Meine Freundin (18) lässt sich alles von Eltern gefallen und es wirkt sich auf uns aus

Dabei
31 Jul 2012
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#1
Hallo Liebe Community,

Ich weiß nicht mehr was ich richtig tun soll. Ich 21 bin seit etwas 6 Wochen mit meiner Freundin zusammen. Es ost ihre erste und meine zweite Beziehung. Problem sind aber ihre Eltern. Mich können die offensichtlich gut Leiden. Ob Essen trinken oder gemeinsam wohin fahren, man gibt mir auch gernw was aus usw.
Aber insgeheim habe ich ein großes Problem mit ihnen. Wir wohnen ungefähr 60km auseinander und sie hat ein Auto von ihren Eltern bekommen. Sie ist gerade dabei ihr Abitur zu machen.
Es geht damit los das sie nicht zu mir fahren darf. Sie darf dazu überhaupt keine Autobahn fahren, obwohl sie für eine Fahranfängerin wirklich gut fährt. Sie hätten Angst und sie trauen ihr es nicht zu usw. Aber das ist noch eines der kleineren Probleme. Sie sagen zum Beispiel das sie uns es deshalb "ermöglicht" haben beieinander zu übernachten! Ich dachte ich spinne. Ich bin vom Typ her auch etwas rebellisch und lasse mir nicht alles gefallen. Meine Freundin hingegen ist sehr hörig.
Ich habe sie schon dazu bewegt das sie nicht mehr fragt ob sie dann bei mir bleiben darf, sondern stattdessen sagt das sie dann und dann bei mir ist. Der wohl größte Erfolg überhaupt bisher.
Ich versuche sie auch selbstbewusster werden zu lassen das sie sich wben auch mal wehrt. Aber das klappt nicht wirklich. Nur in winzigen Teilen klappt da was.
Ich habe z.B. vorgeschlagen das sie sich mal mit denen anlegt. Sagt wieso habe ich ein Auto wenn ich nirgendwo hin darf ausser im 5km Umkreis. Sie fährt inzwischen zwar sogar etwas weiter, aber naja. Bei ihrer Schwester sind sie auch sehr streng. Sie ist 16 und hatte schlimmer weise mit freundinnen 1 Vplus getrunken und war nicht um 21:15 am treffpunkt sondern um 21:20. Weltuntergang. Danach haben sie sie beim Essen immer aufgefordert trink doch was, machste ohne uns doch auch und sowas. Aber die schreien nicht.
Das am Rande.
Wir beide wolöten auch zusammen 2 Tage wegfahren im Juli was auch untersagt wurde... aber wir werden was billiges wohl ohne es zu sagen machen, was ich als Fortschritt betrachte.
Nähere ich mich mal dem jetzigen Stand. Sie hatte letzte Woche die letzte Abiprüfung und da wurden schon Vorschreibungen getroffen wann sie da zu sein hat und so. Was letztendlich dann lockerer war, als befürchtet. Nebenbei, die Eltern versuchten mit mir über eine Freundin von ihr zu lästern, worauf ich nicht einging. Sie machten trottdem weiter. Schlimm.
Nun denn der Tag der Prüfung. Sie hat diese mündliche Prüfung so verkackt, sodass sie in die Nachprüfung muss. Ich habe sie auch per whatsapp danach gefragt und so und auch als sie meinte, das sie kein Bock mehr auf das Thema habe, weiter gefragt. Mein Fehler. Den habe ich schon mal begangen als wir telefoniert haben und es um ihre Eltern ging, die da schon wieder von mir so unverständliche Dinge taten oder forderten. Danach wurde unser schreiben etwas weniger aber auch wieder besser. Ich machte mich fertig weil ich dachte jeder wüsste mehr als ich und würde einfach beiseite gelegt. Etwas Einbildung wohl gewesen. Jedenfalls hieß es sie will bis dahin erstmal nur lernen und die Nachprüfung schaffen. Tut zwar weh sie solange nicht zu sehen aber ich habe da ja Verständnis für. Heute schrieben wir etwas und etwas scherzhaft aber auch etwas ernst gemeint, meinte ich das wir uns ja eh erst im Juli wieder sehen würden. Und sie sich daran gewöhnen könne. Hintergrund ist ein Urlaub in den Sie noch mit ihren Eltern demnächst fährt. Daraufhin kam ihrerseits das wir uns Samstagabend treffen könnten. Ich happy schon im planen, plante sie Samstag bei mir und sonntag sind sie und ihre Familie und ich auf der MV eines Vereins. Dahin wollte ich zwar eigentlich nicht, aber immerhin wäre das ne Nacht für uns.
Daraufhin kam sie dürfte nur ohne Übernachten und ich bei ihr auch nicht. Das schockierte mich. Dann kam noch raus das sie sich erst dann mit mir treffen darf und sie bis dahin lernen MUSS.
Ich wieder in Rage. Schrieb ihr das sie bald 19 wird und selbst schaien kann wie sie alles macht und so. Sie muss selbstbewusster werden und so. Tja da habe ich das Signal das sie keine Lust mehr hatte übersehen und zu lange zu viel dazu gesagt. Was echt wenig geschriebener Text war...
Dann hat sie verlauten lassen, das dass zuletzt öfters so war. Das tat mir leid und ich merkte aber aich das sie noch mehr beeinflusst und unterdrückt ist als gedacht. Ich mache mir zwar noch etwas Vorwürfe und so, das ich das nicht gemerkt habe und ihr weh tun könnte. Jedoch idt das soweit geklärt zwischen uns beiden. Die weiß das ich eben auch so bin. Aber das ist gelöst..
Das ist die Lage schon etwas detailliert. Ich komme super mit denen klar aber muss sowas von hinter dem Berg mit meinen Meinungen und Gedanken halten. Das fällt mir so schwer da ich ein recht direkter Mnwsch bin und ungeduldig bin, bei Dingen für die ich kein Verständnis habe. Sonst kann ich die Ruhe weg sein.
Ich weiß das ich erstmal die Füße bei ihr still halten muss, was ihre Eltern und ihre Prüfung betrifft. Ich bin schon etwas zu schnell gewesen. Ich dachte sie wäre schon weiter beim abkapseln von den Wltern für win eigebes unkontrolliertes Leben. Aber dem ist nicht so. Ich dachte letztens schon mal alles hinzuschmeißen. Grade wo wir uns wieder etwas nicht gesehen hatten, spürte ich aner meine sehnsucht nach ihr und wie sehr ich sie liebe, wenn sie in meiner Gegenwart ist. Ich will kämpfen. Aber die dauernde Kraft gegen die Eltern ohne zu wissen was ich noch tun soll. Für meine Freundin u d so.
Ich stehe vor einer Wand. Sie will nie den Weg der Konfrontation gehen. Immer ruhig und kein Streit.Ich bin da anders und denke das es gerade beim wrwachsen werden, diesen auch braucht. Ich wohne auch noch zu Hause und kann mein Leben führen. Zwar waren meine weniger streng, aber wenn mir was nicht passte gab es auch streit und so. Abwr da ist alles in Butter
Ich kann ja auch keinen Streit mit denen provozieren, sonst werfen die mir und ihr sämtliche Steine in den Weg die sie finden. Da meine Freundin dazu (noch) nicht rebellisch ist, würde sie sich wahrscheinlich dagegen nur zärtlich wehren. Deswegen ich will nicht alles zerstören bei solch einen Versuch. Denn ich denke meine Meinung ist das letzte worauf die hören oder positiv reagieren würden.
In einem Jahr möchte ich meine eigene Wohnung beziehen, die wegen der Arbeit 20km von da entfernt ist. Aber das interessiert jetzt ja nicht.
Das ist die Öage und sie nimmt mich mit. Alle mit denen ich darüber so rede sind auch etwas ratlos.
Ich würde mich sehr freuen wenn ihr mir hwlfen könntet.
Liebe Grüße
 
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Dabei
30 Nov 2014
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#2
Hallo.

Es geht damit los das sie nicht zu mir fahren darf. Sie darf dazu überhaupt keine Autobahn fahren
Sagt wieso habe ich ein Auto wenn ich nirgendwo hin darf ausser im 5km Umkreis.
Sie ist 16 und hatte schlimmer weise mit freundinnen 1 Vplus getrunken und war nicht um 21:15 am treffpunkt sondern um 21:20. Weltuntergang.
Daraufhin kam sie dürfte nur ohne Übernachten und ich bei ihr auch nicht.
Dass Eltern ihre Kinder beschützen wollen ist klar und normal, aber was bei denen abgeht ist meiner Meinung nach komplett gestört. So erzieht man die Kinder nicht zur Selbständigkeit sondern erreicht eher das Gegenteil. Dass deine Freundin, obwohl sie auf dem Papier volljährig ist, sich wie eine 14-jährige bevormunden lässt geht leider ebenfalls gar nicht. Da war die elterliche Gehirnwäsche offenbar erfolgreich. Sie sollte denen sagen entweder fahre ich hin und übernachte wo ich will oder ihr könnt eure Karre behalten. Vor allem dass sie ihr verbieten bei dir zu übernachten finde ich richtig krass.

An sich sollte deine Freundin da schnellstens ausziehen um aus diesem Regime herauszukommen. Wird sie aber kaum tun. Ob du dieses Theater auf Dauer mit machen willst liegt bei dir.
 
Dabei
27 Mrz 2012
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#3
Hey Rahl429,

Glückwunsch zu der 2. Freundin! Es ist schön zu sehen, dass du jetzt Erfolg hast. Lustig, wenn du dir jetzt noch einmal deine alten Threads anschaust..

Die Eltern reagieren schon über und sind zu streng. Deine Freundin ist dementsprechend hörig eben aufgewachsen und scheint als Person eben nicht sehr auf Konfrontation zu setzen.
Du dagegen bist eben anders aufgewachsen und eine andere Person. Jetzt versuchst du deine Freundin mit Druck und Ungeduld zu ändern...

... und das ist nie gut. Deine Freundin ist eben so, wie sie ist. Sie kann und wird sich mit der Zeit ändern und von den Eltern separieren. Aber so etwas braucht Zeit. Sie ist ja auch erst 19. Sie muss erst lernen, wie das funktioniert. Sie verweist ja bereits Fortschritte, lobe sie dafür.

Das Ding ist, dass du deine Freundin nicht akzeptierst, sondern sie nach deiner Meinung formen willst. Genau wie die Eltern. Du bist aber nur ihr Freund und erst ein kurzes Weilchen in ihrem Leben. Du kannst dir ja denken, mit wem sie im Notfall brechen würde... wenn du sie jetzt überforderst und ungeduldig nervst..

Überlege auch, wieso die Eltern so sind:
Die Eltern wollen ihre Kinder behüten und sicher wissen. Es ist nicht leicht loszulassen und die Kinder in die Welt ziehen zu lassen mit all den Gefahren. Aber natürlich ist das ein natürlicher Kreislauf des Lebens, den sie irgendwann akzeptieren müssen. Aber auch für sie ist das eben schwierig..

Ich würde dir stattdessen also empfehlen, deine Freundin zu unterstützen, sie zu ermuntern ihr eigenes Leben aufzubauen, und den Eltern zu zeigen, dass du eine vertrauenswürdige Person bist und diesen gut zuzureden, ihnen versichern, dass du bestens auf deine Freundin, ihr Kind, aufpassen wirst. Dadurch sprichst du genau ihre Ängste an und beschwichtigst diese.

Aber versuche nicht, deine Freundin therapieren zu wollen und 180° Wenden zu verlangen... Die Veränderung muss deine Freundin bringen, nicht du! Wenn also alles nicht fruchtet, bleibt dir nur die Möglichkeit der Geduld und Toleranz, oder die Trennung..
 
Dabei
31 Jul 2012
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#4
12

Hey Rahl429,

Glückwunsch zu der 2. Freundin! Es ist schön zu sehen, dass du jetzt Erfolg hast. Lustig, wenn du dir jetzt noch einmal deine alten Threads anschaust..
Hey Insomnius, freut mich das du dich erinnerst :) und du hast wirklich recht. Danke das du mich daran erinnerst. Jetzt wo die eigenen Erfahrungen kommen kann ich mich hier bestimmt bald mal selber hwlfend einbringen.

Die Eltern reagieren schon über und sind zu streng. Deine Freundin ist dementsprechend hörig eben aufgewachsen und scheint als Person eben nicht sehr auf Konfrontation zu setzen.*
Du dagegen bist eben anders aufgewachsen und eine andere Person. Jetzt versuchst du deine Freundin mit Druck und Ungeduld zu ändern...
Ja du hast recht sie ist sehr hörig und so auch aufgewachsen. Ich kann das nicht verstehen. Und spüre aber auch wie sie vieles was sie bei mir zu Hause sieht besser findet, ohne das sie es mir nennt. Ich wollte ihr die Wege der Konfrontation zeigen und habe dies auch getan. ZB habe ich auch vorgeschlagen, das sie ihren Eltern das Auto zurückgeben soll wenn sie es nicht vernünftig nutzen dürfe.
Ich weiß nicht ob man es meinem Beitrag entnehmen kann, aber ich bin mir im klaren darüber das ich ihr damit Druck mache bzw zu ungeduldig bin. Deswegen werde ich mich damit zurückhalten.
... und das ist nie gut. Deine Freundin ist eben so, wie sie ist. Sie kann und wird sich mit der Zeit ändern und von den Eltern separieren. Aber so etwas braucht Zeit. Sie ist ja auch erst 19. Sie muss erst lernen, wie das funktioniert. Sie verweist ja bereits Fortschritte, lobe sie dafür.*
Das ist wohl der Grund, weshalb ich zu schnell zu viel wollte. Vielleicht sogar unbewusst ändern aber das will ich nicht bewusst! Die Fortschritte... Ich sollte sie äfters dafür loben. Das stimmt. Das ein oder andere mal habe ich das ja schon grtan, nur etwas zu selten wohl ..
Das Ding ist, dass du deine Freundin nicht akzeptierst, sondern sie nach deiner Meinung formen willst. Genau wie die Eltern. Du bist aber nur ihr Freund und erst ein kurzes Weilchen in ihrem Leben. Du kannst dir ja denken, mit wem sie im Notfall brechen würde... wenn du sie jetzt überforderst und ungeduldig nervst..
Vielleicht akzeptiere ich sie nicht so wie sie ist, was auch nur unbewusst ist. Bewusst möchte ich ihr aber nur helfen aus diesem Ich muss auf alles hören was sie sagen Dasein zu befreien. Jaa ich bin wirklich noch nicht zu lange bei ihr. Das ich sie durch mein Verhalten ebenfalls forme ist mir gar nicht so bewusst. Da werde ich mich erstmal zurück halten und ihr Rückhalt geben anstatt Forderungen. Wobei hier und da mal sagen was ich machen würde wenn etwas ist kann ich ja trotzdem , denke ich mal.
Überlege auch, wieso die Eltern so sind:
Die Eltern wollen ihre Kinder behüten und sicher wissen. Es ist nicht leicht loszulassen und die Kinder in die Welt ziehen zu lassen mit all den Gefahren. Aber natürlich ist das ein natürlicher Kreislauf des Lebens, den sie irgendwann akzeptieren müssen. Aber auch für sie ist das eben schwierig..
Ja die Überlegung habe ich ja bereits auch schon getroffen und ihre eigentlichen Ziele sind ja auch richtig. Ihr Umgang mit mir funktioniert ja ebenfalls. Nur übertreiben die es ja und denken bzw sagwn sogar das sie sehr cool dabwi wären...
Ich dachte immer meine Mama könnte nicht loslassen und so weiter aber das war dagegen sehr harmlos...
Vielleocht wird das mit der zeit mit mir ja anders werden...
Ich würde dir stattdessen also empfehlen, deine Freundin zu unterstützen, sie zu ermuntern ihr eigenes Leben aufzubauen, und den Eltern zu zeigen, dass du eine vertrauenswürdige Person bist und diesen gut zuzureden, ihnen versichern, dass du bestens auf deine Freundin, ihr Kind, aufpassen wirst. Dadurch sprichst du genau ihre Ängste an und beschwichtigst diese.
Ja richtig genau das sollte ich tun. Besser als bis jetzt.
Im Umgang mit ihren Eltern bin ich jetzt ja vom Prinzip her schon so. Nun sollte ich das weiter so pflegen und halten. Der Liebe bleiben der ihre Tochter beschützt. Es wird schwer fallen sich zurück zu halten und seine Meinung nicht kund zu tun. Aber egal bei was, ich werde ihr Rückendeckung geben, auch auf kosten davon das ich sie etwas verärgere. Akkes ruhig und freundlich.
Vielleicht können die ja wirklich loslassen wenn ich für sie auserkoren bin mit ihrem Mädchen ein Leben auf zu bauen und wir so 2 Fliegen mit einer Klappe schlagen können ..
Aber versuche nicht, deine Freundin therapieren zu wollen und 180° Wenden zu verlangen... Die Veränderung muss deine Freundin bringen, nicht du! Wenn also alles nicht fruchtet, bleibt dir nur die Möglichkeit der Geduld und Toleranz, oder die Trennung..
Nein das will ich auch nicht und sollte ich auch tunlichst vermeiden. Und das lassen. Nein das die Wenden langsam kimmen ist mir ja bewusst, auch wenn ich es wohl teilweise anders handle. Aber wiedo sollte das nicht fruchten? Eigentlich gibt sie mir ja grundsätzlich und teilweise recht, da glaube ich wird das doch werden oder? Und Trennung ist ja nur schwach, wenn das infrage kommt ist die liebe wohl eh nicht stark....
Ich übe mich in Geduld. Eine wahrhafte stärke von mir, oronie aus.
Einfach locker und geöassen bleiben. Und nüchtern betrachten. Zumindest versuchen...
LG und danke bis hierhin
 
Dabei
27 Mrz 2012
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#5
was sie bei mir zu Hause sieht besser findet (...) gibt sie mir ja grundsätzlich und teilweise recht
Na bitte, das wird dann schon noch reifen. Sie wird sich wahrscheinlich nur langfristig abkapseln, kleine Veränderungen Stück für Stück. Nach dem Abi bleibt vielleicht auch noch einmal mehr Spielraum. Aber das ist wahrscheinlich auch limitiert, solange sie noch bei ihren Eltern, also in deren Kontrollbereich lebt.

Wie sieht denn ihre Zukunft aus? Studium, Arbeit? Du sagst, du möchtest in ihre Nähe ziehen. Das heißt also, dass räumlich eher keine Veränderung ansteht.

Na klar beeinflusst du sie und veränderst sie damit auch. Und das ist auch ein sehr positiver Einfluss auf sie. Denn mit dir bekommt sie mal eine andere Dimension zu sehen und fasst mehr Mut die Eltern in Frage zu stellen. Denn so wie du sie beschreibst, ist sie kaum selbstständig...

Deswegen darfst du natürlich weiter machen. Aber eben gemächlich. Du hast dich im Eingangsthread sehr ungeduldig und unzufrieden angehört. Deswegen sag ich dir nur, dass du damit rechnen musst, dass es langsamer und länger dauert, als du es gerne hättest.


Ich denke nicht, dass du bei den Eltern immer nur schöne Augen machen musst. Sei authentisch und selbstbewusst, aber eben sehr höflich und freundlich. Wenn du dabei bist, kannst du ihr helfen und die Eltern beschwichtigen. Wenn ihre Eltern etwas verbieten wollen, dann darfst ruhig sagen, dass du nicht denkst, dass sie sich da Sorgen machen müssen, weil du es schon oft gemacht hast und auf deine Freundin Acht geben wirst. So etwas eben...

Dabei ist es vielleicht gar nicht so schlecht dir Eltern "um Erlaubnis" zu fragen, bzw (besser formuliert) "anzukündigen" was ihr vorhabt. So seid ihr offen und ehrlich und die Eltern haben nicht das Gefühl, ihr würdet sie hintergehen. Fangt klein an, und arbeitet euch nach oben. So können die sich damit anfreunden und wissen, das letzte Mal ist ja auch alles gut gegangen. Und wenn sie etwas nicht erlauben, dann habt eine (abgemilderte) Alternativoption parat. Eines verboten, ist man oft beim 2. einwilligender.

Wieso holst du sie denn nicht mal mit dem Auto ab? Oder ihr fahrt Zug..
 
Dabei
31 Jul 2012
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#6
Na bitte, das wird dann schon noch reifen. Sie wird sich wahrscheinlich nur langfristig abkapseln, kleine Veränderungen Stück für Stück. Nach dem Abi bleibt vielleicht auch noch einmal mehr Spielraum. Aber das ist wahrscheinlich auch limitiert, solange sie noch bei ihren Eltern, also in deren Kontrollbereich lebt.*
Genauso sehe ich das auch. Es ist zu spüren. Aber der Kontrollbereich eben auch.
Wie sieht denn ihre Zukunft aus? Studium, Arbeit? Du sagst, du möchtest in ihre Nähe ziehen. Das heißt also, dass räumlich eher keine Veränderung ansteht.*
Das ist soweit richtig. Allerdings zieht meine Arbeit mich als Hauptgrund in ihre Nähe. Auch wenn das so schon schön wird.
Sie möchte im Kindergarten arbeiten. Das heisst jetzt nen Jahr Praktikum, dann 2 Jahre schule und dann erst das Jahr in dem sie angelernt wird und ihr erstes Geld bekommt. Somit keine räumliche Veränderung. Wer weiß, vielleicht zieht sie dann doch in dem Zeitraum zu mir. Aber erstmal davon ausgehen das es erstmal längerfristig keine Änderung dementsprechend geben wird. Die kommenden 12 Monate auf keinen Fall und danach gaaanz vielleicht.
Na klar beeinflusst du sie und veränderst sie damit auch. Und das ist auch ein sehr positiver Einfluss auf sie. Denn mit dir bekommt sie mal eine andere Dimension zu sehen und fasst mehr Mut die Eltern in Frage zu stellen. Denn so wie du sie beschreibst, ist sie kaum selbstständig...
Das klingt so gesagt dann wirklich wieder gut. Und besser. Dann habe ich ja nicht alles falsch gemacht. Ich habe das Gefühl das das schon im minimalistischen Stil anläuft.
Im Prinzip ist sie ja schon selbstständig bzw hat sie das drauf. Aber ihr wird wortwörtlich immer alles aus den Händen genommen und abgenommen ohne sie versuchen zu lassen. Natürlich gibt es Dinge bei denen grade jetzt die Eltern auch gefragt sind und wo es richtig ist, jedoch nicht in diesem Ausmaß...
Deswegen darfst du natürlich weiter machen. Aber eben gemächlich. Du hast dich im Eingangsthread sehr ungeduldig und unzufrieden angehört. Deswegen sag ich dir nur, dass du damit rechnen musst, dass es langsamer und länger dauert, als du es gerne hättest.*
Ich denke das ich das heute genauso getan habe. Ihr alle Möglichkeiten offen gelegt bei einer Sache die auch von den Eltern "genehmigt " werden müsste, aber ihr keine als besser dargestellt. Und ihr mein Verständnis und Wohlwollen für alle gegeben.
Jaa stimmt das habe ich. Ich empfinde das auch als sehr schwierig und kompliziert. Aber ich wusste es doch von Anfang an irgendwie schon. Und ich will das schaffen. Unbwdingt. Als ich den Beitrag verfasste war ich auch am Boden zerstört und es schien mir irgendwie alles als aussichtslos. Daher rührt es wohl.
Geduld ist eine Tugend... ich schaff das, wir schaffen das.
Ich denke nicht, dass du bei den Eltern immer nur schöne Augen machen musst. Sei authentisch und selbstbewusst, aber eben sehr höflich und freundlich. Wenn du dabei bist, kannst du ihr helfen und die Eltern beschwichtigen. Wenn ihre Eltern etwas verbieten wollen, dann darfst ruhig sagen, dass du nicht denkst, dass sie sich da Sorgen machen müssen, weil du es schon oft gemacht hast und auf deine Freundin Acht geben wirst. So etwas eben...
so in der Art habe ich das bis jetzt auch gemacht und wenn ich mal dabei war auch ruhig, freinflich und sachlich argumentiert. Nur bin ich meistens nicht dabei wenn sie wieder was verbieten. Denen unterordnen werde und tue ich nicht. Ich verstelle mich nicht, aber halte mich zurück bei Dingen, wo ich mich normalerweise aufregen würde. Eben auch authentisch, wie du es nennst.
Dabei ist es vielleicht gar nicht so schlecht dir Eltern "um Erlaubnis" zu fragen, bzw (besser formuliert) "anzukündigen" was ihr vorhabt. So seid ihr offen und ehrlich und die Eltern haben nicht das Gefühl, ihr würdet sie hintergehen. Fangt klein an, und arbeitet euch nach oben. So können die sich damit anfreunden und wissen, das letzte Mal ist ja auch alles gut gegangen. Und wenn sie etwas nicht erlauben, dann habt eine (abgemilderte) Alternativoption parat. Eines verboten, ist man oft beim 2. einwilligender.*
So gut sich das anhört; da wären wir wieder da das ich zumeist bei den fragen was sie darf nicht dabei bin.
Ich habe ihr bei viele kleineren Dingen auch schon "beigebracht" anstatt zu sagen darf ich dann und dann dahin.. zu sagen ich bin dann und dann da.
Ein Anfang.
Ansonsten ja klar, das muss ich so mit ihr angehen. Wenn wir die hintergehen würden, würden die uns Felsen in den Weg werfen und uns so blockieren das gar nichts mehr bei uns beiden ginge...
Dabei ist es vielleicht gar nicht so schlecht dir Eltern "um Erlaubnis" zu fragen, bzw (besser formuliert) "anzukündigen" was ihr vorhabt. So seid ihr offen und ehrlich und die Eltern haben nicht das Gefühl, ihr würdet sie hintergehen. Fangt klein an, und arbeitet euch nach oben. So können die sich damit anfreunden und wissen, das letzte Mal ist ja auch alles gut gegangen. Und wenn sie etwas nicht erlauben, dann habt eine (abgemilderte) Alternativoption parat. Eines verboten, ist man oft beim 2. einwilligender.*
Das mache ich schon fast von Anfang an. Ich bin quasi der Fahrservice. Aber gerne.

LG danke und Gute nacht
 
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