das problem ist einfach, dass ich durch mein widersprüchliches verhalten wegen meiner angst etwas zu vermasseln an dem scheitern der beiden letzten bekanntschaften im grunde selbst dran schuld bin, was mir jetzt beim nachdenken erst klar wird.
bei diesem fall zum beispiel kam jegliche körperliche annäherung von ihm, welche ich nur teilweise zugelassen habe, indem ich ständig eine distanz gehalten habe.
einmal zum beispiel, wo ich bei ihm übernachtet habe, kam es fast zum sex, allerdings habe ich ihm dann doch einen korb gegeben und vor den kopf gestoßen. beim kuscheln habe ich manchmal alles zugelassen, manchmal nicht, was ihn immer wieder verwirrt hat und er andauernd drüber reden wollte. der grund dafür war einfach, dass ich es eigentlich alles wollte, aber gleichzeitig tierische angst davor hatte, hinterher von ihm enttäuscht zu werden und als leicht zu habendes betthäschen abgestuft zu werden. gesagt habe ich ihm immer, dass ich etwas länger brauche um eine vertrauensbasis aufzubauen und ihn noch besser kennen lernen möchte. ich hab mich einfach viel zu sehr unter druck gesetzt und ihm mit meinem verhalten wahrscheinlich extremst verunsichert, was mir jetzt erst aufällt.