Tweety368
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Teil 1
Zufälliger weise bin ich vor kurzem auf diese Seite gestoßen und auch ich habe schlimmen Liebeskummer. Es ist sogar der Schlimmste, den ich in meinem Leben je hatte.
Wer von euch sich dafür interessiert, sollte sich jetzt ein paar Minuten zum Lesen nehmen.
Ich hatte bisher ziemlich viel Pech. Eine richtige Beziehung kann ich bis heute nicht nachweisen. Ich habe immer auf die Person gewartet, die mein genaues Gegenstück ist, die mich versteht, weiß was ich will… na ja ihr wisst halt, den so bekannten Mr. Right.
Im Januar habe ich ihn gefunden. Es war in unserer Studentenkneipe. Ich kannte ihn schon vom Sehen, aber richtig unterhalten hatten wir uns bisher noch nie. Aber an diesem Abend war alles anders. Wir verstanden uns super und hatten viel Spaß. Am nächsten Tag fand ich ihn durch Zufall auf einer Seite die extra für Studenten ist und hab ihn angeschrieben. Im Anschluss daran chatteten wir den ganzen Tag übe ICQ. Das ging über mehrere Tage.
Gleich am nächsten tag sahen wir uns aber auch noch. Wir verstanden uns wieder super.
Das Problem an der ganzen Geschichte ist jedoch, dass er eine Freundin hat.
Zwei tage später machten wir aus, dass wir zusammen DVD schauen wollten. Da wir beide einen identischen Filmgeschmack haben.
Ich fuhr zu ihm. Wir verstanden uns wieder super und ich wäre auch nicht abgeneigt gewesen wenn etwas passiert wäre. Aber es passierte nichts.
Später an dem Abend, als ich wieder zu hause war, chatteten wir wieder miteinander wo er mir sagte, dass er sich in einer totalen Zwickmühle befindet.
Auf der einen Seite liebt er seine Freundin, auf der anderen Seite beginnt er wohl auch etwas für mich zu fühlen.
Naja, im Laufe der Zeit chatteten wir öfters, da er am Wochenende immer nach Hause fährt. Irgendwann machten wir wieder einen DVD Abend. Diesmal jedoch bei mir. Und da passierte es, dass wir uns küssten. Als er dann von mir wieder weg fuhr, hatte er ein ziemlich schlechtes Gewissen, was ja auch verständlich ist, wenn man bedenkt, dass er eigentlich eine Freundin hat.
Später im Chat sagte er mir dann, dass es nicht mehr vorkommen würde. Aber wie es dann im Leben so ist, passierte es doch wieder. und diesmal schliefen wir auch miteinander und das nicht nur einmal.
Bevor er dann das letzte mal wieder nach hause fuhr, schenkte ich ihm noch eine Kleinigkeit, die ihn an mich erinnern sollte. Dabei handelte e sich um einen Brief und um eine CD mit Liedern, die textlich das aussagen sollten, was ich mit Worten nicht ausdrücken konnte.
Dann sah ich ihn leider drei Wochen nicht, da er wieder zu Hause war und es leider einen tragischen Vorfall in seinem Umfeld kam.
Dieses Wochenende war er wieder hier. Diesmal ist nichts passiert, was ich gleich sagen kann. Da ich bei unserem letzten Gespräch sehr betrunken war, weiß ich leider nicht mehr so ganz genau, über was wir alles geredet haben. Er hat so was gesagt, wie, dass ich ihm sehr wichtig bin, aber das meine Gefühle stärker sind als die, die er für mich hat.
Von daher denke ich, das er wirklich nur auf eine Freundschaft mit mir aus ist. Ich bin mir aber nicht sicher, was es genau ist. Er ist in seinem Leben auch schon öfters enttäuscht worden und vielleicht ist er sich nicht sicher.
Es ist schwer zu erklären, wenn man diese Person nicht kennt. Er ist keiner, der mal eben so seine Freundin betrügt und ihm dann alles egal ist. Ich kann es einfach nicht einschätzen. Ich denke er weiß im Grunde, dass wir wirklich gut zusammen passen würden, weil einfach alles passt. Von den Interessen über Denken, Handeln, Musik, Sex einfach alles.
Ich denke aber auch, dass er nicht einfach eine langjährige Beziehung beendet, weil ich in sein Leben getreten bin. Es hängt nicht immer nur die Freundin dran, sondern auch der Freundeskreis, das was man erlebt hat, die Familie, die gemeinsamen Erlebnisse etc. daran. Er hat seine Sicherheit und sicherlich auch noch starke Gefühle für seine Freundin weswegen seine Gefühle für mich nicht so stark sind.
Ich frage mich einfach nur, ob ich mir für die Zukunft überhaupt noch Hoffnung machen kann. Ich weiß, dass er nicht in den nächsten paar tagen sich für mich entscheiden wird. Aber ich weiß auch, dass er viel an mich denkt. Ich habe ihm gestern Gedichte gegeben, die ich für ihn geschrieben habe. Ich möchte einfach nur, dass er weiß, wie es in mir aussieht.
Mein Problem ist, dass ich wie gesagt nicht weiß, ob ich weiter um ihn kämpfen soll. Ich habe mich bisher sehr um ihn bemüht, was noch keine andere gemacht hat. Aber es macht mich einfach fertig und eine Freundschaft ist mir zu wenig. Daher habe ich überlegt, den Kontakt zu ihm ganz abzubrechen, aber ich weiß nicht ob ich das wirklich schon kann. Ich hoffe ihr könnt etwas nachvollziehen, wie es mir geht.
Teil 2:
Wie bei vielen Liebesgeschichten, ist es auch bei meiner so, dass diese nicht von heute auf morgen einfach endet.
Im zweiten Teil möchte ich die Geschehnisse der letzten Zeit aufschreiben.
Wenn ihr wieder ein paar Minuten erübrigen könnt, dann bleibt doch einfach da und lest es euch kurz durch.
Nachdem ich mich das letzte Mal bei ihm ausgeheult hatte, ich war ziemlich stark betrunken, machte ich mir ziemliche Gedanken, wie es nun weiter gehen sollte.
Da er momentan ein Praxissemester, kommt er nur ca. einmal im Monat hier her.
Jedenfalls wusste ich nicht, wann er das nächste Mal wiederkommen würde.
An einem Mittwoch unterhielt ich mich auf unserem Campus mit einem ehem. Mitbewohner, den ich zufällig getroffen hatte. plötzlich sah ich wie Kevin (Namen hab ich mal geändert) um die Ecke kam und auf mich zuging. Innerlich habe ich so gekocht, weil wir mal abgemachte hatten, dass er mir ruhig sagen kann, wenn er her kommt. Im nächsten Augenblick dachte ich mir dann aber schon wieder, er ist doch nicht verpflichtet mir seinen Terminplan zu schicken. Erst als er wirklich direkt neben uns war, fiel ihm auf, dass ich das ja bin und warf mir und meinem ehem. Mitbewohner ein Hallo entgegen.
Ich war etwas verunsichert, weil er mich sonst eigentlich immer in den Arm nimmt.
Nachdem mein ehem. Mitbewohner uns verlassen hatte, gingen wir zusammen ein Stück weiter, wobei er mir sagte, dass er noch am selben Tag wieder heim fahren würde. Das erklärte natürlich, warum er mir nichts gesagt hatte, wobei wir noch am Vorabend miteinander gechattet hatten.
Wir wollten dann noch zusammen in unsere Studikneipe gehen, zuvor musste ich jedoch noch in die Bibliothek um etwas zu kopieren. Als ich dann nachkam, war er irgendwie komisch. Er hatte mir immer noch nicht richtig hallo gesagt und wirkte auf mich auch etwas distanziert. Das verunsicherte mich noch vielmehr. Als er dann zur Uni musste, fuhr ich mit einer Freundin nach Hause. Ich erzählte ihr von dem was passiert war und sie öffnete mir die Augen, dass mir eigentlich mal eine richtige Aussprache mit ihm fehlen würde, womit sie auch vollkommen recht hatte. Nach dieser Erkenntnis ging es mir eigentlich wieder recht gut. Später am Tag erfuhr ich leider etwas nicht so schönes, was mit meinem familiären Umfeld zu tun hatte. Erst am nächsten Tag chattete ich wieder mit „Kevin“ wobei ich anfangs etwas wortkarg war. Ich erzählte ihm was passiert war. zuvor hatte ich ihm eine Email geschrieben, dass ich mich gerne mit ihm aussprechen möchte.
Wir chatteten ziemlich lange und er konnte mich wieder etwas aufmuntern. Mitten im Gespräch rief mich eine Freundin an, zu der ich dann auch später ging. Also verabschiedeten wir uns. Doch als ich 2 Stunden später wieder den Computer anmachte, war er auch wieder ad und schrieb mich an. Ich schrieb einfach nur so aus Spaß: Gibs zu du hast mich vermisst und gehofft, dass ich noch mal wiederkomme.
Diese Aussage beantwortete er mit: Auch ein bisschen…ich red halt gerne mit dir.
Dieses Gespräch lief auch wieder gut.
Am nächsten Tag chatteten wir auch, doch da er davon erzählte, das er was mit seiner Freundin machen würde, ging es mir nicht so gut und ich beendete das Gespräch.
Dann kam der Montag. Drei Tage blieb er und wir wollten uns aussprechen. Nun ja, es war dann auch soweit. Ich war ziemlich nervös, aber ich wollte gewisse Dinge einfach geklärt haben.
ich sagte ihm, dass ich mich fühle, als ob ich noch in der Luft hänge und er auch manchmal Sachen im Chat schreibt, die ich so deuten kann, dass sie für mich sprechen, also gut für mich sind.
Weiterhin sagte ich ihm, dass ich auch überlegt hatte, den Kontakt komplett zu ihm abzubrechen, doch dass ich das nicht kann, weil ich ihn dafür als Person zu gerne mag und viel zu gerne mit ihm schreibe. Ihm ging es nicht anders. Weiterhin fragte ich ihn auch, warum er mit mir etwas gehabt hatte, ob er doch sagte er liebe seine Freundin und er wäre glücklich. Darauf konnte er mir nicht antworten, weil er es selber nicht wusste. Nach einigen gegangenen Metern, beschlossen wir, dass er mich aus seiner ICQ-Liste löschen wollte, um nicht in die Versuchung zu geraten, mich anzuschreiben und dass ich dann für mich entscheiden könnte, ob ich ihn anschreiben möchte oder nicht. Nach weiteren Metern bekam ich jedoch wieder das Gefühl, immer noch in der Luft zu hänge. Da sagte ich zu ihm stop. Ich hänge immer noch in der Luft. Sag mir doch einfach, dass zwischen uns nichts mehr laufen wird. Da sagte er zu mir: Das weiß ich doch nicht.
Ich ritt noch ein wenig darauf herum und sagte dann, sag mir doch einfach wie es ist. Er meinte daraufhin, damit du es kapierst? Ich erwiderte ein ja.
Er schaute auf den Boden und blickte mich dann ganz ernst an und sagte: Ich habe eine Freundin und zwischen uns wird nichts mehr sein. Meine Reaktion war ein Ja das ist doch okay.
Ich muss jedoch ehrlich zugeben, dass es für mich nicht sehr überzeugend rüberkam, da ich ihn erst anstacheln musste und darauf hinschubsen musste, dass er mir das sagt.
Wir unterhielten uns dann noch über andere Sachen und gingen weiter.
Das Gespräch hatte mir echt gut getan und ich schloss daraus für mich, dass er solange er mit seiner Freundin zusammen sein wird, zwischen uns nichts mehr sein wird und er sie für mich auch nicht verlassen wird.
Also begrub ich meine Hoffnungen erst einmal.
Zwei Tage später hatte ich meine erste mündliche Prüfung meines Examens. Da sie super lief, hatte ich das Bedürfnis ihm das zu schreiben, was ich dann auch tat. Es war schön ihm das mitteilen zu können. Aber ich hatte mir auch vorgenommen, ihm einfach mal eine Woche Zeit zu geben ohne dass ich ihn anschreiben würde.
Hey ich sag’s euch, dass war ne verdammt harte Woche. Ich merkte erst mal richtig wie sehr er mir eigentlich fehlte. nach meiner zweiten mündlichen Prüfung, die leider nicht so gut lief, schrieb ich ihn endlich wieder an. das war so befreiend und ich glaube er freute sich auch, dass ich ihn endlich wieder anschrieb. Er gab sogar zu, dass es ihm gefehlt hatte.
Ich wusste, dass er am nächsten Tag wieder herkommen würde und auch über Nacht bleiben wollte.
Für den nächsten Abend hatte ich mir fest vorgenommen, ihn einfach mal in Ruhe zu lassen. Ihm ein bisschen die kalte Schulter zu zeigen, was ich dann auch machte. ich sagte ihm hallo und hielt mich dann die ganze Zeit bei meinen Freunden auf. Eigentlich hatte ich mir vorgenommen keinen Alkohol zu trinken. Doch wie es dann immer so ist, hab ich es nicht eingehalten. Nach langer Zeit stand ich dann mal neben ihm. Wir begannen und zu unterhalten, wobei er mich in den Arm nahm und mir auch noch einen kleinen Kuss auf den Mund gab (ich bin davon überzeugt, er war selber erschrocken über sich, dass er das getan hatte)
Wir standen dann eine ganze Zeit umarmt da und er begann zu reden. Da er angetrunken war und ziemlich viel sagt und ich betrunken war, konnte ich mir leider nicht alles merken, aber sagte vieles wie: Ich bin ihm sehr wichtig und das wenn es mir schlecht ginge ich ihn jederzeit anrufen könnte oder er würde auch keine Kosten und Mühen scheuen, um herzukommen und es mit mir auszudiskutieren. Weiterhin meinte er auch, dass das was wir hatten wunderschön war und er das nicht missen will und sogar froh darüber sei, dass wenn er seine Freundin schon betrogen hatte, dass wenigstens mit einem Menschen wie mir gewesen sei. (ihr könnt das sehen wir ihr wollt)
Weiterhin sagte er auch, dass es mit mir so anders sei, dass er sich mit Sachen mit mir unterhalten könnte, wie er es mit seiner Freundin nicht könnte und genauso, dass sie gar kein Interesse an Internet hat und so.
Er sprach diesmal auch aus, dass wenn er nicht gebunden wäre, wir shon längst zusammen wären.
Nach einiger Zeit fragte ich ihn, wie es ihm eigentlich bei der ganzen Geschichte ginge, denn wenn man mal ehrlich ist, wenn ich es irgendwann schaffen sollte, mich von ihm zu entlieben, bin ich raus aus der Nummer, aber er muss sich weiter damit rumschlagen. Ich fragte ihn, ob er wenigstens bei sich zu Hause mit jemandem darüber geredet hatte, aber das hatte er nicht. Ich kann das nicht nachvollziehen, man muss sich doch mit jemandem über solche Sachen aussprechen, und wenn es nur ist um einmal eine andere Meinung zu hören, oder?
An diesem Abend hatte es sich aber ergeben, dass sich jemand, den er kennt mit ihm darüber unterhalten hatte. Das fand ich gut, dass er endlich mal jemanden; außer mir, hatte mit dem er darüber reden konnte. Denn mit mir kann er ja auch nicht alles besprechen.
Jedenfalls sagte er mir auch, dass er täglich an mich denken muss.
Mein Problem an der ganzen Geschichte ist, dass ich aus dem Ganzen was er mir sagt und schreibt interpretiere, dass er innerlich immer noch nicht mit sich einig ist, was er wirklich will. Es tut mir selber so weh, dass ich ihm eigentlich nicht helfen kann, genauso wie es ihm weh tut, dass er mir nicht helfen kann.
Ich mache mir jetzt doch wieder Hoffnungen, dass ich nur warten muss, bis er wieder hier ist und weiterstudiert, dass es doch was werden kann oder so, ach es ist sooooo kompliziert.
Teil 3
Nach genuaerem Nachdenken über das was er gesagt hat, habe ich mir gesagt, ich brauch erstmal Abstand, weil mir das einfach zu weh tut. Daraufhin habe ich zu ihm gesagt, dass cih erstmal keinen Kontakt will, bis er sich im KLaren ist, was er eigentlich will.
Das hat auch zwei Wochen geklappt. Dann hab ich ihn abends gesehen und er hat mir angesprochen, er war angetrunken, und Sachen gesagt wie: Ich freue mich dich zu sehen, ich wollte nicht, das du denkst ich ignoriere dich (wir hatten uns an dem Tag schon am Bahnhof gesehen), und dann kam der Satz: Sandra ich hab vor vielem Angst. Daraufhin hab ich das Gespräch abgebrochen.
Dann haben wir uns wieder zwei Wochen nicht gesehen und keinen Kontakt gehabt.
Letzten Donnerstag haben wir uns gesehen wieder gesehen und nett unterhalten, weil ich es ehrlich gesagt auch nicht mehr ausgehalten hab. Der fehlt mir so extrem.
Naja, er hat mich dann gefragt, ob er mir mal ne Email schreiben darf und später hat er gemeint, er vermisst das mit mir zu schreiben.
So, ich dnke mal, es aht keinen Sinn sich da jetzt rein zu hängen, weil er ja nicht da ist, aber ich will um ihn kämpfen.
Er kommt erst im Oktober zum studieren wieder.
Ich werd bis dahin mein Leben geniessen.
Ich weiß ihr kennt ihn nicht und ich kann auch nicht alle Gespräche, Ereignisse, Charakterzüge etc. hier wiedergeben, aber mich würde es wirklich sehr interessieren, was ihr dazu sagt.
Falls ihr noch Fragen habt, um etwas besser verstehen zu können, dann schreibt mir doch bitte.
Zufälliger weise bin ich vor kurzem auf diese Seite gestoßen und auch ich habe schlimmen Liebeskummer. Es ist sogar der Schlimmste, den ich in meinem Leben je hatte.
Wer von euch sich dafür interessiert, sollte sich jetzt ein paar Minuten zum Lesen nehmen.
Ich hatte bisher ziemlich viel Pech. Eine richtige Beziehung kann ich bis heute nicht nachweisen. Ich habe immer auf die Person gewartet, die mein genaues Gegenstück ist, die mich versteht, weiß was ich will… na ja ihr wisst halt, den so bekannten Mr. Right.
Im Januar habe ich ihn gefunden. Es war in unserer Studentenkneipe. Ich kannte ihn schon vom Sehen, aber richtig unterhalten hatten wir uns bisher noch nie. Aber an diesem Abend war alles anders. Wir verstanden uns super und hatten viel Spaß. Am nächsten Tag fand ich ihn durch Zufall auf einer Seite die extra für Studenten ist und hab ihn angeschrieben. Im Anschluss daran chatteten wir den ganzen Tag übe ICQ. Das ging über mehrere Tage.
Gleich am nächsten tag sahen wir uns aber auch noch. Wir verstanden uns wieder super.
Das Problem an der ganzen Geschichte ist jedoch, dass er eine Freundin hat.
Zwei tage später machten wir aus, dass wir zusammen DVD schauen wollten. Da wir beide einen identischen Filmgeschmack haben.
Ich fuhr zu ihm. Wir verstanden uns wieder super und ich wäre auch nicht abgeneigt gewesen wenn etwas passiert wäre. Aber es passierte nichts.
Später an dem Abend, als ich wieder zu hause war, chatteten wir wieder miteinander wo er mir sagte, dass er sich in einer totalen Zwickmühle befindet.
Auf der einen Seite liebt er seine Freundin, auf der anderen Seite beginnt er wohl auch etwas für mich zu fühlen.
Naja, im Laufe der Zeit chatteten wir öfters, da er am Wochenende immer nach Hause fährt. Irgendwann machten wir wieder einen DVD Abend. Diesmal jedoch bei mir. Und da passierte es, dass wir uns küssten. Als er dann von mir wieder weg fuhr, hatte er ein ziemlich schlechtes Gewissen, was ja auch verständlich ist, wenn man bedenkt, dass er eigentlich eine Freundin hat.
Später im Chat sagte er mir dann, dass es nicht mehr vorkommen würde. Aber wie es dann im Leben so ist, passierte es doch wieder. und diesmal schliefen wir auch miteinander und das nicht nur einmal.
Bevor er dann das letzte mal wieder nach hause fuhr, schenkte ich ihm noch eine Kleinigkeit, die ihn an mich erinnern sollte. Dabei handelte e sich um einen Brief und um eine CD mit Liedern, die textlich das aussagen sollten, was ich mit Worten nicht ausdrücken konnte.
Dann sah ich ihn leider drei Wochen nicht, da er wieder zu Hause war und es leider einen tragischen Vorfall in seinem Umfeld kam.
Dieses Wochenende war er wieder hier. Diesmal ist nichts passiert, was ich gleich sagen kann. Da ich bei unserem letzten Gespräch sehr betrunken war, weiß ich leider nicht mehr so ganz genau, über was wir alles geredet haben. Er hat so was gesagt, wie, dass ich ihm sehr wichtig bin, aber das meine Gefühle stärker sind als die, die er für mich hat.
Von daher denke ich, das er wirklich nur auf eine Freundschaft mit mir aus ist. Ich bin mir aber nicht sicher, was es genau ist. Er ist in seinem Leben auch schon öfters enttäuscht worden und vielleicht ist er sich nicht sicher.
Es ist schwer zu erklären, wenn man diese Person nicht kennt. Er ist keiner, der mal eben so seine Freundin betrügt und ihm dann alles egal ist. Ich kann es einfach nicht einschätzen. Ich denke er weiß im Grunde, dass wir wirklich gut zusammen passen würden, weil einfach alles passt. Von den Interessen über Denken, Handeln, Musik, Sex einfach alles.
Ich denke aber auch, dass er nicht einfach eine langjährige Beziehung beendet, weil ich in sein Leben getreten bin. Es hängt nicht immer nur die Freundin dran, sondern auch der Freundeskreis, das was man erlebt hat, die Familie, die gemeinsamen Erlebnisse etc. daran. Er hat seine Sicherheit und sicherlich auch noch starke Gefühle für seine Freundin weswegen seine Gefühle für mich nicht so stark sind.
Ich frage mich einfach nur, ob ich mir für die Zukunft überhaupt noch Hoffnung machen kann. Ich weiß, dass er nicht in den nächsten paar tagen sich für mich entscheiden wird. Aber ich weiß auch, dass er viel an mich denkt. Ich habe ihm gestern Gedichte gegeben, die ich für ihn geschrieben habe. Ich möchte einfach nur, dass er weiß, wie es in mir aussieht.
Mein Problem ist, dass ich wie gesagt nicht weiß, ob ich weiter um ihn kämpfen soll. Ich habe mich bisher sehr um ihn bemüht, was noch keine andere gemacht hat. Aber es macht mich einfach fertig und eine Freundschaft ist mir zu wenig. Daher habe ich überlegt, den Kontakt zu ihm ganz abzubrechen, aber ich weiß nicht ob ich das wirklich schon kann. Ich hoffe ihr könnt etwas nachvollziehen, wie es mir geht.
Teil 2:
Wie bei vielen Liebesgeschichten, ist es auch bei meiner so, dass diese nicht von heute auf morgen einfach endet.
Im zweiten Teil möchte ich die Geschehnisse der letzten Zeit aufschreiben.
Wenn ihr wieder ein paar Minuten erübrigen könnt, dann bleibt doch einfach da und lest es euch kurz durch.
Nachdem ich mich das letzte Mal bei ihm ausgeheult hatte, ich war ziemlich stark betrunken, machte ich mir ziemliche Gedanken, wie es nun weiter gehen sollte.
Da er momentan ein Praxissemester, kommt er nur ca. einmal im Monat hier her.
Jedenfalls wusste ich nicht, wann er das nächste Mal wiederkommen würde.
An einem Mittwoch unterhielt ich mich auf unserem Campus mit einem ehem. Mitbewohner, den ich zufällig getroffen hatte. plötzlich sah ich wie Kevin (Namen hab ich mal geändert) um die Ecke kam und auf mich zuging. Innerlich habe ich so gekocht, weil wir mal abgemachte hatten, dass er mir ruhig sagen kann, wenn er her kommt. Im nächsten Augenblick dachte ich mir dann aber schon wieder, er ist doch nicht verpflichtet mir seinen Terminplan zu schicken. Erst als er wirklich direkt neben uns war, fiel ihm auf, dass ich das ja bin und warf mir und meinem ehem. Mitbewohner ein Hallo entgegen.
Ich war etwas verunsichert, weil er mich sonst eigentlich immer in den Arm nimmt.
Nachdem mein ehem. Mitbewohner uns verlassen hatte, gingen wir zusammen ein Stück weiter, wobei er mir sagte, dass er noch am selben Tag wieder heim fahren würde. Das erklärte natürlich, warum er mir nichts gesagt hatte, wobei wir noch am Vorabend miteinander gechattet hatten.
Wir wollten dann noch zusammen in unsere Studikneipe gehen, zuvor musste ich jedoch noch in die Bibliothek um etwas zu kopieren. Als ich dann nachkam, war er irgendwie komisch. Er hatte mir immer noch nicht richtig hallo gesagt und wirkte auf mich auch etwas distanziert. Das verunsicherte mich noch vielmehr. Als er dann zur Uni musste, fuhr ich mit einer Freundin nach Hause. Ich erzählte ihr von dem was passiert war und sie öffnete mir die Augen, dass mir eigentlich mal eine richtige Aussprache mit ihm fehlen würde, womit sie auch vollkommen recht hatte. Nach dieser Erkenntnis ging es mir eigentlich wieder recht gut. Später am Tag erfuhr ich leider etwas nicht so schönes, was mit meinem familiären Umfeld zu tun hatte. Erst am nächsten Tag chattete ich wieder mit „Kevin“ wobei ich anfangs etwas wortkarg war. Ich erzählte ihm was passiert war. zuvor hatte ich ihm eine Email geschrieben, dass ich mich gerne mit ihm aussprechen möchte.
Wir chatteten ziemlich lange und er konnte mich wieder etwas aufmuntern. Mitten im Gespräch rief mich eine Freundin an, zu der ich dann auch später ging. Also verabschiedeten wir uns. Doch als ich 2 Stunden später wieder den Computer anmachte, war er auch wieder ad und schrieb mich an. Ich schrieb einfach nur so aus Spaß: Gibs zu du hast mich vermisst und gehofft, dass ich noch mal wiederkomme.
Diese Aussage beantwortete er mit: Auch ein bisschen…ich red halt gerne mit dir.
Dieses Gespräch lief auch wieder gut.
Am nächsten Tag chatteten wir auch, doch da er davon erzählte, das er was mit seiner Freundin machen würde, ging es mir nicht so gut und ich beendete das Gespräch.
Dann kam der Montag. Drei Tage blieb er und wir wollten uns aussprechen. Nun ja, es war dann auch soweit. Ich war ziemlich nervös, aber ich wollte gewisse Dinge einfach geklärt haben.
ich sagte ihm, dass ich mich fühle, als ob ich noch in der Luft hänge und er auch manchmal Sachen im Chat schreibt, die ich so deuten kann, dass sie für mich sprechen, also gut für mich sind.
Weiterhin sagte ich ihm, dass ich auch überlegt hatte, den Kontakt komplett zu ihm abzubrechen, doch dass ich das nicht kann, weil ich ihn dafür als Person zu gerne mag und viel zu gerne mit ihm schreibe. Ihm ging es nicht anders. Weiterhin fragte ich ihn auch, warum er mit mir etwas gehabt hatte, ob er doch sagte er liebe seine Freundin und er wäre glücklich. Darauf konnte er mir nicht antworten, weil er es selber nicht wusste. Nach einigen gegangenen Metern, beschlossen wir, dass er mich aus seiner ICQ-Liste löschen wollte, um nicht in die Versuchung zu geraten, mich anzuschreiben und dass ich dann für mich entscheiden könnte, ob ich ihn anschreiben möchte oder nicht. Nach weiteren Metern bekam ich jedoch wieder das Gefühl, immer noch in der Luft zu hänge. Da sagte ich zu ihm stop. Ich hänge immer noch in der Luft. Sag mir doch einfach, dass zwischen uns nichts mehr laufen wird. Da sagte er zu mir: Das weiß ich doch nicht.
Ich ritt noch ein wenig darauf herum und sagte dann, sag mir doch einfach wie es ist. Er meinte daraufhin, damit du es kapierst? Ich erwiderte ein ja.
Er schaute auf den Boden und blickte mich dann ganz ernst an und sagte: Ich habe eine Freundin und zwischen uns wird nichts mehr sein. Meine Reaktion war ein Ja das ist doch okay.
Ich muss jedoch ehrlich zugeben, dass es für mich nicht sehr überzeugend rüberkam, da ich ihn erst anstacheln musste und darauf hinschubsen musste, dass er mir das sagt.
Wir unterhielten uns dann noch über andere Sachen und gingen weiter.
Das Gespräch hatte mir echt gut getan und ich schloss daraus für mich, dass er solange er mit seiner Freundin zusammen sein wird, zwischen uns nichts mehr sein wird und er sie für mich auch nicht verlassen wird.
Also begrub ich meine Hoffnungen erst einmal.
Zwei Tage später hatte ich meine erste mündliche Prüfung meines Examens. Da sie super lief, hatte ich das Bedürfnis ihm das zu schreiben, was ich dann auch tat. Es war schön ihm das mitteilen zu können. Aber ich hatte mir auch vorgenommen, ihm einfach mal eine Woche Zeit zu geben ohne dass ich ihn anschreiben würde.
Hey ich sag’s euch, dass war ne verdammt harte Woche. Ich merkte erst mal richtig wie sehr er mir eigentlich fehlte. nach meiner zweiten mündlichen Prüfung, die leider nicht so gut lief, schrieb ich ihn endlich wieder an. das war so befreiend und ich glaube er freute sich auch, dass ich ihn endlich wieder anschrieb. Er gab sogar zu, dass es ihm gefehlt hatte.
Ich wusste, dass er am nächsten Tag wieder herkommen würde und auch über Nacht bleiben wollte.
Für den nächsten Abend hatte ich mir fest vorgenommen, ihn einfach mal in Ruhe zu lassen. Ihm ein bisschen die kalte Schulter zu zeigen, was ich dann auch machte. ich sagte ihm hallo und hielt mich dann die ganze Zeit bei meinen Freunden auf. Eigentlich hatte ich mir vorgenommen keinen Alkohol zu trinken. Doch wie es dann immer so ist, hab ich es nicht eingehalten. Nach langer Zeit stand ich dann mal neben ihm. Wir begannen und zu unterhalten, wobei er mich in den Arm nahm und mir auch noch einen kleinen Kuss auf den Mund gab (ich bin davon überzeugt, er war selber erschrocken über sich, dass er das getan hatte)
Wir standen dann eine ganze Zeit umarmt da und er begann zu reden. Da er angetrunken war und ziemlich viel sagt und ich betrunken war, konnte ich mir leider nicht alles merken, aber sagte vieles wie: Ich bin ihm sehr wichtig und das wenn es mir schlecht ginge ich ihn jederzeit anrufen könnte oder er würde auch keine Kosten und Mühen scheuen, um herzukommen und es mit mir auszudiskutieren. Weiterhin meinte er auch, dass das was wir hatten wunderschön war und er das nicht missen will und sogar froh darüber sei, dass wenn er seine Freundin schon betrogen hatte, dass wenigstens mit einem Menschen wie mir gewesen sei. (ihr könnt das sehen wir ihr wollt)
Weiterhin sagte er auch, dass es mit mir so anders sei, dass er sich mit Sachen mit mir unterhalten könnte, wie er es mit seiner Freundin nicht könnte und genauso, dass sie gar kein Interesse an Internet hat und so.
Er sprach diesmal auch aus, dass wenn er nicht gebunden wäre, wir shon längst zusammen wären.
Nach einiger Zeit fragte ich ihn, wie es ihm eigentlich bei der ganzen Geschichte ginge, denn wenn man mal ehrlich ist, wenn ich es irgendwann schaffen sollte, mich von ihm zu entlieben, bin ich raus aus der Nummer, aber er muss sich weiter damit rumschlagen. Ich fragte ihn, ob er wenigstens bei sich zu Hause mit jemandem darüber geredet hatte, aber das hatte er nicht. Ich kann das nicht nachvollziehen, man muss sich doch mit jemandem über solche Sachen aussprechen, und wenn es nur ist um einmal eine andere Meinung zu hören, oder?
An diesem Abend hatte es sich aber ergeben, dass sich jemand, den er kennt mit ihm darüber unterhalten hatte. Das fand ich gut, dass er endlich mal jemanden; außer mir, hatte mit dem er darüber reden konnte. Denn mit mir kann er ja auch nicht alles besprechen.
Jedenfalls sagte er mir auch, dass er täglich an mich denken muss.
Mein Problem an der ganzen Geschichte ist, dass ich aus dem Ganzen was er mir sagt und schreibt interpretiere, dass er innerlich immer noch nicht mit sich einig ist, was er wirklich will. Es tut mir selber so weh, dass ich ihm eigentlich nicht helfen kann, genauso wie es ihm weh tut, dass er mir nicht helfen kann.
Ich mache mir jetzt doch wieder Hoffnungen, dass ich nur warten muss, bis er wieder hier ist und weiterstudiert, dass es doch was werden kann oder so, ach es ist sooooo kompliziert.
Teil 3
Nach genuaerem Nachdenken über das was er gesagt hat, habe ich mir gesagt, ich brauch erstmal Abstand, weil mir das einfach zu weh tut. Daraufhin habe ich zu ihm gesagt, dass cih erstmal keinen Kontakt will, bis er sich im KLaren ist, was er eigentlich will.
Das hat auch zwei Wochen geklappt. Dann hab ich ihn abends gesehen und er hat mir angesprochen, er war angetrunken, und Sachen gesagt wie: Ich freue mich dich zu sehen, ich wollte nicht, das du denkst ich ignoriere dich (wir hatten uns an dem Tag schon am Bahnhof gesehen), und dann kam der Satz: Sandra ich hab vor vielem Angst. Daraufhin hab ich das Gespräch abgebrochen.
Dann haben wir uns wieder zwei Wochen nicht gesehen und keinen Kontakt gehabt.
Letzten Donnerstag haben wir uns gesehen wieder gesehen und nett unterhalten, weil ich es ehrlich gesagt auch nicht mehr ausgehalten hab. Der fehlt mir so extrem.
Naja, er hat mich dann gefragt, ob er mir mal ne Email schreiben darf und später hat er gemeint, er vermisst das mit mir zu schreiben.
So, ich dnke mal, es aht keinen Sinn sich da jetzt rein zu hängen, weil er ja nicht da ist, aber ich will um ihn kämpfen.
Er kommt erst im Oktober zum studieren wieder.
Ich werd bis dahin mein Leben geniessen.
Ich weiß ihr kennt ihn nicht und ich kann auch nicht alle Gespräche, Ereignisse, Charakterzüge etc. hier wiedergeben, aber mich würde es wirklich sehr interessieren, was ihr dazu sagt.
Falls ihr noch Fragen habt, um etwas besser verstehen zu können, dann schreibt mir doch bitte.