Was soll ich bloß mit ihm machen?

Dabei
19 Jan 2018
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#1
Hallo, ich bin Anna und ganz neu hier. Ich suche euren Rat weil ich nicht mehr weiterkomme.
Ich bin total in einen Kollegen von mir verliebt , der anfangs ein bisschen Smalltalk mit mir gemacht hat und es dann plötzlich einstellte. Er schaute mich immer nur an, manchmal lächelte er auch. Aber es gab keine verbale Kommunikation mehr. Ich dachte ich schreibe ihm einfach bisschen damit das Eis vielleicht bricht. Er hat anfangs auch sehr positiv drauf reagiert aber irgendwann hat anfangs er meine Nachrichten gar nicht mehr gelesen. Ich dachte Ok, Mist, den muss ich mir aus dem Kopf schlagen. Es waren zwei Monate vergangen, danach sahen wir uns wieder. Er schaute mich an wie ein Auto, schaute weg zu seinen Füßen und wartete ab bis ich vorbei gegangen war. Es ging einige Monate so weiter, dass ich merkte, dass er mich beobachtete, aber sobald ich hinschaute, guckte er weg. Ich merkte auch dass er neugierig war, wissen wollte was ich mit wem unternommen hatte. Nach einem halben Jahr reichte es mir und ich schrieb ihm erneut um ihm zu sagen, dass ich das mit seinem Verhalten gerne klären würde. Er meinte habe ja nichts mit mir zu tun. Ich gestand ihm darauf indirekt meine Gefühle. Er meinte nur, dass es ihm leid tun würde, ich aber mehr empfinden würde als er.
Er schaut natürlich immernoch weg wenn er mich sieht und es ist unangenehme Situation für uns.
Was meint ihr dazu? Ist es berechtigt, dass ich mir noch Hoffnungen mache?
 
Dabei
27 Feb 2013
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4.207
#2
Hi Annax,

es sollte dir zunächst bewusst werden, dass andere Kollegen das Gleiche machen wie er. In der Arbeit entwickeln wir alle regelrechte Freundschaften und kollegiale Beziehungen.

Weil man sich jeden Tag sieht. Bei deinem Schwarm interpretierst du es anders, weil er dir gefällt und du dich verknallt hast.

Nichts ist leichter, als auf der Arbeit Menschen kennezulernen. Man ist ungewählt täglich zusammen und macht meistens einfach das Beste draus.

Leider habe ich in deinem Post nichts herausgelesen, was auf Interesse seinerseits deutet:

aber irgendwann hat anfangs er meine Nachrichten gar nicht mehr gelesen.
schaute weg zu seinen Füßen und wartete ab bis ich vorbei gegangen war.
Er meinte nur, dass es ihm leid tun würde, ich aber mehr empfinden würde als er.
Abgesehen davon, dass ich hier keine Hoffnungen sehe - willst du wirklich so einen merkwürdigen Vogel?

Bzw. muss er gar nicht merkwürdig sein - aber vielleicht vergeben oder anderwertig interessiert.

Jedenfalls sieht Interesse anders aus.

Das soll dich nicht kränken - wie oft hast du schon mal wem gefallen, an dem du kein Interesse hattest. So ist das Leben. Das ist legitim. Dir gefällt auch nicht jeder - also musst du auch nicht jedem gefallen.

Lass es jetzt gut sein, entspanne dich und richte deinen Blick ins Privatleben. Glaub mir, aus Erfahrung weiß ich, dass es unkomplizierter im Privatleben ist - da kann man sich nämlich, wenns nicht mehr passt, aus dem Weg gehen. In der Arbeit nicht.
 
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