Verliebt in den Zahnarzt

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Hallo zusammen!
Ich muss mich mitteilen, da ich momentan in so einer verzwickten Situation stecke, dass sich meine Gedanken nur noch verknoten und ich echt mal Rat von aussen brauche...
Also, ich (26) hab mich in meinen Zahnarzt (40) verliebt. Ich, die immer und immer Angst hatte vorm Zahnarzt! Bin von meinem alten Zahnarzt, der nur Mist gebaut hat, zu dem aktuellen gewechselt und zu Beginn war er recht unfreundlich und man merkte es ihm an, dass er eigentlich nicht den Fehler eines Kollegen ausbaden wollte (er machte sich Sorgen, dass ich den alten verklagen wollte und er somit ein Gutachten darüber schreiben müsste). Somit fühlte ich mich nicht besonders aufgehoben bei ihm. Da ich aber nun wirklich häufig vorstellig werden musste (von seiner Fähigkeit als ZA war ich von Anfang an überzeugt), fingen wir an uns zu "mögen", also wir albern herum und erzählen uns auch private Dinge. Naja, und was soll ich sagen, so langsam aber sicher empfinde ich mehr für ihn. Ich weiß, dass er geschieden ist und ein Kind hat. Ich selber bin grade dabei mich aus einer 6jährigen Beziehung zu lösen.
Zuerst dachte ich, ok, genieß das Feeling und denk gar nicht über einen weiteren Schritt nach. Aber nach den vielen Behandlungen, den vielen Streicheleinheiten, die definitv über das normale Beruhigen beim ZA hinausgehen, einer geschenkten Kunststofffüllung und der Flirterei zwischen uns, kann ich nicht anders, als darüber nachzudenken, was ich tun könnte, um ihm klarzumachen, dass ich mehr für ihn empfinde. Er hat mich mit seinem Äußeren und mit seiner ganzen Art einfach umgehauen. Mir ist klar, dass ich irgendwie versuchen muss an ihn ran zu kommen, da ich so voller Gefühle für ihn bin, dass es schon fast wehtut.
Eigentlich schätze ich ihn überhaupt nicht als einen Mann ein, der nichts anbrennen lässt. Und bis er mal ein bisschen lockerer geworden ist und dieses steife Arzt-Patienten-Verhalten abgelegt hat, hat ziemlich lange gedauert. Deswegen bin ich überzeugt, dass auch wenn er mehr empfinden würde, er definitv nicht den ersten Schritt wagen würde (er ist sehr solide und ich schätze ihn so ein, dass er das auch aus Respekt vor eben diesen Arzt-Patienten-Verhältnis einfach nicht tun würde).
Kann mir jemand helfen? Evtl. mit Erfahrungen oder Tipps, wie ich es am geschicktesten anstelle, oder wie ich ihn aus meinem Kopf bekomme :) ?
Die verliebt-verzweifelte Zahnfee
 
Hm, das ist ne schwierige Situation, vor allem wegen diesem Arzt-Patienten-Verhältnis. Aber wenn du dir wirklich sicher bist, dass es bei euch beiden gefunkt hat, was hast du dann noch zu verlieren?
Achte beim nächsten Besuch nochmal ganz genau auf Anzeichen. Ich denke du musst dann den ersten Schritt machen. Ob´s was wird, wer weiß, obwohl es echt eine problematische Sache ist.
Am besten lass ich mal jemanden mit mehr Erfahrung weiterreden.
LG und Viel Erfolg, Emily
 
schwierige Situation, vor allem wegen diesem Arzt-Patienten-Verhältnis

Kann ich bestätigen, Ärzten wird vermehrt eingetrichert sich mehr um die Patienten zu kümmern, auf sie einzugehen, dafür zu sorgen, dass sie sich wirklich wohl fühlen, bessere Schmerztherapie etc. Aber du wirst da schon das Gespür für haben..geht aus den Privatgesprächen nicht auch hervor wo/wie er so seine Freizeit verbringt? Kannst du nicht da mal zufällig auftauchen?
 
Wie war das noch in der Zahnpasta-Werbung? "Er hat ja gar nicht gebohrt..." Der Threadstarterin wünsche ich selbstverständlich das Gegenteil. :lol:
 
Frag Ihn doch einfach aus was er für Interessen hat, Kino.....Theater und lad dich dann ganz plump dazu ein........
a la "Das gefällt mir auch da müßten wir mal gemeinsam hin......!"
Dann stellt sich keiner wirklich bloß und er kann die Einladung etwas gemeinsam zu unternehmen annehmen oder ablehnen,
vor allem bräuchte er dabei nicht das Gefühl haben das die kennenlern Initiative nur von Ihm ausgeht.
 
Frag Ihn doch einfach aus was er für Interessen hat, Kino.....Theater und lad dich dann ganz plump dazu ein........
a la "Das gefällt mir auch da müßten wir mal gemeinsam hin......!"
Dann stellt sich keiner wirklich bloß und er kann die Einladung etwas gemeinsam zu unternehmen annehmen oder ablehnen,
vor allem bräuchte er dabei nicht das Gefühl haben das die kennenlern Initiative nur von Ihm ausgeht.

Das wäre aber - wie du selbst schreibst - etwas plump... Ich würde ihn kommen lassen, mich ihm als begehrte Frau präsentieren. Zur Not mit dem Dummy.
 
Das war ja auch nur um im Hinblick auf das Arzt-Patienten den 1.Schritt zu tun, falls er Gewissensbisse hat.
Und mit begehrenswert wäre ich bei Männern in der Anbahnungsphase immer sparsam, sonst wird es nachher als
kurzes Bett intermezzo mißverstanden. Is mir nämlich auch schon passiert, das mein Objekt der Begierde gar nicht schnallte das ich mehr
will. Weil er blöderweise beim arbeiten die Möglichkeit hatte mir auf den Hintern zu glotzen, und danach der Karren im Graben war (sprwrtl).
 
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