Komisches Gefühl und schlechtes Gewissen nach Streit

Dabei
12 Mrz 2013
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#1
Hallöchen,

ich hatte am Wochenende den ersten richtig heftigen Krach mit meinem Freund (28) und werde das Gefühl nicht los, etwas kaputt gemacht zu haben.
Ich werde ein paar Details weglassen, damit das hier nicht noch länger wird:

Ich hatte hier schon mal geschrieben, dass mein Freund abwechselnd sehr anhänglich und sehr distanziert ist.
Die letzten 5-6 Wochen lief alles wunderbar, besser als je zuvor - bis er mir eröffnet hat, dass er Ende Mai 2 Wochen Partyurlaub mit seinen Freunden machen wird.
Versteht mich nicht falsch, an sich habe ich kein Problem damit, dass er mit seinen Kumpels mal wegfährt und das hat er auch schon zweimal gemacht (das letzte mal erst vor vier Wochen für ein verlängertes Wochenende).

Es war erstens die Art wie er es mir gesagt hat, nämlich ohne die, wenigstens symbolische Absprache mit mir und zweitens die Dauer des Urlaubs.
Habe dann gesagt, dass es mir nicht so recht ist bzw. ich es schön fände, wenn er den Aufenthalt verkürzen würde.
Er hat dann gemeint er könne mich, aber auch sich verstehen und damit war das Thema erstmal beendet. Ich habe gehofft, er nimmt sich meine Bitte ein bisschen zu Herzen.

Am Wochenende waren seine Kumpels zu Besuch und das Thema Urlaub kam auf. Als einer von ihnen meinte, dass die meistens eh nur eine Woche Zeit hätten, meinte mein Freund eiskalt "Also ich will so lang wie möglich, sprich die zwei Wochen bleiben!".
Da ich etwas dünnhäutig durch sein heiß-kalt-Verhalten geworden bin, hab ich das als sein mir bekanntes Wegstoßen interpretiert und mich ziemlich verletzt gefühlt.
Ich habe den Eindruck, dass er mich und meine Wünsche gar nicht ernst nimmt und respektiert.

Als die anderen gegangen sind, gings natürlich gleich los. Wir haben 4 Stunden diskutiert und auch geweint und ich meinte, dass das mit dem Urlaub zwar keine riesen Sache sei,
aber nicht das erste mal, dass soetwas vorkommt und ich irgendwie ein bisschen daran zweifle, ob wir wirklich zusammenpassen.
Daraufhin meinte er, dass das für ihn ein totaler Schock ist, dass sein Verhalten in den ersten Monaten daher rührte, dass er sich meiner nicht sicher war und sich das in den letzten Wochen geändert hat.
Aber jetzt hätte ich alles kaputt gemacht. :cry:
Ich wusste das ja gar nicht, er hat auf meine Nachfragen hin immer abgeblockt und Schluss gemacht habe ich ja auch nicht, nur meine ehrlichen Bedenken geäußert.
Irgendwie fühlte ich mich zunächst sogar in meinem Handeln bestätigt: das erste mal konnte ich wirklich mit ihm reden, kam mir ernst genommen vor, alsob er so eine Art Weckruf gebraucht hätte.
Am Ende haben wir uns auch versöhnt und einen Kompromiss gefunden - ich lasse ihm seinen Spaß am Urlaub, versuche das lockerer zu nehmen und im Gegenzug versucht er offener mit meinen und seinen Gefühlen umzugehen.

Jetzt mit etwas Zeit dazwischen fühle ich mich aber ganz schrecklich. Ich habe ein furchtbar schlechtes Gewissen, alles kaputt gemacht zu haben und auch den Eindruck, dass er wieder distanziert ist.
Er sagt jetzt zwar immer noch liebe Sachen und alles, aber das Gefühl kommt bei mir nicht an...
Ich will unbedingt alles wieder gut machen, gleichzeitig bin ich aber eigentlich selber noch etwas mitgenommen von dem ganzen.
Jetzt weiß ich gar nicht, ob ich mir sein Verhalten nur einbilde, oder am Ende ICH mich seltsam benehme und er nur darauf reagiert.
Ich bin einfach total verwirrt, dieses komische Gefühl, dass etwas nicht stimmt, dass wir uns vllt sogar gerade ein bisschen fremd sind, lässt mich nicht los.
Kennt das jemand von euch? Ist das vllt sogar normal?
Ich habe das jedenfalls noch nie so erlebt, eig bin ich sehr schnell über Streitigkeiten hinweg...
Habe ich überreagiert? Und wenn ja, wie verhalte ich mich jetzt am besten?
 
P

Papatom

Gast
#3
Moin,
tja, warum soll er nicht mal wegfahren? Generell spricht da eigentlich nix gegen.

Allerdings, wohnt Ihr schon zusammen? Fährt er mit Dir auch 2 Wochen in den Urlaub? Warum teilt er es Dir lapidar knapp ein paar Wochen vorher erst mit? Ich berede eigentlich alle relevanteren Planungen mit meiner Frau....einfach schon organisatorisch, aber natürlich, um sie als Partnerin mit einzubeziehen. Er wird das ja nicht erst seit gestern wissen.....

Oder ist Dein eigentlicher Verdacht die Sorge, er könne da fremdgehen? Oder das nur machen, um von Dir wegzukommen?

Ich fand es schon einerseits übertrieben, dass Du ihm eine Szene mit Schreien und Weinen gemacht hast, das war nicht nötig. Aber im allgemeinen würde ich schon hinterfragen, was bei Euch immer noch nicht stimmt, dass es Dir so lapidar am Rande mitgeteilt wird...das besagt, dass in Eurer Kommunikation einiges im Argen liegt...

Grüße
 
Dabei
16 Jan 2012
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#4
[...]
Jetzt mit etwas Zeit dazwischen fühle ich mich aber ganz schrecklich. Ich habe ein furchtbar schlechtes Gewissen, alles kaputt gemacht zu haben und auch den Eindruck, dass er wieder distanziert ist.
Er sagt jetzt zwar immer noch liebe Sachen und alles, aber das Gefühl kommt bei mir nicht an...
Ich will unbedingt alles wieder gut machen, gleichzeitig bin ich aber eigentlich selber noch etwas mitgenommen von dem ganzen.
[...]
Kennt das jemand von euch? Ist das vllt sogar normal?
Ich habe das jedenfalls noch nie so erlebt, eig bin ich sehr schnell über Streitigkeiten hinweg...
Habe ich überreagiert? Und wenn ja, wie verhalte ich mich jetzt am besten?
liebe Fantasia,

ich glaube, genau das ist der punkt, weshalb sich dein freund verhält, wie er sich verhält: du hast zwar deine bedürfnisse, sagst diese auch mal am rande, aber stehst nicht wirklich zu ihnen. hast angst vor dem dilemma, dass, wenn du deine bedürfnisse durchsetzt, du seine vor den kopf stößt. und neigst dazu dann eben eher zurückzustecken.

ich denke, es ist gut, wenn du lernst, deinen bedürfnissen eine existenzberechtigung zu geben. genau wie seinen. ihr hattet einen streit. verschiedene bedürfnisse und habt für euch einen mittelweg gefunden. einen kompromiss. du wurdest dabei ein bisschen vor den kopf gestoßen. und er wurde dabei ein bisschen vor den kopf gestoßen. so ist das nunmal in streits. aber ihr seid auch mit einer lösung darausgegangen. die dir und deinen bedürfnissen und ihm und seinen bedürfnissen existenzberechtigung gibt. ruderst du jetzt wieder zurück, wird es relativ schnell wieder darin enden, dass er einfach so einen zweiwöchigen urlaub bucht ohne den mit dir abzusprechen. schließlich hast du dann deinen standpunkt aufgeweicht.

beginne also zu dem zu stehen, was du toll findest und was dich verletzt. versuche auch ihn zu verstehen, ja. aber entwickel kein schlechtes gewissen, wegen dingen, die dich verletzen. und dass du dies auch aussprichst. denn nur so weiß er, was dich eigentlich verletzt. wenn du im nachhinein zurückruderst und dann gar noch beginnst, dinge, die dich eigentlich sehr beschäftigen nicht mehr anzusprechen aus angst, ihn vor den kopf zu stoßen, wird die ganze sache früher oder später sehr einseitig werden.

wenn dir der streit noch zu sehr auf den magen schlägt, sprich mit ihm. frag ihn, wie's ihm mit dem streit geht, sag ihm, was es mit dir gemacht habt und 'checkt ab' ob ihr okay miteinander seid. aber ruder jetzt nicht zurück. ich kann deinen unmut sehr gut verstehen, dass er dich einfach vor vollendete tatsachen gesetzt hat, ohne das vorher mit dir abzusprechen. und auch, dass er vor versammelter runde, deinen wünschen nochmal eins reingetreten hat, obwohl es dir gelegenheit gegeben hätte, dir ein stückweit entgegenzukommen.
 
Dabei
12 Mrz 2013
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Alter
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#5
Danke erstmal für eure hilfreichen Antworten und die Zeit die ihr euch dafür genommen habt!

Moin,
tja, warum soll er nicht mal wegfahren? Generell spricht da eigentlich nix gegen.

Allerdings, wohnt Ihr schon zusammen? Fährt er mit Dir auch 2 Wochen in den Urlaub? Warum teilt er es Dir lapidar knapp ein paar Wochen vorher erst mit? Ich berede eigentlich alle relevanteren Planungen mit meiner Frau....einfach schon organisatorisch, aber natürlich, um sie als Partnerin mit einzubeziehen. Er wird das ja nicht erst seit gestern wissen.....
Nein, wir wohnen noch nicht zusammen.
Mit dem gemeinsamen Urlaub triffst du einen wunden Punkt. Wir wollten kommenden Herbst zusammen in den Urlaub fliegen, allerdings muss er sich für den Urlaub mit seinen Kumpels schon Geld leihen.
Deswegen sehe ich nicht, wie das finanziell bei ihm noch klappen soll? Er studiert und arbeitet nur sehr selten mal was nebenbei.

Das war auch ein Thema unserer Diskussion. Er meinte, dass er das schon irgendwie hinbekommt, aber ich will auch nicht, dass er sich gleich nochmal "verschuldet".
Das ist auch ein Grund bei dem ich das Gefühl bekomme, dass ich nicht den Platz in seinem Leben einnehme, den ich gerne hätte.
Ich sage ja, dass ich es ok finde, wenn er ohne mich verreist! Aber die momentane Situation finde ich speziell:
erstens kann ich einfach nicht verstehen, wieso er überhaupt das Bedürfnis verspürt ganze zwei Wochen zum Saufen wegzufahren? Ein paar Tage, ok... oder gegen zwei Wochen Skifahren, Klettern, Erlebnis, Wellness/Entspannung, Motorradtour usw spricht auch nichts. Diesen Punkt könnte ich aber auch noch als "Menschen sind unterschiedlich" abhaken. Wenn nicht...
Zweitens unser gemeinsamer Urlaub dadurch gefährdet werden würde und ich dadurch (und auch wie ich aus der Planung einfach ausgeschlossen wurde) drittens nicht in meinem Gefühl bestätigt werden würde, dass wir ganz unterschiedliche Auffassungen von Beziehung und Miteinander haben.


Oder ist Dein eigentlicher Verdacht die Sorge, er könne da fremdgehen? Oder das nur machen, um von Dir wegzukommen?

Grüße
Das trifft nicht zu. Ich vertraue ihm in der Hinsicht schon und ich glaube auch nicht, dass er vor mir flieht.
Die Male die er weg war, hat er mir auch immer geschrieben, dass er mich sehr vermisst und alles.
Geschrien habe ich übrigens auch nicht und geweint haben wir ehrlich gesagt beide. Ich merke dann schon immer wieder wie wichtig ich ihm bin,
aber es ist so ein ständiges Auf und Ab. Und nicht in dem Sinne, dass er einfach nur normal ist und dann wieder überschwänglich.
Er ist richtig klettig und liebesbedürftig und plötzlich behandelt er mich Tage lang wie Luft. Ich bin deshalb so empfindlich geworden und habe darum hier gefragt, ob ich überreagiert habe... Ich kann das schon gar nicht mehr rational betrachten...
Aber was kann ich denn dagegen tun? Ich will ja eig kein Drama wegen solchen Sachen machen :|


ich glaube, genau das ist der punkt, weshalb sich dein freund verhält, wie er sich verhält: du hast zwar deine bedürfnisse, sagst diese auch mal am rande, aber stehst nicht wirklich zu ihnen. hast angst vor dem dilemma, dass, wenn du deine bedürfnisse durchsetzt, du seine vor den kopf stößt. und neigst dazu dann eben eher zurückzustecken.
Das habe ich schon öfter zu hören bekommen und du hast bestimmt auch recht. Ich merke es ja auch gerade eben, dass ich am liebsten alles rückgängig machen würde, ihn einfach machen lassen, auch wenn das bedeuten würde,
dass ich meinen Standpunkt dann nicht klargemacht hätte.
Dass das falsch ist weiß ich...aber ich halte das Gefühl danach nicht aus und möchte fast schon zwanghaft alles wieder gut machen, ganz egal, ob ich überhaupt etwas falsches getan habe.
Hast du vllt einen Tipp wie ich das abstellen kann?

wenn dir der streit noch zu sehr auf den magen schlägt, sprich mit ihm. frag ihn, wie's ihm mit dem streit geht, sag ihm, was es mit dir gemacht habt und 'checkt ab' ob ihr okay miteinander seid. aber ruder jetzt nicht zurück.
Das werde ich heute mal machen und sehen was dabei rauskommt.

das gefühl ist nach dem ersten streit aber normal. das vergeht
Ich hoffe du hast recht!
 
P

Papatom

Gast
#6
Moin,
also , ich finde, Privatleben und Beziehung sollten schon in einem gesunden VErhältnis stehen. Er kann ja eigentlich so viel mit seinen Kumpels machen, wie er will und egal was es kostet. Die Partnerin würde halt denken, "Na ja, machen wir eben was anderes schönes zu zweit...."

Wenn das aber nicht kommt, fühlt man sich schlcht. Klar, denn so ein Verhalten zeigt deutlich die Prioritäten des Protagonisten. Die sind dann "Geil, ich freu mich total auf 2 Wochen Saufen mit den Jungs". Ist einerseits ok, wenn aber der andere Part heisst "Ach, na ja, Freundin muss auch noch, klappt schon irgendwie" hinterlässt es eben den bitteren Beigeschmack, als Freundin eher nur 2 Wahl zu sein.

Wenn er ja generell so ein Nähe/ Distanz Problem hat, wie im anderen Thread, kann es sein, dass er noch nicht so verinnerlicht hat, dass es total ok ist, Beziehung und Privatleben unter einen Hut zu bekommen, ohne sich oder die Beziehung zu sehr aufzugeben? Es klingt für mich so, als stecke er immer viel zurück und dann überkommt ihn der Rappel und er brincht aus, weil er nicht mehr kann. Da wäre es doch optimaler, wenn er sich klarmacht, dass er doch immer ab und an mit den Jungs losziehen "darf". Zumal Du ja glücklicherweise auch eine Partnerin bist, die erkannt hat, wie wichtig Freiräume für eine Beziehung sind...

Ob es aber nun Geringschätzung oder falsche Beziehungsvorstellungen hinsichtlich Verfügbarkeit als Freund sind, kann ich natürlich nicht sagen...

Grüße
 
Dabei
16 Jan 2012
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#7
ich seh das anders als Papatom.

auch ich finde, er soll mit seinen freunden machen, was er will. das ist absolut legitim und okay. aber. und das ist das entscheidende, was ich nicht okay finde, er soll es vorher absprechen. es nicht einfach festmachen ohne es vorher mit ihr abgeklärt zu haben. sondern erst mit ihr sprechen, dass er das gern möchte. dann und dann und dort und dort und mit dem und dem. und sie nicht einfach vor vollendete tatsachen setzen. das ist das, was ich nicht okay finde.

hm, wie du das abstellen kannst, deine bedürfnisse in den hintergrund zu stellen? - nun. ich muss zugeben, mir fällt sowas auch immer schwer. aber. im endeffekt mach ich mir das leben damit selbst schwer, denn das führt dazu, dass ich bislang im schnitt jede zeit, die ich mit jemanden in meinem leben verbrachte schlimmer fand als dass ich allein war. denn irgendwie behandel ich mich selbst soviel besser als andere das tun. bzw. was ich damit sagen möchte, ich habe meine bedürfnisse immer zu wenig durchgesetzt. und die sind legitim. und wenn ich die nicht klar artikuliere, werde ich immer zurückstecken und mich damit mehr unglücklich als glücklich machen. und wenn der andere lieber seinen stiefel durchziehen möchte ohne rücksicht auf verluste und wir keinen weg finden, uns in der mitte zu treffen, dann passt es sowieso nicht.

weißt? was ich damit sagen möchte: schau auf dich. achte auf dich. auf das, was du möchtest, was dich verletzt. egal, was andere sagen. wenn Papatom z.b. meint, es ist unangebracht, dass dich das ärgert, dann mag das seine sicht sein. das lässt aber nicht weniger wahr sein, dass es dich verletzt. dass er dich vor den kopf stößt, wenn er vor seinen freunden tönt, er will den urlaub so lang wie möglich machen, obwohl du ihm vorher gesagt hast, du würdest dir wünschen, dass er ihn ein wenig abkürzt. das alles ist noch da. egal, was dein freund oder andere dazu sagen. du zählst in dieser sache. und kannst dich gern auf kompromisse einlassen, aber vergiss dich eben nicht selbst. sonst stehst du am ende da und fragst dich, wofür du das eigentlich alles machst.

das ist zumindest meine meinung.
 
P

Papatom

Gast
#8
Moin,
wo habe ich denn gesagt, dass es ok war, wie er sich verhalten hat? Ich habe lediglich gesagt, dass meiner Meinung das Problem nicht das Wegfahren ist, sondern die Kommunikation darüber und der fehlende Partnerschaftliche Part? :eusa_think:

...Warum teilt er es Dir lapidar knapp ein paar Wochen vorher erst mit? Ich berede eigentlich alle relevanteren Planungen mit meiner Frau.......türlich, um sie als Partnerin mit einzubeziehen. Er wird das ja nicht erst seit gestern wissen.....

...Aber im allgemeinen würde ich schon hinterfragen, was bei Euch immer noch nicht stimmt, dass es Dir so lapidar am Rande mitgeteilt wird...das besagt, dass in Eurer Kommunikation einiges im Argen liegt...
Wenn das aber nicht kommt, fühlt man sich schlcht. Klar, denn so ein Verhalten zeigt deutlich die Prioritäten des Protagonisten
Grüße
 
Dabei
16 Jan 2012
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#9
ah entschuldige Papatom. irgendwie hatte sich das für mich so rausgelesen als ob du Fantasia's position eher ungerechtfertigt siehst.
 
Dabei
27 Aug 2012
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#10
Also Fantasie, prinzipiell hast du ja Recht mit deinen Bedürfnissen und dass du gerne früher informiert werden würdest. Auch ist es in Ordnung zu hinterfragen, wieso er dem Urlaub mit seinen Kumpels finanziellen Vorrang gibt vor dem gemeinsamen Urlaub mit dir. Das ist an sich alles gut und sind berechtigte Fragen.

Allerdings macht immer der Ton die Musik. Und Szenen machen hat noch in den wenigsten Fällen konstruktive Ergebnisse hervorgerufen. Ganz besonders stört mich dabei, dass du offenbar gerne mit Keulen wie "Ich glaube nicht, dass wir zusammenpassen" um dich schlägst. Wer solche Hammer raushaut, darf sich nicht wundern, wenn der Partner verwirrt und schockiert ist. Vor allem, wenn das schon bei so vergleichweise banalen Themen auftaucht. Was soll er dann erst denken, wie du reagierst, wenn es um die großen Themen geht?

Mit sowas kannst du eine Beziehung wirklich kaputt machen, wenn der Partner ständig fürchten muss, du überdenkst wegen jedem Mist die Grundfeste eurer Beziehung. Gerade bei deinem Freund, der auch noch selber aussagt, dass sein Näheproblem auch auf dein Verhalten und dass er nicht wusste, woran er mit dir ist, zurückzuführen ist, ist das natürlich der Oberfail. Ist für mich sogar ein Indiz, dass du Architekt deines eigenen Leids in dem alten Thread bist. Also beschwöre ich dich, das bloß zu unterlassen, sonst kriegst du noch Riesenprobleme und Anliegen von dir, mit denen du vielleicht im Recht liegst, gehen dann komplett unter und es bleiben nur deine Keulen im Raum stehen. Das sollte nicht dein Ziel sein. Was das betrifft, hast du wirklich Scheiße gebaut...
 
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