Ehemann und Tochter können nicht miteinander und ich mittendrin

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Gelöschtes Mitglied 28509

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#1
Hallo ihr Lieben,

bin neu hier und würde gerne mal eure Meinung hören.

Ich habe meinen Mann Ende 2019 geheiratet war davor 8 Monate mit ihm zusammen. Bevor jetzt einige von euch sagen ``oha das ging aber schnell`` ja aus der sichtweise stimmt das auch, muss allerdings dazu sagen das ich ihn schon seit 11 jahren kenne.
naja bevor wir geheiratet haben war alles super doch seit dem tag hat er sich verändert. meine tochter 14 jahre alt und er verstehen sich immer weniger. ständig gibt es momente in denen sie nicht mit ihm reden möchte weil sie sich nicht ernst genommen fühlt, anders behandelt wird wenn seine tochter alle 2 wochen da ist, er auf antworten drängt obwohl er weiß das sie schon immer sehr ruhig war und nicht immer am reden ist usw. ich finde in einigen punkten ( er ist nicht der leibliche vater, meine tochter sagt aber papa) ist er zu streng und zu verbisschen. wenns nach ihm ginge würde er ihr alles verbieten wollen. zum beispiel verlang er von ihr sie soll nicht soviel am handy sein oder fern sehen, er ist aber nicht besser, hockt sobald er wach ist und nicht arbeiten muss nur vorm rechner, oder er sagt sie solle mir bisschen im haushalt helfen, macht es aber selbst nicht. kurz und knapp er erwartet dinge von ihr die er selbst nicht einhalten kann oder will.
auf der einen seite sagt er sie sei seine tochter auf deranderen behandelt er sie als sehe er das wieder anders oder er ignoriert sie sogar wenn sie sich nicht verstanden fühlt und nicht auf seine fragen antwortet. ich habe mich sonst immer eingemischt und versucht zu vermitteln. ihm versucht zu erklären das die pubertät weder für sie noch für uns eine einfache zeit ist, wenn er sich in bestimmt stimmungsschwankungen nicht einfühlen kann versucht zu erklären warum was so ist oder weshalb sie sich so verhält wie sies tut. es gab auch schon mehr als einmal gespräche, die anscheinend aber auf beiden seiten nichts gebraucht haben.
jetzt grad ist wiederso ein moment wo sich beide aus dem weg gehen bez ignorieren. er erwartet das sie auf ihn zukommt und sie hofft das er auf sie zugeht. dazu sollte ich evtl. erwähnen das ihr es sehr schwer fällt über gefühlsdinge oder wenn sie etwas stört zu reden mit ihm sie kommt dann ab und an zu mir. ich höre ihr zu und gebe einen rat, erzähle dann meinem mann je nachdem um was es ging was los ist und dann kommt nur kann sie mir das nicht selbst sagen. ich denk mir dann nein kann sie nicht und das weißt du auch. wenn er sie dann anspricht und auf ne antwort drängt sie abernicht sagt ist er angepisst und lässt alles bei mir raus.

inzwischen sag ich nichts mehr halte mich zurück weil ich dasgefühl habe das es eh nichts bringt egal was ich ihm sage. es wird alles in frage gestellt und gesagt ja bei mir wars anders. er hatte keine schöne kindheit und wirklich freunde hat er auch nicht. seine mutterist vor 12 jahren gestorben. ich habe ihn gebeten sich doch hilfe zu holen wo er erst einwilligt und dann doch dermeinung ist das er keine hilfe braucht.

ich weiß inzwischen nicht mehr weiter. auch zwischen uns passiert nicht mehr viel. ich möchte spüren durch in arm nehmen oder so das er mich noch liebt aber da kommt nichts ausßerdie aussage ich bin doch kein jugentlicher mehr. auch fährt er oft alleine seine tochter abholen mit der aussagt um so weniger gewicht im auto sitzt desdo weniger sprit verbrauch. komisch nur das er ne zeitlang uns überall mit hingenommen hat und dann plötzlich nicht mehr.
wenn er merkt das ich anders werde dann will er reden über uns und was sonst so im argen liegt. sonst ist ihm das egal. bin an einem punkt angekommen wo ich mich frage ob das alles noch zukunft hat. auf der einen seite sage ich klar nein denn ich merke das ichso nicht glücklich bin. auf der anderen seite hoffe ich immer und immer wieder das sich die lage bei uns dreien dauerhaft bessert und dieses auf und ab endlich ein ende hat.

ich weiß ist alles durcheinander geschrieben aber ich hoffe ihr könnt mich dennoch verstehen was ich meine und mir eure meinung mitteilen.

komme immer mehr dem ende meiner kräfte zu.

tina37
 
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6 Mrz 2013
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#2
ICh habe selbst keine Kinder, kann da eigentlich gar nicht mitreden, aber ich kenne immerhin einige Patchwork-Familien. Die funktionieren nur, wenn man gemeinsam Regeln und Rollen definiert und sich die Beteiligten im Wesentlichen daran halten.
wenn er merkt das ich anders werde dann will er reden über uns und was sonst so im argen liegt. sonst ist ihm das egal.
Dann ergreif so eine Gelegenheit und rede mit ihm, und zwar grundsätzlich.

ZB könntest du ihn bitten, sich bei deiner Tochter stärker rauszuhalten. Du bist die Mutter und Du entscheidest, wie lang sie am Handy ist. Und er braucht ihr auch nicht anzuschaffen, dir zu helfen, das kannst du ihr schon selber sagen, wenn du das möchtest. Wenn deine Tochter ihm keine "Fragen" beantworten will, dann soll sie das auch nicht "müssen". Die Tochter ist in der Pubertät, da will sie vermutlich schlicht und einfach in Ruhe gelassen werden, und wenn das alles ist, könnt ihr noch froh sein.
auch fährt er oft alleine seine tochter abholen mit der aussagt um so weniger gewicht im auto sitzt desdo weniger sprit verbrauch.
In welchem Zusammenhang sagt er diesen Schwachsinn? Willst du mitfahren wenn er seine Tochter abholt? Dann lass das halt.
 
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Gelöschtes Mitglied 28509

Gast
#3
ICh habe selbst keine Kinder, kann da eigentlich gar nicht mitreden, aber ich kenne immerhin einige Patchwork-Familien. Die funktionieren nur, wenn man gemeinsam Regeln und Rollen definiert und sich die Beteiligten im Wesentlichen daran halten.

Dann ergreif so eine Gelegenheit und rede mit ihm, und zwar grundsätzlich.

ZB könntest du ihn bitten, sich bei deiner Tochter stärker rauszuhalten. Du bist die Mutter und Du entscheidest, wie lang sie am Handy ist. Und er braucht ihr auch nicht anzuschaffen, dir zu helfen, das kannst du ihr schon selber sagen, wenn du das möchtest. Wenn deine Tochter ihm keine "Fragen" beantworten will, dann soll sie das auch nicht "müssen". Die Tochter ist in der Pubertät, da will sie vermutlich schlicht und einfach in Ruhe gelassen werden, und wenn das alles ist, könnt ihr noch froh sein.

In welchem Zusammenhang sagt er diesen Schwachsinn? Willst du mitfahren wenn er seine Tochter abholt? Dann lass das halt.

da liegt ja das problem. er stellt regeln auf an die sich alle halten sollen aber selbst macht er das auch nicht. und wenn man einen gegenvorschlag macht ist er gleich eingeschnappt oder setzt noch einen oben drauf.
ich rede auch mit ihm wenn er ein gespräch möchte aber ich habe das gefühl das es gar nichts bringt zu reden. es geht dann vielleicht ein paar tage gut und dann fängt das gleiche spiel von vorne an. er hat selbst ja auch schon gesagt er hält sich aus allem raus und dann dauert es aber nicht lange bis er dann doch wieder mitredet bez mitreden will. er sagt wir seien seine familie allerdings kommt das gefühl bei uns nicht wirklich an nur dann wenn wir so reagieren und uns so verhalten wie er das will, dann ist alles gut. wie gesagt ich habe ihm schon versucht zu erklären das sie nicht auf alles antworten muss bez auch nicht immer eine antwort hat oder sich nicht traut ihre meinung zu sagen weil man genau weiß wie er dann reagiert. und wenn sie sich äußert kommen seinerseits immer neue fragen wo er antworten drauf will und das wir ihr dann zuviel was er auch wieder nicht versteht.
er sagt das in foögendem zusammenhang: er hat uns sonst auch immer mitgenommen zum abholen seiner tochter und aufmal nicht mehr. selbst wenn die mutter seiner tochter sagt er soll uns doch mitbringen weil wir ja dazu gehören sagt er nö er kommt alleine.
 
Dabei
6 Mrz 2013
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#4
da liegt ja das problem. er stellt regeln auf an die sich alle halten sollen aber selbst macht er das auch nicht. und wenn man einen gegenvorschlag macht ist er gleich eingeschnappt oder setzt noch einen oben drauf.
Was heißt hier "er stellt Regeln auf" und du machst einen "Vorschlag"? In Bezug auf die Erziehung deines Kindes hast DU die Regeln aufzustellen, wenn ihr euch nicht einig seid, und ihn geht das gar nichts an, solange du deinem Kind nicht erlaubst, nachts laute Musik zu machen. Lass dich von ihm nicht so unterbuttern.
er hat selbst ja auch schon gesagt er hält sich aus allem raus und dann dauert es aber nicht lange bis er dann doch wieder mitredet bez mitreden will.
Dann weise ihn darauf hin, dass er am ... richtigerweise gesagt hat dass er sich künftig raushält und bitte ihn, das nun auch zu tun.

er sagt das in foögendem zusammenhang: er hat uns sonst auch immer mitgenommen zum abholen seiner tochter und aufmal nicht mehr. selbst wenn die mutter seiner tochter sagt er soll uns doch mitbringen weil wir ja dazu gehören sagt er nö er kommt alleine.
Wie gesagt, es ist ein schwachsinniges Argument mit dem Sprit, aber wenn er sein Kind alleine abholen will, dann lass ihn das machen. Misch du dich auch nicht bei ihm ein, wenn er sich nicht bei dir einmischen soll.

Du schreibst ja, dass auch zwischen ihm und dir nicht mehr viel passiert. Was "bringt" dir diese Beziehung und insbes. das Zusammenleben überhaupt Positives? Könntest du mit deiner Tochter auch (wieder) in eine eigene Wohnung ziehen?
 
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Gelöschtes Mitglied 28509

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#5
Was heißt hier "er stellt Regeln auf" und du machst einen "Vorschlag"? In Bezug auf die Erziehung deines Kindes hast DU die Regeln aufzustellen, wenn ihr euch nicht einig seid, und ihn geht das gar nichts an, solange du deinem Kind nicht erlaubst, nachts laute Musik zu machen. Lass dich von ihm nicht so unterbuttern.

Dann weise ihn darauf hin, dass er am ... richtigerweise gesagt hat dass er sich künftig raushält und bitte ihn, das nun auch zu tun.


Wie gesagt, es ist ein schwachsinniges Argument mit dem Sprit, aber wenn er sein Kind alleine abholen will, dann lass ihn das machen. Misch du dich auch nicht bei ihm ein, wenn er sich nicht bei dir einmischen soll.

Du schreibst ja, dass auch zwischen ihm und dir nicht mehr viel passiert. Was "bringt" dir diese Beziehung und insbes. das Zusammenleben überhaupt Positives? Könntest du mit deiner Tochter auch (wieder) in eine eigene Wohnung ziehen?
dies hier ist meine wohnung, er steht nicht mit im mietvertrag sollte lediglich nur angeben das er mit eingezogen ist und den ehenachweis dem vermieter zukommen lassen.
auf der einen seite meint er er würde innerhalb eines tages eine andere wohnung finden und zuletzt heute sagt er ist ja schwierig was zu finden. bei dem letzten gespräch meinte er auch wenn man sich räumlich trennt führe das unweigerlich daz das er sich distanziere ich ihn weder persönlich noch telefonisch erreichen könnte dann. da frag ich mich was das für eine aussage ist.
ehrlich gesagt fällt mir momentan nichts positives ein was das zusammenleben angeht, ich denke mein problem ist einfach das ich nicht weiß wie man sich trennt ich wurde sonst verlassen. ich weiß nicht wie ich da rauskommen soll....
 
Dabei
23 Nov 2016
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#6
Ich finde Twins Hinweis, dass deine Tochter nicht reden muss, wenn sie nicht will, sehr wichtig! Sie sollte nicht unter Druck gesetzt werden. Du willst doch, dass deine Tochter zu einer selbstbewussten und selbstbestimmten Persönlichkeit heranwächst und sich nicht von Männern zu irgendwas zwingen lässt. Oder das Gefühl bekommt, dass das, was sie möchte, weniger wert ist. Da würde ich als Mutter einschreiten.

Patchwork ist schon eine besondere Herausforderung. Es geht darum, dass niemand zu kurz kommt, weder du, noch dein Partner oder deine Tochter. Das ist echt schwierig umzusetzen. Es gibt dazu eine Reihe guter Bücher /Ratgeber, z. B. von Jesper Juul. Da kann man sich gute Anregungen für das Aushandeln von Regeln holen. Ansonsten braucht man eine Familienberatung, wenn die Situation festgefahren ist.

Mein Freund wohnt seit 3,5 Jahren bei mir und meinen Kindern (11 und 14) und es hakt auch des Öfteren (v. a. zwischen meinem Sohn und meinem Freund; sie geraten manchmal in so eine Konkurrenzsituation). Ich versuche meinen Freund darin zu bestärken, dass er auch ein Mitspracherecht in der Erziehung hat, denn wir sind eine Familie. Ich liebe meinen Freund und möchte ihn ganz sicher nicht verlieren. Aber - und das gehört zur Wahrheit dazu - das Band zu meinen Kindern und die Verantwortung, die ich Ihnen gegenüber habe, ist stärker als alles andere. Müsste ich mich entscheiden (muss ich glücklicherweise nicht), wäre die Entscheidung klar. Wenn ich finde, dass sich mein Freund nicht korrekt gegenüber den Kindern verhält, kommuniziere ich ihm das unmissverständlich. Natürlich möglichst sachlich und nicht abwertend, aber doch unmissverständlich. Da gibt es für mich keine Diskussionen. Natürlich haben sich meine Kinder auch meinem Freund gegenüber respektvoll zu verhalten. Das verlange ich von allen Seiten (von mir auch). Ich bin sehr empfindlich, wenn es um abwertende Kommentare oder "heruntermachendes" Verhalten geht. Das dulde ich in meiner Familie nicht, von niemandem. Klar fühlt man sich manchmal wie ein Schiedsrichter und toll finde ich diese Rolle sicher nicht. Ich fände es auch schöner, wenn es keine Konflikte gäbe und ich nicht das Drehkreuz der Familie wäre. Aber so ist das nunmal: Es sind meine Kinder, und es ist mein Lebensgefährte. Ohne mich würden die drei ja nicht (freiwillig) zusammenleben. Es dauert Jahre, bis aus einer Patchworkfamilie eine "richtige" Familie geworden ist (Juul sagt, im Schnitt ca. 5 Jahre). Die Bindungen wachsen nur sehr, sehr langsam. Da muss man seine Erwartungen auch schon mal anpassen. Und viel Kommunikation und ständiges "Aushandeln" gehören bei solch eine Konstellation naturgemäß dazu.
 
Dabei
23 Nov 2016
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#7
Okay, du willst dich also im Grunde trennen, dann hat sich mein Post schon erledigt.... Wenn es deine Wohnung ist, ist es doch sogar einfacher. Setze ihm ein zeitliches Limit, z. B. 3 Monate, dann muss er raus. Ob oder wie er eine Wohnung findet, ist dann sein Problem, nicht deins, denn du bist nicht für ihn verantwortlich.
 
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Gelöschtes Mitglied 28509

Gast
#8
Ich finde Twins Hinweis, dass deine Tochter nicht reden muss, wenn sie nicht will, sehr wichtig! Sie sollte nicht unter Druck gesetzt werden. Du willst doch, dass deine Tochter zu einer selbstbewussten und selbstbestimmten Persönlichkeit heranwächst und sich nicht von Männern zu irgendwas zwingen lässt. Oder das Gefühl bekommt, dass das, was sie möchte, weniger wert ist. Da würde ich als Mutter einschreiten.

Patchwork ist schon eine besondere Herausforderung. Es geht darum, dass niemand zu kurz kommt, weder du, noch dein Partner oder deine Tochter. Das ist echt schwierig umzusetzen. Es gibt dazu eine Reihe guter Bücher /Ratgeber, z. B. von Jesper Juul. Da kann man sich gute Anregungen für das Aushandeln von Regeln holen. Ansonsten braucht man eine Familienberatung, wenn die Situation festgefahren ist.

Mein Freund wohnt seit 3,5 Jahren bei mir und meinen Kindern (11 und 14) und es hakt auch des Öfteren (v. a. zwischen meinem Sohn und meinem Freund; sie geraten manchmal in so eine Konkurrenzsituation). Ich versuche meinen Freund darin zu bestärken, dass er auch ein Mitspracherecht in der Erziehung hat, denn wir sind eine Familie. Ich liebe meinen Freund und möchte ihn ganz sicher nicht verlieren. Aber - und das gehört zur Wahrheit dazu - das Band zu meinen Kindern und die Verantwortung, die ich Ihnen gegenüber habe, ist stärker als alles andere. Müsste ich mich entscheiden (muss ich glücklicherweise nicht), wäre die Entscheidung klar. Wenn ich finde, dass sich mein Freund nicht korrekt gegenüber den Kindern verhält, kommuniziere ich ihm das unmissverständlich. Natürlich möglichst sachlich und nicht abwertend, aber doch unmissverständlich. Da gibt es für mich keine Diskussionen. Natürlich haben sich meine Kinder auch meinem Freund gegenüber respektvoll zu verhalten. Das verlange ich von allen Seiten (von mir auch). Ich bin sehr empfindlich, wenn es um abwertende Kommentare oder "heruntermachendes" Verhalten geht. Das dulde ich in meiner Familie nicht, von niemandem. Klar fühlt man sich manchmal wie ein Schiedsrichter und toll finde ich diese Rolle sicher nicht. Ich fände es auch schöner, wenn es keine Konflikte gäbe und ich nicht das Drehkreuz der Familie wäre. Aber so ist das nunmal: Es sind meine Kinder, und es ist mein Lebensgefährte. Ohne mich würden die drei ja nicht (freiwillig) zusammenleben. Es dauert Jahre, bis aus einer Patchworkfamilie eine "richtige" Familie geworden ist (Juul sagt, im Schnitt ca. 5 Jahre). Die Bindungen wachsen nur sehr, sehr langsam. Da muss man seine Erwartungen auch schon mal anpassen. Und viel Kommunikation und ständiges "Aushandeln" gehören bei solch eine Konstellation naturgemäß dazu.

danke für deine tollen worte. das trifft schon alles den nagel auf den kopf. zu den erwartungen muss ich allerdings leider sagen das seine sehr hoch ihr gegenüber sind. selbst wenn ich finde das er sich nicht korrekt ihr gegenüber verhalten hat beharrt er oft auf seine meinung und lässt meine nicht wirklich zu. so wie er auch der meinung ist wenn sie meint nicht mit ihm reden zu müssen er sich dann auch auf stur stellt und kein wort zu ihr sagt. es heißt dann immer ``ich hab nichts falsch gemacht jetzt muss sie auf mich zukommen und dann mal sehen ob ich mit ihr rede anders lernt sie es ja nicht`` ich bin wirklich so verzeifelt das ich beim jugendamt einen termin für ein gespräch gemacht habe dieser dauert nur leider noch.
 
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Gelöschtes Mitglied 28509

Gast
#9
Okay, du willst dich also im Grunde trennen, dann hat sich mein Post schon erledigt.... Wenn es deine Wohnung ist, ist es doch sogar einfacher. Setze ihm ein zeitliches Limit, z. B. 3 Monate, dann muss er raus. Ob oder wie er eine Wohnung findet, ist dann sein Problem, nicht deins, denn du bist nicht für ihn verantwortlich.
wenn sich noch was retten lässt ziehe ich eine trennung natürlich nicht in betracht aber in der momentanen situation kommt mir der gedanke immer öfter...
 
Dabei
6 Mrz 2013
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#10
Gut dass sich noch jemand gemeldet hat der Kinder hat (y) Auch wenn ich den Eindruck habe dass dieser Mann weniger Ahnung vom Umgang mit Kindern hat als ich.

bei dem letzten gespräch meinte er auch wenn man sich räumlich trennt führe das unweigerlich daz das er sich distanziere ich ihn weder persönlich noch telefonisch erreichen könnte dann. da frag ich mich was das für eine aussage ist.
Dann soll er das so machen. Er hat sich doch eh schon von dir distanziert, wie du schreibst. Ein großer Unterschied ist das also nicht.
Wenn es deine Wohnung ist, ist es doch sogar einfacher. Setze ihm ein zeitliches Limit, z. B. 3 Monate, dann muss er raus. Ob oder wie er eine Wohnung findet, ist dann sein Problem, nicht deins, denn du bist nicht für ihn verantwortlich.
Das sehe ich auch so. Du musst nicht nur dich, sondern auch deine Tochter schützen.
 
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