Le Ministre
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- März 2011
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Hallo zusammen. Ich bin momentan in einer gefühlsmässig sehr prekären Lage. Ich bin nun schon fast zehn Jahre in einem Betrieb und habe schon viele Kolleginnen in meiner Abteilung kommen und gehen gesehen. War immer ein tolles Verhältnis, da kleiner Betrieb und mir das immer wichtig war. Nun ist es so, dass seit ca. 1,5 Jahren eine neue Kollegin neben mir sitzt. Ist eine recht widerborstige und sehr eigensinnige Person. Anfangs mochte ich sie gar nicht, Gegenteil, war sogar gegen ihre Einstellung. Hätte mich für einen Kollegen entschieden, wenns nach mir gegangen wäre. Na ja, um es abzukürzen: mit der Zeit (seit ca. 4 Monaten oder so) entstanden bei mir sukzessive Gefühle für sie. Anfangs flirtete ich mit ihr, machte ihr (ernst gemeinte) Komplimente, lobte sie - damit das Klima einfach besser wurde. Und irgendwie kam dann ein Klima zustande, das auf einmal Vertrautheit und Nähe hervor brachte. Und Stück für Stück wurde es bei mir eine regelrechtes Verliebt sein in sie. Denke den ganzen Tag an sie und freue mich, wenn ich sie wieder sehe. Vermisse sie, wenn sie weg ist. Leider entstehen durch Unausgesprochenes auch immer mehr Reibungspunkte und so kommt es immer öfters vor, dass man kein Wort miteinander Wechselt. Meine Frage an euch: Soll ich (doppelt so alt wie sie) es eher einschlafen lassen, oder sie darauf ansprechen, dass ich eigentlich mehr empfinde?! Irgendwo komme ich mir fast schon schlecht vor, mit dem Altersunterschied etwas wagen zu können, das in ihre Welt nur Kopfschütteln auslösen könnte. Bilde ich mir vielleicht nur etwas ein, dass sie mir privat von ihr erzählt, was davor nicht der Fall war? Dass sie mit mir flirtet (Spiel mit Haaren, Finger in Mund und auf Lippen, lecken an ihre Kette, Kussgeräusche in Luft, sich mir offen zuwendet usw. etc.)?Oder ist da eher was mit Vaterersatz? Wäre wirklich für Tips auf mein zukünftiges Verhalten dankbar.