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Hallo Liebeskummergemeinde!
Ich bin 25 und seit zwei Jahren in einer Beziehung. Einer glücklichen wohlgemerkt. Natürlich stören einen immer einige Kleinigkeiten, aber das gehört dazu, niemand ist unfehlbar. Nun lernte ich im vergangenen Jahr einen Mann (J) kennen auf einer gemeinsamen Wanderung mit Freunden. Wir fielen beide zurück und unterhielten uns ewig, ich hatte das Gefühl wir würden uns schon lange kennen. Wir tauschten jedoch keine Nummern aus und sahen uns erst vor fünf Monaten wieder. Er hatte seine Freundin dabei und ich meinen Freund. Die beiden sind auch schon mehrere Jahre ein Paar. Wir begannen eine lockere Emailfreundschaft, aber schon bald merkten wir, dass wir genau auf einer Wellenlänge sind, die Mails wurden länger, der Inhalt persönlicher. Wir schrieben über alles, solch tiefsinnige Gespräche fehlten mir bisher und er bereichert mein Leben auf eine erfrischend intellektuelle Art und Weise. Mein Freund kennt jede Mail und ist auch bei Treffen immer dabei. Ich liebe ihn, aber diese Art von Gesprächen kann er mir nicht geben. Er ist nicht sehr belesen und auch philosophische Ansätze interessieren ihn wenig, weshalb er sich nie in eines der Gespräche einmischt. Nun ist es zu folgender Situation gekommen: J bat mich, dass wir uns mal alleine treffen, er hatte das Gefühl, dass es zwischen uns eine Verbindung gibt, die besonders zu sein scheint. Er sagt, er könne mit mir reden, wie mit niemandem sonst und vertraut mir sehr viel an. Mir geht es genauso. Es geht dabei nicht um Liebe und schon gar nicht um eine sexuelle Komponente. Eher um eine intensive Freundschaft, wie man sie sich einfach wünscht. Meinem Freund gefällt das leider gar nicht und er bat mich zeitgleich, den Kontakt einzuschränken und das andere Paar seltener zu treffen, am liebsten wäre ihm,überhaupt nicht mehr, da die Eifersucht ihn auffrisst. Ich verstehe ihn, ich wünschte auch so sehr, er wäre der, mit dem ich so sprechen könnte, aber er interessiert sich nicht sehr für meine Ansicht der Welt, Religion, Lebensmöglichkeiten. Uns verbinden andere Dinge. Nun fällt es mir aber sehr schwer auf diese Gespräche zu verzichten. Mein Freund glaubt mir nicht, dass nicht mehr dahinter steckt, als reines Reden, dabei ist er immer dabei. Er wirft mir vor, ich träfe mich heimlich und das ist einfach nicht wahr, so etwas könnte ich nie. Mittlerweile liest er meine SMS mit und interpretiert frei nach seinem Willen. Sollte ich diesen guten Freund aufgeben, um meine Beziehung nicht zu gefährden? Oder sollte ich an der Freundschaft festhalten und mein Freund muss damit umgehen lernen?
Ich bin 25 und seit zwei Jahren in einer Beziehung. Einer glücklichen wohlgemerkt. Natürlich stören einen immer einige Kleinigkeiten, aber das gehört dazu, niemand ist unfehlbar. Nun lernte ich im vergangenen Jahr einen Mann (J) kennen auf einer gemeinsamen Wanderung mit Freunden. Wir fielen beide zurück und unterhielten uns ewig, ich hatte das Gefühl wir würden uns schon lange kennen. Wir tauschten jedoch keine Nummern aus und sahen uns erst vor fünf Monaten wieder. Er hatte seine Freundin dabei und ich meinen Freund. Die beiden sind auch schon mehrere Jahre ein Paar. Wir begannen eine lockere Emailfreundschaft, aber schon bald merkten wir, dass wir genau auf einer Wellenlänge sind, die Mails wurden länger, der Inhalt persönlicher. Wir schrieben über alles, solch tiefsinnige Gespräche fehlten mir bisher und er bereichert mein Leben auf eine erfrischend intellektuelle Art und Weise. Mein Freund kennt jede Mail und ist auch bei Treffen immer dabei. Ich liebe ihn, aber diese Art von Gesprächen kann er mir nicht geben. Er ist nicht sehr belesen und auch philosophische Ansätze interessieren ihn wenig, weshalb er sich nie in eines der Gespräche einmischt. Nun ist es zu folgender Situation gekommen: J bat mich, dass wir uns mal alleine treffen, er hatte das Gefühl, dass es zwischen uns eine Verbindung gibt, die besonders zu sein scheint. Er sagt, er könne mit mir reden, wie mit niemandem sonst und vertraut mir sehr viel an. Mir geht es genauso. Es geht dabei nicht um Liebe und schon gar nicht um eine sexuelle Komponente. Eher um eine intensive Freundschaft, wie man sie sich einfach wünscht. Meinem Freund gefällt das leider gar nicht und er bat mich zeitgleich, den Kontakt einzuschränken und das andere Paar seltener zu treffen, am liebsten wäre ihm,überhaupt nicht mehr, da die Eifersucht ihn auffrisst. Ich verstehe ihn, ich wünschte auch so sehr, er wäre der, mit dem ich so sprechen könnte, aber er interessiert sich nicht sehr für meine Ansicht der Welt, Religion, Lebensmöglichkeiten. Uns verbinden andere Dinge. Nun fällt es mir aber sehr schwer auf diese Gespräche zu verzichten. Mein Freund glaubt mir nicht, dass nicht mehr dahinter steckt, als reines Reden, dabei ist er immer dabei. Er wirft mir vor, ich träfe mich heimlich und das ist einfach nicht wahr, so etwas könnte ich nie. Mittlerweile liest er meine SMS mit und interpretiert frei nach seinem Willen. Sollte ich diesen guten Freund aufgeben, um meine Beziehung nicht zu gefährden? Oder sollte ich an der Freundschaft festhalten und mein Freund muss damit umgehen lernen?