Der Beziehungsalltag hat gesiegt.

Dabei
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Wie sieht diese Hilfe denn aus? Was macht der Betreffende für dich und was machst du dabei?
Hilft mir bei dem letzten Schliff. Meine Unterlage sind top in Ordnung.
(Ich fände es gut, wenn du dein Augenmerk ganz auf die Jobsuche konzentrierst anstatt weiter in deinem Liebeskummer zu versinken.)
Das möchte ich auch, glaub mir. Nach wie vor ist ein neuer Job für mich der einzige Ausweg aus diesem Elend.
Das die Arbeitslosigkeit solche Auswirkungen hat auf mich und mein Selbstwertgefühl hat, hätte ich nie gedacht.

Hast du schon einen Termin bei einem Therapeuten ausgemacht?
Nein, bisher noch nicht. Ich überlege schon länger, wollte mir aber nie eingestehen, dass ich vielleicht wirklich Hilfe brauche.
Vielleicht brauche ich das auch nicht. Vielleicht helfen ja schon irgendwelche Medikamente, dass ich mal wieder durchschlafe.
Ein Erstgespräch will ich aber auf jeden Fall in Angriff nehmen.
 
Dabei
27 Feb 2013
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Nein, bisher noch nicht. Ich überlege schon länger, wollte mir aber nie eingestehen, dass ich vielleicht wirklich Hilfe brauche.
Vielleicht brauche ich das auch nicht. Vielleicht helfen ja schon irgendwelche Medikamente, dass ich mal wieder durchschlafe.
Ein Erstgespräch will ich aber auf jeden Fall in Angriff nehmen.
Dann mach den ersten Schritt morgen: mach einen Termin aus.

Es ist nichts schlimmes dabei. Es ist wer Fremder, den du bezahlst, damit er dir zuhört. Auf den kannst du deinen ganzen Ballast abwälzen.

Medikamente unterdrücken nur, beheben aber nicht die Ursache. Du wirst dann gut schlafen können, wenn du deine Hürden überwunden hast - ganz ohne Medikamente.
 
Dabei
3 Jan 2019
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Das möchte ich auch, glaub mir. Nach wie vor ist ein neuer Job für mich der einzige Ausweg aus diesem Elend.
Das die Arbeitslosigkeit solche Auswirkungen hat auf mich und mein Selbstwertgefühl hat, hätte ich nie gedacht.
Also ich habe damals zusätzlich einen Job an einer Tankstelle angenommen - von morgens 5 Uhr bis 9 Uhr. Klar, hätte ich lieber was anderes gehabt, aber so war es besser, als nichts - oder Hartz IV. Anzeige in der Zeitung gesehen, angerufen und hingefahren... 3,5 Jahre dort gearbeitet. Und ich war echt froh drum.
 
Dabei
27 Feb 2013
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Also ich habe damals zusätzlich einen Job an einer Tankstelle angenommen - von morgens 5 Uhr bis 9 Uhr. Klar, hätte ich lieber was anderes gehabt, aber so war es besser, als nichts - oder Hartz IV. Anzeige in der Zeitung gesehen, angerufen und hingefahren... 3,5 Jahre dort gearbeitet. Und ich war echt froh drum.
Cool!

Wenn man will, findet man einen Weg.

Wenn nicht, findet man Ausreden.
 
Dabei
24 Sep 2017
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Klar, wenn das Selbstwertgefühl gerade sowieso einen Knacks hat, man sich mit super Unterlagen, die man eigentlich selbst gar nicht so toll findet (kein roter Faden, mittelmäßiger Abschluss, keine Erfahrung, außerdem sehen die Unterlagen nur so gut aus, weil mir jemand geholfen hat), beworben hat und irgendwo eingeladen wird, dann strotzt man nicht gerade so von Energie und Motivation im Bewerbungsgespräch.
Aber mach dir klar, dass du ein guter Fang bist. Und zeige, dass du begeistert bist und Bock hast. Hey, n schlechter Uni-Abschluss ist besser als gar keiner und wer interessiert sich nach deiner ersten Stelle für deine Noten?... wer interessiert sich überhaupt dafür, du hast es durchgezogen und es war egal, dass es länger gedauert hat. Mann, es dauert doch bei den meisten länger. Das ist ein Leben und kein Wettrennen und wen kümmert das auch, wenn man einen guten Fang vor sich hat? Eine echten Menschen mit Rissen, durch die 'das Licht hinein kann'? (Zitat von Love A)
Betrachten wir die Fakten, ist alles halb so schlimm. Wenn man aber drin steckt, dann ist die Realität so verdreht und es zieht eine herunter. Ich denke auch, ein Therapieplatz wird schnell Abhilfe schaffen. :) Nur Mut beim Durchtelefonieren, das ist leider immer etwas doof, aber eben notwendig. Da gibt es nichts zu beschönigen, da muss man einfach durch; es ist aber ein Erfolgserlebnis oder sollte sich zumindest so anfühlen. :)
 
Dabei
5 Jun 2015
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Izzy, ich sehe dich schon lange als jemanden, der Hilfe von außen braucht,
Und auch das Ende deiner Beziehung hat meines Erachtens gewaltig etwas mit deinen,
schon damals bestehenden Problemen, zu tun.
Ich glaube, deine Freundin hat es sich nicht leicht gemacht, dich zu verlassen.
Ach wenn du es so darstellst, als hätte sie dich schlecht behandelt.
Ich lese hier schon lange, dass du jemanden suchst, der 'Schuld' an deinem Zustand ist.
Ich glaube auch, dass dein Alkoholkonsum zu hoch ist, kann das sein?
Mir hört sich dass auch alles nach einer sehr depressiven Lebenshaltung an.
du machst das alles an der Frau fest, aber ich denke du bist dein eigenes Problem.
Als du mit ihr und dem Kind in Beziehung warst, da hattest du irgendwie einen Sinn in deinem Leben
Und der ist dir jetzt verloren gegangen, da du in dir selber gar nicht zuhause bist.
Wie war das denn früher?
Hattest du es in der Schule schwer?
Hast du Geschwister?
Sind deine Eltern sehr ehrgeizig?
 
Dabei
3 Jan 2019
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Hallo Izzy,

ich habe gestern lange überlegt, ob ich noch etwas schreiben soll, denn Du hast ja bereits jede Menge guter Ratschläge bekommen.

Peachy's Aussage möchte ich noch ergänzen:

Wenn man will, findet man einen Weg.
Wenn nicht, findet man Ausreden - oder man leidet eben noch nicht genug um etwas ändern zu wollen.


Die Frage, die ich mir immer wieder stelle: Lebe ich, oder werde ich gelebt? Also: Entscheide ich selbst, oder entscheiden andere über mich?

Lieber habe ich wenig, aber bin dafür von niemandem abhängig, als ständig Angst haben zu müssen, dass ich ich irgendwann alleine dastehe.

Viel Glück!
 
Dabei
2 Mrz 2015
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Ich glaube, deine Freundin hat es sich nicht leicht gemacht, dich zu verlassen.
Ach wenn du es so darstellst, als hätte sie dich schlecht behandelt.
Zu Anfang hätte ich dir noch zugestimmt. Mittlerweile bin ich der Überzeugung, dass ich nur gut war, wenn es mir ihren jetzigen Lover schlecht lief.

Ich lese hier schon lange, dass du jemanden suchst, der 'Schuld' an deinem Zustand ist.
Ich komme damit nicht klar, dass ich nach über 3 Jahren Beziehung so behandelt werde.
Dass sie mich immer wiederhaben will und dann doch abserviert hat.
Ich hätte viel weiter sein können und das bereue ich am meisten. Aber ich habe mich immer und immer wieder auf ihre Spielchen eingelassen.
Sowas wäre mir früher nicht passiert. So hätte ich mich nicht behandeln lassen. Aber ich denke meine Lebensumstände habe mir da einen Strich durch die Rechnung gemacht.

Ich glaube auch, dass dein Alkoholkonsum zu hoch ist, kann das sein?
Habe schon länger gar nichts mehr getrunken.

Mir hört sich dass auch alles nach einer sehr depressiven Lebenshaltung an.
du machst das alles an der Frau fest, aber ich denke du bist dein eigenes Problem.
Das möchte ich auch nicht abstreiten. Wie gesagt, sie war in dieser schwierigen Zeit an meiner Seite und war mein Fels.
Darum fällt es mir momentan auch so schwer, weil ich plötzlich alleine stehe.

Als du mit ihr und dem Kind in Beziehung warst, da hattest du irgendwie einen Sinn in deinem Leben
Und der ist dir jetzt verloren gegangen, da du in dir selber gar nicht zuhause bist.
Die Beiden waren meine Motivation nicht aufzugeben, weiter durchzuhalten und mich anzustrengen.
Die Beiden haben mich immer aufgebaut, wenn es mir schlecht ging.
Natürlich macht man es "für sich selbst", aber ich hatte immer einen Plan vor Augen und darin waren die Beiden involviert.

Lieber habe ich wenig, aber bin dafür von niemandem abhängig, als ständig Angst haben zu müssen, dass ich ich irgendwann alleine dastehe.
Diese Lebenseinstellung teile ich nicht.
Bei einer Beziehung geht man aber zwangsläufig das Risiko ein, am Ende doch alleine dazustehen. Und natürlich stellt sich nach einer mehrjährigen Beziehung auch eine gewisse Abhängigkeit ein.
 
Dabei
6 Feb 2017
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Izzy hat gesagt.:
Ich komme damit nicht klar, dass ich nach über 3 Jahren Beziehung so behandelt werde.
Was brauchst du, um damit klarzukommen?

Izzy hat gesagt.:
Habe schon länger gar nichts mehr getrunken.
Klingt gut. Ist das gut?

Izzy hat gesagt.:
Die Beiden waren meine Motivation nicht aufzugeben, weiter durchzuhalten und mich anzustrengen.
Ich bin auch so ein Mensch, bei dem extrinsische Motivation die besseren Ergebnisse erzielt, weil die intrinsische Motivation sich sehr schwer damit tut überhaupt zu wachsen ;)
Trotzdem hätte ich gerne intrinsische Motivation und frage mich auch mal, warum die eigentlich nicht da ist. Also zB wenn ich meine Wohnung nur aufräume, weil ich Besuch erwarte und mir danach denke "Schön so sauber. Warum machst du das eigentlich nie für dich, idkat?"
Dann gibt es immer die Theorien 1. Selbstwert; dass ich das gerne für andere tue aber mir selbst nicht wert bin oder 2. Genügsamkeit; dass ich auch im Chaos glücklich bin und die saubere Wohnung jetzt nicht so viel glücklicher macht (außer es kommt Besuch, der sich sonst unwohl fühlen würde), dass das das lästige Aufräumen kompensieren würde.
Wie ist das bei dir?

Izzy hat gesagt.:
Bei einer Beziehung geht man aber zwangsläufig das Risiko ein, am Ende doch alleine dazustehen. Und natürlich stellt sich nach einer mehrjährigen Beziehung auch eine gewisse Abhängigkeit ein.
Verstehe ich nicht. Also wenn du "alleine" jetzt als "ohne romantische Beziehung" definierst, dann ist doch der Gedanke, dass du mit dem eingehen einer Beziehung riskierst danach alleine zu sein kein Verlustrisiko, das du eingehst? Du bist doch vorher auch ohne Beziehung. Wo ist da das Risiko?
Wenn jemand sagen würde "Du kannst hier mitspielen, im besten Fall gewinnst du 100€ und im schlechtesten Fall denkst du ne Zeit lang dass du sie gewinnst, aber am Ende gewinnst du sie doch nicht" - würdest du da denken "Boah, das ist jetzt aber n großes Risiko, weiß nicht ob ich da mitmachen will..." ?
 
Dabei
2 Mrz 2015
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Was brauchst du, um damit klarzukommen?
Das sie mir egal wird. Also höchstwahrscheinlich Zeit.

Ich schlafe schrecklich und habe permanent das Gefühl unter Spannung zu stehen.
Sowas wünscht man nicht einmal seinen schlimmsten Feind.
Hätte nie gedacht, wie kaputt einen Schlafstörungen machen können.
Ich glaube, wenn die erstmal aus dem Weg ist, geht's auch wieder bergauf.

Ist bei mir ähnlich. Auch wenn ich das gerne zwischendurch auch für mich tue, wenn Besuch kommt ist der natürlich auch ein gewisser Motivator.

Du bist doch vorher auch ohne Beziehung. Wo ist da das Risiko? [...]
Das Risiko ist nun mal bspw. verletzt zu werden.
Auch trifft man Entscheidungen während einer Beziehung zum wohle Beider und geht Kompromisse ein. z.B. Umzug.
Zudem haben Beziehungen auch immer was mit Gewohnheit zu tun. Mir viel es erst schwer mich an ein "Familienleben" zu gewöhnen.
Über 3 Jahre gewöhnt man sich daran und kann sich kaum noch vorstellen, wie es ohne ist.
Jetzt sind die Zwei weg und es macht sich das Gefühl von Einsamkeit breit.
 
Dabei
3 Jan 2019
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Bodo B. hat gesagt.:
Lieber habe ich wenig, aber bin dafür von niemandem abhängig, als ständig Angst haben zu müssen, dass ich ich irgendwann alleine dastehe.
Diese Lebenseinstellung teile ich nicht.
Bei einer Beziehung geht man aber zwangsläufig das Risiko ein, am Ende doch alleine dazustehen. Und natürlich stellt sich nach einer mehrjährigen Beziehung auch eine gewisse Abhängigkeit ein.
Alleine dazustehen ist für mich kein 'Risiko' (mehr). In meiner Ehe hatten wir quasi Rollentausch. Meine Frau verdiente das Geld, ich kümmerte mich um die Kinder und den Haushalt. Nachmittags verdiente ich mit Klavierunterricht etwas dazu.
Nur, wenn man sich trennen will, ist das eben zu wenig. Ich war finanziell abhängig, und davon kann ich nur jedem abraten. Der Job an der Tanke gab mir die Unabhängigkeit zurück, auch wenn es nicht leicht war.
Ich kann alleine dastehen und werde alles daran setzen, dass mir dieses Stück Freiheit immer erhalten bleibt.

Und sich das zu erhalten kann ich nur jedem raten, ob freiwillig getrennt, oder verlassen worden - oder auch in glücklicher Zweisamkeit.
 
Dabei
2 Mrz 2015
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Ich kann alleine dastehen und werde alles daran setzen, dass mir dieses Stück Freiheit immer erhalten bleibt.
Das verstehe ich, aber du stellst besonders die finanzielle Unabhängigkeit hier in den Vordergrund. Mir ging es dabei eher um die emotionale Abhängigkeit. Diese Abhängigkeit war mir in der Beziehung nie so bewusst. Erst danach fällt einen auf, wie alleine man doch plötzlich ist.
Ich kann es auch niemanden verübeln. Die Menschen, die mir noch geblieben sind, haben selbst einen Job, Familie und wenig Zeit.
 
Dabei
6 Mrz 2013
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Erst danach fällt einen auf, wie alleine man doch plötzlich ist.
Ich kann es auch niemanden verübeln. Die Menschen, die mir noch geblieben sind, haben selbst einen Job, Familie und wenig Zeit.
Das finde eine falsche Denke. Meine Freunde haben haben auch Job, Familie und wenig Zeit. Es ist aber auch nicht deren Aufgabe, meine Zeit auszufüllen, dafür bin ich schon selber verantwortlich.
 
Dabei
2 Mrz 2015
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Das finde eine falsche Denke. Meine Freunde haben haben auch Job, Familie und wenig Zeit. Es ist aber auch nicht deren Aufgabe, meine Zeit auszufüllen, dafür bin ich schon selber verantwortlich.
Genau das meine ich ja damit. Früher ist mir das nie aufgefallen, weil man selbst genug um die Ohren hatte.
Daher auch das Gefühl des Allein-seins.
 
Dabei
6 Mrz 2013
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Das ist verdammt hart, wenn man da erst mit Mitte 30 (hab dein Alter grad nicht parat :002: ) draufkommt und nicht durch frühere Singlezeiten.
Dann gilt halt jetzt: Mach was draus! Du wirst vermutlich noch mehr Zeiten in deinem Leben haben, in denen du quasi auf dich selbst zurückgeworfen bist, für die kannst du jetzt üben.
 
Dabei
2 Mrz 2015
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Das ist verdammt hart, wenn man da erst mit Mitte 30 (hab dein Alter grad nicht parat :002: ) draufkommt und nicht durch frühere Singlezeiten.
In früheren Singlezeiten hatte ich auch mehr Bekannte und Freunde.
Dann gilt halt jetzt: Mach was draus! Du wirst vermutlich noch mehr Zeiten in deinem Leben haben, in denen du quasi auf dich selbst zurückgeworfen bist, für die kannst du jetzt üben.
Wie gesagt, ich war noch nie unter diesen Lebensumständen allein. Ich denke, wenn sonst alles in Ordnung gewesen wäre, wäre die Trennung auch nicht so schmerzhaft und unverdaulich für mich.
 
Dabei
6 Feb 2017
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Izzy hat gesagt.:
idontknowaboutthis hat gesagt.:
Was brauchst du, um damit klarzukommen?
Das sie mir egal wird. Also höchstwahrscheinlich Zeit.
Wenn das das einzige ist, hast du tatsächlich nichts von deinem Fortschritt selbst in der Hand. Dann ist das eben so. Dann wird die Zeit bis es endlich vorbei ist eben richtig kacke... Ist halt schade, aber geht auch vorbei.

Izzy hat gesagt.:
Hätte nie gedacht, wie kaputt einen Schlafstörungen machen können.
Ich glaube, wenn die erstmal aus dem Weg ist, geht's auch wieder bergauf.
Und was denkst du muss passieren, damit die aus dem Weg sind? Zeit vergehen?

Izzy hat gesagt.:
Das verstehe ich, aber du stellst besonders die finanzielle Unabhängigkeit hier in den Vordergrund. Mir ging es dabei eher um die emotionale Abhängigkeit.
Ich sehe jede Abhängigkeit recht kritisch.. Hab zB eine Freundin, die, wenn sie mal in einer Beziehungskrise steckt, schon fast verzweifelt dass sie sich doch eh nicht trennen kann, weil sie der Ansicht ist, dass sie dann an Lebensfähigkeit verliert. Ihr Hauptansporn Dinge wie Arbeit, Haushalt etc hinzukriegen ist, dass sie sonst von ihrem Partner kritisiert werden würde. Sie war vor dieser Beziehung eher faul und ein bisschen Messie und mag es jetzt sehr, dass sie nicht mehr so ist, denkt aber, dass sie, wenn der Partner weg wäre, wieder "rückfällig" werden würde.
Nicht nur, dass sie sich deshalb nicht trennen könnte, sondern ich finde auch total schlimm, dass sie deshalb in Streitigkeiten oft eine unterlegene Person hat, weil er das ja auch weiß, dass sie ihn richtig braucht.
 
Dabei
2 Mrz 2015
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Wenn das das einzige ist, hast du tatsächlich nichts von deinem Fortschritt selbst in der Hand. Dann ist das eben so. Dann wird die Zeit bis es endlich vorbei ist eben richtig kacke... Ist halt schade, aber geht auch vorbei.
Normalerweise ging es nach einer Trennung nach 2-4 Wochen wieder bergauf. Aber dieses Mal ist es irgendwie eine Achterbahnfahrt.

Und was denkst du muss passieren, damit die aus dem Weg sind? Zeit vergehen?
Zur Zeit lasse ich mich von Serien berieseln, das hilft mir beim Abschalten.
Diese extreme Stille abends lassen die Gedanken kreisen.

Ich sehe jede Abhängigkeit recht kritisch..
Es soll nicht klingen, als könne ich ohne sie nicht mein Leben leben.
Daher ist "emotionale Abhängigkeit" wohl nicht das richtige Wort.
Denn noch fühlt es sich so an, als würde ein Stück meines Lebens fehlen.
Für mich waren die Beiden immer ein Ruhepol und ich habe immer viel Kraft und Motivation bekommen.
Und ich merke einfach, dass es mir fehlt.
 
Dabei
17 Jan 2016
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Hey Izzy,


ich habe dir bereits im Oktober geschrieben, dass es seine Zeit dauert eine Beziehung zu überwinden, und man die Zeit nicht einfach vorspulen kann. Du wolltest es nicht glauben und dachtest du seist schon "weiter" als andere in deiner Situation - viele andere glaubten das auch. Beziehungsjahre/2 ist die Binsenweisheit die ich dir schon geschrieben habe, und die auch meistens zutrifft - du hättest somit noch ca. 1 Jahr vor dir.

Vielleicht glaubst du mir jetzt, dass alles seine Zeit braucht und man in manchen Fällen einfach machtlos ist. Nimm dir die Zeit zu trauern, und das ganz bewusst. Egal wie sie dich behandelt hat und wie unglücklich du warst, du hattest nunmal die Beziehung und jetzt bist du auf Entzug. Und Liebe ist eine viel stärkere Droge als z.B. Nikotin...

Ich denke also, dass du ca. noch ein Jahr brauchst um über sie hinweg zu kommen. Es geht jetzt also darum, das Jahr so gut wie möglich zu überstehen - am Besten du nutzt die Zeit für dich. Du bist nun frei und hast alle Zeit der Welt für die Dinge, für die in der Beziehung kein Platz war. Und ohne Job hast du sogar noch mehr Zeit! Klar, das sollte nicht so bleiben, aber so lange das so ist, kannst du die Zeit auch anders nutzen: Lerne eine neue Sprache, eventuell eine neue Programiersprache (oder verbessere die schon bekannte). Mache Fortbildungen. Du kannst sogar ein Praktikum in einem für dich interessanten Berufsfeld machen - Geld kann dir egal sein, du hast ja schließlich keine Familie zu ernähren (ein Freund von mir hat sogar noch mit 40 ein Praktikum gemacht als er arbeitslos war - nun arbeitet er für die Firma). Von mir aus kannst du auch für den Marathon trainieren (die Erfahrung ist nicht zu unterschätzen). Hauptsache es ist eine Challenge, und du bleibst dabei.

Du kannst es ja handhaben wie du willst, aber ich bin mit dieser Taktik die letzten Jahre (8 Jahre Beziehung) ganz gut gefahren. Ich war sehr selten traurig und bin nie in ein Loch gefallen. Ich bin zwar noch nicht vollständig über sie hinweg, aber es ist schon um Welten besser geworden - und das ohne dass ich gelitten habe..! Ich habe in der Zeit seitdem Schluss ist viel gelesen, mich weitergebildet, ein Instrument gelernt, Tanzkurse besucht, und viele neue Freundschaften geschlossen. Ganz ehrlich - ich möchte die Zeit nicht missen...
 
Dabei
6 Feb 2017
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Sepp hat gesagt.:
Beziehungsjahre/2 ist die Binsenweisheit die ich dir schon geschrieben habe, und die auch meistens zutrifft
Dieser Binsenweisheit zufolge wird mein Opa dann sein restliches Leben im tragischen Liebeskummer verbringen. Er ist aber jetzt gefühlt schon weiter als Izzy und er war 65 Jahre lang mit meiner Oma zusammen, sie war auch sein Ruhepol und Fels und Motivation und was weiß ich alles, sie war sein gesamtes Leben und ist vor weniger als einem Jahr unerwartet gestorben.
Aber mein Opa ist anders aufgewachsen, denke ich mal. Er arbeitet mit dem was er hat, statt darüber nachzudenken was er nicht hat.

Ich finde es vollkommen okay, wenn man trauern möchte, wenn man sich machtlos fühlen will, wenn man sich zu "besiegt" fühlt und sich deshalb lieber verkriechen und einfach warten möchte, bis es vorbei ist. Aber das ist ein Wollen und kein Müssen. Ich finde dazu sollte man halt stehen. Dass das nicht das böse Leben ist, sondern das böse Selbst. Vorbeigehen wird es so oder so irgendwann, aber wenn Izzy jetzt ständig dem Leben und den Umständen die Schuld gibt, dann wird er noch verbittert.
Soll er sich halt sagen "Ich will einfach nicht" und sich verkriechen und dann ist das immerhin eine aktive Entscheidung. Niemand muss irgendwas, also macht man einfach das, was man will.
 
Dabei
2 Mrz 2015
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Es ist nicht so, dass ich mich 24/7 verkriechen möchte und es mir nur schlecht geht.
Ich merke nur, dass es wahnsinnig viel Kraft kostet. Kraft, die ich momentan eigentlich benötige.

Ich bin wütend auf mich, dass ich für jemanden der mich so behandelt hat, noch Gefühle habe.
Ich schäme mich regelrecht dafür.

Eigentlich habe ich gehofft mittlerweile anders zu denken.
Schließlich habe ich nichts, was mich hier hält und ich könnte ein neues Leben anfangen.
Keine Frau mit Kind mehr, die hier ihren Lebensmittelpunkt haben.
Ich kann andere Frauen treffen und im Prinzip machen was ich will.
Während der Beziehung hat man es irgendwie vermisst und jetzt habe ich die Gelegenheit und nutze sie nicht.

Eigentlich kenne ich das nicht von mir und ich hoffe, dass dieses "ich" langsam wieder die Oberhand gewinnt.
 
Dabei
6 Feb 2017
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Izzy hat gesagt.:
Es ist nicht so, dass ich mich 24/7 verkriechen möchte und es mir nur schlecht geht.
So meinte ich das auch nicht, ich denke nur WENN es mal so ist, dann mach es halt, ist ja nicht schlimm. Ich denke nur es ist für die Psyche besser es bewusst zu machen, als es einfach so passieren zu lassen.
Also als Beispiel: Wenn man morgens aufwacht und man fühlt sich nicht danach was Produktives zu schaffen, sich dann zu sagen "Okay, heute nur rumhängen, Serien gucken und nichts tun gönne ich mir.", dann ist das ein anderes Gefühl als "Ich schaffe heute noch was. Nach der Folge." und dann 8 Folgen am Stück zu gucken. Man hat dann auch nicht so ein schlechtes Gewissen, weil man sich bewusst einen Tag Pause genommen hat und da nicht darüber nachdenken muss, was man eigentlich schaffen wollte/sollte, aber jetzt nicht tut. Und das bremst einen für den nächsten Tag dann weniger als mit diesem Versagergefühl abends schlafen zu gehen, dass man den ganzen Tag über nichts geschafft hat.

Ich projiziere hier natürlich von anderen Leuten auf dich, weil ich dich nicht kenne ;) Aber vielleicht sind da ja Gemeinsamkeiten..

Vor wem solltest du dich schämen?
 
Dabei
2 Mrz 2015
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In erster Linie vor mir.
Ich war immer sehr taff und selbstbewusst. Und natürlich hat mich der ein oder andere Liebeskummer in der Vergangenheit auch aus der Bahn geworfen. Denn noch war ich immer ein eher rational und logisch denkender Mensch. Es haben mich viele Leute beneidet, dass ich immer einen relativ kühlen Kopf bewahren konnte.

Ich erinnere mich noch an eine damalige Beziehung. Die Frau ist mit einen guten Freund von mir durchgebrannt.
Selbst in der Situation habe ich mich besser Verhalten, als zur Zeit. Als der Betrug aufgeflogen ist, war ich konsequent.
Aber im Gegensatz zu jetzt, stimmte da auch mein Umfeld noch.

Ich habe gedacht, wenn ich so eine Trennung überstehe, überstehe ich jede andere Trennung auch.
Jetzt bin ich von mir selbst enttäuscht und frage mich, wo mein Selbstbewusstsein, meine Disziplin und mein Stolz abgeblieben sind.
 
Dabei
6 Mrz 2013
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Während der Beziehung hat man es irgendwie vermisst
Du schreibst das so nebenbei, aber das finde ich schon wesentlich. Das trifft sicher nicht immer zu und klingt irgendwie platt, aber wenn man während einer Beziehung Freiheit vermisst besagt doch meistens, dass die Beziehung nicht wirklich passt.
Ist das echt so schwierig für dich, dass das, was du im Kopf ja längst weißt, auch woanders bei dir ankommt?
Also als Beispiel: Wenn man morgens aufwacht und man fühlt sich nicht danach was Produktives zu schaffen, sich dann zu sagen "Okay, heute nur rumhängen, Serien gucken und nichts tun gönne ich mir.", dann ist das ein anderes Gefühl als "Ich schaffe heute noch was. Nach der Folge." und dann 8 Folgen am Stück zu gucken.
Ich finde, bei Izzy ist es was Drittes, da ist es ein "Ich kann mich einfach zu nichts aufraffen".
Auch deine Alternative 1 macht mir kein schlechtes Gewissen. So mach ich das zB heute, weil das Wetter so beschissen ist. Die ganze letzte Woche hab ich "was geschafft", und die nächste Woche wird es wieder so sein. Da hab ich kein schlechtes Gewissen, jetzt mal etwas auszuspannen.
Izzy, ich finde, das klingt bei dir irgendwie nach Depression, und das kommt sicher auch davon, dass du auch noch deinen Job verloren hast. Wie sieht es denn mit deinen Bemühungen um einen neuen Job aus?
 
Dabei
2 Mrz 2015
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Du schreibst das so nebenbei, aber das finde ich schon wesentlich. Das trifft sicher nicht immer zu und klingt irgendwie platt, aber wenn man während einer Beziehung Freiheit vermisst besagt doch meistens, dass die Beziehung nicht wirklich passt.
Natürlich hatten wir - wie jede Beziehung auch - unsere Schwierigkeiten. Und dann neigt man zu solchen Gedankengängen.
Im Gegensatz zu ihr wusste ich aber, was ich verlieren werde. Und das mit ihr und ihrem Sohne war mir immer wichtiger als meine Freiheit.

Ist das echt so schwierig für dich, dass das, was du im Kopf ja längst weißt, auch woanders bei dir ankommt?
Anscheinend schon und das frustriert mich und dadurch werde ich wütend auf mich selbst.

Izzy, ich finde, das klingt bei dir irgendwie nach Depression, und das kommt sicher auch davon, dass du auch noch deinen Job verloren hast. Wie sieht es denn mit deinen Bemühungen um einen neuen Job aus?
Nach wie vor frustrierend. Ich quäle mich so dadurch.
 
Dabei
27 Feb 2013
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4.211
Ich war immer sehr taff und selbstbewusst. Und natürlich hat mich der ein oder andere Liebeskummer in der Vergangenheit auch aus der Bahn geworfen. Denn noch war ich immer ein eher rational und logisch denkender Mensch. Es haben mich viele Leute beneidet, dass ich immer einen relativ kühlen Kopf bewahren konnte.

Ich erinnere mich noch an eine damalige Beziehung. Die Frau ist mit einen guten Freund von mir durchgebrannt.
Selbst in der Situation habe ich mich besser Verhalten, als zur Zeit. Als der Betrug aufgeflogen ist, war ich konsequent.
Aber im Gegensatz zu jetzt, stimmte da auch mein Umfeld noch.

Ich habe gedacht, wenn ich so eine Trennung überstehe, überstehe ich jede andere Trennung auch.
Jetzt bin ich von mir selbst enttäuscht und frage mich, wo mein Selbstbewusstsein, meine Disziplin und mein Stolz abgeblieben sind.
Ich weiß jetzt nicht genau, wie alt du bist Izzy, aber ich denke, dass es auch daran liegen kann, dass man in reiferem Alter einfach nicht von Neuem anfangen, sondern sein Nest gefunden haben will. Ist man jung, geht man vielleicht einfacher mit Trennungen um. Später hat man es vielleicht einfach "satt", wieder wen Neuen kennen zu lernen, sich auf ihn einzulassen, zu schauen ob es passt etc.

Vielleicht ist dir der Neuanfang aktuell einfach zu anstrengend als dass es wirklich so ein großes Vermissen nach deiner Ex-Partnerschaft ist.

Ich bin leider auch mal viel zu lang in einer Partnerschaft geblieben, die mir im Grunde nicht gut tat, einfach weil ich nicht wieder Single sein wollte. Als ich mich dann aber entschloss, lieber wieder Single zu sein (Mitte 30) - auf die Gefahr hinauf, dass es nicht leicht werden würde, einen Single-Mann, der zu mir passt, kennenzulernen - habe ich es letztlich nicht bereut, den Schritt getan zu haben, auch wenn es nicht einfach war.

Weil du dich mies fühlst, weil du aktuell arbeitslos bist: Sieh es nicht als Arbeitslosigkeit sondern als eine Auszeit für dich - so kannst du es auch Damen artikulieren. Der passende Job wird schon noch kommen, aber genieße diese Auszeit für dich.

Sieh deine Zukunft als das Abenteuer deines Lebens, sei neugierig, was dich erwartet - es ist doch total spannend, was du zukünftig arbeiten wirst und welche Frauen und potenzielle Partnerinnen dir über den Weg laufen.

Tu Sachen, die du schon immer tun wolltest, aber zu träge warst.

Ich hab einen tollen Spruch für dich:

Wenn du willst, was du noch nie hattest,
musst du tun, was du noch nie getan hast.

Also: raus aus der Lethargie, raus aus dem Jammertal und neugierig auf jeden Tag sein, den du erwachst.

Einmal sagte einer, jeder rät einem, jeden Tag so zu leben, als sei es sein letzter.
Das ist aber viel zu anstrengend! Was man alles tun würde, wenn man wüsste, es wäre der letzte.... puh das hält man ein paar Tage durch, aber irgendwann wirds mühsam.
Besser ist, jeden Tag so zu leben, als wäre es dein erster :)

Wie ein Kleinkind, das die Welt erkundet, mit großen Augen und voller Neugier! Jeden Tag aufs Neue entdecken....

Ist doch egal, dass es anstrengend ist, eine neue Partnerin zu finden, ist doch egal, dass du aktuell nicht den passenden Job findest - nicht egal ist, dass das Leben keine Generalprobe ist und die Zeit dahinsaust - vergeude sie also nicht, sondern mach was draus!
 
Dabei
6 Feb 2017
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Izzy hat gesagt.:
idontknowaboutthis hat gesagt.:
Vor wem solltest du dich schämen?
In erster Linie vor mir.
Aber du bist doch ein und dieselbe Person! Das klappt doch nicht!

Also in Anbetracht dessen wie du deiner Beschreibung nach mal warst, siehst du dich jetzt als jemanden, der nicht mehr taff und selbstbewusst ist. Nicht mehr rational und logisch denkend. Dafür emotional (ohne kühlen Kopf) und inkonsequent.

Erstmal denke ich immer noch, dass du rational und logisch denkend bist. Nur hast du das ein oder andere Mal gegen dein rationales, logisches Denken gehandelt. Aber es war jetzt nie so dass du komplett naiv dasaßt und mit einer Entwicklung überhaupt nicht gerechnet hattest. Das Talent hast du also noch.
Selbstbewusst... Naja, du bist eben leicht angebrochen jetzt und musst heilen, aber du bist nicht ohne Selbstbewusstsein. Ich finde das merkt man vor allem daran, dass es dir nicht wichtig ist dich auf eine bestimmte Art und Weise hier darzustellen, dass du bei Kritik nicht zurückweichst, dass du alles fair beantwortest. Und ich hätte schon an der ein oder anderen Stelle deutlich empfindlicher reagiert als du (habe ich glaub ich sogar). Also bist du auch immer noch taff. (Verglichen mit mir).
Was bleibt sind emotional und inkonsequent. Die stimmen vermutlich beide und behindern dich auf irgendeine Weise vermutlich auch, aber ich finde das macht dich auch sympathisch und die Nützlichkeit von Sympathie wird sowieso unterschätzt.

Du steckst eben in der (scheinbar) ersten ernsten Krise deines Lebens.

Aber ich glaube, wenn du dich mehr so sehen würdest wie ich denke dass ich dich sehen würde, dann würdest du dir auch mehr zutrauen.
 
Dabei
6 Mrz 2013
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Nach wie vor frustrierend. Ich quäle mich so dadurch.
Was machst du denn in Sachen Jobsuche?
Wie viele Bewerbungen hast du schon abgeschickt? Bist du schon zu Bewerbungsgesprächen eingeladen worden? Suchst du nur punktgenau Jobs im Rahmen deiner Ausbildung oder auch etwas was nicht so 100% auf deine Ausbildung passt? Suchst du nur an deinem Wohnort oder auch ganz woanders in Deutschland?

Wie ist denn die Marktlage in deinem "Suchbereich"?
 
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2 Mrz 2015
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Ich weiß jetzt nicht genau, wie alt du bist Izzy, aber ich denke, dass es auch daran liegen kann, dass man in reiferem Alter einfach nicht von Neuem anfangen, sondern sein Nest gefunden haben will.
So ist es. Man geht auf Mitte 30 zu und hat sich sein Leben immer anders vorgestellt.
Ich wollte mit beiden Beinen fest im Leben stehen. Eine Familie haben.
Zur Zeit habe ich aber eher das Gefühl, ich fange wieder bei Null an.

Als ich mich dann aber entschloss, lieber wieder Single zu sein (Mitte 30) - auf die Gefahr hinauf, dass es nicht leicht werden würde, einen Single-Mann, der zu mir passt, kennenzulernen - habe ich es letztlich nicht bereut, den Schritt getan zu haben, auch wenn es nicht einfach war.
Ich hoffe, ich kann auch irgendwann das Selbe sagen.
Und ja, ich habe Angst, dass ich mit Mitte 30 keine Frau mehr kennen lerne, wo ich sage "Mit der will ich mein Leben aufbauen!"

Erstmal denke ich immer noch, dass du rational und logisch denkend bist. Nur hast du das ein oder andere Mal gegen dein rationales, logisches Denken gehandelt. Aber es war jetzt nie so dass du komplett naiv dasaßt und mit einer Entwicklung überhaupt nicht gerechnet hattest. Das Talent hast du also noch.
Das ist ja das Schlimme. Ich habe es kommen sehen, aber wollte es nicht wahrhaben.
Ständig habe ich ihren Versprechen und Entschuldigungen geglaubt und mich wieder um den Finger wickeln lassen.

Wie viele Bewerbungen hast du schon abgeschickt?
Da sind wir im dreistelligen Bereich
Bist du schon zu Bewerbungsgesprächen eingeladen worden?
Ja, ca. 10
Suchst du nur punktgenau Jobs im Rahmen deiner Ausbildung oder auch etwas was nicht so 100% auf deine Ausbildung passt?
Sowohl als auch.
Suchst du nur an deinem Wohnort oder auch ganz woanders in Deutschland?
Niedersachsen weit.
Wie ist denn die Marktlage in deinem "Suchbereich"?
In der nähren Umgebung sehr schlecht.
Das große Problem ist, dass in meiner Branche Berufserfahrung alles ist. Sprich 3-5 Jahre Minimum.
 
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