Beziehung, Abtreibung, Krise, Liebe

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Im September letzten Jahres bin ich mit x zusammengekommen. Wir kannten schon uns viele Jahre und irgendwie war es immer etwas da, wenn ich sie gesehen habe aber irgendwie hat es nie funktioniert. Dann hatte ich eine andere Freundin und habe x zufällig getroffen, da ist es passiert, ich habe fremdgeküsst, das ging viele Male so, bis ich die Beziehung zur damaligen Freundin dann im August beendete. Währenddessen bahnte sich zwischen mir und x etwas an, wir kamen zusammen. Am 18. Oktober muss es dann passiert sein, wir hatten Sex, mit Kondom und x wurde schwanger. Wir merkten es schnell, redeten darüber. Anfangs war ich noch dagegen. Ich hielt es für ihre Entscheidung, machte mir dann aber auch einen Termin bei der Schwangerschaftsberatung und sprach mit der Sozialarbeiterin. Es stellte sich heraus, dass ich mir ein Kind mit x vorstellen könne. Ich sagte es ihr. X freute sich, da sie von mir eine Meinung ungeachtet dessen, was sie daraufhin tut, hören wollte. Nach vielen Gesprächen entschieden wir uns, dass die Abtreibung zum damaligen Zeitpunkt das Beste sei, da sie nach dem Studium gerade erst in Arbeit gekommen ist und noch in der Probezeit war. Wir machten die Abtreibung, zusammen, ich war für sie da. Nach der Abtreibung beschlossen wir beide, dass das was wir haben eine Beziehung ist und wir beide diese Krise gemeinsam gemeistert haben. Wir hatten Sex, mit Kondom, sie wurde wieder schwanger. Ihre Frauenärztin hatte so eine Fruchtbarkeit noch nie erlebt. Das Kind starb ein paar Tage später. Die nächsten Wochen hatte x mit ihrer physischen und psychischen Situation zu kämpfen, die Hormone und Erkältung machten ihr zu schaffen. Ich versuchte immer für sie da zu sein, denn ich hatte für den Moment schon entschieden, dass die Gefühle für sie mehr als echt waren und mir mit ihr eine Zukunft vorstellen kann. Sie entfernte sich immer mehr, ich etrug es, wollte dennoch für sie da sein, auch wenn sie keine Nähe ertragen konnte. Ich nahm es hin. Nun ist es einen Monat später, vor zwei Wochen sagte sie mir, dass sie nicht wisse was sie für mich empfinde. Heute sprachen wir darüber und sie meinte, dass sie diese Situation mit mir verbinde sobald sie mich sieht, ich somit Symbol für das Geschehene bin. Ich liebe diese Frau, aber ich ertrage es nicht in einem Status Quo rumzuhängen, indem ich nicht weiß, ob sie jemals wieder Gefühle für mich hat. Ich weiß nicht was ich tun soll, wie ich ihr helfen kann, wie alles wieder eine Perspektive, eine gemeinsame Perspektive bekommt. Ich würde gern eure Meinung dazu hören.
 
Moin,
seltsam. Meine Frau hatte auch eine stille Geburt, aber deswegen hat sie nicht ihe Gefühle zu mir verloren.....mir scheint, bei ihr stecken da andere Probleme dahinter. Ist sie generell vorbelastet? Hat psychische Probleme?

Weiterhin erklär mir mal, was Ihr da veranstaltet habt, dass sie trotz Kondom 2!!!!!! mal schwanger wurde. 1x kann ja sein, aber 2 mal? Glaub ich nicht, es sei denn, Ihr wisst gar nicht, wie man damit umgeht....:eusa_think:

Grüße
 
Frauen reagieren auf sowas unterschiedlich. Es kommt durchaus vor, dass manche in einer heftigen depressiven Phase landen und erstmal gar nichts fühlen. Für niemanden.

Ne Bekannte von mir ist übrigens dreimal trotz Pille schwanger geworden. Es gibt nichts was es nicht gibt ...
 
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