C
Cardiacarrest
Gast
Guten Abend, liebe LoveHelp Community,
ich habe ein Anliegen, das mir sehr auf der Seele brennt und bin über jeden einzelnen Ratschlag dankbar!!!!!
Ich versuche mich kurz zu fassen, auch wenn es sich um eine ziemlich lange Geschichte handelt: Im April diesen Jahres habe ich unverhofft und überraschend eine Nachricht von einem Mann erhalten, den ich vor etwa drei Jahren kennengelernt habe. Schon damals habe ich viel für ihn empfunden. Ihm hingegen wurde erst spät klar, was er wirklich für mich empfindet. Wir sind nie zusammen gekommen, er betrachtete mich als gute Freundin, wir verbrachten viel Zeit miteinander und hatten eine schöne und harmonische Zeit. Ich unterstütze und baute ihn in einem schwierigen Lebensabschintt auf, war seinen Worten zufolge "sein Licht in der Dunkelheit".
Ich brach den Kontakt aus Selbstschutz vor ca. 1,5 Jahren ab,weil er eine Frau kennengelernt hatte, die er dann heiratete. Es war ein Stich ins Herz für mich, auch wenn es ziemlich schwierig für mich war, ein weiterer Kontakt zu ihm hätte mir damals nur geschadet.Ich schloss dieses Kapitel ein für alle mal ab.
Er schrieb mir dann nach 1,5 Jahren Funkstille, dass er sich mitten in der Scheidung befindet.Seine Ehe, die nur von Streitereien gekennzeichnet war und ihm zufolge unglücklich verlief, hielt ganze neun Monate.Im Verlauf gestand er mir bald seine Liebe und offenbarte mir, dass er die Falsche geheiratet habe und ich die Richtige sei. Er könne sich einen Neuanfang nur mit mir vorstellen, ich sei sein persönliches Glück. Er tätowierte sich sogar meinen Namen auf seine linke Brust als Ausdruck seiner Liebe
Natürlich sind meine Gefühle ihm gegenüber nicht ganz verschwunden-ganz im Gegenteil. Ich liebe diesen Mann immer noch. So kamen wir uns wieder näher und sind zusammengekommen. Es ist natürlich eine komische Situation für mich, mit dem geliebten Mann zusammen zu sein, der sich mitten in der Scheidung befindet. Von seiner Scheidung erzählte er mir nicht viel, um mich da herauszuhalten. Ich habe nur mitbekommen, dass der ganze Prozess von Seiten seiner Exfrau in die Länge gezogen wird, finanzielle Aspekte seien vordergründig. Er konnte mir gegenüber gut verbergen, dass die Scheidung ihn belastet.
Und nun zum Eigentlichen: Die ersten drei Monate unserer Beziehung verliefen ziemlich gut und harmonisch, er bemühte sich stets um mich. Wir schrieben und telefonierten viel, trafen uns regelmäßig und ließen den jeweils anderen am Leben des anderen teilhaben. Er war ein Teil von mir ,so wie ich ein Teil von ihm war.
Doch von einem auf den anderen Moment hat sich sein Verhalten mir gegenüber schlagartig verändert. Er ist nun ziemlich distanziert, reagiert ziemlich kalt und kühl mir gegenüber und meldet sich seltener. Ich habe ihn selbstverständlich auf dieses Verhalten angesprochen, woraufhin ich die Antwort erhielt, dass doch alles in Ordnung sei, er momentan viel Stress habe und er manchmal solche Phasen habe. Nun gut ich habe es so belassen und habe beobachtet, wie sich das entwickelt. Und trotzdem hat sich die letzen Wochen nicht wirklich viel geändert. Er ist nach wie vor distanziert, kühl und wirkt mir gegenüber desinteressiert, er äußert noch nicht einmal den Wunsch, mich zu sehen.
Ich habe ihn am Sonntag dann endgültig zur Rede gestellt und wollte wissen, wie es um uns steht. Eine eindeutige Antwort konnte er mir nicht geben. Er offenbarte mir nur, dass ihn das Drumherum mit der Scheidung sehr belastet,zumal sich der Prozess seinen Aussagen zufolge in einer heißen Phase befinde. Er könne sogar nachts nicht schlafen und träume schlecht. Er hätte den Glauben an die Liebe verloren. Es sei eine groteske Situation für ihn, einerseits in einer Scheidung zu stecken und andererseits eine Beziehung mit mir zu führen,er würde sich dadurch im Gefühlschaos befinden. Ich solle ihn nicht unter Druck setzen, sonst wird ihm das alles zu viel.
Ich kann ihn einfach nicht verstehen. Dabei war er derjenige, der unbedingt diese Beziehung trotz Scheidung führen wollte und nun kommen solche Unsicherheiten seinerseits auf.
Ich weiß momentan echt nicht mehr weiter... Wie soll ich mich verhalten? Mich komplett zurückziehen? Um ihn kämpfen? Besteht noch Hoffnung, dass die Beziehung wieder einen guten Weg einschlägt oder will er nicht mehr?
Vielen Dank schon mal im Voraus für eure hoffentlich zahlreichen Antworten!
ich habe ein Anliegen, das mir sehr auf der Seele brennt und bin über jeden einzelnen Ratschlag dankbar!!!!!
Ich versuche mich kurz zu fassen, auch wenn es sich um eine ziemlich lange Geschichte handelt: Im April diesen Jahres habe ich unverhofft und überraschend eine Nachricht von einem Mann erhalten, den ich vor etwa drei Jahren kennengelernt habe. Schon damals habe ich viel für ihn empfunden. Ihm hingegen wurde erst spät klar, was er wirklich für mich empfindet. Wir sind nie zusammen gekommen, er betrachtete mich als gute Freundin, wir verbrachten viel Zeit miteinander und hatten eine schöne und harmonische Zeit. Ich unterstütze und baute ihn in einem schwierigen Lebensabschintt auf, war seinen Worten zufolge "sein Licht in der Dunkelheit".
Ich brach den Kontakt aus Selbstschutz vor ca. 1,5 Jahren ab,weil er eine Frau kennengelernt hatte, die er dann heiratete. Es war ein Stich ins Herz für mich, auch wenn es ziemlich schwierig für mich war, ein weiterer Kontakt zu ihm hätte mir damals nur geschadet.Ich schloss dieses Kapitel ein für alle mal ab.
Er schrieb mir dann nach 1,5 Jahren Funkstille, dass er sich mitten in der Scheidung befindet.Seine Ehe, die nur von Streitereien gekennzeichnet war und ihm zufolge unglücklich verlief, hielt ganze neun Monate.Im Verlauf gestand er mir bald seine Liebe und offenbarte mir, dass er die Falsche geheiratet habe und ich die Richtige sei. Er könne sich einen Neuanfang nur mit mir vorstellen, ich sei sein persönliches Glück. Er tätowierte sich sogar meinen Namen auf seine linke Brust als Ausdruck seiner Liebe
Natürlich sind meine Gefühle ihm gegenüber nicht ganz verschwunden-ganz im Gegenteil. Ich liebe diesen Mann immer noch. So kamen wir uns wieder näher und sind zusammengekommen. Es ist natürlich eine komische Situation für mich, mit dem geliebten Mann zusammen zu sein, der sich mitten in der Scheidung befindet. Von seiner Scheidung erzählte er mir nicht viel, um mich da herauszuhalten. Ich habe nur mitbekommen, dass der ganze Prozess von Seiten seiner Exfrau in die Länge gezogen wird, finanzielle Aspekte seien vordergründig. Er konnte mir gegenüber gut verbergen, dass die Scheidung ihn belastet.
Und nun zum Eigentlichen: Die ersten drei Monate unserer Beziehung verliefen ziemlich gut und harmonisch, er bemühte sich stets um mich. Wir schrieben und telefonierten viel, trafen uns regelmäßig und ließen den jeweils anderen am Leben des anderen teilhaben. Er war ein Teil von mir ,so wie ich ein Teil von ihm war.
Doch von einem auf den anderen Moment hat sich sein Verhalten mir gegenüber schlagartig verändert. Er ist nun ziemlich distanziert, reagiert ziemlich kalt und kühl mir gegenüber und meldet sich seltener. Ich habe ihn selbstverständlich auf dieses Verhalten angesprochen, woraufhin ich die Antwort erhielt, dass doch alles in Ordnung sei, er momentan viel Stress habe und er manchmal solche Phasen habe. Nun gut ich habe es so belassen und habe beobachtet, wie sich das entwickelt. Und trotzdem hat sich die letzen Wochen nicht wirklich viel geändert. Er ist nach wie vor distanziert, kühl und wirkt mir gegenüber desinteressiert, er äußert noch nicht einmal den Wunsch, mich zu sehen.
Ich habe ihn am Sonntag dann endgültig zur Rede gestellt und wollte wissen, wie es um uns steht. Eine eindeutige Antwort konnte er mir nicht geben. Er offenbarte mir nur, dass ihn das Drumherum mit der Scheidung sehr belastet,zumal sich der Prozess seinen Aussagen zufolge in einer heißen Phase befinde. Er könne sogar nachts nicht schlafen und träume schlecht. Er hätte den Glauben an die Liebe verloren. Es sei eine groteske Situation für ihn, einerseits in einer Scheidung zu stecken und andererseits eine Beziehung mit mir zu führen,er würde sich dadurch im Gefühlschaos befinden. Ich solle ihn nicht unter Druck setzen, sonst wird ihm das alles zu viel.
Ich kann ihn einfach nicht verstehen. Dabei war er derjenige, der unbedingt diese Beziehung trotz Scheidung führen wollte und nun kommen solche Unsicherheiten seinerseits auf.
Ich weiß momentan echt nicht mehr weiter... Wie soll ich mich verhalten? Mich komplett zurückziehen? Um ihn kämpfen? Besteht noch Hoffnung, dass die Beziehung wieder einen guten Weg einschlägt oder will er nicht mehr?
Vielen Dank schon mal im Voraus für eure hoffentlich zahlreichen Antworten!