idontknowaboutthis
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Das wird jetzt etwas Offtopic, aber das finde ich irgendwie schade. Und ich kenne dann auch nur Ausnahmen zu dieser Regel (und davon so einige). Außerdem denke ich, dass trotz kultureller Einflüsse, man selbst doch den meisten Einfluss darauf nimmt, wie man gesehen wird und als was man für "passend" gehalten wird.Badesalz schrieb:Ja, das glaube ich. Das trifft natürlich nicht auf alle zu, aber oft bleiben Mentalitäten und kulturelle Überzeugungen über Generationen erhalten.
Mein toller Exfreund, von dem ich hier immer mal schreibe, war ja Türke. Das war kulturell schon anders, bei seinen Eltern herrschte auch eine klare Rollenverteilung und seine Oma hatte auch direkt als sie von mir hörte zu ihm gesagt "zum Spaß haben ist das okay, aber zum Heiraten suchst du dir dann eine Türkin."
Aber im Endeffekt hat seine Mutter mich immer unterstützt meinem eigenen Kopf nachzugehen und seine Oma hat nach unserer ersten Begegnung angefangen mich "Tochter" zu nennen und ihm zu sagen, dass er mich heiraten sollte.
Und mein Exfreund hat mich auch nicht auf eine bestimmte Weise gesehen, weil ich deutsch bin. Selbstbestimmtheit mochte er, er hat sogar nach unserer ersten Trennung kurz so eine andere gedatet und da nach vier Wochen wieder Schluss gemacht mit der Erklärung "sie war nicht so klug wie du."
Und jetzt kann man sagen, dass er eben die Ausnahme ist, du hast ja gesagt nicht jeder ist so. Aber ich finde eben, dass dieses vorurteilsbehaftete Denken wirklich nichts besser macht, erstrecht nicht, wenn man auf der anderen Seite erwarten will, dass die einen nicht mit ihren Vorurteilen bewerten.

? Das ist jedenfalls das, was ich erwartet hatte, und weswegen ich mich in den Hintern gebissen hätte, wenn ich mich in einer gewissen Frühlingsstimmung dazu hätte hinreißen lassen, einem Typen, der mich auf einer Wiese angequatscht hat, meine HandyNr zu geben.
