Meine Ex verwirrt mich

Dabei
15 Jul 2012
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#1
Unsere Liebesgeschichte begann vor 8 Jahren. Seit über halbes Jahr sind wir getrennt. Die erste Phase war sehr schön. Was ich damit sagen will ist, dass wir eine unbeschwerte Zeit hatten. Von ihrer Familie wussten nur 3 Personen, dass meine Ex-Freundin eine lesbische Beziehung hat. Ich bin komplett vor allen geoutet. Vor ihrer Mutter flog die Beziehung auf. Ab da hatten wir keine unbeschwerte Zeit mehr. Diese Phase haben wir mit sehr viel Stress, kalte Füße ihrerseits etc. durchleben müssen. Ich merke, wie sehr sie mich liebt. Weil ihre Mutter uns viele Steine in dem Weg gelegt hat und meine Ex-Freundin vor allen geoutet hat, hatte sie immer diese kalten Füße. Ihre Familie hat mich nie richtig akzeptiert, nur weil ich lesbisch bin. Für meine Ex-Freundin war ich ihre erste lesbische Beziehung gewesen. Aus der letzten Beziehung stammen ihre 2 Kinder. Sie hatte bei ihrer Mutter nach der Trennung gelebt. 1 Jahr nach Beginn unserer Beziehung hatte sie ihre eigene Wohnung. Aber durch die Ablehnung und das komplette Coming-Out ist meine Ex-Freundin in Depression gestürzt. Plus Existenzangst, weil sie kaum Geld hatte und sie war nicht stabil genug. In den Jahren unserer Beziehung hat sie mit mir mehrmals Schluss gemacht. Weil sie viele Probleme hatte, die ich erwähnt hatte. So wie sie vor über halbes Jahr und jetzt endgültig angeblich ihren Schlussstrich gezogen hat, hat sie auch die Jahre gemacht. An Gefühlen lag es nie. Jetzt glaube ich das auch nicht. Ihre Eltern waren für sie eine Last, weil ihre Eltern 2 Jahre nachdem sie ihre eigene Wohnung schwer bekommen hatte, zu ihr eingezogen sind, da diese aus deren Wohnung rausgeschmissen wurden. Ab da hatten wir kaum Zeit für uns. Wenn der Kindesvater die Kids in den Ferien genommen hatte, hat ihre Mutter sie immer in Beschlag genommen – Hauptsache keine Zeit mit mir verbringen. Sie hat alles Mögliche getan. Oder unsere schöne Zeit sabotiert. Dadurch konnte sich meine Ex-Freundin nicht auf uns und auf sich sowie ihre Zukunft konzentrieren. Geschweige auf ihre Beziehung. Wir hatten sehnsüchtig darauf gewartet, dass wir zusammenziehen. Weil das Fundament unserer Liebe sehr tief ist, haben wir das durchgestanden. Nun ist ihre Mutter vor 9 Monaten plötzlich verstorben. Ich war für sie da. Jedoch hatte ich einige Tage danach einen positiven Corona-Test… Also musste ich in die Quarantäne und mein Verlauf war schwer und ich hatte auch Post-Covid gehabt. Ich war so außer Gefecht gesetzt, dass der Gang zu Badezimmer mich so ausgelaugt ist, dass ich total ausgeknockt war. Deswegen konnte ich leider bei der Beerdigung und die Tage nicht für sie da sein. Telefonisch und über Videotelefonie ja. Ist zwar nicht dasselbe, aber immerhin. Ich wollte ihr zeigen, egal wie schlecht es mir geht, dass ich für sie in welcher Form auch immer da bin. Im Nachhinein wurde mir das von ihr und der Familie sehr übel genommen. Sie wollten, obwohl ich eine Anordnung auf Quarantäne hatte, die Wohnung verlasse und an der Beerdigung teilnehme. Sie hatten Corona nie ernst genommen und angeblich waren viele bei der Beerdigung gewesen, obwohl sie Corona hatten. Sie war fast 3 Wochen bei ihrem Vater gewesen. An dem Tag, wo sie nach Hause kommen wollte, rief sie mich an und meinte, dass sie zu ihrem Bruder gehen wird, um Spaß zu haben. Da wurde ich sauer, denn ich wollte auch mit ihr trauern und nach 3 Wochen, wo man sich so gut wie gar nicht gesehen hat, dass die Partnerin endlich nach Hause kommt. Angeblich wollte sie da nur eine Nacht bleiben und versprach mir, dass wir morgen einen schönen Abend verbringen werden. Das wollte ich nicht mit ihr einen schönen Abend verbringen, weil sie ihre Mutter verloren hat. Wenn mein Elternteil gestorben ist, denke ich nicht an Spaß und Haare färben. Ich habe selber einen Elternteil verloren. Ich hatte ihr eine Nachricht geschrieben, dass ich ihr das gönne, jedoch nach fast 3 Wochen mich sehr gefreut hätte, wenn sie nach Hause gekommen wäre. Statt am nächsten Tag kam sie erst 3 Tage später. Sie hat ignoriert und telte nonstop mit ihrer Familie. Als ich in der Küche Abwasch gemacht hatte, hatte ich Musik angemacht. Daraufhin ist sie ausgerastet, während der Videoanruf lief, wo ihre Familie das alles mitbekam. Ich hatte ihr höflich gesagt, dass sie hätte einfach die Fernbedienung nehmen und den Fernseher ausschalten können. Jedoch schrie sie die ganze Zeit und hat dann noch meine Schwester in den Anruf hinzugefügt. Da hat die Familie mir Vorwürfe gemacht, warum ich nicht bei der Beerdigung dabei war. Familie ist Familie, aber am wichtigsten ist, dass die Partnerin dabei ist. Ich hatte einen riesen Shitstorm gehabt, da Corona keine Ausrede ist, um nicht an der Beerdigung teilzunehmen. Bis meine Schwester eingeschritten ist und gesagt hat, dass ich chronisch krank bin und deswegen einen schweren Verlauf hatte. Auf die Nachfrage von einer ihrer Familie, ob sie mich noch liebt, hat meine Ex mit nein beantwortet. Wenn es so ist, sagt man das nicht vor der Familie. Im Anschluss, als wir redeten, hat sie geweint. Als ob ich mit ihr Schluss gemacht hätte.

Danach habe ich innerhalb der Wohnung eine Kontaktsperre eingeleitet. Ich habe sie ignoriert. Es war keine einfache Zeit gewesen. Sie zeigte sehr oft negative Emotionen. Das waren Reaktionen auf die Kontaktsperre gewesen. Da wusste ich, dass sie mich liebt. Denn, wenn man nicht liebt, dann sollte es einen ab prahlen und sich nicht interessieren. Ich habe mich selber von meiner letzten Beziehung entliebt und es ließ mich total kalt. 2 Monate nach der Trennung hatte ich mein 1. Date gehabt. Ich habe mich voll in die Schale geworfen. Da staunte meine Ex. Auf die Nachfrage, was ich mache, antwortete ich, dass ich ein Date habe. Nach dem Date erfuhr ich, dass meine Ex mit dem Auto an uns vorbei fuhr und sah uns, wie wir uns im Cafe unterhielten. Wir saßen direkt am Fenster, wo man uns sehen kann. Meine Ex sagte, dass sie nicht glauben konnte, dass ich ein Date hätte. Deswegen ist sie dahin gefahren, um zu sehen. An einen Abend ist sie weinend zusammengebrochen. Davor hatte sie getrunken. Sie sagte, wenn es ein Knopf geben würde, um alles rückgängig zu machen und damit es so wird wie früher. Fiel in meine Arme. Am nächsten Abend hatte sie mit einem Typen ein Date und ich mit einer Frau. Als ich zu Hause war, kam sie zu mir und fing wieder an zu weinen. Sie sagte, dass sie es bereut von mir getrennt zu haben und, dass sie die ganze Zeit an mich gedacht hat, als sie das Date hatte. Wir fingen uns an anzunähern. Sie war auch eifersüchtig gewesen. Fast 2 Monate später sagte sie mir, dass sie mich liebt und mit mir nochmal versuchen will. Wir haben Zeit verbracht und hatten sogar einen Kurzurlaub gemacht. Sie hat Sachen gesagt und sich so verhalten, dass sie mich liebt. Sie übte sogar Druck aus, wann ich meine Mutter sage, wann wir wieder zusammen sind, obwohl wir das nie offiziell gemacht haben bzw. uns nie zu 100 % ausgesprochen haben. Sie hat sich so benommen, als ob wir eine Beziehung hatten. Ihr großer Sohn hat nach der Trennung sich bei mir einiges geleistet. Vor 3 Wochen sagte sie mir, dass es nicht klappen würde, da sie mich nicht liebt. Fing jedoch wieder an zu weinen. Sie erfand irgendwelche Ausreden, dass es einfach zum Alltag kam etc. Zu meiner Schwester sagte sie, dass sie für mich was empfindet. Aber sie merkt, dass durch die Umstände mit der Beziehung nicht klappt. Zu mir kommt sie nicht und sagt offen, was Sache ist. Ich finde es sehr blöd, dass sie nicht offen über die Probleme redet. Ich merke, dass sie extreme Gefühlsschwankungen hat. Sie hat wieder diese emotionalen Ausbrüche. Dann ist sie kalt. Dann nähert sie sich an, wo ich zurückhaltend bin. Ich merke, dass sie mich liebt und in ihr rebelliert es gerade. Ich weiß nicht, wo mein Kopf steht. Ich habe teilweise Kontaktsperre eingeleitet. Ich habe mich angefangen zu schminken. Da sagte sie, dass ich ausgerechnet mich dann schminke, wo die Trennung endgültig ist. Ich habe wieder mit Fitness angefangen. Da sagte sie auch, dass ich ja wieder Zeit habe, damit ich Fitness mache, da ich ja mit ihr keine Zeit mehr verbringe. Sie hatte nachgefragt, ob ich auf Dating-Apps unterwegs bin. Morgen werde ich dauerhaft meine Haare glätten lassen. Sie hatte von dem Anruf gestern mitbekommen. Da sagte sie, warum ich das erst jetzt mache, obwohl sie mir jahrelang gesagt hätte, dass ich das machen soll. Sie nähert sich mal an. Dann tut sie voll auf desinteressiert. Dann diese Emotionen. Ich weiß, dass sie mich liebt….Ich weiß nicht, was ich machen soll….
 
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Dabei
22 Aug 2011
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#2
Schnellstmöglich ne eigene Wohnung suchen und ausziehen, wäre meine erste Idee.

Man sagt ja immer, dass man alle Steine aus dem Weg räumen kann. Aber das funktioniert nicht, wenn man dabei dauernd über die noch herumliegenden Steine stolpert. Was bei so engem Zusammenleben unvermeidlich ist.

Also: Abstand. Und dann, wenn ihr es beide wollt, einen Stein nach dem anderen bearbeiten ....
 
Dabei
15 Jul 2012
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#3
Danke für deine Antwort, Nixe.
Sie sucht ja nebenbei eine Wohnung. Das war auch meine erste Idee gewesen.
Ich sehe es ebenso, dass man alle Steine aus dem Weg räumen kann. Man kann es. Aber sie flüchtet und findet Ausreden. So stolpert man daei über die noch herumliegenden Steine. Wir waren sehr lange zusammen gewesen und man will natürlich nicht aufgeben. Ich zeige es ihr natürlich nicht. Bin distanziert. Sogar bei Abstand würde das nichts nützen. Irgendwann muss man auch mal Tacheles reden und sie muss endlich zugeben. Die Steine will ich beiseite tun. Dann kann ich sagen, ob das klappen würde oder nicht. Mit Flucht wird das alles schlimmer.
 
Dabei
24 Sep 2017
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#4
Hallo @DesertRose2012,
puh, die Familie sucht man sich nicht aus. Und egal, was vorfällt, für manche Menschen ist da ein unerschütterliches Band mit der Familie. Deine Ex-Freundin trauert noch und ist für ihre Familie da. Das hat für sie Vorrang und das hatte mit ihren Gefühlen für dich erstmal nichts zu tun. Neun Monate ist halt einfach mal nichts, sie hat ja noch nicht mal das erste Jahr ohne ihre Mutter hinter sich. Und jede:r geht anders mit Trauer um; ich finde, sich einen schönen Abend machen und die Frisur wechseln gar nicht so abwegig. Und selbst wenn ich es abwegig gefunden hätte, ich hätte das niemals gezeigt. Manche Dinge akzeptiert man, wenn man selbst keinen Schaden davon nimmt, oder?
Du hättest in ihrer Familie vermutlich nichts recht machen können - wenn du dort auf der Trauerfeier aufgetaucht wärst, hätten sie womöglich sowas gefragt wie "was macht die denn hier?" - also versuche etwas Abstand davon zu bekommen. Lass dich nicht auf Diskussionen ein und leb entspannter. Es war richtig, dass du nicht auf die Beerdigung gegangen bist. Selbst wenn die Familie nicht daran glaubt, du selbst weißt es ja. Außerdem wäre es meiner Meinung nach auch ohne Corona völlig okay gewesen, nicht zur Beerdigung zu gehen, außer deiner Ex-Freundin zuliebe.
Habe ich das richtig verstanden, dass du eine "Kontaktsperre" eingeleitet hast während ihr beiden zusammengewohnt habt? Was zur Hölle? Das ist keine Kontaktsperre, das ist einfach grausam.
Es liest sich nicht so, als könntet ihr alles irgendwie aus der Welt schaffen. Es sieht eher so aus, als wäre sie in einem ganz anderen Lebensabschnitt als du und du tust ihr irgendwie nicht gut, gibst ihr keine Stabilität,spielst auch noch irgendwelche Machtspielchen mit Dates und Makeup, glaubst du, dass es das ist, was sie gerade braucht?
Und dir tut das Hin und Her ja auch nicht gut.
Entscheide dich. Entweder du willst für sie da sein und auch mal aushalten, dass ihre Reaktionen nicht nachvollziehbar sind oder du willst es nicht.
Ich bin aber auch ein bisschen verwirrt, wohnt ihr zusammen mit dem Vater oder wie ist die Situation? Sorry, ich konnte irgendwie nicht ganz folgen.
 
Dabei
15 Jul 2012
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#5
Hi @Zufallsgenerator ,

klar sucht sich niemand die Familie und ich habe ihr auch niemals ihre Familie verboten. Das würde ich auch nie. Egal, ob ich akzeptiert werde oder nicht. Es ging um die Phase, wo sie 3 Wochen nicht da war. Nicht was danach war. Sogar da wurde ich von ihrem Vater (2 Tage nach dem Tod von seiner Frau) mit respektlosem Gelaber schockiert. Dann war die Tante von ihr ebenfalls respektlos. Und ich wusste da schon, dass man meine Ex-Freundin da schön manipuliert wird, da sie labil ist plus durch den Tod von ihrer Mutter konnte man erst richtig bei ihr loslegen, während ich nicht da war. Plus die Familie hatte noch mehr einen Grund gehabt, als ich nicht zur Beerdigung erschienen bin. Wenn ich kein Corona gehabt hätte, wäre ich selbstverständlich bei der Beerdigung da gewesen, um meine Freundin Kraft und Trost zu geben. Ich habe das nämlich selber durchgemacht und ich weiß, wie sie sich gefühlt hat und immer noch fühlt. Der Schmerz wird niemals weggehen. Sondern man lernt irgendwann mit den Schmerz umzugehen.

Ich bin auch entspannter. Wenn man mich akzeptiert gut, wenn nicht, deren Sache. Nicht mein Problem.

Als sie sich von mir getrennt hatte, habe ich die Kontaktsperre eingeleitet. Was nach der Trennung war, möchte ich hier nicht schildern, weil sonst würde der Rahmen hier sprengen. Und darum geht es letzten Endes nicht. Deswegen habe ich das durchgezogen. Man kann auch dann eine Kontaktsperre durchziehen, auch wenn man zusammenlebt. Wenn ich das erzählen würde, würdest du das nicht als grausam empfinden, sondern als gerechtfertigt.

Du hast nicht richtig verfolgen können und hast da was total missverstanden. Ich habe sie durch die schwerste Zeit ab Beginn der Beziehung unterstützt. Ich habe ihr dahingehend Stabilität und unterstützt, sodass sie nach schlimmem Schulabschluss und jahrelanges Putzen, eine Ausbildung gemacht hat und dadurch in der Beziehung aufgeblüht ist. Wir haben uns immer gegenseitig unterstützt und gepuscht. Ich habe ihre Kinder in jeder Hinsicht unterstützt.

Nach der Trennung finde ich mich neu und blicke nach vorne und leben mein Leben. Da gebe ich mehr Acht auf mich und tue was Gutes für mich. Es hat null Bezug zu dem, was du geschrieben hast, dass ich Machtspiele spiele. Und sie sieht es und sie signalisiert, dass es ihr nicht passt, warum ich das nach der Trennung jetzt mache. Nach der Trennung renne ich nicht hinter ihr her, weil sie sich dadurch noch mehr distanzieren würde. Man muss dann mal auf sich konzentrieren. Das ist der Punkt.

Wenn sie zu viele Probleme mit sich hat oder mit ihrer Familie projiziert sie immer auf uns und das tut mir nicht gut. Sie hat das ja auch selber zugegeben und dass diese Probleme immer durch 3. Person entstanden sind, was sie zugelassen hat.

Ja, wir wohnen zusammen. Wir hatten 5 Jahre dafür gekämpft um zusammen zu leben….
Ihr Vater lebt alleine. Ich lebe mit meiner Ex-Freundin und ihre 2 Kinder in meiner Wohnung.
 
Dabei
24 Sep 2017
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#6
Ich bin auch entspannter. Wenn man mich akzeptiert gut, wenn nicht, deren Sache. Nicht mein Problem.
Das sehe ich auch so. Klar ist es immer schöner, wenn alle miteinander auskommen, aber wenn das, vor allem einseitig, nicht geht, dann ist das so. Mach dich deswegen nicht verrückt.
Man kann auch dann eine Kontaktsperre durchziehen, auch wenn man zusammenlebt. Wenn ich das erzählen würde, würdest du das nicht als grausam empfinden, sondern als gerechtfertigt.
Es ist doch irrelevant, was sie gemacht hat - wenn es so furchtbar gewesen wäre, wärst du ausgezogen. Stattdessen hast du diese "Kontaktsperre" verhängt, sie in der gemeinsamen Wohnung ignoriert!? Und das ist dann nicht weniger grausam nur weil du findest, "sie hat aber angefangen".
Nach der Trennung finde ich mich neu und blicke nach vorne und leben mein Leben. Da gebe ich mehr Acht auf mich und tue was Gutes für mich. Es hat null Bezug zu dem, was du geschrieben hast, dass ich Machtspiele spiele. Und sie sieht es und sie signalisiert, dass es ihr nicht passt, warum ich das nach der Trennung jetzt mache. Nach der Trennung renne ich nicht hinter ihr her, weil sie sich dadurch noch mehr distanzieren würde. Man muss dann mal auf sich konzentrieren. Das ist der Punkt.
Wenn du mit deinem Leben weitermachst, warum gilt das dann nicht für deine alte Beziehung, warum willst du das nicht auch hinter dir lassen und dich auf dich konzentrieren? Und vor allem endlich mal ausziehen. Ich weiß, die Wohnungssuche ist furchtbar, aber ich würde schonmal packen...
 
Dabei
15 Jul 2012
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#7
Wie gesagt, mache ich mich wg der Family nicht verrückt.
Es war sehr furchtbar gewesen. Weil es meine Wohnung ist, bin und werde nicht ausziehen. Nach der Trennung ist Kontaktsperre üblich. Egal, ob man zusammenlebt oder nicht.
Ich wurde auch von ihr u.a. ignoriert.

Du stellst es so dar, als ob ich meine Ex hindere das zu machen, was sie will. Niemand verbietet hier was ubd schreibst völlig aus dem Kontext!

Wie im Beitrag beschrieben konzentriere ich mich auf mein Leben. Du hast nicht verstanden, um was es hier geht. Vorallem aufzufordern, dass ich aus meiner Wohnung ausziehen soll und du weißt nicht mal, dass es meine Wohnung ist.
 
Dabei
24 Sep 2017
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#8
Vorallem aufzufordern, dass ich aus meiner Wohnung ausziehen soll und du weißt nicht mal, dass es meine Wohnung ist.
Du hättest auch mit einer Silbe erwähnen können, dass dir die Wohnung gehört. Und statt zu packen könntest du sie dann ja zum Packen bewegen? Verstehe das Problem jetzt nicht.
Du hast nicht verstanden, um was es hier geht.
Nein, das habe ich wirklich nicht. Ihr wohnt seit einem halben Jahr getrennt zusammen, manchmal ignoriert ihr euch, aber ihr klärt scheinbar nicht, wie und ob es weitergehen soll. Es ist ein überfälliges Gespräch, das dir vielleicht Klarheit bringt. Vielleicht hilft es ja, wenn ihr beide das aufschreibst und gemeinsam besprecht. Es ist schwierig mit der Trauer, dem Stress, den Gefühlsschwankungen, aber sie wird ja nicht völlig nicht funktionsfähig sein, oder? Vielleicht setzt ihr euch einen Termin dafür.
 
Dabei
15 Jul 2012
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#9
Erst heute beim endgültigen Auszug erfuhr ich den wahren Grund für die Trennung und ich bin sehr sauer. Denn sie hätte mit mir darüber reden sollen und nicht heute sagen und komplett aus meinem Leben verschwinden! Mir vorher die Schuld für alles zu geben, was nicht stimmt.
Heute zum Schluss fing sie an zu sagen „Wenn ich nur den jüngeren gehabt hätte…. „So fing sie heute an zu reden.

Meine Ex hat dann im Verlauf des heutigen Gesprächs mir das erste Mal mitgeteilt, dass er irgendwann mit mir ein Problem hat und sich deswegen so benommen hat. Er hat es innerlich versucht, jedoch nicht mit uns akzeptiert. Der Grund hierfür ist, dass er sich geschämt hat. Es war für ihn unangenehm gewesen, weil wir eine lesbische Beziehung hatten. Es hat nicht mit mir als Mensch zu tun, sondern dass ich mit seiner Mutter zusammen bin. Es hat was mit seinem Freundeskreis und Cousine bzw. Familie zu tun. Wenn er zu seinen Cousins gegangen ist, sie haben so geredet. Sie haben ihn am Telefon verarscht. Als er kleiner war, stand er zu uns. Am Telefon hat zum Beispiel sein Cousin und die Familie väterlicherseits gesagt „Ja, deine Mutter Melissa….. Melissa deine Mutter….“ Das zu sagen ist so unverschämt und respektlos. Dadurch hatte der Große sein Kopfkino. Alleine was man zu ihm gesagt hat, zeigt, dass ich nie bzw. die Beziehung akzeptiert wurde. Da fing er an sich zu schämen und wollte das nicht mehr bzw. er wollte das nicht mehr akzeptieren. Meine Ex wusste es und hätte da von Anfang an einschreiten können, damit es nicht so weit kommt und so endet. Er hat mit mir in Wirklichkeit kein Problem. Wir hatten ein sehr gutes Verhältnis gehabt. Er hat gesagt, dass ich gut bin. Ich habe sie wie meine eigenen Kinder akzeptiert. Sie hat bestätigt, dass er von Familie gegen mich gepuscht wurde. Jedoch nicht von meiner Ex. Sie hatte nie Angst gehabt in Bezug auf mich und die Kinder. Wir hatten uns alle verstanden.

Wenn all das nicht wäre, wäre es gut mit uns gewesen. Wir hatten die Wohnung schön eingerichtet, es war alles gut gewesen. Jedoch wo die Kinder größer wurden, fing es an, dass die Kinder gepuscht bzw. gegen die Beziehung und mich aufgehetzt wurden. Dadurch ist unser Leben und Beziehung kaputt gegangen. Alles drunter und drüber. Wir hatten uns das aufgebaut, hatten Urlaub gemacht. Wir hatten uns alle gut verstanden. Waren eine gute Familie gewesen.

Ich verstehe den Großen. Aber trotzdem hätte meine Ex mit mir reden müssen und mich nicht die ganze Zeit Terror machen mit den großen. Das ist so Menschen verachtend. Egal welcher Hintergrund. Man behandelt nicht so einen Menschen der viel für die Ex und die Kinder gemacht hat.
Wir hätten zu zweit und später zu dritt hinsetzen und darüber reden können. Entweder hätte man sich zusammengerauft bzw. das Problem gelöst oder normal getrennt.

Unter diesen Umständen kann man so eine Trennung nicht akzeptieren.
Sie hatte mich vor der endgültigen Trennung gefragt, ob wir zusammen bleiben könnten, wenn wir getrennte Wohnungen haben würde. Ich hatte das verneint. Damit wollte ich sagen, dass ich dass ich mir darunter keine Beziehung vorstellen kann.

Ich bin am Boden zerstört....
 
Dabei
24 Sep 2017
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#10
Das tut mir leid zu hören!
Wenn man Kinder hat und von der Familie abhängig ist, dann kann man sich schwer von ihr abwenden, ganz gleich wie homophob sie ist und was für einen schlechten Einfluss sie auf die eigenen Kinder hat.
Ich glaube, du hast das ganz gut gelöst mit der endgültigen Trennung ohne die Freundschaftplus wenn ihr getrennt lebt.
 
Dabei
15 Jul 2012
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#11
Meine Ex hat das nie von der Familie abhängig gemacht. Sie hatte sogar mit denen ernsthaft geredet, dass deren Verhalten absolut nicht geht. Sonst hätte sie sich schon längst von mir getrennt, weil die Familie immer dagegen war.

Meine Ex kann die Familie von den Kindesvater nicht steuern oder überwachen, was sie den Jungen eingeredet haben.
Also wir werden keinen Kontakt haben. Also mir fällt es extrem schwer. Bei meiner Ex sah ich das auch. Als 3 Tage wegen ihren Sachen da war. Sie hatte immer wieder Gefühlsausbrüche, hat geweint. Meine beste Freundin war dabei gewesen. Sie musste mit weinen, weil sie sieht, wie sehr mich meine Ex liebt. Es macht mich einfach sauer, weil man hätte zusammensetzen und reden können, bevor sie einfach abhaut. Denn die ganze Zeit wurde vorher was anderes gesagt, warum sie sich von mir getrennt hat. Als sie das gestern am Ende das gesagt hatte, war ich einfach nur baff und konnte nichts mehr sagen, nur dass die Sache also alles kaputt gemacht hat.
 
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