Glückliche Beziehung<->Jugend versäumen

Meine Erkenntnisse sind der Durchschnitt. Und zwar deswegen, weil andere Kerle bei eben den gleichen Frauen auf die Art scheitern, wie sie hier beschrieben werden (was ich schon beobachten durfte). Was bei mir die Frage aufwirft, weswegen dies so ist. Ich suche mir keine speziellen Frauen aus, weil ich vor dem ersten Dialog ja nicht in sie hineinschauen kann. Allein auf logischer Ebene lässt es keinen anderen Schluss zu und dient somit der perfekten Untermauerung. Deine Wortwahl "Dogma" erscheint arg theatralisch. Ich sehe mich hingegen nicht als Überflieger, sondern erachte mein Verhalten als selbstverständlich. Vielmehr frage ich mich, weswegen sich andere Männer bei den gleichen Frauen derart ungeschickt bzw. taktlos anstellen und sich dann wundern, wenn diese so reagieren, wie klischeehafterweise hier oft angedeutet.

Unbegreiflich erscheint es mir, dass es so wenigen Leuten aufgeht, dass das "typische" Frauenverhalten nicht echt sondern nur eine Maske zum Selbstschutz vor bestimmten Leuten dient, die sie aber bei den richtigen gern fallen lassen. Ist Deine Überzeugung, Dich Frauen gegenüber auf passende Art zu verhalten, derart groß, dass Du nie in Betracht ziehen könntest, dass Du (als Beispiel) der Grund für Deine anders gearteten Erfahrungen mit Frauen sein könntest?
 
"Sobald sie aber bemerken, dass ich sie in keiner Weise verurteile, lassen sie sich sehr schnell sexuell fallen"

Anders wären sie auch nicht ins Bett zu kriegen. :lol:

Ein anderes Problem ist auch das Verhalten der Männer....sie prahlen gerne und erzählen rum, wen sie alles "rumgekriegt" haben. Im heutigen Zeitalter des ICQ und facebook echt tödlich für Frauen, wo alles in Windeseile verbreitet wird. Auch Lügen von Männern (und natürlich auch Frauen), die sich aufspielen wollen.
 
"Sobald sie aber bemerken, dass ich sie in keiner Weise verurteile, lassen sie sich sehr schnell sexuell fallen"

Anders wären sie auch nicht ins Bett zu kriegen. :lol:

Ein anderes Problem ist auch das Verhalten der Männer....sie prahlen gerne und erzählen rum, wen sie alles "rumgekriegt" haben. Im heutigen Zeitalter des ICQ und facebook echt tödlich für Frauen, wo alles in Windeseile verbreitet wird. Auch Lügen von Männern (und natürlich auch Frauen), die sich aufspielen wollen.

Mein Text soll nicht die Frauen vorbehaltlos in Schutz nehmen. Auch dort gibt es unterschiedliche Frauentypen. Eine "Diva" unterscheidet sich von einer "Schlampe" nicht in ihren Taten, sondern in ihrer Einstellung. Sicher machen es Neider und Spießer den meisten Frauen nicht gerade einfach, sich zu öffnen. Aber auf der anderen Seite verhalten sich die meisten Frauen ziemlich rückgratlos. Eine Diva steht zu dem, was sie macht. Sie pfeift auf ICQ oder Facebook. Die Leute wissen um ihre Freizügigkeit und offene sexuelle Art. Ebenso um ihr Selbstbewusstsein. Trotzdem ist sie heiß begehrt und wird geachtet. Und wehe dem armen Wicht, der es wagt, einen Klischeespruch loszulassen. Der kriegt postwendend einen raffiniert-sarkastischen Schuss vor dem Bug, der ihn mit eingekniffenem Schwanz von dannen ziehen lässt. So, dass er sich das nächste Mal gut überlegt, ob er sich wieder diese Frau als Opfer sucht. Nichts ist leichter, als solche Kleingeister abzuschießen.

Doch so etwas braucht Persönlichkeit und Mut. Die meisten Frauen werden deswegen fertig gemacht, weil sie dies selbst zulassen. Weil sich dessen schämen, was sie tun. Und das bringen sie auch zur Genüge zur Geltung. Die Meute stürzt sich immer auf das wehrlose Opfer. Selbst wenn die Meute aus lauter Torfnasen besteht. Was die Frage aufwirft, weswegen die meisten Frauen nicht mal das bisschen Souveränität besitzen, die ganzen Pfosten zu ignorieren, die ihre Klischees zum besten geben und sich - falls überhaupt - allenfalls Meinungen von innovativen selbstbewussten Menschen zu widmen. Das Ego der meisten Frauen ist überhaupt schuld daran, dass selbst der letzte Honk sie provozieren kann. Auch wenn sie diesen Txpen nicht einmal mit der Kohlenzange anfassen würde. Tatsache ist: Man kann nicht der ganzen Welt gefallen. Und dass es selbst in dieser Gesellschaft möglich ist, sich frei auszuleben, muss nicht erst durch Stars wie Madonna bewiesen werden, die es sogar trotz 1000-fachem Augenmerk und wildem Leben zur Ikone gebracht haben.
 
Unbegreiflich erscheint es mir, dass es so wenigen Leuten aufgeht, dass das "typische" Frauenverhalten nicht echt sondern nur eine Maske zum Selbstschutz vor bestimmten Leuten dient, die sie aber bei den richtigen gern fallen lassen. Ist Deine Überzeugung, Dich Frauen gegenüber auf passende Art zu verhalten, derart groß, dass Du nie in Betracht ziehen könntest, dass Du (als Beispiel) der Grund für Deine anders gearteten Erfahrungen mit Frauen sein könntest?
Natürlich hab ich andere Erfahrungen mit Frauen als du.
Ich bin selbst eine.
wink.gif


Und viele Frauen sind eben nicht wahllos mit ihren Bettbekanntschaften, insofern sie denn überhaupt welche haben wollen. Ob da von Dritten geredet werden könnte, ist den meisten sowieso egal. Sie haben nur keine Lust sich von x-beliebigen Kerlen anfassen und vögeln zu lassen. Sie wollen eben nicht nur unverbindlichen Sex. Und ich rede von Frauen, nicht von Pubertierenden.

Nettes Thema, aber wohl nicht hilfreich für Hugo.
 
Ok, kleiner Aufmerksamkeitsfehler.

Aber Du bestätigst nur das, was ich ebenfalls sage. Auswahlkriterien hat jeder. Und von "nur" war ja auch nie die Rede. Eher von "auch". Ich glaube einfach, dass die meisten Frauen für beide Richtungen grundsätzlich offen sind, wenn die Chemie stimmt.

Hugo's Entscheidung hingegen kann ihm niemand abnehmen. Er kann zu seinem inneren Gefühl stehen, oder gegen sein inneres Gefühl handeln. Letzteres führt fast immer zum Chaos, weil sich innere Wünsche letztendlich immer durchsetzen, weil man immer unzufriedener wird und Gefahr läuft, irgendwann zum riesen Egoisten zu mutieren, damit man die geopferte Zeit wieder ausgleicht. Und ganz sicher nicht zum Wohl aller. Aber manche müssen vielleicht erst auf die heiße Herdplatte fassen, um zu wissen, wie sich Brandblasen anfühlen.
 
Offtopic:

Aber Du bestätigst nur das, was ich ebenfalls sage. Auswahlkriterien hat jeder. Und von "nur" war ja auch nie die Rede. Eher von "auch". Ich glaube einfach, dass die meisten Frauen für beide Richtungen grundsätzlich offen sind, wenn die Chemie stimmt.
Ich sag nein, denn du hast behauptet, dass Frauen genauso häufig Affären und ONS suchen wie Männer. Meine Ausgangssituation. Das seh ich nach wie vor nicht.
Den anderen Konsens hab ich ja nie bestritten. Wenn die Chemie stimmt...
Das ist aber alles OT und gehört nicht mehr hierher.
 
Da gehst du aber von falschen Voraussetzungen aus. Nicht viele Erfahrungen machen einen guten Liebhaber/Liebhaberin aus.
Exakt.

Eine weitere Fehlinformation ist implizit hier enthalten:

Ich habe lieber eine Freundin, die sich ausgesponnen hat [...]
Das 'ausspinnen' gibt es mEn nicht. Ich weiß gar nicht, woher dieses Klischee über das 'Austoben' kommt. Zumindest eine Frau behält ihr Konsumverhalten bei, wenn auch phasenweise durch sich verändernde Zielsetzungen gedämpft. Latent ist es aber immer vorhanden und kommt wieder hervor.
 
Exakt.

Eine weitere Fehlinformation ist implizit hier enthalten:


Das 'ausspinnen' gibt es mEn nicht. Ich weiß gar nicht, woher dieses Klischee über das 'Austoben' kommt. Zumindest eine Frau behält ihr Konsumverhalten bei, wenn auch phasenweise durch sich verändernde Zielsetzungen gedämpft. Latent ist es aber immer vorhanden und kommt wieder hervor.

Damit ist eher gemeint, sich und seine Bedürfnisse zu erforschen. Unbestritten ist, dass wechselnde Partner einem eine Vielfalt an unterschiedlichen Persönlichkeiten vorsetzt, mit denen man sich auseinandersetzt und so Vergleichsmöglichkeiten hat, wen oder was man eigentlich für sich benötigt. Zudem ist uns die Polygamie in die Genetik gelegt. Viele verzichten irgendwann mehr und mehr auf das aufregende Gefühl der Variabilität wechselnder Sexualpartner für das intensive Gefühl, das man bekommt, wenn man sich näher auf eine Person eingelassen hat. Eine monogame Beziehung stellt jedoch stets eine Einengung dar. Insbesondere bei solch einem ausgeprägten Trieb entsteht nun einmal das Gefühl, im Leben etwas verpasst zu haben. Vergleichbar mit dem Wunsch, sich zuerst mit seinem Partner auszutoben, zu reisen, das Leben zu genießen....unbeschwert zu sein, bevor man durch Zusammenziehen, Heirat und Familie immer weiter eindeutig und auf eine Person bezogen Stellung bezieht. Erst das unbeschwerte aber oberflächliche und weitgehend einsame Leben macht einem überhaupt erst klar, was man als Single vermisst.

Den Wunsch, sich auszuleben, ist somit absolut nachvollziehbar. Kinder spielen herum und toben sich erstmal aus. Erwachsene sind da nicht anders. Ich wundere mich, dass Dir das nicht einleuchtet.
 
Kinder spielen herum und toben sich erstmal aus.
Das ist kein brauchbares Analogon. Dort geht es um das Ausloten von Grenzen, Rangordnungen und körperlicher Forderung. In der sexuellen Freizügigkeit geht es um den Erhalt von genetischer Vielfalt. Beides spielt sich in unterschieldichen Lebensphasen ab und ist unterschiedlich terminiert.

Ich wundere mich, dass Dir das nicht einleuchtet.
Deine Verwunderung liegt in deinem Halbwissen begründet.
 
Damit ist eher gemeint, sich und seine Bedürfnisse zu erforschen. Unbestritten ist, dass wechselnde Partner einem eine Vielfalt an unterschiedlichen Persönlichkeiten vorsetzt, mit denen man sich auseinandersetzt und so Vergleichsmöglichkeiten hat, wen oder was man eigentlich für sich benötigt.
Unbestritten ist aber auch, das Gefühle, sich Hingeben und Sex keine Zahl X an Vergleichsmöglicheiten benötigt, um zu wissen was wichtig ist und sich perfekt anfühlt.
Ich muss nicht "forschen" (= vögeln), um zu wissen, was ich will.
Wer will sich mich Partner/in 2 als Partner/in 7 im Sinne von Sex vergleichen lassen? Gefühle, Beziehung und Partnerschaft sind keine Wissenschaft.
Meine Grundbedürfnisse (Intensität, Häufigkeit) kenne ich, kann es aber auch wieder anders erleben. Eine Sache der intensiven Emotionen. Sex ist wichtig - unbestritten - aber eben nicht alles was eine Beziehung ausmacht. Ich liebe und lebe den Menschen. Nicht nur einen Teil davon.

Zudem ist uns die Polygamie in die Genetik gelegt.
Bezieh selbst Stellung und sage einer potentiellen (dauerhaften) Partnerin das Polygamie dir in die Wiege gelegt ist. Schwöre keinen Verzicht, da die biologischen "Fakten" irgendwann zuschlagen. Beschwichtige das nicht mit Reisefakten und dergleichen.

Den Wunsch, sich auszuleben, ist somit absolut nachvollziehbar. Kinder spielen herum und toben sich erstmal aus. Erwachsene sind da nicht anders. Ich wundere mich, dass Dir das nicht einleuchtet.
Erwachsene haben Wissen, Erfahrungen, Erkenntnisse... Kinder nicht. Dieses "Erfahren"...ist Erleben ohne Kenntnis. Ich hoffe von einem Partner mehr zu bekommen, als nur "ich tobe mich grad aus".
Du vergleichst ernsthaft Kinder mit Erwachsenen... :roll:

Ich zieh mich wegen stellenweiser Unreife zurück.
 
Das hier scheint zu einer echten Farce auszuarten. Der Mensch entfaltet sein volles Potenzial durch Erfahrungswerte - ob beruflich, emotional, zwischenmenschlich oder sexuell. Wer das bestreitet, stellt sich entweder naiv oder ist naiv. Abgesehen davon, dass der Mensch gewisse Kapitel in seinem Leben nicht missen möchte

Schneemond: Was hat das mit "nur" und "alles" zu tun? Ist immer so eine frauentypische Denkensweise. Redet man von Sex, ist einem scheinbar NUR Sex wichtig. Redet man von "sich ausleben" wird klargemacht, dass das nicht alles ist. Hat jemals jemand etwas anderes behauptet? Was bringen diese Umkehrschlüsse? Und was hat die Tatsache, dass ich nicht alles, was mir im Kopf herum geht, meiner potenziellen Partnerin an den Kopf schmeiße, mit dem Thema hier zu tun?

Glaubst Du im Ernst, dass mir emotionale Werte abhanden kommen oder ich diesen Anspruch fallen lasse, nur weil auf der Hand liegt, dass sexuelle Variabilität nicht nur schöne und geile Erfahrungswerte sind, sondern einen auch vom Horizont her weiter bringen? Wissen, Erfahrungen, Erkenntnisse - aha. Und woher denkst Du, ist dieses Wissen entstanden? Vom stillsitzen in der Bude? Erleben ohne Kenntnis ist nun einmal der Anfang der Dinge. Da muss ich nicht 3 sein. Wenn eine Jungfrau 22 ist, ist sie zum Teil sogar naiver als eine 14-jährige, weil sie genug Zeit hatte, um sich klischeehaften Unsinn in den Kopf zu pflanzen. Und wenn Du behauptest, dass eine 20-jährige Frau, die seit dem 14. Lebensjahr nur einen Partner hatte, die selben Erfahrungswerte, Horizont und in gleichem Maße ihr Potenzial kennt oder weiß was sie will, wie eine Person, die diesbezüglich herum probiert hat, dann kann ich Dich ehrlich nicht mehr ernst nehmen.

Denn wahrscheinlich sind die Teenager und Heranwachsende (genauso wie der Fragesteller) dann nur Mutanten, die einer schrägen Sache nachgehen und die übliche Probierphase ist lediglich ein Mysterium oder entspringt einem Gehirntumor und ist nicht etwa eine absolut begründete Phase des Lebens ;)
 
Können wir mal diese, nicht wirklich weiterhelfende, Diskussion lassen? Ihr habt beide euren Standpunkt zu Genüge dargestellt.
Was denken die andern über das eigentliche Thema (Beziehung <-> Jugend ausleben)?
Danke im Voraus!
 
Der letzte Beitrag liegt 12 Tage zurück. Deine süßen Schlichtungsversuche in Ehren, aber das Timing spielt auch eine Rolle...
 
Es ist mir piepegal, wie lange der letzte Beitrag zurückliegt. Und ich will auch nicht unbedingt schlichten, sondern einfach Meinungen zum Thema hören. lesen.
Ihr könnt ja was eigenes aufmachen und dort weiterdiskutieren, verbietet keiner.
 
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