben übernehme, diese dann aber nicht bewältigen kann, wird das ihre Frustration nicht gerade senken...

der zweite Aspekt wird sein, dass wir wieder respektvoll miteinander umgehen. Auch da gehören sicher zwei dazu (bei verhärteten Fronten sicher normal).
wird vielleicht nicht per "Schalter umlegen" klappen, aber man muss die Verbesserung wollen.

ich werde berichten, wie es gelaufen ist, wenn es nicht zu privat wird.

beste Grüße und vielen Dank bis hierher

René
 
Dabei
2 Feb 2015
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#19
Puh...
das war ein sehr emotionales Gespräch.
aber reinigend.
wir wollen eine Paartherapie machen.

kennt jemand da zufällig jemanden oder eine Organisation im Bereich Oberhausen / Mülheim / Duisburg / Essen?

Liebe Grüße und vielen Dank

rené
 
Dabei
9 Dez 2009
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#20
Hallo René,

glückwunsch zu dem Ergebnis.

Ich kenne zwar keine Therapeuten in der Gegend, aber da ihr Kinder habt, könnt ihr euch ans Jugendamt oder Pro Familia wenden, die euch (ggf. für euch auch kostenfreie, weil von ihnen bezahlte) Therapeuten empfehlen/vermitteln können.
 
Dabei
27 Aug 2012
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#21
Gegenfrage: Ist denn für dich der Status eines Mannes so,sich nicht an den Hausarbeiten zu beteiligen:?:
Ich glaube die Frage stellt sich hier nicht. Ich finde es löblich, dass der TE versucht seiner Frau unter die Arme zu greifen, doch es muss Grenzen haben. Schließlich ist er voll berufstätig mit langen Arbeitszeiten und sie geht nur 3 Tage die Woche (bis 14 Uhr...). Da sie dadurch naturgemäß mehr freie Zeit hat als er, ist es nur fair, wenn die Last der Hausarbeit mehr zu ihren Ungunsten verteilt wird, damit das Gesamtverhältnis zwischen beiden ausgewogen ist.

Interessant finde ich folgendes Zitat als Reaktion auf den "Tankstellenvorschlag":

Wenn da keine Kinder wären sicherlich.
Damit sagt der TE im Grunde, gäbs keine Kinder, hätte er schon längst die Reißleine gezogen. Da frage ich mich, macht eine Paartherapie überhaupt noch Sinn? Reichen die Gefühle auf seiner Seite für seine Frau noch aus, um die Probleme professionell anzugehen? Ich bin da skeptisch, auch mit Hinblick auf die Einstellung der Frau, die mir anhand der Beschreibungen den Eindruck vermittelt, dass sie an der Ehe nur noch aufgrund von Gewohnheit und evtl. ebenfalls der Kinder wegen aufrecht erhält. Dieses Gemeckere ist ja nur ein Symptom für eine tiefer sitzende Ursache und das sind in der Regel verpuffte Gefühle.

Der TE sollte sich deshalb ganz genau überlegen, was er hier gewinnen will und was es überhaupt noch zu gewinnen gibt. Eine zweckmäßige Ehe für die Kinder oder andere Gründe (finanzielle Stabilität, Angst vor sozialer Ächtung bei Scheitern) macht keinen glücklich, das erleben die beiden ja bereits täglich. Vielleicht wäre eine einvernehmliche Trennung der bessere Weg. Auf jedenfall sollten sich beide ihrer Gefühle füreinander wieder bewusst werden, bevor sie teures Geld an einen Therapeuten abgeben.
 
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