Einen Unentschlossenen rumbekommen :)

Dabei
16 Mrz 2020
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2
#1
Hallo ihr Lieben,
ich hab beschlossen, dass mein Anliegen schon gar nicht mehr ins Forum Liebeskummer passt, dafür ist es schon zu gut :)
Es geht um meinen fast-Freund und mich und wie ihr euch schon denken könnt, möchte ich dieses "fast" loswerden.
Alle Zeichen stehen auf perfekt - wir verbringen fast jeden Tag miteinander, ich hab seinen Wohnungsschlüssel und bin fast nur noch bei ihm, wir fahren zusammen in den Urlaub, wir passen einfach fantastisch zusammen. Das sehen nicht nur alle um uns herum, das sieht auch er. Er behandelt mich schon wie seine feste Freundin, ABER - noch zögert er, das offiziell zu machen. Und das schon etwas zu lang, meiner Meinung nach.
Seine Familie fragt ihn schon immer, ob wir denn endlich zusammen sind und das erzählt er mir dann auch mit gespielter Empörung :D
Er hat schon oft gemeint ich in die perfekte Frau für ihn und er will keine andere, aber er schafft es einfach nicht diesen letzten Schritt zu gehen. Er sagt selbst, er hat Angst sich einzuschränken und seine Freiheit aufzugeben und irgendwas zu verpassen. Was ich für Quatsch halte, denn er will ja seit Jahren explizit nur noch Zeit mit mir verbringen :D
Er ist einer der Männer, die eigentlich und unausgesprochen schon gerne eine feste Beziehung und die damit verbundene Stabilität hätten, das zeigt er auch immer. Aber das ja sagen und sich drauf einlassen schreckt ihn immer noch ab. Ich hab ihn nach laaaanger Zeit fast soweit, aber sobald ich dann eine zu konkrete Frage in die Richtung stelle, schreckt er zurück und wechselt das Thema, komplett überfordert. Ab und zu schlägt er sogar selbst eine Beziehung vor - aber kurz danach seh ich ihn schon immer erblassen, wenn ihm bewusst wird, dass seine momentane Euphorie wieder zu groß war :D
Ich weiß, dass ich ihn fast soweit hab und er liebt mich - sagt er selber. Aber ich hab auch Angst ihn zu verschrecken. Dadurch, dass ich jetzt schon so lange geduldig sein musste, sind meine Nerven echt am Ende und ich zeige ihm schon recht deutlich, dass ich eine Entscheidung möchte. Vielleicht zu sehr.

Jetzt meine Frage, wem von euch kommt das nur zu bekannt vor und an alle, die erfolgreich waren - womit habt ihr es geschafft? Einfach nur Geduld? Zurückziehen (was er gar nicht zulässt) oder offensiv sein?
Ich weiß dass er der Mann meines Lebens sein könnte und umgekehrt. Nur was bringt einen Mann dazu, sich dann den entscheidenden Ruck zu geben? Auch ihr seid gefragt, Männer :)
Danke euch allen!
Lea
 
Dabei
14 Jun 2019
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#2
Hallo ihr Lieben,
ich hab beschlossen, dass mein Anliegen schon gar nicht mehr ins Forum Liebeskummer passt, dafür ist es schon zu gut :)
Es geht um meinen fast-Freund und mich und wie ihr euch schon denken könnt, möchte ich dieses "fast" loswerden.
Alle Zeichen stehen auf perfekt - wir verbringen fast jeden Tag miteinander, ich hab seinen Wohnungsschlüssel und bin fast nur noch bei ihm, wir fahren zusammen in den Urlaub, wir passen einfach fantastisch zusammen. Das sehen nicht nur alle um uns herum, das sieht auch er. Er behandelt mich schon wie seine feste Freundin, ABER - noch zögert er, das offiziell zu machen. Und das schon etwas zu lang, meiner Meinung nach.
Seine Familie fragt ihn schon immer, ob wir denn endlich zusammen sind und das erzählt er mir dann auch mit gespielter Empörung :D
Er hat schon oft gemeint ich in die perfekte Frau für ihn und er will keine andere, aber er schafft es einfach nicht diesen letzten Schritt zu gehen. Er sagt selbst, er hat Angst sich einzuschränken und seine Freiheit aufzugeben und irgendwas zu verpassen. Was ich für Quatsch halte, denn er will ja seit Jahren explizit nur noch Zeit mit mir verbringen :D
Er ist einer der Männer, die eigentlich und unausgesprochen schon gerne eine feste Beziehung und die damit verbundene Stabilität hätten, das zeigt er auch immer. Aber das ja sagen und sich drauf einlassen schreckt ihn immer noch ab. Ich hab ihn nach laaaanger Zeit fast soweit, aber sobald ich dann eine zu konkrete Frage in die Richtung stelle, schreckt er zurück und wechselt das Thema, komplett überfordert. Ab und zu schlägt er sogar selbst eine Beziehung vor - aber kurz danach seh ich ihn schon immer erblassen, wenn ihm bewusst wird, dass seine momentane Euphorie wieder zu groß war :D
Ich weiß, dass ich ihn fast soweit hab und er liebt mich - sagt er selber. Aber ich hab auch Angst ihn zu verschrecken. Dadurch, dass ich jetzt schon so lange geduldig sein musste, sind meine Nerven echt am Ende und ich zeige ihm schon recht deutlich, dass ich eine Entscheidung möchte. Vielleicht zu sehr.

Jetzt meine Frage, wem von euch kommt das nur zu bekannt vor und an alle, die erfolgreich waren - womit habt ihr es geschafft? Einfach nur Geduld? Zurückziehen (was er gar nicht zulässt) oder offensiv sein?
Ich weiß dass er der Mann meines Lebens sein könnte und umgekehrt. Nur was bringt einen Mann dazu, sich dann den entscheidenden Ruck zu geben? Auch ihr seid gefragt, Männer :)
Danke euch allen!
Lea
Hm, habe so eine Situation zwar noch nicht gehabt, aber ich vermute mal, das er tatsächlich etwas Schiss hat sich zu binden, heutzutage leider kein seltenes Phänomen. Die momentane Situation gibt ihm natürlich einen gewissen Freiraum, bzw er hat eigentlich alles was er will und dennoch keine wirkliche Verpflichtung. Mir als Frau wäre das auf Dauer zu doof, weil wenn er schon sagt, das er dich liebt und ihr euch auch schon wie ein Paar benehmt, dann versteh ich dieses hinauszögern nicht. Ich würde mich irgendwie damit nicht Wohlfühlen. Wie lange geht das denn mit euch schon so? Hatte er vor dir schon feste Bindungen?
 
Dabei
6 Mrz 2013
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#3
Das kapier ich jetzt nicht: Ihr seid seit Jahren zusammen, seine Eltern usw wissen von euch, und er soll jetzt aussprechen, dass ihr zusammen seid ??
 
Dabei
16 Mrz 2020
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#4
Hm, habe so eine Situation zwar noch nicht gehabt, aber ich vermute mal, das er tatsächlich etwas Schiss hat sich zu binden, heutzutage leider kein seltenes Phänomen. Die momentane Situation gibt ihm natürlich einen gewissen Freiraum, bzw er hat eigentlich alles was er will und dennoch keine wirkliche Verpflichtung. Mir als Frau wäre das auf Dauer zu doof, weil wenn er schon sagt, das er dich liebt und ihr euch auch schon wie ein Paar benehmt, dann versteh ich dieses hinauszögern nicht. Ich würde mich irgendwie damit nicht Wohlfühlen. Wie lange geht das denn mit euch schon so? Hatte er vor dir schon feste Bindungen?
Jein, er hatte davor zwar schon feste Bindungen, aber die sind erstens schon einige Jahre her und zweitens auch eher einem etwas länger brennendem Strohfeuer zuzuschreiben. Ich denke er ist ganz schön erwachsen geworden die letzten Jahre, auch wenn er etwas spät dran ist damit, hehe.
Auf jeden Fall will ich ihm etwas die Angst nehmen.

Das kapier ich jetzt nicht: Ihr seid seit Jahren zusammen, seine Eltern usw wissen von euch, und er soll jetzt aussprechen, dass ihr zusammen seid ??
Ja, so ist es. Ist doch nochmal was anderes als sich zu denken, dass man ja allen Formalitäten nach ein Paar ist, als wenn sich beide drauf einigen und das auch offiziell machen. Oder nicht?
 
Dabei
14 Jun 2019
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#5
Hallo ihr Lieben,
ich hab beschlossen, dass mein Anliegen schon gar nicht mehr ins Forum Liebeskummer passt, dafür ist es schon zu gut :)
Es geht um meinen fast-Freund und mich und wie ihr euch schon denken könnt, möchte ich dieses "fast" loswerden.
Alle Zeichen stehen auf perfekt - wir verbringen fast jeden Tag miteinander, ich hab seinen Wohnungsschlüssel und bin fast nur noch bei ihm, wir fahren zusammen in den Urlaub, wir passen einfach fantastisch zusammen. Das sehen nicht nur alle um uns herum, das sieht auch er. Er behandelt mich schon wie seine feste Freundin, ABER - noch zögert er, das offiziell zu machen. Und das schon etwas zu lang, meiner Meinung nach.
Seine Familie fragt ihn schon immer, ob wir denn endlich zusammen sind und das erzählt er mir dann auch mit gespielter Empörung :D
Er hat schon oft gemeint ich in die perfekte Frau für ihn und er will keine andere, aber er schafft es einfach nicht diesen letzten Schritt zu gehen. Er sagt selbst, er hat Angst sich einzuschränken und seine Freiheit aufzugeben und irgendwas zu verpassen. Was ich für Quatsch halte, denn er will ja seit Jahren explizit nur noch Zeit mit mir verbringen :D
Er ist einer der Männer, die eigentlich und unausgesprochen schon gerne eine feste Beziehung und die damit verbundene Stabilität hätten, das zeigt er auch immer. Aber das ja sagen und sich drauf einlassen schreckt ihn immer noch ab. Ich hab ihn nach laaaanger Zeit fast soweit, aber sobald ich dann eine zu konkrete Frage in die Richtung stelle, schreckt er zurück und wechselt das Thema, komplett überfordert. Ab und zu schlägt er sogar selbst eine Beziehung vor - aber kurz danach seh ich ihn schon immer erblassen, wenn ihm bewusst wird, dass seine momentane Euphorie wieder zu groß war :D
Ich weiß, dass ich ihn fast soweit hab und er liebt mich - sagt er selber. Aber ich hab auch Angst ihn zu verschrecken. Dadurch, dass ich jetzt schon so lange geduldig sein musste, sind meine Nerven echt am Ende und ich zeige ihm schon recht deutlich, dass ich eine Entscheidung möchte. Vielleicht zu sehr.

Jetzt meine Frage, wem von euch kommt das nur zu bekannt vor und an alle, die erfolgreich waren - womit habt ihr es geschafft? Einfach nur Geduld? Zurückziehen (was er gar nicht zulässt) oder offensiv sein?
Ich weiß dass er der Mann meines Lebens sein könnte und umgekehrt. Nur was bringt einen Mann dazu, sich dann den entscheidenden Ruck zu geben? Auch ihr seid gefragt, Männer :)
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Hm, habe so eine Situation zwar noch nicht gehabt, aber ich vermute mal, das er tatsächlich etwas Schiss hat sich zu binden, heutzutage leider kein seltenes Phänomen. Die momentane Situation gibt ihm natürlich einen gewissen Freiraum, bzw er hat eigentlich alles was er will und dennoch keine wirkliche Verpflichtung. Mir als Frau wäre das auf Dauer zu doof, weil wenn er schon sagt, das er dich liebt und ihr euch auch schon wie ein Paar benehmt, dann versteh ich dieses hinauszögern nicht. Ich würde mich irgendwie damit nicht Wohlfühlen. Wie lange geht das denn mit euch schon so? Hatte er vor dir schon feste Bindungen
Jein, er hatte davor zwar schon feste Bindungen, aber die sind erstens schon einige Jahre her und zweitens auch eher einem etwas länger brennendem Strohfeuer zuzuschreiben. Ich denke er ist ganz schön erwachsen geworden die letzten Jahre, auch wenn er etwas spät dran ist damit, hehe.
Auf jeden Fall will ich ihm etwas die Angst nehmen.



Ja, so ist es. Ist doch nochmal was anderes als sich zu denken, dass man ja allen Formalitäten nach ein Paar ist, als wenn sich beide drauf einigen und das auch offiziell machen. Oder nicht?
Und das ganze geht jetzt schon seit Jahren so?🤔🤔🤔v
 
Dabei
6 Mrz 2013
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#7
. Ist doch nochmal was anderes als sich zu denken, dass man ja allen Formalitäten nach ein Paar ist, als wenn sich beide drauf einigen und das auch offiziell machen. Oder nicht?
Nö. Für mich ist das Kindergarten. Wer den Anschein der Verbindlichkeit möchte soll heiraten. Ansonsten ist man halt zusammen.
 
Dabei
30 Nov 2014
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#8
Nö. Für mich ist das Kindergarten.
Da schließe ich mich an. Für einen Zeitraum von maximal ein paar Monaten wäre es aus meiner Sicht noch OK wenn man unsicher ist, ob es die bzw der Richtige ist, aber über Jahre - entweder wartet er, bis ihm seine "echte" Traumfrau über den Weg läuft oder da sind klare psychische Defizite vorhanden, in erster Linie wohl Bindungsängste.

Wenn ihr praktisch zusammen seid und euch wie ein Paar verhaltet macht das aus meiner Sicht keinen wirklichen Unterschied. Hat was mit Selbstreflexion zu tun. Ist reine Kopfsache, ob man nun "offiziell" zusammen ist oder nicht. Die Widersprüche in seinen Aussagen machen es deutlich. Auf welche Freiheiten müsste er denn verzichten, wenn man es offiziell machen würde? Das sind für mich nur Ausreden/Ausflüchte. Als gestandener Mann sollte man seine angebliche Traumfrau nicht (so lange) hinhalten bzw. warmhalten. Er steht offenbar einfach nicht zu dir.

Nach der langen Zeit sollte man ihm die "Pistole auf die Brust setzen" und eine Entscheidung forcieren - dann wird man sehen, ob er wirklich der Richtige ist.
 
Dabei
6 Mrz 2013
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#9
Viell hab ich was überlesen, aber ich betrachte das von der anderen Seite: Wenn ich eine Beziehung führe mit der ich zufrieden bin, braucht mein Partner nach Jahren weder mir noch sonst wem „offiziell“ zu bestätigen dass wir „zusammen“ sind. Wenn umgekehrt mein Partner sowas von mir verlangen würde, würde ich mich fragen was ER da für ein Problem hat.

Nach der langen Zeit sollte man ihm die "Pistole auf die Brust setzen" und eine Entscheidung forcieren
Was denn für eine Entscheidung? Sie sind doch zusammen, seine Eltern wissen von ihr, und ums Heiraten gehts ihr auch nicht, so wie ich das verstanden habe.
 
Dabei
23 Nov 2016
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#10
Sehe ich genauso wie Twin. Schon die Formulierung im Titel "rumbekommen" wäre für mich grenzwertig. Ich will doch selber auch nicht, dass mich einer "rumbekommt". Man geht doch eine Paarbeziehung freiwillig ein.

Ohnehin wirkt die ganze Herangehensweise sehr bestimmend und ich-bezogen. Mir ist auch nicht ganz klar, wozu der Partner jetzt genau gedrängt werden soll. Verheimlicht er dich vor anderen oder verleugnet er dich? In welchen Situationen? Oder geht es hier nur "ums Prinzip"?
 
Dabei
30 Nov 2014
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#11
Wenn ich eine Beziehung führe mit der ich zufrieden bin, braucht mein Partner nach Jahren weder mir noch sonst wem „offiziell“ zu bestätigen dass wir „zusammen“ sind.
Ist Ansichtssache. Ich würde auch hinterfragen, warum sich jemand nicht "offiziell" festlegen möchte. Und würde erstmal wahrscheinlich vermuten, dass gewisse Zweifel die Ursache sind.

Was denn für eine Entscheidung?
Wurde doch oft genug geschrieben. Würde es dich auf Dauer nicht stören, vor Freunden und Familie immer nur als gute Freundin "abgestempelt" zu werden anstatt als fester Partner? Mich glaube ich schon, denn ich würde mir irgendwann lächerlich vorkommen - die beiden werden zweifellos bereits seit langer Zeit zumindest belächelt und wahrscheinlich auch nicht mehr ernst genommen. Gewissermaßen ist das auch ein Verleugnen der festen Beziehung, die faktisch ja praktiziert wird.

Aber wie gesagt, ist Ansichtssache. Wenn beide glücklich sind muss man sowas nicht unbedingt erzwingen. Aber dennoch kann ich es gut nachempfinden.
 
Dabei
24 Sep 2017
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#13
Hallo,
ich glaube, dass ihr wirklich eine schöne Beziehung habt, auch wenn er es nicht so nennen möchte, aber... das mit dem Verpassen, wie meint er das? Möchte er sich offen halten, jemand anderes zu treffen um dir dann sagen zu können "Haha, wir waren ja gar nicht offiziell zusammen?".
Vielleicht hilft es ihm ja, wenn du sagst, dass es dir schon wichtig ist, dass er zu dir steht, auch vor anderen, aber dass er jederzeit Schluss machen kann und einen Ausweg hat und es ansonsten so schön weitergeht wie bisher?
 
Dabei
6 Mrz 2013
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#14
Wurde doch oft genug geschrieben.
Von der TE doch nicht. Ich weiß jedenfalls nicht was sie mit „offiziell“ und mit „ letztem Schritt“ meint. Hochzeit ist es ja offensichtlich nicht. Sie führen eine, wie sie selber schreibt, schöne Beziehung, und seine Eltern wissen das. Anscheinend hat er bloß ein Problem, das Wort „Beziehung“ auszusprechen, was für die TE aber eine immense Bedeutung hätte.

Würde es dich auf Dauer nicht stören, vor Freunden und Familie immer nur als gute Freundin "abgestempelt" zu werden anstatt als fester Partner? Mich glaube ich schon, denn ich würde mir irgendwann lächerlich vorkommen
Das kann ich jetzt gar nicht so pauschal beantworten, zumal ich den Sachverhalt hier ja etwas anders interpretiere. Aber vielleicht erläutert die TE das noch ein bisschen.
Tendenziell ist es mir ziemlich egal, was andere über eine Beziehung von mir wissen und denken, und völlig gleichgültig ist es mir, wie das, was ich als Beziehung empfinde, von anderen (auch: dem Partner) genannt wird.
Ich habe mal einen Mann kennen gelernt, der in einer langen verfahrenen Beziehung gesteckt war, die dann seine Partnerin Hals über Kopf für beendet erklärt hat. Wir sind uns schnell sehr nahe gekommen, aber er hatte panische Angst, dass ich meinen könnte, dass das nun eine "Beziehung" sei und hat immer betont, er könne kein "Partner" für mich sein. Ich hab ihm dann (wahrheitsgemäß) erklärt, dass ich selber super klarkomme, dass ich mich weder an ihn noch an sonstwen klammere, dass man ja sowieso nie weiß wie sich was entwickelt, dass ich - außer sexueller Exklusivität - keine Verbindlichkeit in einer Beziehung oder wie immer man das nennt brauche und verlange - und damit war das zwischen uns geklärt. Es war eine Fernbeziehung und viele seiner Freunde dort wussten nichts von mir. Das war ein sehr wichtiger Mensch in meinem Leben, ich bereue keine Sekunde dass ich diese komische "Pseudonichtbeziehung" eingegangen bin, und ich glaube das beruhte absolut auf Gegenseitigkeit.
 
Dabei
24 Sep 2017
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#15
Naja, das sind ja nicht irgendwelche Leute, sondern Menschen, die einem wichtig sind. Ich tu mir auch schwer mit Labels und so, gleichzeitig vereinfacht es auch vieles. "Das hier ist Dings, mein Freund / Kumpel." Ich hatte auch mal ein undefinierbares Etwas und bei seinen Freunden war's cool, bei seinen Eltern war ich mir jedoch etwas unsicher. Das hat sich dann aber gelegt (obwohl ich glaube, dass sie auch dachten, wie wären ein Paar).
 
Dabei
30 Nov 2014
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#16
Sie führen eine, wie sie selber schreibt, schöne Beziehung, und seine Eltern wissen das.
Nun, genau darum geht es der TE doch - wenn die Eltern es wüssten würden sie wohl nicht fragen, wann die beiden denn fest zusammen sind. Für Außenstehende stellt es sich offenbar als Freundschaft+ dar und eben nicht als feste Beziehung da er die Partnerschaft zu ihr und nach außen verneint.
 
Dabei
14 Jun 2019
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#17
Nö. Für mich ist das Kindergarten. Wer den Anschein der Verbindlichkeit möchte soll heiraten. Ansonsten ist man halt zusammen.
Seh ich etwas anders. Denn ich finde, das er die Beziehung leugnet und das hat nix mit verbindlichem Ansehen zu tun. Entweder führe ich eine Beziehung und steh da auch zu, oder ich lass es ganz. Es geht ja auch nicht drum es verbindlich zu machen, was eine Hochzeit übrigens auch nicht automatisch gewährleistet, sondern vielmehr darum, das er diese Beziehung auch als solche anerkennt.
 
Dabei
14 Jun 2019
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#18
Viell hab ich was überlesen, aber ich betrachte das von der anderen Seite: Wenn ich eine Beziehung führe mit der ich zufrieden bin, braucht mein Partner nach Jahren weder mir noch sonst wem „offiziell“ zu bestätigen dass wir „zusammen“ sind. Wenn umgekehrt mein Partner sowas von mir verlangen würde, würde ich mich fragen was ER da für ein Problem hat.


Was denn für eine Entscheidung? Sie sind doch zusammen, seine Eltern wissen von ihr, und ums Heiraten gehts ihr auch nicht, so wie ich das verstanden habe.
Sie schreibt doch selbst, das sie eine Entscheidung möchte, was ich auch verstehe, nur ich glaube, das sie Angst hat dies einzufordern. Er erzählt ihr, das seine Eltern ihn ständig fragen, was denn jetzt mit den beiden ist und ob sie denn zusammen wären. Ich denke der Typ ist sich einfach sehr unsicher. Also ich wäre mir für sowas zu schade. Sie schreibt ja auch in ihrer Überschrift, wie sie ihn rumbekommt und das sagt doch schon alles aus.
 
Dabei
30 Nov 2014
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#19
nur ich glaube, das sie Angst hat dies einzufordern.
Das musst du nicht glauben, schließlich hat sie ausdrücklich geschrieben, dass sie Angst hat ihn zu verschrecken wenn sie ihn unter Druck setzen würde ;) Ansonsten sehe ich es aber auch so.

Nachvollziehbar, schließlich hat er ja schon gewisse Rückzieher gemacht. Unsicher ist er auf jeden Fall. Über die Gründe können wir nur spekulieren (Bindungsängste, mangelndes Selbstvertrauen, Unsicherheit was ihre Person angeht). Man könnte durch Gespräche ihm auf den Zahn fühlen um herauszufinden, wo genau sein Problem liegt.
 
Dabei
6 Feb 2017
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#22
Also mich würde vor allem interessieren, wie die Gespräche darüber zwischen euch ablaufen. Gehen die von dir aus und dann in der Art "Sind wir jetzt eigentlich zusammen?" - "Ne du."
Oder eher in der Art "Was denken deine Eltern eigentlich, was wir sind?" - "Nichts, gute Freunde."
Oder gehen die von ihm aus a la "Alle nerven mich mit der Frage, ob wir zusammen sind. Nur, damit du es auch weißt: Sind wir nicht."
Oder ganz anders?

Und wie alt er ist, würde mich auch sehr interessieren. Und ob er negative Beziehungserfahrungen gemacht hat.

Und inwieweit das eure Beziehung für dich persönlich beeinträchtigt. Gibt es Dinge, die ihr dadurch nicht zusammen machen könnt? Oder Zukunftspläne, die ihr nicht schmieden könnt?
 
Dabei
30 Nov 2014
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#23
Gute Ansätze idkat, die ich so unterschreiben würde. Wie man sieht gehen die Ansichten hier weit auseinander: Manche genießen einfach den Moment und andere machen sich mehr Gedanken um das Drumherum um die Zukunft. Beides aus meiner Sicht völlig vertretbar. So muss jede(r) für sich entscheiden, was das beste für ihn/für sie ist.
 
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