Sind Frauen mit Kindern weniger wählerisch?

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Nur ein Typ von vielen

Gast
#1
Guten Abend,

meine Frage richtet sich vor allem an Frauen mit Kindern.

Ich suche schon seit Jahren nach einer Partnerin, da ich so gerne wieder eine Frau an meiner Seite hätte, die mich so liebt, wie ich bin. Bislang hatte ich kein Glück, dabei wäre ich gar kein so schlechter Fang. Ich habe einen guten Job, bin gesund, habe Hobbys, weiß um gängige Umgangsformen... Aber irgendwie war mir trotzdem noch nicht das Glück hold. Manchmal glaube ich, ich bin für Frauen unsichtbar.

Nun frag ich mich, weil ich nicht länger alleine bleiben will, ob Frauen mit Kindern weniger wählerisch sind und ich dort bessere Chancen hätte. Immerhin ist es doch so, dass Männer bei alleinstehenden Müttern vorsichtig sind.

Also, ich wäre bereit, das in Erwägung zu ziehen, wenn es bedeutet, dass ich eine Freundin finde. Ich weiß zwar, dass das mit Abstrichen verbunden wäre, aber besser den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach.

Vielen Dank für's lesen und LG,
Nur ein Typ von vielen
 
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Dabei
6 Mrz 2013
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#2
Das ist ja eine aberwitzige Idee, den Makel "Kinder" mitzunehmen, damit man wenigstens irgendeine Frau abbekommt.
 
Dabei
23 Nov 2016
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#3
Ich habe Kinder und finde es genau wie Twin aberwitzig, dass mich ein Mann allein deswegen als minderwertigeren "Spatz" im Vergleich zu den kinderlose Frauen, die du demgegenüber als "unerreichbare Taube" betrachtest, ansehen könnte. Solch einen Mann würde ich erst gar nicht kennenlernen wollen. Das wäre absolut uninteressant für mich.

Ich weiß auch nicht, inwiefern mich meine Kinder weniger wählerisch in Bezug auf Männer machen sollten. Glaubst du, dass man als Alleinerziehende denkt, Hauptsache man bekommt noch einen Versorger ab? Egal, wie der Typ drauf ist? Was sollte das für eine Basis für eine Partnerschaft sein?

Wenn du dich schon selbst als "Nur ein Typ von vielen" bezeichnest, zeigt das, welchen Stellenwert du dir selbst gibst. Es ist unmöglich, dass eine Frau das Besondere in dir sieht, wenn du es selbst schon nicht tust.
 
Dabei
3 Jan 2019
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#4
Frauen mit Kindern sind keinesfalls weniger wählerisch - im Gegenteil. Sie wissen was sie nicht mehr wollen...
(hatte ich schon schreiben wollen, als Badesalz schneller war :))
Wenn du dich schon selbst als "Nur ein Typ von vielen" bezeichnest, zeigt das, welchen Stellenwert du dir selbst gibst. Es ist unmöglich, dass eine Frau das Besondere in dir sieht, wenn du es selbst schon nicht tust.
Da liegt glaube ich der Hase im Pfeffer.
 
Dabei
6 Mrz 2013
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#5
Ich hab zwar keine Kinder, aber mir fällt gerade ein:
Vielleicht sind Frauen mit Kindern gerade besonders wählerisch. Denn ein neuer Mensch, der nicht ein reiner Sexpartner ist, den man ab und zu außer Haus für Sex trifft, muss auch in die Familienstruktur passen - die Kinder sollten mit ihm klarkommen, er sollte mit den Kindern klarkommen, man sollte die Freizeiten so übereinbringen, dass man ausreichend gemeinsame Zeit hat, dass aber auch die Kinder sich nicht vernachlässigt fühlen, usw.
 
Dabei
7 Sep 2023
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#6
Zumindest ist klar, dass eine Frau mit Kindern eine Vorgeschichte hat - und zwar eine, die nicht eitel Sonnenschein war. Dass sie nun Single ist, mag an ihr gelegen haben oder an ihm (oder einfach daran, dass beide zwar lieb und nett waren, aber eben nicht zusammenpassten). Für mich als Mann wäre das zumindest ein potenzieller Minuspunkt (tut mir Leid @Badesalz...), d.h. ich würde mir die Frau schon kritisch anschauen wollen. Immerhin hat sie bewiesen, dass sie schon Übung darin hat, sich scheiden zu lassen. Zweite Ehen halten in der Regel nicht so gut wie erste Ehen, wie sich statistisch belegen lässt (auch wenn ich jetzt gerade keine Quelle zur Hand habe). Außerdem dürfte sie einen erhöhten Finanzbedarf haben wegen ihres Nachwuchses, und der Nachwuchs muss einen dann auch akzeptieren, was auch nicht immer gegeben ist. Mehr Probleme...

Wenn du natürlich "nur" eine Freundin suchst, ist das sekundär.

Aber so, wie du schreibst, sind das alles sowieso nicht deine drängendsten Probleme.

Dein Problem ist, dass du erstmal lernen musst, auf Frauen zuzugehen und für sie interessant zu sein. @Badesalz hat das treffend angerissen. Da solltest du dich zuerst schlau machen und dann an dir arbeiten (Persönlichkeitsentwicklung etc.)
 
Dabei
6 Mrz 2013
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#7
Immerhin hat sie bewiesen, dass sie schon Übung darin hat, sich scheiden zu lassen.
Wieso "sich scheiden lassen", man kann ja auch ein Kind haben, ohne verheiratet zu sein.
Und was hat das denn damit zu tun, ob jemand Kinder hat? Darum gehts dem TE hier doch.
Die allermeisten Frauen in dem maßgeblichen Alter dürften bereits mindestens 1 Beziehung hinter sich haben. Das besagt im Unterschied zu anderen potenziellen Parterinnen also überhaupt nichts.
 
Dabei
3 Jan 2019
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#8
Zweite Ehen halten in der Regel nicht so gut wie erste Ehen, wie sich statistisch belegen lässt (auch wenn ich jetzt gerade keine Quelle zur Hand habe).
Die Quelle würde mich aber schon interessieren. Ich selbst bin übrigens seit 15 Jahren getrennt, aber nicht geschieden. Eventuell würde ich mich auch scheiden lassen, aber bestimmt nicht nochmal heiraten.
 
Dabei
7 Sep 2023
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#9
Wieso "sich scheiden lassen", man kann ja auch ein Kind haben, ohne verheiratet zu sein.
Korrekt. Voreilige Annahme meinerseits. Möglicherweise hat sie sich dazu entschieden, das Kind ganz bewusst alleinstehend aufzuziehen - oder er hat sie sitzen lassen - oder was auch immer. Man sollte seine Schlüsse daraus ziehen, damit man sie einschätzen kann - können wir uns darauf einigen?

Wie auch immer, je älter die Leute werden, umso problematischer wird das Ganze (bis zu einem gewissen Alter). Die guten, klug auswählenden, stabilen wurden mehr und mehr weggeheiratet (und bleiben glücklich verheiratet und damit vom Markt), und die weniger guten, schlecht auswählenden, instabilen bleiben übrig.

Was die Quellen angeht: Google-Suche ergab:

https://www.freundin.de/liebe-haelt-die-zweite-ehe-laenger
https://agencebeable2.com/de/scheidung-statistiken-was-ist-ihr-risiko-einer-scheidung/

aber das war nicht das, woran ich mich erinnern kann...
 
Dabei
6 Mrz 2013
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#10
Die guten, klug auswählenden, stabilen wurden mehr und mehr weggeheiratet (und bleiben glücklich verheiratet und damit vom Markt), und die weniger guten, schlecht auswählenden, instabilen bleiben übrig.
:082:

Also ernsthaft: Je nach Alter ist die "Gefahr", dass jemand aktuell gebunden ist, größer. Mehr (zB dass die Singles schlecht und instabil seien) kann man daraus nicht ableiten. Da muss man sich schon mit dem konkreten Menschen befassen, mit dem man evtl eine Beziehung eingehen möchte.
 
K

Klaus die Maus

Gast
#11
Ich finde den Gedanken gar nicht so abwegig. Betrachten wir es doch einfach mal von der pragmatischen Seite:

Der TE sucht eine Frau und denkt darüber nach, einen Weg von vielen zu gehen. Was ist schon dabei? Er sucht nur nach einer Lösung für sich. Es ist doch kein Geheimnis, dass es für Männer (wenn sie nicht gerade aussehen wie Daniel Craig oder Josh Brolin) sehr schwierig ist, eine Partnerin zu finden. Und kinderlose Frauen, im fruchtbaren Alter können sich vor Angeboten mitunter kaum retten. Gutes Aussehen tut sein Übriges. Dazu kommt, dass manche Frauen damit nicht klarkommen, eingebildet werden und sich in dieser Folge für die Prinzessin von Spanien halten, vor die ein Mann gefälligst auf die Knie zu gehen hat, wenn er ein Date will. Auf keinen Fall alle, aber schon manche.

Wenn man jetzt unterstellt, dass ein Kind ein KO-Kriterium für einen nicht unerheblichen Teil der Single-Männer darstellen könnte (etwa weil sie befürchten, sie müssten für das Kind blechen oder sich mit einem Ex herumschlagen), dann haben es jene Männer, die mit Kindern kein Problem haben, automatisch leichter. Konkurrenz gibt es zwar immer noch, aber sie ist durchaus kleiner. Als gesunder Mann mit ausreichendem Einkommen und Hobbys hat er durchaus vorzeigbare Voraussetzungen.

Ich denke allerdings auch, dass eine Mutter, die sich verantwortungsvoll verhält, einen Typen nochmal eine ganze Ecke genauer in Augenschein nehmen wird, da er nicht nur zu ihr selbst, sondern auch zum Kind pasen muss.

Dem TE geht es darum, sein Single-Leben zu beenden. Das ist vollkommen legitim. Von psychologischen Tipps nehme ich mal Abstand, ich bin kein Hobby-Psychologe. Aber wenn der TE denkt, auf eine fixe Idee gekommen zu sein, die ihm weiterhilft, warum sollte er ihn dann nicht in die Tat umsetzen? Der TE sollte sich nur ganz genau überlegen, worauf er sich einlässt. Ihm muss klar sein, dass bei einer Single-Mutter das Kind immer die erste Geige spielen wird, so wie es auch sein muss! Aber wenn er schon sagt, dass er bereit wäre, die "Abstriche" in Kauf zu nehmen, dann Attacke voran.
 
Dabei
22 Aug 2011
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#12
Das kleine Problem ist: eine Single-Mutter, die sich verantwortungsvoll um ihr Kind kümmert, wird einen Mann, der ihr Kind als hinzunehmenden "Abstrich" betrachtet, schnellstens zum Teufel jagen.

Okay, es gibt auch ein paar Singlemütter, die ihr Kind selbst als "Abstrich" betrachten und sich entsprechend weniger um sie kümmern. Wenn der TE das will, dann steht einer glücklichen Beziehung - eventuell mit gelegentlichen Störungen durch das Jugendamt - nix im Wege
 
Dabei
7 Sep 2023
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#13
Mehr (zB dass die Singles schlecht und instabil seien) kann man daraus nicht ableiten. Da muss man sich schon mit dem konkreten Menschen befassen
Selbstverständlich. Ich redete nur von Wahrscheinlichkeiten, davon, dass der Markt an geeigneten Partnern eben tendenziell dünner wird.
Das kleine Problem ist: eine Single-Mutter, die sich verantwortungsvoll um ihr Kind kümmert, wird einen Mann, der ihr Kind als hinzunehmenden "Abstrich" betrachtet, schnellstens zum Teufel jagen.
Das dürfte ihre Auswahl wohl erheblich einschränken. Nicht allzu viele Männer wollen primär Vater werden, und erst in zweiter Linie Ehemann.
Okay, es gibt auch ein paar Singlemütter, die ihr Kind selbst als "Abstrich" betrachten und sich entsprechend weniger um sie kümmern. Wenn der TE das will, dann steht einer glücklichen Beziehung - eventuell mit gelegentlichen Störungen durch das Jugendamt - nix im Wege
Ich möchte hier noch das Sarkasmus-Tag ergänzen, das der Editor wohl irgendwie verschluckt hat ;)
 
Dabei
23 Nov 2016
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#14
Ich finde es richtig erschreckend, wie alleinerziehende Frauen von Männern beurteilt und in abwertende Kategorien gesteckt werden.

. Man sollte seine Schlüsse daraus ziehen, damit man sie einschätzen kann - können wir uns darauf einigen?
Nein, können wir nicht. Du beweist ja gerade, dass du eine Frau nicht allein deswegen einschätzen kannst, weil sie ein Kind hat. Denn deine "Schlüsse" sind:
Zumindest ist klar, dass eine Frau mit Kindern eine Vorgeschichte hat - und zwar eine, die nicht eitel Sonnenschein war.
Und das haben x Männer nicht? Nur dass man ihnen ihren uneitlen Sonnenschein nicht ansieht, weil sie ihr gezeugtes Kind bei der Ex gelassen haben und bei einem neuen Date das Blaue vom Himmel erzählen können. Es ist schon absurd, dass die Leute gerne vergessen, dass zu jeder alleinerziehenden Mutter auch ein männlicher Ex-Partner gehört, für den die Partnerinnen-Suche ganz unbeschwert von Neuem starten kann, weil das Kind ja nicht da ist.
Außerdem dürfte sie einen erhöhten Finanzbedarf haben wegen ihres Nachwuchses,
Mh, wo ist hier der Fehler? Liegt er dort, dass unser gesellschaftliches, männerdominierte System Alleinerziehende nach wie vor steuerlich und arbeitsrechtlich diskriminiert? Oder liegt er dort, dass sich viele Männer immer noch als die großartigen Versorger sehen und es leider genauso viele Frauen gibt, die dieses Märchen selbst glauben? Oder liegt er dort, dass es Männer geben soll, die tatsächlich so einfach gestrickt sind, dass sie nur monokausal denken können und automatisch so verquere Schlüsse ziehen, wie "die will bestimmt nur nen Versorger für ihr Kind"? Tja, wenn man so denkt, vertut man sich eben selbst die besten Chancen. Dann hat man es eben auch nicht besser verdient.

Aussagen wie "dann hat sie ja schon Übung darin sich scheiden zu lassen" finde ich persönlich ebenso entlarvend. Als ob man sich aus Spaß und weil man es schon mal kann, scheiden lässt. Natürlich ist es einem Mann mit entsprechend geringem Selbstbewusstsein viel lieber, wenn die Frau ihre Rechte nicht kennt und sich aus Angst und Abhängigkeit nicht trennt, dann kann man sich als Partner ganz ungeniert in der Beziehung daneben benehmen und sich mehr Totalausfälle gegenüber der Partnerin leisten. Ja, das verstehe ich, das gibt einem viel mehr Sicherheit.

Es ist doch kein Geheimnis, dass es für Männer (wenn sie nicht gerade aussehen wie Daniel Craig oder Josh Brolin) sehr schwierig ist, eine Partnerin zu finden. Und kinderlose Frauen, im fruchtbaren Alter können sich vor Angeboten mitunter kaum retten.
Das Geheimnis kannte ich noch gar nicht. Ich fasse das nochmal zusammen:
Für Männer ist es also allgemein sehr, sehr schwer eine Partnerin zu finden, wenn sie nicht gut aussehen (über ihre Potenz wurde leider keine Aussage gemacht), während junge, hübsche, fruchtbare Weibchen an jeder Ecke einen finden? Ja, das leuchtet mir ein. Da das Geschlechterverhältnis beim Menschen im Allgemeinen bei nahezu 1:1 liegt, gratuliere ich an dieser Stelle ganz herzlich jenen sehr seltenen männlichen Exemplaren, die es schaffen, gleich mehrere junge, hübsche, gebärfähige Weibchen parallel zu beglücken. Sonst geht die Rechnung ja nicht auf. Wäre ja gelacht, wenn Frauen und Männer in jeder Altersstufe in etwa gleicher Anzahl und ähnlicher Attraktivität vorkämen.

Vielleicht hat Rote Tablette dazu noch eine Studie zur Hand?

Ich denke, dass ich das nächste Mal, wenn ich ein Date haben möchte und ich dem Mann mitteilen muss, dass ich zwei Kinder habe, einfach noch einen aktuellen Kontoauszug, eine Übersicht über mein Immobilien-Vermögen und meine Aktien beilegen werde. Um Missverständnisse gleich im Vorfeld auszuräumen. Im Gegenzug hätte ich dann nur gern ein unabhängiges psychologisches Gutachten über den Kandidaten. Und ein ausführliches gesundheitliches Zeugnis. Das würde mir viel Kummer ersparen.
 
Dabei
7 Sep 2023
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#16
Wow. Habe ich da versehentlich einen Nerv getroffen.

Ich finde es richtig erschreckend, wie alleinerziehende Frauen von Männern beurteilt und in abwertende Kategorien gesteckt werden.
Wertungen sind nicht meine Absicht. Ich möchte nur auf Möglichkeiten hinweisen. Und selbstverständlich ist jeder Einzelfall immer wieder anders gelagert und und und...

Und das haben x Männer nicht?
Natürlich haben Männer auch Vorgeschichten. Wer hat das nicht. Ich denke nicht, dass ich das Gegenteil behauptet hätte.

Zum Rest möchte ich nichts sagen. Nicht weil ich nichts dazu sagen könnte, sondern eher, weil es hier offtopic wäre und ich kein Interesse daran habe, dass die Wogen noch höher gehen.

Frieden?
 
Dabei
22 Aug 2011
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#18
Das dürfte ihre Auswahl wohl erheblich einschränken. Nicht allzu viele Männer wollen primär Vater werden, und erst in zweiter Linie Ehemann.
Nein, das ist überhaupt nicht das Thema. Bevor die Sprache auf eine mögliche Rolle als Ehemann oder sogar Vater kommt, müsste der betreffende Mann sich erst einmal als geeigneter Partner erweisen. Als jemand, der die guten Seiten einer Frau zu schätzen weiß und ihre weniger guten Seiten akzeptieren kann.

Meine Kinder gehören zu dem Besten, was ich je hinbekommen habe. Und wenn ein Mann das nicht würdigt; wenn das, was mich zu einer guten Mutter macht, im seinen Augen kein riesiger Pluspunkt ist, dann wird das nix mit einer Beziehung. Dann kann er vielleicht an den Papa-Wochenenden meinen Toyboy spielen, aber das wars dann auch. Mein Ehemann wird er nie werden, und erst recht keine Vaterfigur für meine Kinder (mal ganz davon abgesehen, dass die gar keinen Bedarf an einer solchen haben). Beides sind Rollen, an die ich deutlich höhere Anforderungen stelle als an einen Typen zum "Spaßvögeln".

Klar, Spaßvögel findet man an jeder Ecke, bei potentiellen Ehemännern oder Vaterfiguren wird die Luft deutlich dünner. Aber deswegen wird es für einen Mann, der Kinder als "hinzunehmenden Abstrich" sieht, trotzdem nicht leichter, bei einer Alleinerziehenden zu landen. Denn als Ehemann/Vater ist er ungeeignet, und potentielle Toyboys gibt es in Massen. Wenn frau so etwas sucht, hat sie die freie Wahl - und der Mann eine riesige Konkurrenz.
 
Dabei
7 Sep 2023
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#19
Nein, das ist überhaupt nicht das Thema.
Für dich vielleicht nicht. Für ihn vielleicht schon. Aber wenn du bei deiner Auswahl so aus dem Vollen schöpfen kannst, wie sich das anhört, spielt das sicherlich keine Rolle.

Meine Kinder gehören zu dem Besten, was ich je hinbekommen habe. Und wenn ein Mann das nicht würdigt; wenn das, was mich zu einer guten Mutter macht, im seinen Augen kein riesiger Pluspunkt ist
Akzeptiert. Das ist sicherlich ein großer Pluspunkt, da gebe ich dir Recht. Bei einer Frau ohne Kinder müsste sich das erst noch erweisen.

keine Vaterfigur für meine Kinder (mal ganz davon abgesehen, dass die gar keinen Bedarf an einer solchen haben).
Bist du der Meinung, Kinder brauchten keine Väter? Väter sind überflüssig? Na wozu dann überhaupt heiraten?
Oder sind deine Kinder schon aus dem Haus? Dann wäre da in der Tat kein Bedarf an einer Vaterrolle mehr - aber dann wären die (erwachsenen) Kinder für einen Mann auch kein Problem mehr, sofern man hinreichend miteinander auskommt.

Denn als Ehemann/Vater ist er ungeeignet
Eine ziemlich pauschale Behauptung, die ich in dieser Schärfe ungerechtfertigt finde. Aber das kann natürlich jeder halten, wie er will.
 
Dabei
22 Aug 2011
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#20
Aber wenn du bei deiner Auswahl so aus dem Vollen schöpfen kannst, wie sich das anhört, spielt das sicherlich keine Rolle.
Ich brauche keine "Auswahl". Einer reicht. Und wenn der nicht auftaucht, komm ich auch allein klar.


Bist du der Meinung, Kinder brauchten keine Väter? Väter sind überflüssig? Na wozu dann überhaupt heiraten?
Ich bin der Meinung, dass Kinder zuverlässige und liebevolle Bezugspersonen brauchen. Es ist schön, wenn eine davon der Vater ist, aber nicht zwingend notwendig.


Eine ziemlich pauschale Behauptung, die ich in dieser Schärfe ungerechtfertigt finde. Aber das kann natürlich jeder halten, wie er will.
Klar. Du kannst gern jemanden, für den Kinder ein "hinzunehmender Abstrich" sind, für einen geeigneten Vater halten. Aber für mich verdient diesen Titel nur jemand, der besagte Kinder liebt und sie sehr gern in seinem Leben haben will.
 
Dabei
23 Nov 2016
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655
#21
Ich habe nichts gegen dich, Rote Tablette. Entschuldige, wenn das so angekommen sein sollte.

Aber das Thema ist tatsächlich brisant, weil es faktisch so ist, dass alleinerziehende Frauen in dieser Gesellschaft leider immer noch benachteiligt sind. Es macht mich tatsächlich wütend, wenn jemand meint, dass sie quasi "leichter zu haben" sind, weil ihre Situation schwieriger ist und sie deshalb geringere Ansprüche haben müssten. Das habe ich da herausgehört. Das ist in meinen Augen schon diskriminierend.

Allerdings weiß ich nicht, ob es vom TE auch so gemeint war bzw. ob er sich bewusst war, wie es aufgefasst werden könnte. Vermutlich nicht. Vielleicht hat die Diskussion hier dazu beigetragen, an der Stelle etwas zu sensibilisieren.

Ich möchte da Nixe in allen Punkten zustimmen.
 
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