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traincrash
- Dabei
- Juni 2013
- Beiträge
- 5
Liebe Mitglieder,
ich bin neu hier und brauche Meinungen.
Ich bin 33 und er 43, verheiratet, drei Kinder (9,7 und 2).
Zu mir: Single, wurde vor zwei Jahren sehr verletzt und seitdem hatte ich keine Beziehung. Sex und Liebe gehören für mich zusammen.
Zu ihm: Kommt aus England, seit 16 Jahren in einer Beziehung, seit 8 Jahren verheiratet. Das dritte Kind war nicht geplant. Seit vielen Jahren Fernbeziehung aufgrund von der Arbeit. Familie sah sich alle drei Monate(weitere Entfernung) und nun am WE da im gleichen Land lebend, aber nicht im gleichen Ort.
Wir arbeiten sehr eng miteinander. Ständige Kommunikation miteinander ist erforderlich und unser Miteinander, auch in unserem Team ist toll. Zusammenhalt, Spaß und gegenseitige Unterstützung.
Er und ich necken uns viel, ziehen uns gegenseitig spielerisch auf. Die Kollegen bemerkten von Anfang an, dass das zwischen uns extremer ist. Wir flirten und kichern.
Wir teilen auch die Freizeit miteinander. Kino, Essen gehen, in Bars gehen, Billard spielen – mit anderen Freunden und Kollegen, aber auch alleine zu zweit.
Wir stehen füreinander auf Arbeit ein und sind füreinander da wenn es einem nicht gut geht.
Er hilft mir auch wenn ich Hilfe brauche, Wechseln von Autoreifen, Ratschläge bei wichtigen Entscheidungen.
Wir hören einander zu und sprechen auch über wichtige und persönliche Dinge.
So hat sich eine Freundschaft entwickelt seit Anfang des Jahres und die ist gewachsen. Inzwischen wissen Freunde und Kollegen, dass wir sehr gute Freunde sind und absolut vor anderen dahinter stehen.
Ich kann mit Sicherheit sagen, dass er mein bester Freund ist und ich seine engste Vertraute denn obwohl wir liebe Kollegen zusammen haben, weiß keiner soviel von einem von uns wie wir voneinander.
Seit Anfang des Jahres fühlen wir uns auch hingezogen zueinander. Ich wollte so etwas nie für mich, einen gebrauchten Mann und doch fühle ich Respekt, Verantwortung für einen anderen, Achtung was ich in dieser Art noch nie für jmd. anderen empfunden habe. Ich bin eine sehr emotionale und doch starke Frau aber dieser Mann bringt mich dazu ein besserer Mensch zu werden, diplomatischer, toleranter. In unserem Umgang auf Arbeit, als Freunde und privat als Paar erfahre ich Lachen, Spaß und Geborgenheit. Er ebenso. Ich bin soweit, dass ich mich frage ob ich jemals so geliebt habe.
War es so schwer für mich und zerriß mich innerlich, bin ich mit Tränen zur Arbeit gegangen und doch haben wir auf Arbeit uns wieder gegenseitig ein Wohlgefühl schenken können und mit Professionalität und Vertrautheit arbeiten können, wie ich es niemals für möglich gehalten habe.
Ja, die erste Umarmung war ausschlaggebend. Seitdem konnten wir die Hände nicht voneinander lassen. Wir sahen uns die ersten Wochen 3x, dann weniger weil ich damit nicht umgehen konnte. Nun schliefen wir alle 2-3 Wochen einmal miteinander. Er hatte immer ein schlechtes Gewissen weil er sich so wohl mit mir fühlt. Er wollte aufhören wegen der Kinder, dann wegen mir weil es mich kaputt machte. Aber wenn er durch meine Tür geht, bleibt er weil wir beide es wollen und es ist jedesmal wunderschön.
In seiner Ehe gibt es seit Jahren nur noch einmal im Monat Sex – das tut sie um die Ehe aufrecht zu erhalten. Sie haben getrennte Schlafzimmer. Das dritte Kind war ein Unfall aber ich denke von ihrer Seite aus geplant. Ob aus Bequemlichkeit, nicht alleine sein zu wollen weil die beiden anderen schon zur Schule gingen oder um ihn zu binden kann ich nicht sagen. Jedoch scheint sie ihm weder Sex noch Aufmerksamkeit als Mann zu widmen. Selbst wenn die Großeltern zu Besuch sind, unternehmen die beiden als Paar nichts gemeinsam. Im Urlaub wird das Bett geteilt aber nicht die Lust. Sie sehen sich zur Zeit nur am WE und er sagt selbst, dass alles im Eimer ist. Aber der Kinder zuliebe würde er es gerne hinbekommen. Sie reden nicht über Probleme oder Bedürfnisse. Versucht er es, blockt sie ab. Und das seit Jahren. Er fühlt sich oft alleine und als Mann nicht beachtet. Streiten tun sie nicht.
Aufgrund der Fernbeziehung hat jeder sein eigenes Umfeld unter der Woche und hat dadurch nicht nur den Kummer. Aber auch am WE, wenn er in seinem Schlafzimmer abends alleine ist, schreiben wir abends und morgens SMS. Manchmal ruft er auch an. Und dort wo wir beide leben und arbeiten, verbringen wir manchmal Stunden zusammen oder am Telefon und reden über alles mögliche.
Ich weiß, dass er tiefe Gefühle für mich entwickelt hat. Eigentlich redet er nicht über Gefühle. Den Sex findet er toll mit mir. Aber er sagte mir auch, dass er das alles nicht mit mir verlieren möchte, die Freundschaft und das Wohlgefühl und die Zusammenarbeit. Er würde mit mir zusammen sein wollen wenn die Situation anders wäre aber er kann nicht wegen der Kinder, sie brauchen ihn aber er erwartet nicht dass ich warte weil er nicht weiß wie sein Leben sich entwickelt.
Dann hat er wieder andere Gedanken und sagt, es geht jetzt nicht mit uns beiden und er muss sich um Dinge kümmern, das braucht Zeit.
Er sagte, wir können so nicht weitermachen. Es tut ihm leid, dass er mich verletzt und braucht mich jedoch als Freund. Ich bin die einzige, die seine familiäre Situation kennt.
Der Plan war, die Familie in einem Jahr dahin zu holen wo er jetzt hier arbeitet. Er wollte, dass es bis dahin besser wird aber sein und mein Kopf ist inzwischen nur noch ein Traincrash.
Er sagte einmal, dass sie das, so glaubt er, auch gar nicht mehr möchte aber sie haben drei Kinder.
Er weinte und sagte er ist nicht glücklich und auch nicht zufrieden aber er muss es hinnehmen weil er seine Kinder ihn brauchen. Wenn er sich trennen würde, würde sie nach England zurück gehen und dann würde er die Kinder noch weniger sehen als jetzt aufgrund der Entfernung und er könnte nicht der Vater sein der er möchte. Er denkt nach aber sagt jedesmal: „Ganz ehrlich, ich weiß nicht was ich machen soll.“
Es ist eine verzwickte Lage. Ich habe vor einigen Tagen gesagt, dass eine normale Freundschaft nicht unser Flirten und das gegenseitige Necken beinhaltet. Viele unserer Gefühle gehören zu einer Beziehung.
Ich bin besorgt um ihn und seit einigen Tagen bin ich ein Traincrash, die Tränen laufen und ich fühle mich leer. Habe ich doch nicht nur den Menschen verloren, mit dem ich für jedes Problem eine Lösung finden wollte, bei dem ich gegenüber vorher kein Problem damit hatte, dass er drei Kinder hat und die dann dazu gehören, sondern ich habe auch einen guten Freund verloren und auf Arbeit ist mir mit anderen Kollegen auch nicht nach Lächeln oder Scherze machen.
Wir sind nach wie vor füreinander da wenn es erforderlich ist. Wir können uns aufeinander verlassen und wissen es. Aber mir fehlt auch die Wärme durch eine Umarmung, unser Necken und aufziehen, flirten.
Aber ich denke, er hat doch auch ein eigenes Leben und das macht ihn doch kaputt. Geht es nun schon seit Jahren so. Und ob das besser wird, wenn er jeden Abend bei der Familie sein kann? Wann ist der Punkt erreicht oder ist es richtig, dass er sich selber aufgibt um bei den Kindern sein zu können?
Ist es so, dass sich Männer nicht trennen? Habe ich überhaupt eine Chance auf einen gemeinsamen Neustart?
Meine Freundin und ihr Mann sagen, dass wenn er mit mir zusammen sein wollen würde, hätte er sich nun getrennt aber er macht es nicht. Wenn es nur eine Entscheidung zwischen seiner Frau und mir wäre, wäre er glaube ich schon gegangen. Aber es geht um die Kinder. Ich möchte ihn nicht aufgeben ...
Danke im Voraus an alle, die bei dieser Geschichte einen klaren Gedanken fassen können und ihn mit mir teilen.
ich bin neu hier und brauche Meinungen.
Ich bin 33 und er 43, verheiratet, drei Kinder (9,7 und 2).
Zu mir: Single, wurde vor zwei Jahren sehr verletzt und seitdem hatte ich keine Beziehung. Sex und Liebe gehören für mich zusammen.
Zu ihm: Kommt aus England, seit 16 Jahren in einer Beziehung, seit 8 Jahren verheiratet. Das dritte Kind war nicht geplant. Seit vielen Jahren Fernbeziehung aufgrund von der Arbeit. Familie sah sich alle drei Monate(weitere Entfernung) und nun am WE da im gleichen Land lebend, aber nicht im gleichen Ort.
Wir arbeiten sehr eng miteinander. Ständige Kommunikation miteinander ist erforderlich und unser Miteinander, auch in unserem Team ist toll. Zusammenhalt, Spaß und gegenseitige Unterstützung.
Er und ich necken uns viel, ziehen uns gegenseitig spielerisch auf. Die Kollegen bemerkten von Anfang an, dass das zwischen uns extremer ist. Wir flirten und kichern.
Wir teilen auch die Freizeit miteinander. Kino, Essen gehen, in Bars gehen, Billard spielen – mit anderen Freunden und Kollegen, aber auch alleine zu zweit.
Wir stehen füreinander auf Arbeit ein und sind füreinander da wenn es einem nicht gut geht.
Er hilft mir auch wenn ich Hilfe brauche, Wechseln von Autoreifen, Ratschläge bei wichtigen Entscheidungen.
Wir hören einander zu und sprechen auch über wichtige und persönliche Dinge.
So hat sich eine Freundschaft entwickelt seit Anfang des Jahres und die ist gewachsen. Inzwischen wissen Freunde und Kollegen, dass wir sehr gute Freunde sind und absolut vor anderen dahinter stehen.
Ich kann mit Sicherheit sagen, dass er mein bester Freund ist und ich seine engste Vertraute denn obwohl wir liebe Kollegen zusammen haben, weiß keiner soviel von einem von uns wie wir voneinander.
Seit Anfang des Jahres fühlen wir uns auch hingezogen zueinander. Ich wollte so etwas nie für mich, einen gebrauchten Mann und doch fühle ich Respekt, Verantwortung für einen anderen, Achtung was ich in dieser Art noch nie für jmd. anderen empfunden habe. Ich bin eine sehr emotionale und doch starke Frau aber dieser Mann bringt mich dazu ein besserer Mensch zu werden, diplomatischer, toleranter. In unserem Umgang auf Arbeit, als Freunde und privat als Paar erfahre ich Lachen, Spaß und Geborgenheit. Er ebenso. Ich bin soweit, dass ich mich frage ob ich jemals so geliebt habe.
War es so schwer für mich und zerriß mich innerlich, bin ich mit Tränen zur Arbeit gegangen und doch haben wir auf Arbeit uns wieder gegenseitig ein Wohlgefühl schenken können und mit Professionalität und Vertrautheit arbeiten können, wie ich es niemals für möglich gehalten habe.
Ja, die erste Umarmung war ausschlaggebend. Seitdem konnten wir die Hände nicht voneinander lassen. Wir sahen uns die ersten Wochen 3x, dann weniger weil ich damit nicht umgehen konnte. Nun schliefen wir alle 2-3 Wochen einmal miteinander. Er hatte immer ein schlechtes Gewissen weil er sich so wohl mit mir fühlt. Er wollte aufhören wegen der Kinder, dann wegen mir weil es mich kaputt machte. Aber wenn er durch meine Tür geht, bleibt er weil wir beide es wollen und es ist jedesmal wunderschön.
In seiner Ehe gibt es seit Jahren nur noch einmal im Monat Sex – das tut sie um die Ehe aufrecht zu erhalten. Sie haben getrennte Schlafzimmer. Das dritte Kind war ein Unfall aber ich denke von ihrer Seite aus geplant. Ob aus Bequemlichkeit, nicht alleine sein zu wollen weil die beiden anderen schon zur Schule gingen oder um ihn zu binden kann ich nicht sagen. Jedoch scheint sie ihm weder Sex noch Aufmerksamkeit als Mann zu widmen. Selbst wenn die Großeltern zu Besuch sind, unternehmen die beiden als Paar nichts gemeinsam. Im Urlaub wird das Bett geteilt aber nicht die Lust. Sie sehen sich zur Zeit nur am WE und er sagt selbst, dass alles im Eimer ist. Aber der Kinder zuliebe würde er es gerne hinbekommen. Sie reden nicht über Probleme oder Bedürfnisse. Versucht er es, blockt sie ab. Und das seit Jahren. Er fühlt sich oft alleine und als Mann nicht beachtet. Streiten tun sie nicht.
Aufgrund der Fernbeziehung hat jeder sein eigenes Umfeld unter der Woche und hat dadurch nicht nur den Kummer. Aber auch am WE, wenn er in seinem Schlafzimmer abends alleine ist, schreiben wir abends und morgens SMS. Manchmal ruft er auch an. Und dort wo wir beide leben und arbeiten, verbringen wir manchmal Stunden zusammen oder am Telefon und reden über alles mögliche.
Ich weiß, dass er tiefe Gefühle für mich entwickelt hat. Eigentlich redet er nicht über Gefühle. Den Sex findet er toll mit mir. Aber er sagte mir auch, dass er das alles nicht mit mir verlieren möchte, die Freundschaft und das Wohlgefühl und die Zusammenarbeit. Er würde mit mir zusammen sein wollen wenn die Situation anders wäre aber er kann nicht wegen der Kinder, sie brauchen ihn aber er erwartet nicht dass ich warte weil er nicht weiß wie sein Leben sich entwickelt.
Dann hat er wieder andere Gedanken und sagt, es geht jetzt nicht mit uns beiden und er muss sich um Dinge kümmern, das braucht Zeit.
Er sagte, wir können so nicht weitermachen. Es tut ihm leid, dass er mich verletzt und braucht mich jedoch als Freund. Ich bin die einzige, die seine familiäre Situation kennt.
Der Plan war, die Familie in einem Jahr dahin zu holen wo er jetzt hier arbeitet. Er wollte, dass es bis dahin besser wird aber sein und mein Kopf ist inzwischen nur noch ein Traincrash.
Er sagte einmal, dass sie das, so glaubt er, auch gar nicht mehr möchte aber sie haben drei Kinder.
Er weinte und sagte er ist nicht glücklich und auch nicht zufrieden aber er muss es hinnehmen weil er seine Kinder ihn brauchen. Wenn er sich trennen würde, würde sie nach England zurück gehen und dann würde er die Kinder noch weniger sehen als jetzt aufgrund der Entfernung und er könnte nicht der Vater sein der er möchte. Er denkt nach aber sagt jedesmal: „Ganz ehrlich, ich weiß nicht was ich machen soll.“
Es ist eine verzwickte Lage. Ich habe vor einigen Tagen gesagt, dass eine normale Freundschaft nicht unser Flirten und das gegenseitige Necken beinhaltet. Viele unserer Gefühle gehören zu einer Beziehung.
Ich bin besorgt um ihn und seit einigen Tagen bin ich ein Traincrash, die Tränen laufen und ich fühle mich leer. Habe ich doch nicht nur den Menschen verloren, mit dem ich für jedes Problem eine Lösung finden wollte, bei dem ich gegenüber vorher kein Problem damit hatte, dass er drei Kinder hat und die dann dazu gehören, sondern ich habe auch einen guten Freund verloren und auf Arbeit ist mir mit anderen Kollegen auch nicht nach Lächeln oder Scherze machen.
Wir sind nach wie vor füreinander da wenn es erforderlich ist. Wir können uns aufeinander verlassen und wissen es. Aber mir fehlt auch die Wärme durch eine Umarmung, unser Necken und aufziehen, flirten.
Aber ich denke, er hat doch auch ein eigenes Leben und das macht ihn doch kaputt. Geht es nun schon seit Jahren so. Und ob das besser wird, wenn er jeden Abend bei der Familie sein kann? Wann ist der Punkt erreicht oder ist es richtig, dass er sich selber aufgibt um bei den Kindern sein zu können?
Ist es so, dass sich Männer nicht trennen? Habe ich überhaupt eine Chance auf einen gemeinsamen Neustart?
Meine Freundin und ihr Mann sagen, dass wenn er mit mir zusammen sein wollen würde, hätte er sich nun getrennt aber er macht es nicht. Wenn es nur eine Entscheidung zwischen seiner Frau und mir wäre, wäre er glaube ich schon gegangen. Aber es geht um die Kinder. Ich möchte ihn nicht aufgeben ...
Danke im Voraus an alle, die bei dieser Geschichte einen klaren Gedanken fassen können und ihn mit mir teilen.