Ich bin ihm zu dick...

  • Ersteller Ersteller Christin
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Wenn ich mir vorstelle, ich habe einen Partner und ich frage ihn nach seiner Meinung zu einer Veränderung, egal welcher Art die ist und er antwortet mir auf meine Frage.. dann gehe ich davon aus, dass er mir die Wahrheit gesagt hat.
Stellt sich später heraus, dass das nicht der Fall ist, ist es unerheblich warum er das getan hat. Wie könnte ich ihm jemals wieder etwas glauben?

Der Freund der TE erzählt ihr, dass sie einen geilen Körper hat, dass ihr Gewicht für ihn so okay ist, nur mehr soll es nicht werden und hinterher sagt er Ätschibätsch, ich hab dich nur verarscht, ich meinte das gar nicht so.

Ich würde diesem Menschen nicht mehr vertrauen, womit sich eine Partnerschaft schlichtweg erledigt hätte.
 
Wer sagt was von geilem Körper ? Wenn man sagt man steht auf was mit anfassen dann gibt es da Unterschiede. Meine Freundin ist 1,78 und wiegt gute 60 KG und hat perfekte Proportionen und sieht keineswegs fett aus. Wenn sie jetzt 15 KG zunimmt, wiegt sie 75. Wenn nun das ganze Fett an den Hüften ansetzt, dann sieht sie meiner Meinung nach fett aus.

Und selbst wenn er gesagt hätte, dass er sie fett findet, was ändert das an der Tatsache ? Wie schon geschrieben dann hätte die TE ihn auch rausgeworfen weil er sie für fett hält.
 
Wenn ich mir vorstelle, ich habe einen Partner und ich frage ihn nach seiner Meinung zu einer Veränderung, egal welcher Art die ist und er antwortet mir auf meine Frage.. dann gehe ich davon aus, dass er mir die Wahrheit gesagt hat.

Da liegt der Hund begraben: Sie hätte erst gar nicht fragen sollen, da er nicht für ihre Figur verantwortlich ist, demnach auch nicht für seine Einschätzung haftbar gemacht werden kann. Was er also antwortet, ist für ihre Figur vollkommen unerheblich oder bestenfalls nebensächlich. Weil es primär ihr und nicht sein Bier ist. Ihr Körper, ihre Zunahme, ihr Leben, ihre Verantwortung. Da gibt's nicht zu fragen.
 
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Jetzt mach mal einen Punkt. Du schreibst regelmäßig Romane über mich und erzürnst Dich und zitierst mich, weil ich den betreffenden Fragestellern unumstößlich die kalte Wahrheit ins Gesicht knalle. Alle Nase lang muss ich mir anhören, wie herzlos ich doch sei....und jetzt kommt die dicke Doppelmoral.

Du willst darüber diskutieren? Bitte...

http://www.lovehelp.de/jesse-blue-t27805p9.html#post373099


Es ist vollkommen unerheblich, was er genatwortet hat, weil es ihre primäre Pflicht, sich attraktiv zu halten, unberührt lässt. Hat sie doch keiner gezwungen, derart zuzunehmen. Und jetzt fällt sie aus allen Wolken, weil er das unattraktiv finden könnte? Wer nicht realistisch denkt, ist in erster Linie zum eigenen Nachteil fahrlässig. Hätte sie von allein auf sich geachtet, dann wäre das erst gar nicht passiert. Zudem lässt, wie bereits geschrieben - ihr Verhalten auf eine sehr kritikunfähige und emotionale Art schließen. Sollte er dies genauso gesehen haben, dann ist es mehr als nachvollziehbar, dass er sich vorprogrammiertem Stress entziehen wollte. Soll es jetzt seine Pflicht sein, sich in die Klingen zu werfen, nur weil sie zu feige ist, um der Realität ohne Händchenhalten ins Gesicht zu blicken?

Sie fällt nicht aus allen Wolken weil er sie nicht attraktiv findet sondern weil er ihr davor mehrmals auf eben diese Frage nicht Wahrheit gemäß geantwortet hat. Es ist also alles andere als unerheblich was der Freund gesagt hat.

Wie bereits oben beschrieben: Wer sich selbst egal ist, kann keine Motivation seitens anderer erwarten.

Selbst wenn wir einmal einen Moment davon ausgehen dass es ihr hier um Motivation geht dem Freund geht es ja nicht um Motivation was hat er also davon wenn sie ihn fragt ob er sie noch attraktiv findet und er sagt "Ja ich finde dich attraktiv" er findet sie aber gar nicht mehr attraktiv. Was hat der Freund durch diese Aussage gewonnen? Sex mit einer Frau die er nicht Attraktiv findet?
Im übrigen interessant da du ja immer die harte Wahrheit propagierst und auch sagst du hättest ihr das Knallhart gesagt (am Telefon?) aber den Freund dafür versteigst das er genau das nicht getan hat.


Der einzige Grund, weswegen sie ihn rausgeschmissen hat, war, weil sie ihren frust über sich selbst auf ihn projiziert hat. Ansonsten wäre sie nicht hier, sondern würde ruhigen gewissens hinter ihrer Entscheidung stehen. Sie hat einfach einen Punchingball für ihre eigenen Misserfolge gebraucht und er kam ihr in dem Moment einfach gerade recht.

Das sie ihn deshalb rausgeschmissen hat ist Pure Spekulation. Wäre natürlich schön die TE würde sich hierzu noch einmal äußern wenn sie noch mitliest.
Sie ist nicht hier weil sie ihn raus geschmissen hat sondern weil er sie davor Monatelang angelogen hat und sogar noch mit ihr Sex hatte obwohl er sie nicht mehr Attraktiv findet.[/FONT]
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Ergo: Sie kann ihn natürlich rausschmeißen. Aber das löst ihr Problem nicht. Dadurch wird sie weder verantwortungsvoller noch bekommt sie mehr Rückgrat, um für die Konsequenzen bezüglich ihrer eigenen Entscheidungen im Leben geradezustehen.

Doch, denn ihr Problem ist ja nicht das sie Dick ist ihr Problem ist ein Partner der zu feige ist ihr die Wahrheit zu sagen und zu dumm zu erkennen das es ihm in der Situation überhaupt nichts bringt zu lügen. Und sie steht ja hinter ihrer Entscheidung Beziehung beendet, er muss keinen Sex mehr mit einer Frau haben die er nicht attraktiv findet sie kann sich jetzt einen Mann suchen der sie attraktiv findet wie sie ist. Win Win Situation. Das ändert ja aber nichts daran dass man vielleicht enttäuscht ist wenn jemand einem in einer Beziehung anlügt obwohl es ihm sogar einfacher gemacht wird die Wahrheit zu sagen.[/FONT]
 
Im Prinzip stimmt ja alles, was ihr sagt, aber ich sehe das Fehlverhalten auch auf beiden Seiten. Sie hat sich gehen lassen und er hat nicht nur nicht gesagt, dass es ihn stört, sondern obendrein zumindest verbal noch so getan, als fände er´s geil. Dass die Kiste gegen die Wand läuft, haben ebenfalls beide gemerkt und nichts in Richtung Kehrtwende unternommen. Bis zum großen Knall.

Die Moral von der Geschichte ist wohl, dass die TE lernt, dass eine Beziehung keine sichere Komfortzone ist, in der man sich´s allzu bequem machen und den Dingen ihren Lauf lassen darf. Ihr Freund sollte lernen, auch unangenehme, störende Faktoren frühzeitig anzusprechen.
 
Moin,

*** Jetzt mal bitte alle tief durchatmen. Danke ***

Mal abgesehen von der ganzen Theorie....so im normalen Leben ist das "Dickwerden" ja auch ein Prozess. Erstmal sieht das jeder subjektiv, was "dick" nun ist und zweitens schläft man ja nicht mit 60 kg ein und wacht mit 80 auf. Wenn es über Monate passiert, dann merkt man das unter Umständen nicht sofort. Wo fängt da die Grenze an? 5/10/12,5432156 kg?
Demnach kann die Antwort auf die erste oder zweite Frage total ernst gemeint gewesen sein. Aber ab einem gewissen Zeitpunkt fiel es dann eben auf. Zudem macht man sich als Partner doch auch erst mal seine Gedanken, ob man das schlimm findet und wie relevant es ist. Das erschließt siche einem ja nicht von 0 auf 100.
Da dem Freund fehlendes partnerschaftliches Verhalten, Lüge und Ausnutzen zu unterstellen finde ich etwas gewagt. Im Gegenteil, ich finde, es war der normale Weg.
Wenn ich es mal ehrlich sehe, ist es also völlig gängig gelaufen bis auf Deine Reaktion. Es ist natürlich Dein gutes recht zu wiegen was Du willst und warum auch immer Du willst. Allerdings ist es dann eben auch sehr blauäugig vom Partner zu erwarten, er dürfe im Gegenzug nicht ebenso frei entscheiden, ob ihm das Gesamtpaket noch gefällt.
Von daher ziemlich überzogene und unangemessene Reaktikon .Letztlich hat er wohl wirklich bei DIr Deinen wunden Punkt getroffen.

Grüße
 
Ich sehe es generell nicht als jemandes Aufgabe, den Gegenüber zu erziehen oder zu dirigieren. Bei solch einer Fragerei passiert aber genau das. Ich brauche jedenfalls nicht das Feedback meiner Partnerin, um für mich selbst zu wissen, dass solch eine Tendenz in die falsche Richtung geht. Wenn ich dann nicht reagiere, dann muss ich mir eigene Bequemlichkeit vorwerfen und fange nicht an, meine Partnerin für in Ekstae hervorgebrachte Aussagen zur Verantwortung zu ziehen oder weil sie mich irgendwann nicht mehr anturnend findet.
 
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Wenn ich mir vorstelle, ich habe einen Partner und ich frage ihn nach seiner Meinung zu einer Veränderung, egal welcher Art die ist und er antwortet mir auf meine Frage.. dann gehe ich davon aus, dass er mir die Wahrheit gesagt hat.
Stellt sich später heraus, dass das nicht der Fall ist, ist es unerheblich warum er das getan hat. Wie könnte ich ihm jemals wieder etwas glauben?

Diese Unterstellungen der monatelangen "Lügnerei" des Freundes der TE sind vollkommen haltlos. Man nimmt ja Stück für Stück zu und bei den ersten paar Kilos war es bestimmt noch nicht so sichtbar und wenn er dann gefragt wurde, ob er sie noch sexy fand, war die Antwort aufrichtig. Nur dann mit der Zeit wurde es halt noch mehr, es fiel langsam, aber sicher auf und er dachte sich zuerst vielleicht noch "Naja das legt sich wieder" oder "Ich will jetzt nicht taktlos klingen" oder "Wenn ich das anspreche, macht sie mich nen Kopf kürzer". Alles vollkommen normale und nachvollziehbare, menschliche Gedankengänge seinerseits wie sie hier mit Sicherheit jeder andere auch bei seinem Partner / Partnerin gehabt hätte. Bis eben zu dem Punkt, wo man nicht mehr schweigen kann und man selber bei sich erkennt "Ok, das ist jetzt ein Dealbreaker, das muss ich ansprechen". Und das hat er dann auch schlussendlich. Er sprach es ab dem Moment an, wo er es für relevant genug befand, dass es die Beziehung beeinträchtigt. Sämtliche Spekulationen, ob man dies oder jenes hätte früher ansprechen können sind absolut müßig, da wir weitere Details nicht kennen.

Ungeachtet dessen ist das aber auch alles sekundär, da man kein Raketenwissenschaftler sein muss, um zu wissen, dass eine starke Fettzunahme nicht die Attraktivität fördert und die TE somit auch von selber auf den Trichter hätte kommen können und auch müssen. Diese Wahrheit konnte sie jedoch offenbar nicht verkraften und hat ihren Freund dafür dann ungerechtigterweise abgestraft.

Und nochmal: Jeder darf wiegen, soviel er will, wie man sich wohl fühlt. Allerdings schränken die jeweiligen Gewichtsklassen nunmal die Zielgruppe beim anderen Geschlecht entsprechend ein. Und der Freund ist nunmal in der Zielgruppe für etwas leichtere Mädchen (gewichtsmäßig ;)), so wie sie früher auch. Daraus kann man für ihn keinen Vorwurf ableiten. Die TE ist ein erwachsener und mündiger Mensch und für ihr eigenes Handeln somit vollumfänglich selbst verantwortlich.
 
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