Schluss nach fast 7 Jahren - ich liebe ihn immer noch - Chance?

Dabei
29 Nov 2019
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#1
Hallo zusammen,

Hier nun zu unserer Geschichte, ich habe schon vieles gekürzt und trotzdem ist es so lang...es tut mir leid.

Mein Ex-Freund (34) und ich (33) waren fast 7 Jahre zusammen. Im August haben wir uns getrennt.

Er ist selbstständiger Programmierer und arbeitete für die Firma, in der ich 2012 im Juli angefangen habe zu arbeiten. Wir haben zusammen das Firmen-Intranet entworfen und entwickelt. Und sind im März/April 2013 zusammengekommen. Wir haben nie zusammengewohnt, ich bin jedes Wochenende mit meinem Hund zu ihm gependelt.

2014 habe ich die Diagnose MS bekommen und 2016 hat sich meine Mutter das Leben genommen, Er war immer an meiner Seite, obwohl ich wirklich heftige Schicksalsschläge durchmachen musste. Wir haben seit meiner Diagnose „die halbe Welt bereist“, so unglaublich viel gesehen und unternommen, er hat mir jeden Wunsch erfüllt: vom Musical Whicked in London bis hin zum Schwimmen mit Delfinen in Florida. Weil er unbedingt wollte, dass ich alles erlebt habe, was ich mir wünsche, solange ich noch laufen kann. Er ist ein Kopftyp, wenig emotional und dennoch tut er immer zur richtigen Zeit, die richtigen Dinge, sodass es kaum Worte braucht – ich liebe ihn sehr!

Ich bin der Typ „mit dem Kopf durch die Wand“, er ist sehr durchdacht, vorsichtig und immer überlegt. Die letzten 1-2 Jahre ging es bei mir los, dass ich immer öfter „komische“ Entscheidungen getroffen habe, immer sehr spontan und dabei aber nie mit ihm etwas abgesprochen zu haben. Ich habe ihn immer öfter "übergangen" und mich ins einen Augen dadurch als sehr unzuverlässig entwickelt. Beispiele, schreibe ich gerne auf Nachfrage, sonst wird es seeeeehr lang. Ich habe sehr viel Geld ausgegeben, geshoppt und bestellt.

Der letzte große Knall bahnte sich im April an. Meine Hündin war inzwischen 11 Jahre alt und mein Freund war nie der Hundetyp, er mochte sie, kam gut mit ihr klar, aber Hundehaare und Hundegeruch in der Wohnung, fand er immer doof. Er hat mich mit Hund kennengelernt und es auch immer toleriert und akzeptiert. Im April habe ich ihm gesagt, dass ich wieder einen neuen Hund haben möchte, damit ich, wenn meine Hündin nicht mehr lebt (sie war herzkrank) nicht ganz ohne Hund bin. Also habe ich mir bei dem spanischen Hundeverein, von dem meine Hündin auch war, einen Hund ausgesucht und seine Adoption klargemacht. Und weil ich für diese Anschaffung mein diesjähriges Urlaubsgeld verbraten habe, habe ich ihm gesagt, er kann ja mit seinem besten Freund in den Urlaub fahren, ich habe kein Geld und den Jahresurlaub nehme ich, damit sich der Hund eingewöhnen kann.

6 Wochen später sollte der Hund ankommen. 4 Wochen später starb ganz plötzlich meine Hündin, von einen auf den anderen Tag und 14 Tage später zog der neue Hund bei mir ein. Dieser Hund kannte außer Tierheim nichts, zertrümmerte meine Wohnung und hatte schreckliche Trennungsangst. Mein Ex sagte ganz klar, solange der Hund so ist, lass ich dich nicht mehr in meine Wohnung. Ich bekam „Panik“, hatte Angst um meine Beziehung und wir sahen uns kaum noch. Mal 1-2 Stunden kam er mich besuchen und fuhr dann genervt wieder. Der Verein setzte mich immer mehr unter Druck, schließlich sollte der Hund ja Zweithund sein, dass meine Hündin starb, war ja nicht geplant. So haben sie mir gesagt, ich solle einen zweiten Hund dazu nehmen, dann wird das schon besser, mit der Trennungsangst. Und anstatt ich endlich wach wurde, die Notbremse zog und aufhörte Mist zu bauen, habe ich tatsächlich einen zweiten Hund aufgenommen. Da war es dann wohl für meinen Freund schon klar, dass er Schluss machen wird und ich probierte weiter die Hunde irgendwie in den Griff zu bekommen. Der erste Hund 6 Jahre alt, völlig verstört vom Tierheim, mit Panik und Trennungsängsten lies mich keine 5 Minuten aus den Augen, der zweite Hund 6 Monate alt, völlig unerzogen, nur Blödsinn im Kopf. Nachdem mein Ex und ich uns dann eigentlich gar nicht mehr gesehen haben, habe ich ihm gesagt, wir müssen reden und bin zwei Tage später ohne Hunde zu ihm gefahren. An dem Tag haben wir uns getrennt, er hatte direkt alle meine Sachen gepackt und wir haben uns seitdem nicht mehr gesehen. Ein Satz hallt mir seitdem im Ohr: ich habe fast 7 Jahre für dich versucht mit Hund zu leben und du keinen Tag für mich ohne. Und er hat so recht. Es gab keinerlei Streit, es war sehr ruhig und friedlich, wir wussten einfach, so geht es nicht weiter.

Ich weiß, dass die Hunde nicht der eigentliche Trennungssgrund waren, sondern für ihn mit meiner "unzuverlässigen" Art eine Zukunft, mit Haus und Kindern nicht mehr vorstellbar war...alle unsere Träume, sind daran kaputt gegangen.

Trotz Trennung hat er sich jeden Tag bei mir gemeldet, sagte immer wieder er möchte mit mir befreundet bleiben und ich bin ihm unglaublich wichtig. Als ich mitbekommen habe, dass er bereits andere Frauen trifft, habe ich ihm gesagt, dass ich keine Freundschaft mit ihm haben kann und wollte eine Kontaktsprerre, daraufhin schrieb er mir, dass er mich dann ab sofort in Ruhe lassen wird, wenn das mein Wunsch ist. Er hat mir versichert, dass es nichts Ernstes ist, dass er aber nun sein Leben genießt, nichts aktiv sucht, aber es kommt, wie es eben kommt.
Nach wie vor schaute er täglich meine Storys auf Facebook oder Instagram. Wir hatten von Mitte September bis zu meinem Geburtstag am 17.10. keinen Kontakt, seitdem meldet er sich regelmäßig wieder und schickt mir eher belanglose Bilder und hält Smalltalk mit mir. Wir sind nun für den 14.12. verabredet und wollen uns "freundschaftlich" treffen, gucken wie es sich anfühlt, sagt er...Shopping, Escape-Room und Weihnachtsmarkt. Ich habe vor dem Tag sehr dolle Angst, dass ich etwas falsch mache und damit dann alles kaputt mache.

Was seit der Trennung passiert ist:

Ich arbeite hart an mir, habe meinen Dispo bei der Bank ausgeglichen, habe jeden Monat Geld beiseite gepackt, gehe 3x die Woche zum Sport, der ältere der beiden Hunde ist im September wieder ausgezogen, mit dem jungen gehe ich mehrmals die Woche zur Hundeschule und zum Hundesport – mit Aussicht auf Turniersport. Mein Ex hat sich oft aufgeregt, dass ich ständig am Handy hänge, meist Facebook (über 7 Stunden laut Iphone Auswertung täglich) Ich habe das aber auch nie ernst genommen. Ich habe nun 2/3 aller Apps gelöscht und eine Sperre im Handy eingerichtet, nach 2 Stunden sperrt sich das Handy nun täglich und ich zwinge mich so zu den Auszeiten, es fällt mir inzwischen ganz leicht das Handy nicht immer in der Hand zu haben. Ich gehe montags zum Yoga, suche mir Aufgaben und Ziele…alles was er immer bemängelt hat und womit er so recht hatte - er wollte mir nie etwas Böses...

Eines Tages kurz nach der Trennung meldete er sich und sagte mir, dass er meine Veränderungen bemerkt, er aber Angst hat, dass das nur Aktionismus ist, weil er mich ja völlig anders kennt. Das war noch vor der Kontaktsperre. Nun hat er neulich tatsächlich gefragt, wie es vorangeht und hat quasi die einzelnen Punkte abgefragt, ob ich immer noch dran bin und durchhalte, ich habe ihm alles bejaht, denn nach wie vor arbeite ich an mir und habe die "Probleme" abgestellt.

Ich ärgere mich jeden Tag so sehr, dass ich es habe so weit kommen lassen, dass ich nie gemerkt habe, wie ernst ihm diese Themen wirklich waren. Ich war mir seiner immer so sicher, nach der langen Zeit. Hätte nie damit gerechnet, dass wir nicht „für immer“ zusammen sind. Ich verstehe nicht, wie ich immer so unüberlegt sein konnte und bereue das alles sehr.

Auch er entwickelt sich weiter, er hat fast 30 Kilo abgenommen, geht viel zum Sport. Zwischendurch schrieb er mir, dass er dolle Stimmungsschwankungen hat, eingsehen hat, dass auch er viele Fehler gemacht hat und wir hätten öfter mal diskutieren sollen, als Dinge immer nur hinzunehmen. Sagt aber dann immer so Sachen, naja hoffentlich machen wir es in künftigen Beziehungen besser. Seit einer Woche geht es ihm scheinbar besser, er isst wieder mehr und schiebt die Stimmungsschwankungen darauf, dass er vorher so wenig gegessen hat. Ich denke, dass er noch nie Liebeskummer hatte und Stimmungsschwankungen nicht kennt. Dass sich jemand ohne körperliche Probleme plötzlich schlecht fühlt, für ihn gibt es nur die logische Erklärung, dass das wenige Essen daran schuld sein muss(te). Ich denke, dass macht ihm die Erklärung leichter, als zuzugeben, dass auch er "Gefühle" hat, auch wenn ich ihn in 7 Jahre nie so traurig erlebt habe. Kaum hatten wir wieder öfter und mehr Kontakt, wurde er lockerer, netter, etwas flirty und hat wieder mehr gegessen...Also war seine einzige Erklärung, es geht ihm besser, weil er wieder richtig isst, dass es ihm eventuell besser geht, weil ich wieder präsenter bin, kommt ihm irgendwie nicht in den Kopf.

Meine Zukunft mit ihm einfach so herzugeben fällt mir unendlich schwer, ich vermisse ihn jede Minute.

Grüße
Pony
 
Dabei
6 Mrz 2013
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#2
Puh, was für eine Story!

Deine Diagnose tut mir sehr leid, ich weiß was das bedeutet (aus dem Bekanntenkreis). Mir ist sofort der Gedanke gekommen, dass du die "komischen Ausraster" ja erst nach der Diagnose und (!!) dem Suizid deiner Mutter hattest. Da hätte vermutlich jeder "komische Ausraster", meinst du nicht? Durch 2 solche Dinge gerät das Leben doch komplett aus den Fugen. Das hat dein Freund sicher auch so gesehen, andererseits kann ich ihn verstehen, dass bei ihm dann auch mal der Punkt kommt, bei dem er das nicht mehr ertragen kann/ will.

Aber bei deiner Geschichte dachte ich mir auch: Wer weiß, vielleicht ist die noch nicht vorbei. Ich würde schon sagen, dass ihr noch eine Chance habt. Ich glaube nicht, dass deine Veränderungen nur vorübergehend sind, sondern du scheinst den Schuss gehört zu haben. Das wird dein Ex?Freund auch merken. Und so tiefe Gefühle und Bindungen gehen nicht so schnell weg, lassen sich auch nicht so ohne weiteres durch irgendwas ersetzen.

Ich würde dieses nächste Treffen erst mal ganz offen angehen. Vielleicht ist es nur ein netter Ratsch, vielleicht ergibt sich aber auch ein tiefergehendes Gespräch, bei dem du ihm nochmal sagen kannst (falls das so ist), dass dich diese Ereignisse in deinem Leben komplett aus der Spur geworfen haben, dass du dich jetzt aber wieder einigermaßen gefangen hast, und dass es dir unendlich leid tut, dass er dabei auf der Strecke geblieben ist; dass du das alles am liebsten rückgängig machen würdest wenn du könntest; dass du ihn und eure gemeinsame Zeit sehr vermisst und es dir schon mal gut getan hat, ihn heute zu treffen, usw.
 
Dabei
29 Nov 2019
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#3
Ich lese deine Nachricht und bekomme sofort Tränen in den Augen.
Ich schreibe hier nun mal, was ich mit meinen komischen Entscheidungen meinte, bei denen er immer wieder auf der Strecke blieb.

Z.B. habe ich mir sehr spontan an einem Nachmittag ein neues Auto gekauft, weil ich dasselbe Modell beim Einkaufen auf dem Parkplatz sah. Ich fand es toll, fuhr ins Autohaus und kaufte es mir. Mein vorhandenes Auto war heile, erst 4 Jahre alt und völlig in Ordnung. Das Neue kostete nun 100€ Rate mehr im Monat, ich habe mir kein Angebot geholt oder zumindest eine Nacht drüber geschlafen, nein: ich habe es einfach sofort gekauft. Ich habe kurze Zeit später meine Vollzeitstelle mit 40 Std/Woche auf der Arbeit auf Teilzeit 32Std/Woche geändert, weil ich mehr Freizeit habe wollte, ich verdiene seit dem 200€ weniger im Monat. Bis dahin hatte ich ein Diensthandy und somit keine privaten Handykosten. Dann habe ich freiwillig die Abteilung gewechselt und musste mein Diensthandy abgeben. Weil ich aber unbedingt die Handynummer mitnehmen wollte, habe ich nun einen privaten Handyvertrag der mich fast 70€ im Monat kostet. Keine Entscheidung habe ich überschlafen, ich habe sie alle direkt getroffen, spontan und aus dem Bauch heraus. Wahrscheinlich weil ich schon wusste, wenn ich sie aussprechen würde, würde ich von ihm sehr viele Argumente dageben hören und das wollte ich irgendwie umgehen.

Das sind jetzt nur ein paar „große“ Beispiele, ich habe ihn immer wieder übergangen und nie nach seiner Meinung gefragt. Wenn er etwas dazu sagte oder mich mal fragte, was das soll, habe ich schnippisch geantwortet, dafür gehe ich schließlich arbeiten, wer weiß, wie lange ich noch lebe, ich brauche jetzt nicht sparen, wenn etwas kaputtgeht, kann ich mir ja immer noch Gedanken machen, wie ich es bezahle usw. Ich kann nicht gut mit Geld umgehen, kaufe ständig irgendeinen Mist und gebe immer alles Geld aus, was ich im Monat übrighätte, anstatt es zu sparen.

Und ja wir wohnten nicht zusammen, aber leider betrafen ihn einige Entscheidungen dann doch am Ende:
Mein Ex-Freund verdient wirklich sehr viel Geld und als wir uns kennenlernten, wollte ich nicht, dass er denkt, ich date ihn nur deswegen, so habe ich von Anfang an immer möglichst probiert, dass es einigermaßen augeglichen ist, wer wen zum Essen einläd oder habe auch immer meinen Teil des Urlaubs selbst bezahlt. Er fand es zwar immer etwas mühsam, dass ich das so wollte, hat es aber akzeptiert. Da auch ich eigentlich nicht wenig Geld verdiene, war das dann auch so ok. Dann fing es aber an, dass ich im Monat bis zu 400€ vershoppt habe, für sinnloses Zeug, Schuhe, Klamotten und Co. Er war dann natürlich sauer, denn die Regel, ich zahle meinen Urlaub selbst, gab es nach wie vor. Und meinte zu recht, du kannst nicht einerseits sagen, du willst deinen Urlaub selbst finanzieren und dann aber nichts mehr beiseite packen und unseren Urlaub für schei*** Klamotten opfern. Auch dass er den Urlaub übernimmt, damit ich fröhlich Mist bestelle, war ab da keine Option mehr, was ich auch nie zugelassen hätte.
Seit der Trennung habe ich KEINE einzige Bestellung mehr getan, habe NICHTS gekauft oder geshoppt und jeden Cent gespart...ich bin über mich selbst sehr erschrocken und verstehe ihn sehr gut. Und das er sich in ein Zelt legt, irgendwo auf einem Campingplatz im Nachbarort, weil ich mal wieder meine Kohle für sinnloses Allerlei ausgegeben habe, wäre weder für ihn, noch für mich jemals in Frage gekommen.
 
Dabei
6 Mrz 2013
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#4
habe ich schnippisch geantwortet, dafür gehe ich schließlich arbeiten, wer weiß, wie lange ich noch lebe,
Das hatte ich mir gleich gedacht als ich las "neues Auto obwohl das alte noch fährt" (= "ich möchte jetzt was, was mir Spaß macht, wer weiß wie lange die Spaßzeit noch anhält"), "mehr Freizeit statt Vollzeit" (= "wer weiß wie lange ich meine geliebten Freizeitaktivitäten wie zB Sport, Wandern ..., noch so ausüben kann wie jetzt")
Das sind ja erst Mal Dinge dich selbst betreffen, da braucht man seinen Partner nicht nach seiner Meinung zu fragen, finde ich.

Klar, als du das Geld dann so zu Fenster rausgeworfen hast, dass gemeinsame Urlaub mit dem gewohnten Standard nicht mehr möglich waren, ist das Ganze gekippt. Du schreibst dass du nicht mit Geld umgehen kannst - das klingt so als ob das schon immer so gewesen wäre. Aber bis vor kurzem hattest du das im Griff?

Seit der Trennung habe ich KEINE einzige Bestellung mehr getan, habe NICHTS gekauft oder geshoppt und jeden Cent gespart...ich bin über mich selbst sehr erschrocken und verstehe ihn sehr gut.
Das finde ich gut und auf mich wirkt das auch glaubwürdig. Ich denke das könnte auch auf ihn glaubwürdig wirken.

Versteht er eigentlich auch dich? Wie hat er denn zB auf den Suizid deiner Mutter reagiert? Hat er eine entfernte Ahnung was die Diagnose MS bedeuten kann?
 
Dabei
29 Nov 2019
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#5
Klar, als du das Geld dann so zu Fenster rausgeworfen hast, dass gemeinsame Urlaub mit dem gewohnten Standard nicht mehr möglich waren, ist das Ganze gekippt. Du schreibst dass du nicht mit Geld umgehen kannst - das klingt so als ob das schon immer so gewesen wäre. Aber bis vor kurzem hattest du das im Griff?
Naja sagen wir mal so, mit dem anderen Auto und den mehr Stunden und ohne den teuren Handyvertrag fiel es mir nicht so auf. Mit Sparen habe ich es noch nie so gehabt, das haben wir zuhause leider nie so gelernt...Aber das wäre jetzt ein anderes Thema und würde wohl etwas zu weit führen.
 
Dabei
29 Nov 2019
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#6
Versteht er eigentlich auch dich? Wie hat er denn zB auf den Suizid deiner Mutter reagiert? Hat er eine entfernte Ahnung was die Diagnose MS bedeuten kann?
Er war immer an meiner Seite und hat sein möglichstes gegeben. Auch wenn er definitiv selbst privat von sämtlichen Schicksalsschlägen verschont blieb und auch nicht sehr erprobt ist, was Katastrophen angeht. Weder gesundheitlich noch familiär hat er auch nur annähernd erlebt, was ich durch habe...aber das würde ich ihm nie vorwerfen. Daher glaube ich auch, dass er mit den Stimmungsschwankungen der Trennung nur schwer umgehen kann...weil er das nicht greifen kann und nicht rational versteht, wieso es ihm schlecht geht. Ich denke ich kann ihm aber da nicht helfen, ein "komm ich zeig dir wie man richtig leidet, ich hab da Erfahrungen drin" wäre wohl nicht ganz angebracht ;-)
 
Dabei
29 Nov 2019
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#7
Egal was ich schon alles erlebt habe, diese Trennung ist tausende Male schlimmer als alles zuvor. Ich fühle mich das erste Mal verantwortlich für mein Schicksal, schuldig irgendwie...damit werde ich einfach nicht fertig und komme nicht damit klar.
 
Dabei
5 Jun 2015
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#8
hallo mylittlepony
Ich kann dein Gefühl schuldig zu sein gut nachempfinden.
Das ist normal und sehr menschlich.
Natürlich bist du selbst auch die Ursache dieser Trennung, aber was ist Schuld?
Schuld ist für mich nur, wenn man anderen absichtlich , aus Eigennutz, Haß oder anderen unschönen Motiven mit Absicht Böses antut.
Das was dir passiert ist sind eine Menge an Unbesonnenheiten.
Aber dafür gab es ja Gründe in dir.
Auch wenn diese Gründe, bei Licht betrachtet sehr kurzsichtige Betrachtungen waren.
Nun, nachdem du deine Erfahrungen gemacht hast und es besser weißt, tust du alles, um deine Fehler auszumerzen.
Fehler sind ja meist ein Zeichen, das noch etwas fehlt.
An Wissen, an Disziplin, an Energie.
Du hast verstanden und arbeitest daran.
Sei nicht zu streng mit dir.
Schuld und Schamgefühle sind schlechte Begleiter.
Du fragst ob du noch eine Chance für diese Beziehung hast.
Ich glaube ja.

ich würde dir empfehlen deinem Freund einen Brief zu schreiben.
Schreib von deiner Dankbarkeit, von all den Dingen, die für dich tat.
Schreib wie großartig er dich unterstützt hat und was es dir bedeutete.
Mach dich nicht klein und sprech auch das Thema Beziehung nicht an.
Ein Brief, der sich für ihn nur gut anfühlt.

wenn er positiv darauf reagiert,schlage ich vor, lihn zu schönen gemeinsamen Dingen einzuladen,
die ihr früher gern gemacht habt.
Ganz ohne ernste Themen oder Beziehungsgesprächen.
Gewöhne ihn, wenn er dich läßt, ganz vorsichtig an die neue, reflektiertere Version von dir.
Wenn er mit der alten Version so gut klar gekommen ist, dann wird er die neue erst recht mögen.
Laß euch Zeit, nehme es nicht als selbstverständlich, wenn er sich dir langsam wieder zuwenden sollte.
Aber laß den Kopf oben, mit einer verzweifelten und verunsicherten Frau fängt niemand neu an, der ein gutes Selbstwertgefühl hat.
 
Dabei
29 Nov 2019
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#9
wenn er positiv darauf reagiert,schlage ich vor, lihn zu schönen gemeinsamen Dingen einzuladen,
die ihr früher gern gemacht habt.
Ganz ohne ernste Themen oder Beziehungsgesprächen.
Wir sind am 14.12. verabredet, dort stelle ich ihm meine Version 2.0 quasi vor ;-)
Wir gehen shoppen, da ihm durch das viele Abnehmen kaum noch Sachen passen, dann haben wir einen neuen Escape-Room reserviert, das ist unser absoltues gemeinsames Hobby, schon über 40 Räume, in zig verschiedenen Ländern, haben wir zu zweit gerätselt und gelöst, danach gehen wir über den Weihnachtsmarkt, etwas essen.
So haben wir viel Zeit etwas zu erleben, aber keine Momente um wirklich reden zu müssen, denn ich glaube, dass jetzt nur noch Taten helfen, niemand hat Gefühle durch die besten Argumente zurück geholt...ich hoffe sehr, dass wir uns gut fühlen und er auch merkt, dass ich ihm gefehlt habe.
 
Dabei
24 Sep 2017
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#11
Hey,
das mit den Reisen und den Escape Rooms finde ich mega toll! Das mit dem Hund jetzt eher weniger. Blabla, ein Hund ist kein Kinder-Ersatz, aber ein Hund ist ein bedingt selbständiger Teil deiner Familie /dir, für den du Verantwortung hast und entspricht damit meiner Meinung vage nach schon ein bisschen der Definition eines Kindes... also, bedingt selbständig und so.
Das dann als 'manchmal ist es ein Problem für mich' zu sehen... klar kann man auch mal etwas ohne Tier machen, aber letzen Endes ist das ein nicht unwichtiger Teil der Trennung und ich würde mir überlegen, ob und wie das klappen könnte. Denn wie als ob es tatsächlich ein Kind wäre, bis zu einem gewissen Grad kann er nicht sagen 'das ist dein Hund, das geht mich nichts an', sondern auch er wird Verantwortung für den Hund haben, wenn auch viel weniger. Er kann nicht einfach die Augen verdrehen und warten bis der Hund weg ist und du kannst nicht deinen Hund im Stich lassen um dich selbst zu optimieren. Das ist ein Lebewesen, das du mit deiner Nachfrage in die Existenz gewünscht hast und das nun an dir hängt - schlimm genug, dass der Tierheim-Hund kein Zuhause bei dir gefunden hat. :(
Ich will dir also nicht sagen, dass du es mit deinem Ex-Freund nicht nochmal versuchen solltest, sondern dass ich dir rate, das im Hinterkopf zu behalten, dass das ja auch irgendwie funktionieren soll - und ob es wirklich mit ihm funktionieren könnte.
 
Dabei
29 Nov 2019
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#12
das mit den Reisen und den Escape Rooms finde ich mega toll! Das mit dem Hund jetzt eher weniger. Blabla, ein Hund ist kein Kinder-Ersatz, aber ein Hund ist ein bedingt selbständiger Teil deiner Familie /dir, für den du Verantwortung hast und entspricht damit meiner Meinung vage nach schon ein bisschen der Definition eines Kindes... also, bedingt selbständig und so.
Ich bin mir durchaus bewusst, was es bedeutet Hundebesitzer zu sein, ich bin mit 19 zu Hause ausgezogen und habe dabei meinen Hund mitgenommen, ich lebte noch NIE ohne Hund. Mein Hund ist kein Kind - er ist ein Hund und das schon immer gewesen. Inwzischen lebt Hund Nummer 5 bei mir (wenn wir den Tierheimhund außen vor lassen). Meine Hunde waren immer alt, schwierig und/oder krank. Und egal wie sehr ich den Tierschutz liebe und auch das Hundebseitzersein, ich werde niemals wieder meine Beziehung hinten anstellen, der Fehler passiert mir kein 2. Mal.
Wir waren 7!! Jahre zusammen, mit Hund, zwischenzeitlich auch mit zwei Hunden, er hat die Verantwortung mitgetragen, sich gekümmert wenn ich z.B. im Krankenhaus war, es war nie ein großes Thema, da ich meine Verantwortung meinen Hundenn gegenüber ihm nie aufgedrängt habe und es nie für nötig empfand.

Natürlich wäre es defitiniv ein Gesprächsthema, dass es vor Beziehung 2.0 zu klären gäbe, aber mal davon abgesehen, ist eine Versöhnung oder ein Zurück von seiner Seite ja überhaupt nicht geplant und daher auch müßig mir dazu jetzt schon einen Plan zu machen.
 
Dabei
29 Nov 2019
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#14
Ich finde dass du eine sehr reflektierte Sicht auf die Dinge hast
Danke, ich bin gespannt, ob es dafür nicht zu spät ist.
Heute geht es mir wieder besonders schlecht, ich weine und versuche den Tag irgendwie über die bühne zu bekommen. Habe seit Mittwoch nichts von ihm gehört und werde wieder unsicher und bekomme Angst, dass er einfach schon zu weit entfernt von mir ist. :cry::cry::cry:
 
Dabei
24 Sep 2017
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#15
Das
Ich bin mir durchaus bewusst, was es bedeutet Hundebesitzer zu sein, ich bin mit 19 zu Hause ausgezogen und habe dabei meinen Hund mitgenommen, ich lebte noch NIE ohne Hund. Mein Hund ist kein Kind - er ist ein Hund und das schon immer gewesen. Inwzischen lebt Hund Nummer 5 bei mir (wenn wir den Tierheimhund außen vor lassen). Meine Hunde waren immer alt, schwierig und/oder krank. Und egal wie sehr ich den Tierschutz liebe und auch das Hundebseitzersein, ich werde niemals wieder meine Beziehung hinten anstellen, der Fehler passiert mir kein 2. Mal.
Wir waren 7!! Jahre zusammen, mit Hund, zwischenzeitlich auch mit zwei Hunden, er hat die Verantwortung mitgetragen, sich gekümmert wenn ich z.B. im Krankenhaus war, es war nie ein großes Thema, da ich meine Verantwortung meinen Hundenn gegenüber ihm nie aufgedrängt habe und es nie für nötig empfand.

Natürlich wäre es defitiniv ein Gesprächsthema, dass es vor Beziehung 2.0 zu klären gäbe, aber mal davon abgesehen, ist eine Versöhnung oder ein Zurück von seiner Seite ja überhaupt nicht geplant und daher auch müßig mir dazu jetzt schon einen Plan zu machen.
Das meine ich nicht. Ein Hund ist kein Kind, aber vage ist es ähnlich, was Verantwortung angeht. Und man kann als alleinerziehende Mutter mit einem*r Partner*in glücklich sein, der*die kein Kind haben möchte, aber man kann auch jemanden finden, der kinderlieb ist. So ist's mit Hund ja auch, oder nicht?
 
Dabei
29 Nov 2019
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#16
Das mag alles sein, aber der Partner war vor dem Hund da und darum würde ich niemals einen Hund der jetzt 4 Monate da ist, meinem Partner vorziehen. Wenn wir das Gespräch früher geführt hätten, was definitiv unser großer Fehler, dass wir es nicht getan haben, dann wäre dieser Hund niemals überhaupt eingezogen.
 
Dabei
6 Mrz 2013
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#17
Wenn wir das Gespräch früher geführt hätten, was definitiv unser großer Fehler, dass wir es nicht getan haben, dann wäre dieser Hund niemals überhaupt eingezogen.
Vielleicht wäre er zunächst nicht eingezogen. Aber bist du dir sicher, dass das Hundethema damit vom Tisch gewesen wäre? Hattest du nicht geschrieben dass du schon immer Hunde hattest? Und dein Partner hat doch immerhin keine Allergie oder Panik, er findet Hunde, besonders wenn sie unerzogen sind, doof, und mag Haare und Geruch in der Wohnung nicht. Da wär das letzte Wort noch nicht gesprochen, denke ich. Neulich habe ich mich mit einem Kollegen unterhalten, der Hunde gehasst hat (wurde mal von einem gebissen usw) und seine Frau wollte unbedingt einen und hat ihn dann zum "Besichtigen" mitgeschleppt; da konnte er nicht nein sagen und heute liebt er diesen Hund und andere HUnde findet er ok.
Du musst den Hund ja nicht zu eurem nächsten Treffen mitbringen.

Du hast ja auch geschrieben, das war nicht das einzige Thema zwischen euch, und du hast bei allen Themen inzwischen an dir gearbeitet.
 
Dabei
29 Nov 2019
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#18
Ich habe ja ganz am Anfang beschrieben, dass der eigentliche Grund für den "Stress" nicht die Hunde waren, sondern meine Alleingänge. Er fühlte sich oft ausgeschlossen und ich habe ihn nicht genug teilhaben lassen. Und nun kann man es drehen wie man will, wir wohnten nicht zusammen, also kann ich mir so viele Hunde und Autos kaufen wie ich will, aber am Ende sind es doch so weitreichende Entscheidungen, die er schon gerne mitgetragen hätte...gerade weil ein Zusammenziehen ja immer geplant war und bisher wegen der Hunde nicht funktioniert hat und wir viele Monate vergeblich nach einer Wohnung gesucht hatten und wegen meiner Hunde immer wieder absagen kassiert haben.
Ich kann leider nicht in die Zukunft schauen und kann daher auch nicht sagen, ob ich ohne Hund glücklich werden würde, aber ich habe es auch noch nie versucht, vielleicht hängt daran auch meine Angst vorm Alleinsein, aber das werde ich natürlich nie rausfinden, wenn ich mich von einem Hund zum nächsten hangel.
Inzwischen hat mein Ex aber selbst eingeräumt, dass er am Ende der Beziehung sehr unglücklich war, aber inwzischen festgestellt hat, dass er zum größten Teil mit sich selbst unzufrieden war, er wurde "faul", dick und hat sich auch beruflich ziemlich auf seinen Lorbeeren ausgeruht...Unser Leben war halt völlig okay in jeder Hinsicht, aber irgendwann ist ihm aufgefallen, dass nur Okay ihm nicht mehr reicht. Er macht nun wieder Sport, ist einem Verein beigetraten, knüpft im Job neue Kontakte und es geht ihm wieder deutlich besser. Ich denke, dass er sogar gemerkt hat, dass meine ganzen Eigenarten vielleicht nervig sind, aber am Ende nicht der Grund für seine Unzufriedenheit waren. Da er nachdem ich weg war, immer noch sehr unglücklich war und es anfangs ja eher schlimmer als besser wurde. Besser wurde es erst als er sich um sich gekümmert hat und mit sich wieder zufriedener wurde. Er hätte mich auf den Mont shcießen können und es wäre ihm nicht besser gegangen.
Ich kann nur hoffen, dass er nicht zu stolz ist, um den Weg mit mir noch einmal zugehen. Dass er feststellt, wenn ich wieder da bin, wenn wir uns gegenüberstehen, dass es ihm noch einw enig besser geht... Aber das ist derzeit noch mehr Wunsch als Realität.
 
Dabei
29 Nov 2019
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#20
Tja, und wenn du denkst, du hast einen Plan, macht dir die Realität einen Strich durch die Rechnung.
Unser Treffen nächste Woche fällt nun leider aus. Er hat sich am Montag beim Squash Training den Fuß gebrochen und wird nun nächste Woche operiert.
Ob ich ihn besuchen fahr? Ich weiß es noch nicht und plane besser auch noch nichts, ich werde es spontan entscheiden, in welchem Krankenhaus er sein wird und wann die Op geplant ist, hat er mir zumindest verraten.
Naja, wer weiß wofür es gut ist, irgendwie wird es einen Grund geben, wieso unser Treffen ausfallen sollte...auch wenn ich den heute noch nicht ganz verstehen kann.
 
Dabei
29 Nov 2019
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#21
Haha, ja als hätte ich es geahnt. Er schrieb mir plötzlich Donnerstag Abend, ob ich nicht am Sonntag zu ihm kommen möchte, wir könnten zusammen kochen und Kekse backen. Und so war es dann auch, ich war am Sonntag von 12-19:30 bei ihm. Es war total vertraut, etwas verkrampft immer mal wieder, aber trotzdem, wie es schon so viele Tage in unserer Beziehung waren - nur ohne anfassen ;-) Kekse backen ist auch eine Tradition, das haben wir jedes Jahr vor Weihnachten zusammen gemacht.
Als wir auf ein Keksblech warteten saßen wir im Wohnzimmer und schauten eine Folge unserer Serie und im Augenwinkel sah ich, wie er fast seine Hand auf mein Bein gelegt hätte, er zog sie schnell weg und sagte: Sorry, Macht der Gewohnheit. Es fühlte sich in dem Moment aber irgendwie noch nicht richtig an, ihm zu sagen, dass ich mir nichts schöneres vorstellen könnte, als wenn er die Hand dort wieder hinlegen würde.
Am Samstag sind wir wieder verabredet, wir kochen wieder zusammen und ich habe ein Escape-Room Brettspiel gekauft und ihm gesagt, wenn er nicht zum Escape-Room kann, kommt der eben zu ihm - darüber hate er sich glaub ich echt gefreut, habe einen Herzaugen-Smiley bekommen ;-)

Er hat mich auch gefragt, ob ich Silvester mit meinem Hund zu ihm kommen möchte und wir gemeinsam ins neue Jahr feiern wollen, da er nicht wie geplant nach Hamburg zum Feiern fahren kann, mit dem Gipsfuß.

Ich bin sehr verwirrt, was das alles zu bedeuten hat, bin immer noch sehr reserviert und schreibe auch fast nur, wenn er sich zu erst meldet, ich habe wirklich Angst zu viel zu wollen und dann das zarte Pflänzchen direkt zu zertreten. Ich versuche nicht jede Nachricht von ihm auf Zweideutige Hinweise zu sezieren, aber das fällt mir teilweise echt schwer...
 
Dabei
5 Jun 2015
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1.857
#22
ich freue mich sehr für dich.
Du machst alles richtig, glaube ich.
Bleib so locker, wie es gerade geht.
Silvester ist ein toller Tag für einen Neuanfang. Wenn es sich da richtig anfühlt, kannst du ihn einfach in den Arm nehmen und küssen. Der Rest kommt von selber.
Bis dahin würde ich auch nichts fokussieren.
 
Dabei
6 Mrz 2013
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#23
Ich bin sehr verwirrt, was das alles zu bedeuten hat, bin immer noch sehr reserviert und schreibe auch fast nur, wenn er sich zu erst meldet, ich habe wirklich Angst zu viel zu wollen und dann das zarte Pflänzchen direkt zu zertreten. Ich versuche nicht jede Nachricht von ihm auf Zweideutige Hinweise zu sezieren
Ich finde das die richtige Vorgehensweise.
 
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