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who_knows
- Dabei
- Okt. 2016
- Beiträge
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Hallo zusammen, ich (25,w) habe ein Problem mit der Verhaltensart meines Freundes (29). Kurz zu uns: Wir sind seit ca. 2 Jahren zusammen, sind im August zusammengezogen. Er ist an und für sich ein sehr lieber Mensch, stolpert aber seit mehr als einem Jahr von einem Schicksalsschlag zum anderen. 2 Todesfälle in der Familie, 1 Todesfall im Freundeskreis, Kündigung, viel zu viel Verantwortung für eine einzige Person (er produziert und hat nebenbei ein Hilfsprojekt). Er wird leider schnell emotional, verbal aggressiv und gezielt verletzend. Letzteres begründet er damit, dass er aus mir eine Reaktion rausholen will. Ich bin leider das genaue Gegenteil in solchen Situationen. Sprich, gefühlskalt. Über die Jahre hinweg, hat sich bei mir eine Art Schutzmauer gebildet, die jegliche Art von Gefühlen in solchen Problemsituationen, ignorieren will. (Auch nicht das Beste, aber ich arbeite daran). Er empfindet es als provokant, arrogant und verletzend. Unterschied ist nur, dass ich dies sogut es geht hinauszögere und versuche nicht zuzulassen, während er gezielt persönliche Beleidigungen ausspricht und sich daneben aufführt, in der Hoffnung, dass es mir auch so geht wie ihm. (Keine Einbildung. Er hat es öfters gesagt, dass er will, dass man ihn versteht und respektiert, auch wenn er das so kriegen miss) Ich kann es aber nicht das ganze Gespräch über aushalten und verschanze mich schlussendlich hinter meiner Mauer. Es ist auch nicht so, dass ich ihn nicht verstehe. Ich tu das sehr wohl, nur ist ihm das nicht genug, da der ganze Frust mehr an seine Freunde gedacht ist und ich ihm somit nicht genug bin. Bzw. eigentlich irrelevant bin. Man muss aber auch sagen, dass er nicht der Typ Mensch ist, der zu seinen Freunden hingeht und persönliche Probleme bespricht. Wenn er gefragt wird, heißt es, es sei eh alles gut. Wer kann sich aber das Gegenteil zu Hause geben lassen? Ich. Er ist ein Ja-Sager, hilft zwar gern, beschwert und beklagt sich aber später darüber bis er wieder so frustriert ist, dass er es an mir auslässt. Es wurden auch viele Wertgegenstände kaputt gemacht. Einerseits will er nach seinen minimalistischen Idealen leben, andererseits packt ihn dann doch der Neid, wenn er z. Bsp in der Wohnung seiner Freunde ist. Ratschläge und Meinungen darf man dann nicht mehr geben, weil sie ihm nicht passen. Ich versteh das ja eh nicht und habe keine Ahnung, laut ihm.
Nun sind wir bis Ende Oktober voneinander getrennt, da er aufgrund des Hilfsprojektes weg ist. Wir haben nicht wirklich telefonieren können, da ein Kollege mit ist (der ihm zZ viele Nerven kostet und sich anscheinend nicht wirklich einbringen kann). Jedes 2. Telefonat (Wir telefonieren alle 2 Tage) fing damit an, dass es ihm scheiße geht, dass der Kollege für die Katz ist. Dieses Gespräch artet dann aus, dass er wieder verletzend wird und mich in die Arschlochgruppe inkludiert und gezielt Sachen anspricht, die mir weh tun. Obwohl ich während des Telefonats mein Bestes gebe, um ihn zu verstehen und zu beruhigen und nicht gefühlskalt zu werden. Ich werde allerhöchstens beleidigt und sage das auch. Er macht dann aber weiter.
Er hat mir mittlerweile einfach schon so oft wehgetan, dass ich große Probleme habe, ihm noch zu glauben, dass er mich liebt. Ich liebe ihn zwar, aber es tut einfach schon so weh. Ich hätte gern dieses Beziehungsdrama schon beendet, aber irgendwie kommen immer Sachen dazwischen, dass er sich nicht wirklich damit auseinandersetzen kann oder will. Ich bin ratlos. Ich weiß nicht, mit wem ich drüber reden soll. Ich weiß nicht, wie ich ihm helfen kann, bzw. wie man solche Sturköpfe dazubringt, andere Alternativen auszuprobieren. Ich will nicht Schluss machen. Ich halte noch daran fest, dass es die Depression ist, die ihn zu solchen Verhaltensweisen zwingt und dass es sicher eine Lösung geben müsste, dass wir beide uns wieder verstehen können um zumindest dieses Beziehungsproblem endlich aus der Welt zu schaffen. Auch, wenn es höchstwahrscheinlich auf eine Trennung hinauslaufen wird, möchte ich ihn noch nicht aufgeben und ihm irgendwie helfen und/oder zeigen, dass ich ihn eh lieb habe und er nicht alleine ist. Nur wie um Himmels Willen stelle ich dies an?!?
Nun sind wir bis Ende Oktober voneinander getrennt, da er aufgrund des Hilfsprojektes weg ist. Wir haben nicht wirklich telefonieren können, da ein Kollege mit ist (der ihm zZ viele Nerven kostet und sich anscheinend nicht wirklich einbringen kann). Jedes 2. Telefonat (Wir telefonieren alle 2 Tage) fing damit an, dass es ihm scheiße geht, dass der Kollege für die Katz ist. Dieses Gespräch artet dann aus, dass er wieder verletzend wird und mich in die Arschlochgruppe inkludiert und gezielt Sachen anspricht, die mir weh tun. Obwohl ich während des Telefonats mein Bestes gebe, um ihn zu verstehen und zu beruhigen und nicht gefühlskalt zu werden. Ich werde allerhöchstens beleidigt und sage das auch. Er macht dann aber weiter.
Er hat mir mittlerweile einfach schon so oft wehgetan, dass ich große Probleme habe, ihm noch zu glauben, dass er mich liebt. Ich liebe ihn zwar, aber es tut einfach schon so weh. Ich hätte gern dieses Beziehungsdrama schon beendet, aber irgendwie kommen immer Sachen dazwischen, dass er sich nicht wirklich damit auseinandersetzen kann oder will. Ich bin ratlos. Ich weiß nicht, mit wem ich drüber reden soll. Ich weiß nicht, wie ich ihm helfen kann, bzw. wie man solche Sturköpfe dazubringt, andere Alternativen auszuprobieren. Ich will nicht Schluss machen. Ich halte noch daran fest, dass es die Depression ist, die ihn zu solchen Verhaltensweisen zwingt und dass es sicher eine Lösung geben müsste, dass wir beide uns wieder verstehen können um zumindest dieses Beziehungsproblem endlich aus der Welt zu schaffen. Auch, wenn es höchstwahrscheinlich auf eine Trennung hinauslaufen wird, möchte ich ihn noch nicht aufgeben und ihm irgendwie helfen und/oder zeigen, dass ich ihn eh lieb habe und er nicht alleine ist. Nur wie um Himmels Willen stelle ich dies an?!?