Liebe? Gewohnheit oder Angst?

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8 Mrz 2013
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#1
Hallo Liebe Community,
nachdem ich mit einigen Leuten gesprochen habe, wo ich meinte die könnten mir weiterhelfen, bin ich nun auf der suche im Internet nach möglichen Antworten/Tipps/Lösungen. Langsam weiß ich echt nicht mehr weiter und zweifel auch an meinen Gefühlen was mich sehr mitnimmt. Bei mir läufts im Moment einfach nur schlecht, nicht nur Beziehungsmäßig sondern auch was den Job und die Gesundheit angeht.

Ich bin jetzt seid dem 10.06.2012 mit meiner Freundin zusammen welche ich bei einigen Probe Arbeitstagen für ein FSJ kennen gelernt habe. Nachdem wir ca. einen Monat zusammen waren hab ich einiges mitgekriegt was bei Ihr im Elternhaus passiert ist. Sie wurd immer nur unter Druck gesetzt, hat nie wirklich Anerkennung bekommen und geschweige den richtige Unterstützung welche Sie auch immer wieder verzweifelt gesucht hat. Da fing es dann langsam an das ich mitgekriegt habe das Sie einige psychische Probleme aus der Vergangenheit hatte und auch nicht wirklich von sich selbst begeistert war (was mitlerweile schon richtige Minderwertigkeitskomplexe sind). Natürlich hat mir das alles anfangs nichts ausgemacht da Sie ja geliebt habe. Bis zu dem Zeitpunkt habe ich Ihre Eltern einmal kennengelernt und war nicht einmal in Ihrem Zimmer. Nach ner Weile Erfuhr ich das Ihr Zimmer anscheind ziemlich chaotisch sein sollte doch ich dachte mir nix schlimmes dabei bis ich es sah. Das Zimmer was so vollgemüllt das man nichtmal den Boden sah. Es war Ihr total unangenehm und Sie meinte auch Sie hätte noch niemanden hier reingelassen. Ich war natürlich geschockt doch da Sie sagte Sie wolle hier aufräumen doch alleine schaffe Sie es nicht hab ich Ihr natürlich meine Hilfe angeboten. Wir habens anfangs versucht doch dann irgendwann hat Sie immer wieder gesagt es wird Ihr zuviel und so haben wirs dann gelassen. Kurz vor September 2012 krachte es bei Ihr und Ihren Eltern so das Sie von zuhause raus ist und erstmal bei mir untergekommen ist. Erst wars nur für eine begrenzte Zeit geplant doch dann meinten Ihre Eltern Sie rauszuschmeißen. Da ich zum ersten September in eine WG ziehen wollte und Sie nicht sitzen lassen konnte ist Sie dann miteingezogen. Bis wir dann zusammen gewohnt haben war alles noch gut und toll doch ab da fingen dann die Probleme erst Recht an. Sie hat Probleme mit allen alltäglichen Sachen und zudem klammert Sie extrem weswegen wir uns ziemlich oft streiten. Kochen kriegt Sie nicht wirklich hin, aufräumen/putzen, baden/duschen(wobei mitlerweile wenn ich immer dahinter hänge und Sie dazu aufforde klappts) oder selbst das saubere anziehsache anziehen. Wenn ich da nicht hinter hänge würd Sie garnichts tun und sich nochmehr gehen lassen als Sie es jetzt tut. Arbeitsfähig ist Sie im Moment auch nicht laut Psychologischem Gutachten was mich aber nicht so wirklich stört. Immer wenn wir uns dann wegen diesen Sachen streiten also wenn Sie nichts tut, sagt Sie immer Sachen über mich die nichtmal so stimmen und tut mir damit einfach weh. Im nachhinein wird Ihr immer klar (laut eigener Aussage) das Sie dort Mist erzählt hat doch dann heißt es immer Sie weiß nicht warum Sie sowas sagt. Ich tu und mach immer wieder alles, bemühe mich das es Ihr besser geht doch langsam kann ich das nichtmehr. Ich hab immer mehr eigene Probleme mit welchen ich langsam nicht mehr klar komme. Sie weiß das Sie sich nen Therapeuten suchen muss aber Sie tut es immer nur kurz nachdem wir uns dann richtig heftig streiten. Dazu kommt noch das für jede kleinigkeit weint was schlimmer ist als ein vierjähriges Kind. Natürlich bin ich auch manchmal an Sachen Schuld da ich jemand bin der gerne Leute piesackt oder eher bissl ärgert und späßchen macht aber schon bei den kleinsten späßen wird Sie sauer oder fängt an zu heulen.

Langsam weiß ich echt nicht weiter und frage mich einfach nurnoch ob ich Sie noch Liebe, ob ich aus gewohnheit mit Ihr jetzt zusammen bin oder ich einfach nurnoch zusammen bin weil ich nicht weiß wie es danach für Sie weiter geht. Oft genug hat Sie gesagt ohne mich wäre Sie aufgeschmissen und Sie liebt mich überalles aber ich mach mir auch sorgen, falls es irgendwann dazu kommt das es vorbei ist, wie es mit Ihr weitergeht. Ich habe ja jetzt auch zwischen Ihr und Ihren Eltern wieder vermittelt doch der Kontakt ist jetzt auch nicht so besonders das ich mir denken könnte das die Eltern Ihr helfen. Ich kann echt nichtmehr und suche jetzt verzweifelt nach Antworten wie es weitergehen soll. Nächste Monat löst sich die WG auf und wir brauchen eine Wohnung. Doch wenns jetzt so schlecht läuft weiß ich nicht ob es gut wäre uns zusammen ne Wohnung zusuchen doch Sie und alleine eine Wohnung da mach ich mir auch wieder Sorgen.

Nachdem ich das jetzt geschrieben habe weiß ich nichtmal was ich mir genau hier erhoffe und fühle mich auch so als ob ich Sie schlecht machen würde aber ich kann nicht mehr.

LG :cry:
 
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Papatom

Gast
#2
Moin,
harte Situation. Da will man gar nicht um den heissen Brei herumreden. Deine Freundin hat Probleme, die wir hier nicht lösen können und Du auch nicht.
Du allerdings kannst zumindest versuchen, sie auf einen besseren Weg zu bringen. Das wäre dann professionelle Hilfe. Das harte daran ist aber wohl, dass Du dafür auhören müßtest, sie zu bemuttern. Du nimmst wohl eher eine ELternposition als die eines Partners ein zur Zeit. Sie wird sich nicht ändern, wenn sie nicht muss. Sie hat ja anscheinend eh heftige Problem ihr Leben zu organisieren, da wird sie sich nicht aufraffen, wenn Du ihr alles hinterherträgst.
Normalerweise würde ich ja ohne die patholigische Auffälligkeit raten, sie mal mit Verantwortung zu konfrontieren, nichtts zu regeln und sie gegebenenfalls vor die Tür zu setzen. Bei ihr jedoch weiß man ja nicht, ob sie dann einfach auf der Straße bleibt....

In allem ist das nichts für Dich, sondern für Therapeuten und wahrscheinlich das Sozialamt, wenn sie alleine nix hinbekommt und sogar ein Arbeitsunfähigkeitsgutachten vorliegt...

Grüße
 
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