MonaLisa
- Dabei
- Juli 2008
- Beiträge
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Hallo miteinander,
inzwischen bin ich mit meinem Latein komplett am Ende. Vielleicht hat hier noch jemand eine kreative Idee. Außer der feigen Flucht.
Kurz was bisher geschah: Ich war monatelang unglücklich in meinen Kollegen verliebt, den ich jeden Tag sehe. Jedenfalls, wenn ich mit der Abteilung zum Essen gehe und nachher noch Kaffee trinke. Was ich aber auf jeden Fall brauche, weil ich den größten Teil meiner Arbeitszeit alleine am Computer verbringe. Das ist echt nicht mein Ding, diese Einsamkeit!
Jetzt ist es so, dass wir beide sehr sensibel sind und gar nicht so sehr gut im Schauspielern. Das hat dazu geführt, dass wir in einer schrecklich verfahrenen Situation stecken, die sich hochgeschaukelt hat. Wir sprechen nicht miteinander, er geht mir aus dem Weg, dreht mir den Rücken zu, ist genervt von mir. Wenn ich ihm nur ins Gesicht sehe, fühlt er sich von mir angemacht. Alles was ich mache, scheint falsch zu sein. Sehe ich ihn an oder spreche ich ihn an, reagiert er verunsichert oder genervt. Ignoriere ich ihn, scheint es aber auch nicht richtig zu sein. Ich gehe ihm von vorne bis hinten auf den Keks.
Ich bin der Meinung, dass ich mein Bestes getan habe, aber das war wohl nicht gut genug. Wenn ich merkte, dass ich heute nicht sehr cool bin, bin ich nicht zum Kaffeetrinken mit gegangen. Ich versuche schon lange nicht mehr, ihn anzusprechen. Ich habe mir sogar angewöhnt, Tischplatten anzustarren, damit sich unsere Blicke nicht zufällig begegnen. Wirklich ätzend!
Trotzdem ist die Sache um den Jahreswechsel eskaliert. Ich wollte mit ihm reden, aber er hat sich kategorisch und sehr brutal geweigert, hat mir die Schuld an der Situation zugeschoben und mir per Mail mitgeteilt, ich solle gefälligst aufhören, ihn zu beobachten und so heftig auf alles zu reagieren, was er tut. Nebenbei: Er macht genau dasselbe!
Ich bin jetzt seit dieser Sache nicht mehr in ihn verliebt, das hat mich endgültig geheilt. Aber es verletzt und irritiert mich immer noch, dass es so ist zwischen uns. Ich weiß mir nicht mehr zu helfen. Ich nerve, aber ich weiß auch nicht, was ich dagegen tun kann. Ich kann zur Zeit überhaupt nicht gelassen sein, sondern reagiere erst recht empfindlich auf ihn. Ich könnte grad heulen, wenn ich ihn sehe, den egozentrischen Arsch!
Die gute Nachricht ist, dass ich Mitte des Monats in ein anderes Büro ziehe. Ich habe es endlich geschafft, hier weg zu kommen.
Allerdings werden wir uns sicher noch öfter sehen, weil ich weiterhin mit einem Kollegen in seinem Nachbarbüro zusammen arbeite. Außerdem befürchte ich, dass ich im neuen Büro etwas vereinsame und würde gerne zum Essen/ Kaffeetrinken den Kontakt zur alten Abteilung halten. In der neuen Abteilung sind wir erstmal nur wenige und ich werde versuchen, dort auch so eine Kommunikationskultur zu initiieren. Aber trotzdem. Ich mag meine Noch-Kollegen ja und habe mich endlich, endlich da eingelebt.
Ich fände immer noch, die ideale Lösung wäre, wenn er und ich es schaffen würden, mal zivilisiert miteinander zu sprechen. Dann würden wir sicher gelassener werden. So sehe ich ihn nämlich als ein Arschloch und er denkt sicher auch nichts Besseres von mir. Dabei sind wir vermutlich beide keine Unmenschen. Aber ich sehe mich einfach nicht in der Lage, ein Gespräch mit ihm zu initiieren, nachdem er ja so deutlich jedes Gespräch mit mir ablehnt.
Ich hatte schon überlegt, einen Kollegen, mit dem wir beide gut können, als Vermittler einzuschalten. Einfach mal vorsichtig nachfühlen, was der Kollege von der Sache hält und ob er nicht mal mit ihm reden könnte.
Allerdings ist mir auch unklar, worüber es denn noch etwas zu reden gibt. Eigentlich ist alles klar. Mein Hauptziel wäre, sich irgendwie zu versöhnen. Ich habe ihm doch nichts Böses getan, ich bin halt nicht aus Stein. :-(
Eine andere Möglichkeit wäre, erstmal die Abteilung zu wechseln, einige Wochen und Monate vergeben zu lassen, bis er nicht mehr so wütend auf mich ist, und es dann nochmal zu versuchen, mit ihm zu sprechen.
Hat jemand noch eine Idee? Meinung?
Mona
inzwischen bin ich mit meinem Latein komplett am Ende. Vielleicht hat hier noch jemand eine kreative Idee. Außer der feigen Flucht.
Kurz was bisher geschah: Ich war monatelang unglücklich in meinen Kollegen verliebt, den ich jeden Tag sehe. Jedenfalls, wenn ich mit der Abteilung zum Essen gehe und nachher noch Kaffee trinke. Was ich aber auf jeden Fall brauche, weil ich den größten Teil meiner Arbeitszeit alleine am Computer verbringe. Das ist echt nicht mein Ding, diese Einsamkeit!
Jetzt ist es so, dass wir beide sehr sensibel sind und gar nicht so sehr gut im Schauspielern. Das hat dazu geführt, dass wir in einer schrecklich verfahrenen Situation stecken, die sich hochgeschaukelt hat. Wir sprechen nicht miteinander, er geht mir aus dem Weg, dreht mir den Rücken zu, ist genervt von mir. Wenn ich ihm nur ins Gesicht sehe, fühlt er sich von mir angemacht. Alles was ich mache, scheint falsch zu sein. Sehe ich ihn an oder spreche ich ihn an, reagiert er verunsichert oder genervt. Ignoriere ich ihn, scheint es aber auch nicht richtig zu sein. Ich gehe ihm von vorne bis hinten auf den Keks.
Ich bin der Meinung, dass ich mein Bestes getan habe, aber das war wohl nicht gut genug. Wenn ich merkte, dass ich heute nicht sehr cool bin, bin ich nicht zum Kaffeetrinken mit gegangen. Ich versuche schon lange nicht mehr, ihn anzusprechen. Ich habe mir sogar angewöhnt, Tischplatten anzustarren, damit sich unsere Blicke nicht zufällig begegnen. Wirklich ätzend!
Trotzdem ist die Sache um den Jahreswechsel eskaliert. Ich wollte mit ihm reden, aber er hat sich kategorisch und sehr brutal geweigert, hat mir die Schuld an der Situation zugeschoben und mir per Mail mitgeteilt, ich solle gefälligst aufhören, ihn zu beobachten und so heftig auf alles zu reagieren, was er tut. Nebenbei: Er macht genau dasselbe!
Ich bin jetzt seit dieser Sache nicht mehr in ihn verliebt, das hat mich endgültig geheilt. Aber es verletzt und irritiert mich immer noch, dass es so ist zwischen uns. Ich weiß mir nicht mehr zu helfen. Ich nerve, aber ich weiß auch nicht, was ich dagegen tun kann. Ich kann zur Zeit überhaupt nicht gelassen sein, sondern reagiere erst recht empfindlich auf ihn. Ich könnte grad heulen, wenn ich ihn sehe, den egozentrischen Arsch!
Die gute Nachricht ist, dass ich Mitte des Monats in ein anderes Büro ziehe. Ich habe es endlich geschafft, hier weg zu kommen.
Allerdings werden wir uns sicher noch öfter sehen, weil ich weiterhin mit einem Kollegen in seinem Nachbarbüro zusammen arbeite. Außerdem befürchte ich, dass ich im neuen Büro etwas vereinsame und würde gerne zum Essen/ Kaffeetrinken den Kontakt zur alten Abteilung halten. In der neuen Abteilung sind wir erstmal nur wenige und ich werde versuchen, dort auch so eine Kommunikationskultur zu initiieren. Aber trotzdem. Ich mag meine Noch-Kollegen ja und habe mich endlich, endlich da eingelebt.
Ich fände immer noch, die ideale Lösung wäre, wenn er und ich es schaffen würden, mal zivilisiert miteinander zu sprechen. Dann würden wir sicher gelassener werden. So sehe ich ihn nämlich als ein Arschloch und er denkt sicher auch nichts Besseres von mir. Dabei sind wir vermutlich beide keine Unmenschen. Aber ich sehe mich einfach nicht in der Lage, ein Gespräch mit ihm zu initiieren, nachdem er ja so deutlich jedes Gespräch mit mir ablehnt.
Ich hatte schon überlegt, einen Kollegen, mit dem wir beide gut können, als Vermittler einzuschalten. Einfach mal vorsichtig nachfühlen, was der Kollege von der Sache hält und ob er nicht mal mit ihm reden könnte.
Allerdings ist mir auch unklar, worüber es denn noch etwas zu reden gibt. Eigentlich ist alles klar. Mein Hauptziel wäre, sich irgendwie zu versöhnen. Ich habe ihm doch nichts Böses getan, ich bin halt nicht aus Stein. :-(
Eine andere Möglichkeit wäre, erstmal die Abteilung zu wechseln, einige Wochen und Monate vergeben zu lassen, bis er nicht mehr so wütend auf mich ist, und es dann nochmal zu versuchen, mit ihm zu sprechen.
Hat jemand noch eine Idee? Meinung?
Mona