Was ist los??

A

AnonymousFA

Dabei
März 2008
Beiträge
1
Alter
38
Hallo,

ich bin zwar neu hier, aber ich möchte mich gerne mitteilen und ich würde gerne ein par Meinungen dazu bekommen.

Also es ist irgendwie alles schwierig zu verstehen für mich...
Ich (20) habe meinen Freund (29) letzten August auf einem Festival kennengelernt. Also er war meine Mitfahrgelegenheit dorthin. Ich bin auf das Festival gefahren, um meinen Kopf frei zu bekommen, von den Problemen, die mich belastet haben...Ich habe auf dem Festival gemerkt, dass diese ständige Traurigkeit niht mehr vorhanden ist...Wir haben uns super gut verstanden und ich habe gleich bei ihm gewohnt. es war eine echt tolle Zeit und wir haben viel gemeinsam unternommen. Wir sind auch zu meinen Eltern, bei denen ich bis dahin gewohnt hatte gefahren. Die Fahrt dorthin dauert ungefähr 1 bis 1:30 stunde.
Ich hatte zu der Zeit viele Probleme zu verarbeiten. Die Trennung von meinem Ex, mit dem ich eine Fernbeziehung geführt hatte. Und ich war auch sehr ausgepowert, da ich letztes Jahr Abi gemacht habe...
Mir ging es zu der Zeit sehr gut und cih musste nicht mehr an meinen Ex denken. Mein neuer Freund war sehr glücklich zu der Zeit, auch er hatte eine Trennung hinter sich und ihm ging es nicht gut. Wir hatten viele Gemeinsamkeiten. Bei ihm in der Wohnung habe ich michsehr wohl gefühlt und ich konnte endlich zur Ruhe kommen. Zuhause bei meinen Eltern gab es immer sehr viel Stress. Ich konnte meinem Freund viele Dinge anvertrauen, die ich sonst niemandem anvertraut hatte. Ich fand es toll, dass er sich auch viel Zeit für mich genommen hatte. Er hatte mir vorgelesen, mich massiert, mit mir viel geredet...das hatte ich mit meinem ex nicht so...Ich hatte aber sehr große Angst, mich an meinen Freund zu gewöhnen und wieder so enttäuscht zu werden und ich hatte Angst, wieder verlassen zu werden...ich hatte Angst, etwas falsches zu tun...ich habe mich nicht getraut, vor ihm Klavier zu spielen und so...Ich wollte ihm gerecht werden und konnte mich immer weniger ausleben. Ich bin der Meinung, diese Angst stammt noch aus der Kindheit, da ich von meinen Eltern für "falsches Verhalten" gewschlagen wurde. Ich hatte Angst, etwas tun zu können, weshalb mich mein Freund nich mehr lieben würde. Mein Freund hatte sich gewundert und sich Gedanken gemacht, aber nicht daran gedacht, dass ich psychisch krank sein könnte.
Mein Freund hatte mir schon, als ich ihn kennengelernt hatte, erzählt, dass er umziehen wolle. der Umzug hatte mich aber sehr belastet, ich habe mir aber Mühe gegeben, weil ich meinem Freund helfen wollte. Ich wollte nicht, dass er belastet wird, jedoch habe ich durch das Übersoielen der krankheitgenau das Gegenteil erreicht. Durch den Umzug hatte mein Freund sehr wenig Zeit, mir Aufmerksamkeit zu schenken und durch die hohe Belastung der Krankheit noch viel weniger und ich wurde immer trauriger. Und ich habe mir viele Gedanken gemacht, warum ich diese Krankheit habe. Außerdem ist mein reund nicht mehr mitgekommen zu meinen Eltern und ich musste immer alleine fahren...
Für mich war es sehr anstrengend mich jeden Tag mit dem Umzug zu beschäftigen, da es nicht meine Wohnung war und ich diese auch nicht als mein neues Zuhause akzeptiert hatte, weil es für mich einfach ungewohnt war, jedoch wusste ich ja, dass ich mich in der Wohnung aufhalten würde und dies war ein Zwiespalt für mich. Außerdem war ich auch ein Leben in diesen Maßstäben nuicht gewohnt, da ich zuvor die Zeit in einer Kommune in münchen verbracht hatte. Ich musste auch noch viel an diese Zeit mit meinem Ex denken. Ich wollte in der Kommune leben undd in salzburg studieren, und zuvor wollte ich ein paar Monate ins Ausland, aber diese Pläne habe ich für meinen neuen Freund aufgegeben. Und plötzlich sollte ich in Hannover leben, in einer neuen Wohnung. ich wollte es ja, aber es war alles nicht so einfach, das zu begreifen...Es kam alles so plötzlich und ich stand mittendrin. Ich hatte acuh versucht meinem Freund klar zu machen, dass es alles ein bisschen viel für mich war, aber....
Das Ganze war einfach nicht geplant, viel zu spontan und nicht durchdacht. Außerdem war ich noch nie so lange von Zuhause weg. Ich habe auch die Heimatstadt von mir vermisst, meine Bekannten und die gemeinsamen Partys. Außerdem befand ich mich in einer Umbruchphase, ich hatte gerade mit Mühe das Abi geschafft und wusste nicht so genau, was auf mich zu kommen würde. Und ich habe mich nur mit meinem Freund und dem Umzug beschäftigt und nicht mit den Dingen, die für mich zu der Zeit wohl wirklich wichtig waren. Meine Probleme habe ich einfach verdrängt und war froh, diese belastung los zu sein. Diese Dinge habe ich dann einfach gar nicht mhr wahrgenommen, obwohl schon das ganze Leben irgendwas nicht mit mir stimmt. Dazu kommt auch noch der Altersunterschied und die damit verbundenen unterschiedlichen Probleme. Mein Freund ist schon fertig mit Stusium und ich hatte noch überlegt, was ich studieren möchte...
Ich hatte Angst, dass mich mein Freund nicht mehr mögen würde, wenn ich krank bin, obwohl ich ihm meine ganze Geschichte erzählt hatteund ich auch davor gewarnt hatte, dass es mir wieder schlecht gehen könte. Ich konnte einfach nichts mehr tun. Ich bin in eine stark Abhängigkeit gefallenund mein Freund musste für zwei leben und hat deswegen acuh viele Dinge vernachlässigt. Er hat viel für mich getan und ich habe nur schlechtes gesehen. Ich dachte, er wollte mich loswerden...Er meinte, ich sein einfach noch nicht so weit...und hat eigentlichviel Verständnis für mich gezeigt...das alles habe ich nicht geachtet...Wen ich das Gefühl hatte, Aufmerksamkeit zu bekommen, dann ging es mir gut...das liegt vielleicht auch daran, dass ich mich als Kind oft sehr einsam gefühlt habe.
Ich hatte schon vor der Beziehung Angst und wollte keine hohen Erwartungen setzen, aber dan bin ich wieder in so eine Abhängigkeit gefallen...Irgendwann ging es meinem Freund dan auch nicht mehr gut und er war total überfordert...er hatte totale Angst um mich und konnte sich nicht mehr ausruhen. Er hatte Angst mich alleine zu lassen, war nur noch krank und saß die meiste Zeit vor dem PC, um sich zu entspannen....aber mir kam es so vor, als würde er keine Zeit mehr für mich haben...
Der Freundin seines Bruders ist beim Umzug aufgefallen, dass es mir nicht gut geht und wollte, dass ich mir helfen lasse. Sie ist von Depressionen ausgegangen. Sie wollte, dass ich ins krankenhaus gehe, aber ich hatte Angst davor und ich hatte Angst, mein Freund würde mich nicht mehr lieben. Ich wollte nicht für verrückt gehalten werden und ich hatte das Gefühl alleine zurecht zu kommen. Bislang hatte ich es immer geschafft. Ich war aber sehr froh, dass sich mal jemand meinen Problemen angenommen hatteund sich dafür interessierte. Irgendwann konnten wir uns danmn darauf einigen, dass ich in die Tagesklinik gehe, ber dort war kein Platz frei und wir wollten dann auf das neue Jahr warten, wenn wieder Pläze frei seien. Mein Freund hatte auch gesagt, er hätte nichts dagegen, wenn ich in einer Wohngruppe mit Ansprechpartner wohnen würde. Naja, ich wollte eigentlich mit ihm zusammen wohnen.er meinte auch, ich könnte in eine WG ziehen und er würde mir dann einen Schlüssel für seine Wohnung geben...Und er würde sich die Wochenenden für mich frei nehmen.
Über Weihnachten waren wir dann aber bei seinen Elternund eigentlich wollten wir auch zu meinen, aber mein Freund war schon wieder krank und die Freundin seines Bruders hatte mich unter Druck gesetzt, ich sollte ins Krankenhaus oder alleine zu meinen Eltern...Ich wollte aber mit meinem Freund zusammen zu meinen Eltern, da er schon lange nicht mehr mit mir warund dann wollte ich bis Silvster ins Krankenhaus und dan mit meinem Freund Silvester zu meinen Eltern...
Im krankenhaus hatte ich sehr viel Zeit nachzudenken...Jedoch hatte mein Freund mich nicht bescuht, wie vereinbart...mir ist aber klar geworden, dass man sich nicht auf andere verlassen sollte und seinen eigenen Weg gehen sollte...Nach dem Aufenthalt ging es mir sehr gut, aber ich hatte erfahren, dass mein Freund alleine mit seinen Freunden zu dem über Silvester gemieteten Haus gefahren ist, was wir eigentlich gemeinsam machen wollten...mein Freund hatte zu mir gesagt, wir würden das beste Silvester zusammen verbringen...aber daraus wurde nichts...
Ich hatte das Gefühl von meinem Freund ständig im Stich gelassen zu werden...
Da ich meinen Freund eine woche lang nicht erreichen konnte, bin ich dann einfach zu ihm gefahren...und wieder ins Krankenhaus geschickt worden, in der Stadt, in der meine Eltern leben...Im Krankenhaus wurde zu mir gesagt, ich hätte keine Depressionen, in dem anderen Krankenhaus hatte sich noch nicht mal jemand um mich gekümmert und hier wussten sie auch nicht, was ich habe...
Mein Freund hatte mir versprochen, mich zu besuchen, naja, daraus ist mal wieder nichts geworden...Zumindest haben wir während des Aufenthaltes telefoniert...Ich konnte meinen Freund nach dem Aufenthalt auch nicht erreichen und gerad zu der Zeit, wo ich ihn brauchte, war er nicht da für mich...und ich musste mal wieder alleine auf die Partys gehen und ich werde immer gefragt, wo dennmein Freund sei und ich weiß es sellbst nicht und die anderen amüsieren sich mit ihren Freunden immer so...
Zum Glück habe ich aber viele liebe Menschen kennengelernt, die mir geholfen haben, mit mir selber klar zu kommen, da sie ähnlich wie ich denken und ähnliche Probleme hatten...Ich habe auch jemanden kennengelernt, der mir gezeigt hat, dass es sich auch ohne Alkohol gut lebt...folglih trinke ich jetzt auch keinen Alkohol mehr, und meine bekannten un Freunde nehmen sich Zeit für mich und Gespräche mit mir und sind da für mich...aber nicht mein Freund...
Irgendwann konnte ich ihn dann erreichen und wir hatten vereinbart, dass ich mein Sachen abhole...da er mich nicht mehr aufnehmen wollte...er meinte auch, er wollte kein Zufluchtspunkt für mich sein...Ich wollte ja mit ihm zusammen leben, auch wenn ich froh war, von Zuhause weg zu sein, aber selbst wenn er ein Zufluchtspunkt für mich wäre, könnte er ja froh darüber sein...
Naja, ich sollte also wieder Zuhause wohnen, bis ich weiß, wo ich einen Studien-Platz bekomme. Und er meinte, es ginge ihm nicht gut...aber dann hat er immer kurz bevor ich zu ihm fahren wollte, abgesagt...er musste dringend zu seinen Eltern...dann musste er ausgerechnet am Wochenende Gutachten schreiben...und so weiter...dann war er nie erreichabr und er hat sich auch nie bei mir gemeldet...dann hatten wir uns auf die Ferien geeinigt, aber er musste wieder zu seinen Eltern...da konnte ich ihn wieder erreichen und wir hatten uns für letzten Mittwoch verbredet und ich hatte mich mal wieder zu früh gefreut...denn anfang letzter Woche, bevor ich zu ihm fahren wollte, meinte er, er müsse am Wochenende alleine zu seinen Schwestern fahren(die wohnen auch in einer anderen Stadt)...und ich dachte, ich könnte mitkommen...ich sollte also nicht zu seinen Eltern und auch nicht zu seinen Schwestern mitkommen...Ich war aber tatsächlich von mittwochmorgen bis donnerstagabend bei ihm...Es war sehr schön, bloß fühlte er sich nicht gut und wir konnten nicht viel machen...Er ist jetzt bei einer Psychotherapie und es geht ihm wieder besser und er meinte, er würde mich lieben und er hätte mich vermisst und er würde das Telefon nicht abnehmen, weil ich die Nummer nie mitsende...Wir hatten uns aber für Montag wieder verabredet, bloß dann ist er krank geworden und hat mir geschrieben, dass er erst Montag zurückfährt und ich sollte ihn am Dienstag anrufen...naja, das Gespräch war sehr kurz...er wollte mich später wieder anrufen und heute ist shon Freitag...und er hat sich schon wieder nicht bei mir gemeldet und er nimmt das Telefon nicht ab, obwohl ich die Nummer mitsende und eine SMS habe ich auch schon geschrieben...Ich weiß echt nicht, was ich noch machen soll, ich würde mich echt freuen, wenn die Beziehung wieder intensiver werden würde...ich habe das Gefühl, dass er mich verarscht, weil er mich nie anruft und nie abnimmt und auf SMS nicht reagiert und immer krank ist...ich würde gerne mal wieder was mit meinem Freund unternehmen, aber er sagt ja, dass er mich lieben würde...ich habe das Gefühl, er sucht sich immer Ausreden...Er wollte mir auh nicht sagen, warum ich nicht mitkommen sollte zu seinen Schwestern, angeblich hätten die noch anderen besuch gehabt, das ist aber auch keine Rechtfertigung, denn die wissen ja, dass wir zu zweit sind...voll die bescheuerte Ausrede...Ich habe eine sehr lange Zeit Geduld gezeigt und ihn auch nicht angerufen, aber ich habe das Gefühl, er wendet sich von mir ab...ich habe gehofft, es würde jetzt wieder besser werden, aber ich kapiere das Verhalten meines Freundes echt nicht so ganz, warum sagt er denn, dass er mich liebt, wenn er wohl anscheiend nichts mit mir zu tun haben möchte? Was soll ich denn jetzt tun?

Ist zwar alles ein bisschen viel, aber mir hilft es weiter, wenn ich es mir von der Seele schreiben kann. Vielleicht hat ja jemand Lust, mir zu antworten. Vielen Dank!!
 
oh mein gott! *sprachlos*

Dein Freund ist ja ein riesen Vollidiot...und das du soviel Geduld hast ist ja wahnsin...Hast du dir deine Geschichte mal selber durchgelesen? Am Anfang war er für dich da, hat dir versucht zu helfen aber dan wurde die Situation schwiriger...und er hat sich von dir abgwandt. Dass er nicht abnimmt, weil die Nummer nicht mitgesendet wird, ist eine miese Ausrede. Ich könnte so nicht weiter mit machen. Denk ganz gut darüber nach, ob er dir wirklich noch so wichtig ist, dass du das alles auf dich nimmst.

Ich hoffe, dass du glücklich wirst, hättest es wirklich verdient...
 
Ich hatte aber sehr große Angst, mich an meinen Freund zu gewöhnen und wieder so enttäuscht zu werden und ich hatte Angst, wieder verlassen zu werden...

Ich hatte in meiner letzen Beziehung ziemliche Angst, dass sich etwas wiederholt, was mir in der Beziehung davor ziemlich zu schaffen gemacht hat. Es ist dann auch eingetreten - vermutlich, weil ich unbewusst dazu beigetragen habe.


ich hatte Angst, etwas falsches zu tun...ich habe mich nicht getraut, vor ihm Klavier zu spielen und so...Ich wollte ihm gerecht werden und konnte mich immer weniger ausleben.

Warum verstellst du dich für deinen Freund? Ich denke, wenn man sich liebt, sollte man den anderen so akzeptieren, wie er ist. Ich fände das sehr traurig, wenn meine Freundin Klavier spielen könnte, und es nicht tun würde (und wenn sie es nicht könnte und trotzdem machen würde, fänd ich es auch nicht schlimm). Du wirst doch dir damit nicht mehr gerecht. Du musst doch glücklich sein und wie willst du das, wenn du dich verstellst? Ich fände es sehr schade, wenn sich meine Freundin für mich verstellen würde. Ich hätte das Gefühl, dass ich sie unterdrücken würde und das könnte ich mir nicht verzeihen.

Ich bin der Meinung, diese Angst stammt noch aus der Kindheit, da ich von meinen Eltern für "falsches Verhalten" gewschlagen wurde. Ich hatte Angst, etwas tun zu können, weshalb mich mein Freund nich mehr lieben würde.

Wenn er dich nicht mehr liebt, nur weil du etwas falsch machst, hat er dich nicht verdient. Vielleicht sehe ich das etwas anders, als normal, aber ich denke, es gehört dazu, dass man für vieles, was der Parter / die Partnerin macht, Verständnis hat. Sicherlich, wenn er / sie fremdgeht o.ä., hört es irgendwo auf. Das ganze klingt so, als wenn du dich ihm gegenüber total unterordnest. Ich würde für meine Freundin alles tun, aber ich würde mich nicht für sie aufgeben.

Ich hatte das Gefühl von meinem Freund ständig im Stich gelassen zu werden...
Da ich meinen Freund eine woche lang nicht erreichen konnte, bin ich dann einfach zu ihm gefahren...und wieder ins Krankenhaus geschickt worden, in der Stadt, in der meine Eltern leben...

Ich kenne das Gefühl. Ich habe soetwas hinter mir. Ich bin daran kaputt gegangen. Sie hat sich über mehrere Wochen nicht gemeldet und ich habe immer wieder versucht, sie zu erreichen - erfolglos. Ich konnte sie nicht verstehen. Sie war damals das wichtigste für mich. Und ich bin immer weiter abgerutscht - solange, bis es nicht mehr weiter ging. Glücklicherweise haben mir sehr gute Freunde halt gegeben und ich habe die Sache beendet.

Gib dich nicht auf. Eine Beziehung sollte Halt geben und einen nicht belasten.

Kopf hoch - das Leben ist zu schön, um sich wegen jemanden aufzugeben. Irgendwann findest du den, der dich respektiert, sich um dich bemüht und für den du dich nicht verstellen musst.
 
Zurück
Oben