Streit wegen Sex ohne Kondom

Dabei
22 Aug 2011
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#31
Jedenfalls werde ich meiner 15-jährigen Tochter wohl NICHT raten : "Schatzi, wenn du einen Jungen gefunden hast, mit dem du ein paar Mal im Bett und für ein paar Monaten in einer Beziehung warst, und ihr es so vereinbart habt und du ihn toll findest und vertraust : dann überlasse doch einfach ihm die Verhütung. Das ist doch sonst gar keine richtige Beziehung."
Einer 15jährigen würde ich eher raten: Süße, nimm auf jeden Fall Kondome, die schützen nicht nur vor Schwangerschaft. Aber da fast keine Verhütung (außer Enthaltsamkeit) 100% sicher ist, informiere Dich bitte über zusätzliche Verhütung und rede mit Deiner Ärztin, was für Dich in Frage kommt. Und dann kombiniert beide. Später, wenn ihr sicherer im Umgang seid und eine Schwangerschaft eher unter "ist jetzt ungünstig" als unter "um Himmels willen, nur das nicht" fällt, könnt ihr gern eine weglassen."

Allerdings ist der TE ein gestandener Mann und hat nicht erwähnt, dass er nicht weiß, wie man Kondome benutzt. Und da sich beide gemeinsam für diese relativ unsichere Methode (Pearl-Index 2-12) entschieden haben, scheint eine Schwangerschaft auch nicht gerade eine Katastrophe zu sein. Also warum jetzt wieder so ein weit von der Threadsitiation liegendes Beispiel?

Wenn man es dem anderen überlässt, dann muss man damit rechnen, dass man ungewollt schwanger werden kann. Ist so. Piepegal wie toll man ihm vertraut.
Dasselbe gilt auch für den Mann. Sprich, wenn er sicher gehen will, muss er eigene Maßnahmen ergreifen, um das Entstehen einer Schwangerschaft bestmöglich zu vermeiden. Witzigerweise bist Du aber im Fall Deines Partners geneigt, die Alleinschuld der Mutter seines Kindes zuzuschieben ... die vielleicht wahrheitsgemäß erzählt hat, dass sie die Pille nimmt, aber dummerweise die eine von 1000 Frauen ist, die trotzdem schwanger geworden sind.

Nebenbei bemerkt: egal, wer und mit welcher Methode verhütet wird - wenn nicht auf einer Seite komplette Sterilität vorliegt, dann muss man damit rechnen, dass man ungewollt schwanger werden kann. Ist so. Piepegal wie pünktlich man seine Pille nimmt und wie perfekt man das Kondom handhabt.
 
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Dabei
22 Aug 2011
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#32
Nee, das was der TE gemacht hat, ist meilenweit von einer Straftat entfernt. Seine Freundin hat ihm das Kondom abgezogen, und dann war er so in Fahrt, dass er einfach weitergemacht hat. Das ist all das was er selber schon über sich geschrieben hat, aber ganz sicher keine Straftat, auch nicht daran "angrenzend".
Rein gefühlsmäßig betrachet: Würdest Du auch so argumentieren, wenn er sie bei dieser Aktion mit HIV infiziert hätte?

Rechtlich betrachtet: er hat eine sexuelle Handlung - nämlich Penetration ohne Kondom - gegen den erkennbaren Willen seiner Freundin an ihr vorgenommen. Das grenzt nicht nur an § 177 StGB, sondern es erfüllt ihm. Dass sich die Fahrlässigkeit, die Reue und die schnelle Beendigung des Ganzen stark strafmindernd auswirken dürften, ändert nichts an der prinzipiellen Strafbarkeit.
 
Dabei
3 Jan 2019
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#33
Nur mal so...

Sollte nicht derjenige, der das Kondom 'runterzieht, dann darauf achten, dass wieder eins draufkommt, wenn's weiergehen soll? :unsure:
 
Dabei
22 Aug 2011
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#34
Sollte nicht derjenige, der das Kondom 'runterzieht, dann darauf achten, dass wieder eins draufkommt, wenn's weiergehen soll? :unsure:
Ich zitiere mal den für mich entscheidenden Satz

Ist ja nicht so, dass wir das erste Mal mit Kondom Sex hatten, da ist es eigentlich (bei uns zumindest) üblich, dass ich einfach eines überziehe, bevor es losgeht - ohne dass sie mich darauf hinweisen muss oder so.
Beiden war völlig bewusst, dass er kein Kondom trug. Beiden war auch bewusst, dass er vorm erneuten Eindringen sonst immer eins drüber zieht, ohne dass sie darauf hinweisen muss. Warum sollte sie, wenn das Vorgehen abgesprochen und mehrfach erprobt ist, jetzt plötzlich speziell darauf achten, dass er wieder eins überzieht?
 
Dabei
6 Mrz 2013
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#35
Allerdings ist der TE ein gestandener Mann und hat nicht erwähnt, dass er nicht weiß, wie man Kondome benutzt.
Er weiß es doch. In diesem Fall hat er sich offensichtlich von seinem Trieb davon abhalten lassen, eines überzuziehen.
Witzigerweise bist Du aber im Fall Deines Partners geneigt, die Alleinschuld der Mutter seines Kindes zuzuschieben ... die vielleicht wahrheitsgemäß erzählt hat, dass sie die Pille nimmt, aber dummerweise die eine von 1000 Frauen ist, die trotzdem schwanger geworden sind.
Ich bin davon ausgegangen, dass die Frau in diesem Beispiel den Mann getäuscht hat. Aber Badesalz wollte nicht mehr über dieses Beispiel schreiben.
Nebenbei bemerkt: egal, wer und mit welcher Methode verhütet wird - wenn nicht auf einer Seite komplette Sterilität vorliegt, dann muss man damit rechnen, dass man ungewollt schwanger werden kann.
So ist es.
Rein gefühlsmäßig betrachet: Würdest Du auch so argumentieren, wenn er sie bei dieser Aktion mit HIV infiziert hätte?
Was heißt hier "gefühlsmäßig"? Ich habe geschrieben, dass ein bestimmter Sachverhalt keine Straftat ist. Ich hab aber nicht vor, hier jetzt eine juristische Diskussion zu führen.

Ich zitiere mal den für mich entscheidenden Satz
Für mich sind diese Sätze entscheidend:
ich habe es auch nicht einfach vergessen, ich war eher einfach erregt und habe mir dabei nicht viel gedacht. Meine Freundin hat auch keine Signale gegeben, dass sie es nicht möchte (was nicht heißen soll, dass man es dann machen darf).

Nach ein paar Sekunden merkte ich schon, dass ich das hätte lassen sollen und habe damit aufgehört. Ich wusste gar nicht, was ich sagen soll. Irgendwann fragte sie mich, ob ich weiß, dass ich das nicht hätte tun sollen
 
Dabei
23 Nov 2016
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#36
Allerdings ist der TE ein gestandener Mann und hat nicht erwähnt, dass er nicht weiß, wie man Kondome benutzt. Und da sich beide gemeinsam für diese relativ unsichere Methode (Pearl-Index 2-12) entschieden haben, scheint eine Schwangerschaft auch nicht gerade eine Katastrophe zu sein. Also
Der TE ist Anfang 20. Ein gestandener Mann?
Seine Partnerin hat die ganze Nacht geweint, also erscheint es unwahrscheinlich, dass eine Schwangerschaft für sie keine Katastrophe wäre.

Genau aus dem folgenden Grund war es ein Fehler, etwas über den Fall meines Freundes zu schreiben:
Dasselbe gilt auch für den Mann. Sprich, wenn er sicher gehen will, muss er eigene Maßnahmen ergreifen, um das Entstehen einer Schwangerschaft bestmöglich zu vermeiden. Witzigerweise bist Du aber im Fall Deines Partners geneigt, die Alleinschuld der Mutter seines Kindes zuzuschieben ... die vielleicht wahrheitsgemäß erzählt hat, dass sie die Pille nimmt, aber dummerweise die eine von 1000 Frauen ist, die trotzdem schwanger geworden sind.
Du kennst den Fall nicht und deswegen verbitte ich mir solche Spekulationen!

Nur zur Klarstellung: die Frau hat sowohl gegenüber meinem jetzigen Partner als auch gegenüber seinen Eltern damals frei heraus gesagt, dass es ihr darum ging, ein Kind zu bekommen und sie die Pille nicht genommen hat. Sie hat ihn bewusst anhelogen und das auch zugegeben, als sie gemerkt hat, dass sie ihn nicht binden kann. Sie war schon über 30, hatte keinen Job (hat auch nie in ihrem Leben regelmäßig gearbeitet) und Depressionen. Es gibt Frauen, die sich von einem Kind materielle Sicherheit und gesellschaftliche Anerkennung versprechen. So eine ist das. Sie finanziert sich ausschließlich über Hartz IV, Kindergeld und Unterhalt, den mein Partner 20 Jahre lang gezahlt hat. Das mit dem Geld hat also geklappt, das mit der Anerkennung nicht. Ihre Tochter hat keinen Kontakt mehr zu ihr, das Verhältnis ist zerrüttet. Neben vielen Fehlern, die man als Mutter nicht machen sollte, hat sie ihrer Tochter unter anderem an den Kopf geworfen, dass sie es bereue, sie geboren zu haben.

Im Übrigen habe ich hier an keiner Stelle gesagt, dass mein Partner keine Mitschuld trägt, sondern nur, dass er diesen Fehler (ja, der Begriff "Fehler" impliziert, dass er sich nicht richtig verhalten hat) nicht nochmal gemacht und einer Frau diesbezüglich nicht noch einmal vertraut hat.

Übrigens war mein Partner Anfang 20 und damals keineswegs ein "gestandener Mann". Er hat einen Fehler gemacht, den er - glaub es mir - bitter bezahlt hat.

Deswegen würde ich anstelle der Frau auch mal besser aufpassen, dass das Kondom sitzt.

Wir haben hier ja alle unterschiedliche Erfahrungen in unserem bisherigen Leben gemacht und ich habe jetzt meine Meinung kundgetan. Das reicht ja auch, ich steige an dieser Stelle aus diesem Thread lieber aus.
 
Dabei
22 Aug 2011
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#37
Ich bin davon ausgegangen, dass die Frau in diesem Beispiel den Mann getäuscht hat.
Badesalz hat ja inzwischen klargestellt, dass.es so war. Dann hätten wir den Fall "A lässt vorsätzlich die Verhütung weg, B vertraut A".

Im Fall des TE ist es "A lässt fahrlässig die Verhütung weg, B vertraut A".

Vertraut haben die Partner in beiden Fällen. Nur wird B im zweiten Fall ihr Vertrauen zum Vorwurf gemacht, und im ersten Fall nicht. Und das versteh ich nicht.

Dass das Verhalten von A im der ersten Situation einfach nur Scheisse ist, in der zweiten aber verzeihbares und verständliches menschliches Fehlverhalten, ist glaube ich offensichtlich.


Ich habe geschrieben, dass ein bestimmter Sachverhalt keine Straftat ist. Ich hab aber nicht vor, hier jetzt eine juristische Diskussion zu führen.
Dann lassen wir einfach beide Möglichkeiten stehen und jeder kann sich aussuchen, welche er für plausibler hält.

Für mich sind diese Sätze entscheidend:
Darüber, dass der TE lediglich fahrlässig gehandelt hat, sind wir uns einig. Nur (Sozialkunde Klasse 11) entscheidet die Frage "Vorsatz oder Fahrlässigkeit" nicht über die Strafbarkeit an sich, sondern nur über die Höhe der Strafe. Und da halte ich den Anschiss von der Freundin durchaus für angemessen :)
 
Dabei
3 Feb 2013
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#38
Offen gesagt: Nein, nicht wirklich.

Mein Vertrauen ist nicht uneingeschränkt. Das ist richtig. Für ein uneingeschränktes Vertrauen fehlt mir der Mut. Einmal habe ich es selbst enttäuscht, andere Male wurde es enttäuscht. Da wird man eben etwas vorsichtiger.
Oben hast du noch geschrieben "Das tut dem Vertrauen...keinen Abbruch"

Jetzt schreibst du "Mein Vertrauen ist nicht uneingeschränkt."

Merkst du selber oder?

Wenn du nicht uneingeschränkt Vertraust tut das deinem Vertrauen sehr wohl einen Abbruch.

Ich sehe es wie Bodo. Für mich steht es in überhaupt keinem Widerspruch, dass ich mich in bestimmten Dingen auf mich selbst verlasse und dennoch jemandem vertrauen kann.
In der Sache bei der du dich auf dich selbst verlässt vertraust du jemand anderen ja scheinbar schonmal nicht, ist ja auch OK wenn du das so Handhabst.
Leute die dass anders Handhaben als Naiv zu bezeichnen finde ich hingegen Fragwürdig.

Denn dieses "auf sich selbst verlassen" oder "selbst die Dinge in die Hand nehmen" bedeutet für mich, dass ich Verantwortung für mich übernehme und sie nicht dem anderen überlasse und mich hinterher auch noch beschwere, wenn er seiner Pflicht nicht nachgekommen ist. Im Gegenteil ist es ein ganz wichtiger Bestandteil einer funktionierenden Beziehung, dass ich mich eben nicht komplett auf den anderen verlasse. Ich sorge für mich selbst und bürde es dem anderen nicht auf.
Es geht ja nicht darum das in der Beziehung einer alles und der andere Garnichts macht.
Es geht darum das man gewisse Aufgaben Verteilt und man sich dabei auf den anderen Verlassen kann.
Es ist auch ein wichtiger Bestandteil einer Beziehung dass man es nicht als Bürge auffasst sich an einfache Absprachen im täglichen Zusammen- und Liebesleben zu halten.

Die Welt wäre so schön, wenn alle nur aus reinster und vertrauensvollster Liebe zueinander miteinander ins Bett gehen würden. Das ist extrem naiv.
Hat bei mir bisher meist ganz gut Funktioniert.
Was nicht heißt das mein Vertrauen noch nie enttäuscht wurde, das wurde es auch schon.
Aber Ich bestrafe die Menschen in meiner Gegenwart nicht für die Taten der Menschen in meiner Vergangenheit.

Bin ich dann wohl extrem naiv...kann ich gut mit leben.

Ich vertraue niemandem 100%ig ausser meiner Mutter, und lebe bestens damit, auch und gerade in Partnerschaften. Das mag dir komisch vorkommen, aber die Menschen sind halt unterschiedlich. Übrigens gibt es auch Menschen, die einfach "Schlamper" sind und zB die Pille (und sonst alles mögliche) vergessen. Da ist es nicht mal ehrenrührig, wenn man denen insoweit nicht "vertraut", sondern eben das mit bedenkt, was die mit einer hohen Wahrscheinlichkeit vergessen werden.
Ja, ich finde es komisch wenn jemand der offenbar bei jedem außer bei der eigenen Mutter ein Vertrauensproblem hat jemand anderem sagt "Ich sehe da kein Vertrauensproblem"

Das ich es komisch finde heißt aber nicht dass ich es nicht akzeptieren kann.

Ich bezeichne aber auch nicht Menschen die das anders sehen als extrem Naiv oder schreibe sie würden Jammern und sich als Oper darstellen.

Meine Erfahrung ist das die Frage von Vergessen und nicht Vergessen oft eine Frage davon ist als wie wichtig jemand etwas wahrnimmt.
Ich vergesse zum Beispiel immer mal wieder Samstags Klo Papier zu kaufen und muss mir das Sonntags dann von meinem Nachbarn leihen oder es überteuert an der Tankstelle kaufen. Oder vor der Pandemie habe ich gerne mal Vergessen dass man bei Edeka erst ab 5€ mit Karte zahlen kann und stand dann da und musste noch Sachen kaufen die ich eigentlich nicht gebraucht habe.
Aber sowas ist mir halt nicht wichtig, ich ärgere mich nicht drüber wenn ich überteuertes Klo Papier an der Tankstelle kaufen muss.
Oder ein 6er Träger Bier um auf 5€ EK Wert zu kommen.

Ich hab aber noch NIE vergessen das ein Patient Teilbelastung hat, das er eine schwankende O2 Sättigung oder Blutdruck hat welche ich während der Therapie laufend überprüfen muss, das er Dement ist oder nicht Compliant und ich die Sachen die er mir sagt mir großer Vorsicht genießen muss.

Wie gesagt es gibt Sachen vergisst man und es gibt Sachen die vergisst man nicht.

Und Ja es gibt auch Leute die vergessen sowas und Ja, den Vertraue ich auch nicht.
Das ist bei mir aber auch ein Ausschluss Kriterium bei der Partnerwahl.


Nee, das was der TE gemacht hat, ist meilenweit von einer Straftat entfernt. Seine Freundin hat ihm das Kondom abgezogen, und dann war er so in Fahrt, dass er einfach weitergemacht hat. Das ist all das was er selber schon über sich geschrieben hat, aber ganz sicher keine Straftat, auch nicht daran "angrenzend".
Siehe § 177 StGB
 
Dabei
6 Mrz 2013
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#39
Nur (Sozialkunde Klasse 11) entscheidet die Frage "Vorsatz oder Fahrlässigkeit" nicht über die Strafbarkeit an sich, sondern nur über die Höhe der Strafe.
:120:
Und da halte ich den Anschiss von der Freundin durchaus für angemessen
Den halte ich jedenfalls für absolut verständlich und mehr braucht es dafür auch gar nicht. Und wer weiß, vielleicht ärgert sich die Freundin genauso über sich selbst wie sich der TE über sich selbst geärgert hat.
Ja, ich finde es komisch wenn jemand der offenbar bei jedem außer bei der eigenen Mutter ein Vertrauensproblem hat jemand anderem sagt "Ich sehe da kein Vertrauensproblem"
Es ist schwer zu erklären, aber ich habe kein Vertrauens"problem". Dass ich nicht absolut vertraue ist für mich überhaupt kein Problem. Und ich kann mich in andere Menschen hineindenken, die das mit dem Vertrauen meist ganz anders sehen und handhaben als ich.
Ich bezeichne aber auch nicht Menschen die das anders sehen als extrem Naiv oder schreibe sie würden Jammern und sich als Oper darstellen.
Mit solchen Bewertungen bin ich auch vorsichtig.
Meine Erfahrung ist das die Frage von Vergessen und nicht Vergessen oft eine Frage davon ist als wie wichtig jemand etwas wahrnimmt.
Das dachte ich früher auch, daher habe ich sowas auch eher persönlich genommen. Inzwischen aber bin ich mir nicht mehr so sicher, dass diese Theorie zutrifft. Das ändert allerdings nichts daran, dass ich Menschen, die ich unzuverlässig finde, aus dem Weg gehe, wenn das möglich ist.
 
Dabei
3 Jan 2019
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#40
Oben hast du noch geschrieben "Das tut dem Vertrauen...keinen Abbruch"

Jetzt schreibst du "Mein Vertrauen ist nicht uneingeschränkt."

Merkst du selber oder?

Wenn du nicht uneingeschränkt Vertraust tut das deinem Vertrauen sehr wohl einen Abbruch.
Du hast glücklicherweise von meinem Vertrauen gesprochen, während ich nur von dem Vertrauen sprach - mein Fehler, sorry.
Gemeint war jedenfalls: Mein Vertrauen ist nicht uneingeschränkt und das tut meinem Vertrauen [wenn ich mich nicht auf andere verlasse]...keinen Abbruch. Vielleicht hätte ich besser sagen sollen: wenn ich mich nicht zu 100% auf andere verlasse... :roll:

Nach Deiner Argumentation gäbe es überhaupt kein eingeschränktes Vertrauen. Das sehe ich nicht so.


§177 StGB anzuführen ist genauso sonderbar. Fragt mal einen Juristen, der wird euch bestätigen, dass es sich hier nie und nimmer um Sexuellen Übergriff, Sexuelle Nötigung oder Vergewaltigung handelt.
 
Dabei
22 Aug 2011
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#41
§177 StGB anzuführen ist genauso sonderbar. Fragt mal einen Juristen, der wird euch bestätigen, dass es sich hier nie und nimmer um Sexuellen Übergriff, Sexuelle Nötigung oder Vergewaltigung handelt.
Die Juristen sind sich bekanntlich oft nicht einig.
https://www.wbs-law.de/allgemein/ol...-kondom-heimlich-abziehen-ist-strafbar-54109/

Aber zum Glück wird die Freundin des TE ja nicht klagen. Insofern wird dieser Punkt wohl nie entschieden werden.
 
Dabei
3 Feb 2013
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#42
Es ist schwer zu erklären, aber ich habe kein Vertrauens"problem". Dass ich nicht absolut vertraue ist für mich überhaupt kein Problem. Und ich kann mich in andere Menschen hineindenken, die das mit dem Vertrauen meist ganz anders sehen und handhaben als ich.
Ne natürlich nicht, ein Problem hättest du wohl dann wenn du gezwungen wärst jemand anderem zu Vertrauen ohne die Möglichkeit ihn zu kontrollieren.


Mit solchen Bewertungen bin ich auch vorsichtig.
Will jetzt kein Erbsenzähler sein aber...

Ich sehe da jetzt kein Vertrauensproblem, und die Schuld bei euch beiden: Verhütung ist doch die Sache beider Partner. Sie hat dir das Kondom doch runtergezogen, und ob der Partner später wieder eins überzieht oder nicht, das merkt man doch. Bzw wenn sie nicht dran gedacht hat war sie so nachlässig wie du. Anders Ist es bei der Pille, da merkst du nur dass sie sie genommen hat wenn du zufällig dabei bist oder sie aktiv fragst ob sie sie genommen hat.
Der TE hat ein Verhalten was vorher so abgesprochen war und mehrfach auch schon so gehandhabt wurde hier nicht mehr angewandt also klare Abweichung vom besprochenen und eingeübten MO seinerseits Du (die vermutlich auch beim 200 mal Sex das noch kontrollieren würde) sieht jetzt die Schuld bei beiden und findet sie war nachlässig (weil sie es nicht kontrolliert hat).

Zu sagen sie ist genauso dran schuld wie er (der sich an eine klare Absprache nicht gehalten hat) weil sie ihn nicht jedes mal kontrolliert zeugt schon von einem Vertrauensproblem (wenn man so ein Verhalten scheinbar vom Partner erwartet) und grenzt für mich an Täter Opfer Umkehr.

Das dachte ich früher auch, daher habe ich sowas auch eher persönlich genommen. Inzwischen aber bin ich mir nicht mehr so sicher, dass diese Theorie zutrifft. Das ändert allerdings nichts daran, dass ich Menschen, die ich unzuverlässig finde, aus dem Weg gehe, wenn das möglich ist.
Ich habe sowas noch nie persönlich genommen, ich nehme generell selten Sachen Persönlich, schon allein weil es in der Regel zu nichts führt.
Und die wenigsten Sachen sind auch Persönlich (die meisten Leute projizieren ihre eigenen Unzulänglichkeiten und Ängste auf andere) dass zumindest ist meine Erfahrung.

Ich glaube sehr wohl dass diese Theorie zutrifft nur eben nicht auf alle Menschen.
Und auch nicht immer. Generell ist es nicht kritisch Menschen in Schubladen zu stecken aber um ein Komplexes Thema in ein paar Zeilen zu erklären geht es manchmal nicht anders.

Ich glaube dass es Menschen gibt auf die eher die oben genannte Theorie zutrifft und dann gibt es Menschen die sind einfach Grundsätzlich verpeilt. Dann gibt es noch Menschen die sind Verpeilt weil sie Probleme haben (psychisch oder physisch) und es gibt Menschen auf die trifft das alles mit unterschiedlicher Gewichtung zu.
Mit jemandem der allgemein Verpeilt ist (Obwohl auch hier meine persönliche Erfahrung ist dass diese Leute oft ein Problem haben sich abzugrenzen und daher dann Sachen vergessen da sie sich einfach zu viel aufbürden und da könnte man wieder argumentieren es wird das vergessen was für die Person weniger wichtig ist). wollte ich zum Beispiel keine Beziehung haben. Ich wollte auch nicht das so jemand neben mir auf dem Football Feld steht oder im Patienten Zimmer einer Operativen Intensivstation.
Aber ich kann mit so jemandem auf einem Geburtstag zusammen sitzen

Du hast glücklicherweise von meinem Vertrauen gesprochen, während ich nur von dem Vertrauen sprach - mein Fehler, sorry.
Gemeint war jedenfalls: Mein Vertrauen ist nicht uneingeschränkt und das tut meinem Vertrauen [wenn ich mich nicht auf andere verlasse]...keinen Abbruch. Vielleicht hätte ich besser sagen sollen: wenn ich mich nicht zu 100% auf andere verlasse... :roll:

Nach Deiner Argumentation gäbe es überhaupt kein eingeschränktes Vertrauen. Das sehe ich nicht so.
Natürlich gibt es eingeschränktes Vertrauen aber du schreibst ja dass das einschränken des Vertrauens dem Vertrauen keinen Abbruch tut.
Das ist aber definitions gemäß unmöglich.

Ein wohlbekanntes online Wörterbuch Verrät uns über die Redewendung:
etwas keinen Abbruch tun:
Bedeutungen: etwas nicht beeinträchtigen, keinen Schaden mit sich bringen
Gegenwörter: beeinträchtigen, mindern, schaden, stören

Vertrauen das eingeschränkt ist gemindert oder beeinträchtigt

Es kann also Definitions gemäß nicht uneingeschränkt sein.

Mir ist schon klar dass du, Twin oder Badesalz nicht wirklich jeden Schritt von allem was euer Partner oder jeder in eurem Umfeld tut kontrolliert.

Genauso vertraue ich nicht jedem Menschen uneingeschränkt, in der Tat ist dass ein recht erlesener Kreis der vielleicht aus 10 Leuten besteht.
Die verpeilte Praktikantin kontrolliere ich natürlich auch.

Ich stell mir dass einfach weder schön vor selber mit der ständigen Angst vor Kontrollverlust zu Leben (zumal die Kontrolle oft eh nur eingebildet ist da es zu viele Sachen gibt die man einfach nicht kontrollieren kann) und ich hätte auch keine Lust so jemandem zum Partner zu haben (wäre für mich in der Tat ein Ausschluss Kriterium).

Deswegen glaube ich aber nicht dass ich subjektiv Glücklicher bin (denn jemand der kontrollieren will weil er nicht Vertraut kennt dass ja gar nicht anders).

Komisch kommt mir dass auch nicht vor, ich würde halt vermuten dass Leute denen dass so geht als Kind kein Urvertrauen entwickelt haben.

Nur sollte man halt nicht so tun als wäre das Vertrauen von jemand anderen zu brechen/zu missbrauchen eine abgebrachte Reaktion.
Insofern finde ich (und da wiederhole ich mich jetzt) Aussagen die in die "Ist doch selber Schuld" "ist Naiv" "Soll nicht Jammern" Kerbe schlagen einfach Respektlos, wenig Zielführend und ich frage mich auch was jemand damit bezwecken will.
 
Dabei
3 Jan 2019
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#43
@nixe
Wenn Du genau liest, dann heißt es da:
"Der Geschlechtsverkehr fand zunächst einvernehmlich statt. In einer Pause hatte der Mann dann heimlich das Kondom abgezogen, ohne dass die Frau dies bemerkte."

In unserem Fall aber hat a) die Frau das Kondom beim Mann abgezogen und b) geschah dies auch nicht heimlich.

@thecaliforniakid
Ich weiß nicht ob Du mich nur ärgern willst, oder wirklich nicht verstehst. Ich hatte geschrieben:
Gemeint war jedenfalls: Mein Vertrauen ist nicht uneingeschränkt und das tut meinem Vertrauen [wenn ich mich nicht auf andere verlasse]...keinen Abbruch. Vielleicht hätte ich besser sagen sollen: wenn ich mich nicht zu 100% auf andere verlasse... :roll:
Ich weiß nicht was es da nicht zu verstehen gibt. Wenn Du auf das Wort "Abbruch" fixiert bist und meinst, dass bei eingeschränktem Vertrauen gegenüber uneingeschränktem Vertrauen ein "Abbruch" vorhanden ist, dann hast Du recht. Allerdings hab' ich etwas anderes nie behauptet oder behaupten wollen. Falls ich mich da undeutlich ausgedrückt habe, bitte ich um Entschuldigung.

Zumindest ICH kontrolliere meinen Partner nicht, sondern ich verlasse mich nicht uneingeschränkt auf ihn. ICH kontrolliere MICH, nicht den Partner. ICH versuche, mich nie so gehen zu lassen, dass ich nicht mehr weiß, was ich oder meine Partnerin tun.
 
Dabei
6 Mrz 2013
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#44
Offenbar hängt für viele Menschen mangelndes Vertrauen mit dem Bedürfnis nach Kontrolle zusammen. Für mich nicht.
Beispiel: Ich vertraue nicht drauf, dass mein Freund nicht irgendwann fremdgehen wird. Trotzdem kontrolliere ich ihn nicht. Wenn sich dann irgendwann rausstellt, dass er fremdgegangen ist, muss ich mir halt überlegen, was ich daraus mache.

Was das Thema Verhütung angeht:
Wenn ich mit jemandem Sex habe, ist es für mich kein "Kontrollvorgang", wobei ich gezielt gucke, ob er, nachdem ich ihm das Kondom für Oralsex runtergezogen hab, bevor er in mich eindringt ein neues überzieht. Wenn es zur Sache gehen soll, halten beide inne und kümmern sich um das Kondom - oder eben nicht, wenn beide so in Fahrt sind, dass sie es "vergessen".
Da ich allerdings ganz klar nie Kinder wollte, habe ich lieber selber die Pille genommen, so dass sich insoweit für mich nicht das Problem gestellt hat, einen anderen zu "kontrollieren".
 
Dabei
22 Aug 2011
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3.524
#45
@nixe
Wenn Du genau liest, dann heißt es da:
"Der Geschlechtsverkehr fand zunächst einvernehmlich statt. In einer Pause hatte der Mann dann heimlich das Kondom abgezogen, ohne dass die Frau dies bemerkte."

In unserem Fall aber hat a) die Frau das Kondom beim Mann abgezogen und b) geschah dies auch nicht heimlich.
Ich habe sogar bis zum Ende genau gelesen. Und da steht "Schließlich sei das Einvernehmen durch das heimliche Abziehen des Kondoms gebrochen worden."

Ob das Einvernehmen nun durch das heimliche Abziehen des Kondoms gebrochen wurde, oder, wie im hier vorliegenden Fall, durch das Eindringen, ohne vorher wieder ein Kondom überzuziehen, dürfte keine Rolle spielen. Wichtig ist, dass das Einvernehmen einseitig und ohne Wissen der Partnerin gebrochen wurde. Da beide bereits mehrmals auf diese Art Sex gehabt haben und das Vorgehen "Kondom zwischendrin für Oralverkehr abziehen, und hinterher zieht er ein neues drüber" abgestimmt und etabliert war, kann man auch schlecht argumentieren, dass das Abziehen des Kondoms durch die Frau diesmal ausnahmsweise die stillschweigende Zustimmung zur ungeschützten Penetration beinhaltet hat.

Kurz: es war eine nicht einvernehmliche Penetration. Und im Gegensatz zu Dir scheint der TE das begriffen zu haben und zu bereuen. Also warum diskutieren wir das hier noch?

ICH versuche, mich nie so gehen zu lassen, dass ich nicht mehr weiß, was ich oder meine Partnerin tun.
Das klingt traurig. Für mich ist eigentlich das Schönste am Sex mit einem vertrauten Partner, dass ich mich völlig fallen lassen kann und einfach ohne ständige Überwachung meiner oder seiner Handlungen genießen kann, was wir gerade tun.
 
Dabei
3 Feb 2013
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#47
@nixe
Wenn Du genau liest, dann heißt es da:
"Der Geschlechtsverkehr fand zunächst einvernehmlich statt. In einer Pause hatte der Mann dann heimlich das Kondom abgezogen, ohne dass die Frau dies bemerkte."

In unserem Fall aber hat a) die Frau das Kondom beim Mann abgezogen und b) geschah dies auch nicht heimlich.

@thecaliforniakid
Ich weiß nicht ob Du mich nur ärgern willst, oder wirklich nicht verstehst. Ich hatte geschrieben:

Ich weiß nicht was es da nicht zu verstehen gibt. Wenn Du auf das Wort "Abbruch" fixiert bist und meinst, dass bei eingeschränktem Vertrauen gegenüber uneingeschränktem Vertrauen ein "Abbruch" vorhanden ist, dann hast Du recht. Allerdings hab' ich etwas anderes nie behauptet oder behaupten wollen. Falls ich mich da undeutlich ausgedrückt habe, bitte ich um Entschuldigung.
Ja genau das meine ich, du musst dich nicht entschuldigen, aber ich bin kein Hellseher, wenn du was anders meinst musst du es auch anders sagen. Denn bei eingeschränktem Vertrauen ist nunmal per Definition ein Abbruch vorhanden deshalb ist die Aussage Ich Vertraue niemandem uneingeschränkt das tut aber meinem Vertrauen keinen Abbruch einfach nicht richtig, das ist nicht mal eine Meinung sondern eine Tatsache.


Zumindest ICH kontrolliere meinen Partner nicht, sondern ich verlasse mich nicht uneingeschränkt auf ihn. ICH kontrolliere MICH, nicht den Partner. ICH versuche, mich nie so gehen zu lassen, dass ich nicht mehr weiß, was ich oder meine Partnerin tun.
Wie rum man es dreht irgendwen kontrollierst du doch.
Und das sehe ich wie Nixe, ich fände das wenig erfüllend.
Ist jetzt natürlich nur meine Meinung.

Offenbar hängt für viele Menschen mangelndes Vertrauen mit dem Bedürfnis nach Kontrolle zusammen. Für mich nicht.
Beispiel: Ich vertraue nicht drauf, dass mein Freund nicht irgendwann fremdgehen wird. Trotzdem kontrolliere ich ihn nicht. Wenn sich dann irgendwann rausstellt, dass er fremdgegangen ist, muss ich mir halt überlegen, was ich daraus mache.
Du erwartest also im Grunde mehr oder weniger dass dein Freund irgendwann Fremdgeht?
In der Hoffnung (oder Gewissheit) dann weniger enttäuscht und/oder verletzt zu sein falls er es tatsächlich tut?

Was das Thema Verhütung angeht:
Wenn ich mit jemandem Sex habe, ist es für mich kein "Kontrollvorgang", wobei ich gezielt gucke, ob er, nachdem ich ihm das Kondom für Oralsex runtergezogen hab, bevor er in mich eindringt ein neues überzieht. Wenn es zur Sache gehen soll, halten beide inne und kümmern sich um das Kondom - oder eben nicht, wenn beide so in Fahrt sind, dass sie es "vergessen".
Da ich allerdings ganz klar nie Kinder wollte, habe ich lieber selber die Pille genommen, so dass sich insoweit für mich nicht das Problem gestellt hat, einen anderen zu "kontrollieren".
Also ich würde jetzt sagen gezielt gucken ist ein Kontrollvorgang.
Denn Ich schaue ja nach etwas bestimmtes, in dem Fall das er wieder ein neues Kondom überzieht.
Du kontrollierst also ob er wieder ein neues Kondom überzieht, dass du das irgendwie anders nennst ändert nichts an der Tatsache.
 
Dabei
6 Mrz 2013
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#48
Du erwartest also im Grunde mehr oder weniger dass dein Freund irgendwann Fremdgeht?
Nö, es ist genau so wie ich es geschrieben habe:
Ich vertraue nicht drauf, dass mein Freund nicht irgendwann fremdgehen wird.
----------
Also ich würde jetzt sagen gezielt gucken ist ein Kontrollvorgang.
Da hast du mich missverstanden bzw ich habe mich missverständlich ausgedrückt.
Ich meinte: Wenn ich mit jemandem Sex habe, brauche ich nicht gezielt zu gucken/ zu "kontrollieren", um mitzukriegen, ob er, nachdem ich ihm das Kondom für Oralsex runtergezogen habe, ein neues Kondom überzieht, bevor er in mich eindringt.
Das ist ja, anders als das schnelle Runterziehen, ein act, für den man eine gewisse Zeit braucht und für den man eine Pause einlegt.
 
Dabei
22 Aug 2021
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#49
Hallo zusammen,

meine Freundin und ich sind seit ca. 8 Monaten zusammen. Anfangs nahm sie die Pille und wir hatten ohne Kondome Sex. Seit ein paar Wochen hat sie die Pille abgesetzt, was ihr auch merklich gut tut, seitdem haben wir mit Kondomen verhütet.
Gestern Nacht habe ich mal kurz kein Kondom benutzt. Ich weiß nicht, was ich mir dabei gedacht habe... ich habe es auch nicht einfach vergessen, ich war eher einfach erregt und habe mir dabei nicht viel gedacht. Meine Freundin hat auch keine Signale gegeben, dass sie es nicht möchte (was nicht heißen soll, dass man es dann machen darf).

Nach ein paar Sekunden merkte ich schon, dass ich das hätte lassen sollen und habe damit aufgehört. Ich wusste gar nicht, was ich sagen soll. Irgendwann fragte sie mich, ob ich weiß, dass ich das nicht hätte tun sollen, da sagte ich nur "ja, es tut mir Leid". Habe ihr später nochmal gesagt, dass ich das nicht hätte machen sollen und es nicht nochmal passieren wird.

Sie konnte erst gar nicht schlafen, hat ein paar mal geweint und war wohl sauer und traurig. Ich konnte ihr irgendwie nicht helfen. Morgens ist sie dann zurück nach Hause, obwohl wir eigentlich ein paar Tage zusammen verbringen wollten.

Ich kann irgendwie nicht einschätzen, wie dramatisch das Ganze jetzt ist. Mir ist ja klar, dass das ein Fehler war, aber... ich weiß nicht, ich war ein bisschen überrascht von ihrer Reaktion. Aufgrund von PCO-Syndrom kann sie wohl sowieso schwierig schwanger werden. Wie gesagt, ich sehe ein, dass das ein Fehler war und habe mich entschuldigt. Aber ich finde, das ist keine Situation, in der man die Nacht über weint und morgens quasi abzischt ohne wirklich darüber zu reden.

Bin jetzt ein bisschen ratlos, wie ich das wiedergutmachen kann...
Wie seht ihr das denn? Und ist euch das in einer Beziehung mal passiert?
Richtig so
 
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