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Gast
Ich habe letztes Jahr einen Mann kennengelernt: wir sind beide 22. Er ist Russe und hat einen unheimlich tollen Charme Frauen gegenüber. Viele Frauen wollten ihn, aber er wollte nur mich. Ich nenne ihn im Folgenden einfach nur "der Russe".
Anfangs war alles super, wir haben uns bestens verstanden. Es war locker und unkompliziert. Ich habe seine Eltern kennengelernt, einige seiner Freunde ...
Je öfter wir uns gesehen haben, umso mehr hab ich gemerkt, dass es nicht passt. Wir konnten keine vernünftigen Gespräche führen, er ist oft in unpassenden Situationen kindisch, weil (ohne abwertend und arrogant klingen zu wollen) er einfach einen anderen Bildungsstand hat als ich. Er hat seine Realschule gerade so geschafft, ich habe Abitur.
Aber er sah unverschämt gut aus, deswegen hab ich mich weiter mit ihm getroffen und gehofft, dass sich der Rest noch ergeben wird. Es hat sich nicht gebessert und dadurch muss ich unbewusst in vielen Situationen zickig reagiert haben. Ich fand mich selber anstrengend, aber ich sage, wenn mir etwas nicht passt, und an ihm passte mir scheinbar eine Menge nicht. So richtig konnten wir uns aber nicht für einen endgültigen Cut entscheiden.
Da ich zu der Zeit noch nicht lange von meinem Ex getrennt war, bin ich zu diesem noch öfter gefahren, weil wir auch einen gemeinsamen Hund haben, den ich besucht habe. Davon war der Russe nicht begeistert, sogar traurig und enttäuscht, hat es aber über sich "ergehen" lassen. Ich habe die Beiden miteinander verglichen und wurde immer unzufriedener, was ich wohl an ihm ausgelassen habe. Zum Schluss war es glaube ich einfach nur noch der Sex, der uns verbunden hat.
Ich dachte ich könne sein Interesse erneut wecken, wenn ich ihm sage, dass ich Sex mit meinem Ex hatte (hatte ich wirklich). Irgendwann beendete er es mit den Worten: "wie soll ich mich denn verhalten, wenn ich keine Gefühle für dich habe?"
Mein Verhalten war im Nachhinein nicht ok und unfair. Kann man dadurch wirklich Gefühle zerstören? Ich meine, anfangs hatte er sicher welche, sonst hätte ich nicht seine Eltern kennengelernt.
Ich habe ihm jetzt 4 Monate nach dem Ende geschrieben, dass es mir Leid tut wie ich mich verhalten habe und ich es begrüßen würde, wenn wir uns auf der Straße grüßen könnten und sogar normal miteinander umgehen könnten. Vielleicht sogar so, dass sich eine Freundschaft entwickelt. Aber er hat nicht reagiert.
Gestern habe ich ihn auf der Straße gesehen und er konnte gar nicht schnell genug weg gucken. Ich konnte gar nicht Hallo sagen, so schnell ist er mit seinem Fahrrad an mir vorbei gefahren und hat weggeguckt. Jetzt denk ich, dass ich an allem Schuld bin und frage mich, ob ich ein schlechter Mensch bin. Hat er nicht gegrüßt, weil er noch verletzt ist? Russen haben ja einen unheimlich großen Stolz, ist er gekränkt? Oder ist es ihm einfach egal? Ich frage mich, warum man nach einer "Trennung" nicht normal miteinander umgehen kann bzw sogar teilweie schlecht über den anderen reden muss (was er 1-2 mal gemacht hat). Und in unserer Kleinstadt spricht sich sowas wahnsinnig schnell rum. Ich möchte auch einfach so wenig Stress und Blockaden wie möglich haben in meinem Leben.
Und um das abzuschließen: er hat jetzt auch wieder engeren Kontakt mit seiner Ex, die sich in unfairer Weise vor 1,5 Jahren von ihm getrennt hat und seine große Liebe war. Also müsste er doch eigentlich verstehen, dass ich auch noch zu meinem Ex gefahren bin des Hundes wegen, oder? Er ist doch in einer ähnlichen Situation?
Jedenfalls muss ich seit gestern wieder öfter an ihn und die Zeit denken und es beschäftigt mich, obwohl es 10000% ig nicht mit uns passen würde. Ist das jetzt nur verletztes Ego bei mir? Ich vergleiche mich schon mit seiner Ex und frage mich, was er an ihr findet...
Anfangs war alles super, wir haben uns bestens verstanden. Es war locker und unkompliziert. Ich habe seine Eltern kennengelernt, einige seiner Freunde ...
Je öfter wir uns gesehen haben, umso mehr hab ich gemerkt, dass es nicht passt. Wir konnten keine vernünftigen Gespräche führen, er ist oft in unpassenden Situationen kindisch, weil (ohne abwertend und arrogant klingen zu wollen) er einfach einen anderen Bildungsstand hat als ich. Er hat seine Realschule gerade so geschafft, ich habe Abitur.
Aber er sah unverschämt gut aus, deswegen hab ich mich weiter mit ihm getroffen und gehofft, dass sich der Rest noch ergeben wird. Es hat sich nicht gebessert und dadurch muss ich unbewusst in vielen Situationen zickig reagiert haben. Ich fand mich selber anstrengend, aber ich sage, wenn mir etwas nicht passt, und an ihm passte mir scheinbar eine Menge nicht. So richtig konnten wir uns aber nicht für einen endgültigen Cut entscheiden.
Da ich zu der Zeit noch nicht lange von meinem Ex getrennt war, bin ich zu diesem noch öfter gefahren, weil wir auch einen gemeinsamen Hund haben, den ich besucht habe. Davon war der Russe nicht begeistert, sogar traurig und enttäuscht, hat es aber über sich "ergehen" lassen. Ich habe die Beiden miteinander verglichen und wurde immer unzufriedener, was ich wohl an ihm ausgelassen habe. Zum Schluss war es glaube ich einfach nur noch der Sex, der uns verbunden hat.
Ich dachte ich könne sein Interesse erneut wecken, wenn ich ihm sage, dass ich Sex mit meinem Ex hatte (hatte ich wirklich). Irgendwann beendete er es mit den Worten: "wie soll ich mich denn verhalten, wenn ich keine Gefühle für dich habe?"
Mein Verhalten war im Nachhinein nicht ok und unfair. Kann man dadurch wirklich Gefühle zerstören? Ich meine, anfangs hatte er sicher welche, sonst hätte ich nicht seine Eltern kennengelernt.
Ich habe ihm jetzt 4 Monate nach dem Ende geschrieben, dass es mir Leid tut wie ich mich verhalten habe und ich es begrüßen würde, wenn wir uns auf der Straße grüßen könnten und sogar normal miteinander umgehen könnten. Vielleicht sogar so, dass sich eine Freundschaft entwickelt. Aber er hat nicht reagiert.
Gestern habe ich ihn auf der Straße gesehen und er konnte gar nicht schnell genug weg gucken. Ich konnte gar nicht Hallo sagen, so schnell ist er mit seinem Fahrrad an mir vorbei gefahren und hat weggeguckt. Jetzt denk ich, dass ich an allem Schuld bin und frage mich, ob ich ein schlechter Mensch bin. Hat er nicht gegrüßt, weil er noch verletzt ist? Russen haben ja einen unheimlich großen Stolz, ist er gekränkt? Oder ist es ihm einfach egal? Ich frage mich, warum man nach einer "Trennung" nicht normal miteinander umgehen kann bzw sogar teilweie schlecht über den anderen reden muss (was er 1-2 mal gemacht hat). Und in unserer Kleinstadt spricht sich sowas wahnsinnig schnell rum. Ich möchte auch einfach so wenig Stress und Blockaden wie möglich haben in meinem Leben.
Und um das abzuschließen: er hat jetzt auch wieder engeren Kontakt mit seiner Ex, die sich in unfairer Weise vor 1,5 Jahren von ihm getrennt hat und seine große Liebe war. Also müsste er doch eigentlich verstehen, dass ich auch noch zu meinem Ex gefahren bin des Hundes wegen, oder? Er ist doch in einer ähnlichen Situation?
Jedenfalls muss ich seit gestern wieder öfter an ihn und die Zeit denken und es beschäftigt mich, obwohl es 10000% ig nicht mit uns passen würde. Ist das jetzt nur verletztes Ego bei mir? Ich vergleiche mich schon mit seiner Ex und frage mich, was er an ihr findet...

