
- Dabei
- 12 Sep 2021
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Hallo alle zusammen
So jetzt ist es tatsächlich so weit, dass ich (W22) mich an dieses Forum wende.
Zusammenfassend kann man sagen, dass ich ein sehr turbulentes Jahr hinter mir habe. Wie im Titel erkennbar geht es bei mir um eine sehr schwierige On-Off Beziehung, die sich seit über einem Jahr schon hinzieht.
Im Grunde waren wir Anfangs fast jeden Monat in etwa getrennt. Aber maximal für 2 Tage. Zuerst war es er, der mich geschickt und wieder geholt hat, oft wegen wirklichen Nichtigkeiten. Unsere gemeinsamen Freunde haben sich dann auch noch eingemischt und uns ins Gewissen geredet, dass wir uns nur gegenseitig fertig machen und wir es doch lassen sollten... War dann so peinlich mit der Zeit, dass wir niemanden mehr was gesagt haben. Waren dann öfter 2 Wochen getrennt, doch je sicherer wir uns waren, dass es jetzt wirklich vorbei war, umso schneller hat uns der Zufall wieder zusammengeführt. Und die Liebe... Sagen wir halt mal so. Immer diese Momente, wenn man es einfach nicht schafft auf sein Hirn zu hören und man sehr unüberlegte Sachen macht ohne auf spätere Konsequenzen zu achten.
Jetzt schreibe ich diesen Post eigentlich als Single, da ich ihn vor gut 3 Wochen verlassen habe. Wir waren kurz davor zusammen zu ziehen, was mir mit der ganzen Vorgeschichte irgendwie zu riskant und unsicher war. Außerdem gab's wie so oft viel Streit und es war in meinen Augen der richtige Moment. Mein Plan ist aufgegangen, er hat mich wirklich gehasst und hat keine Anstalten gemacht auf mich zu zu gehen. Bis Mittwoch. Da war ich meine letzten Sachen holen und tja, was soll ich sagen... Ihr könnt es euch denken.
Ich hab meinen Job gekündigt und wollte wegziehen, um die Toxische Beziehung so hoffentlich für immer hinter mir zu lassen. Muss sagen, dass die letzten Wochen verdammt schwer für mich waren und mich ein wahnsinnig schlechtes Gewissen geplagt hat. Hab ihm also geholfen Sachen in der neuen Wohnung aufzubauen, da er nen Gips hatte und im Endeffekt haben wir uns erst wieder öfter gesehen.
Diesen Sommer haben wir uns zusammengerauft, das will ich noch erwähnen. Haben trotz wirklich bösen Streit fast 3 Monate gemeinsam verbracht, waren im Urlaub etc. und haben eine Abmachung gemacht, dass wir eine "Beziehungskündigungsfrist" einbauen. Gerade weil wir uns nach 2 Wochen erst wieder weinend in die Arme fallen, aber während eines Streits denkt niemand daran.
Meine Frage nun... Gibt es Hoffnung, dass das irgendwann normal werden könnte? Wir haben uns gebessert, das definitiv, aber es ist psychisch immer wieder so belastend.
Wir haben viel geredet, "daten" uns jetzt nur und sind nicht fix zusammen. Haben auch ausgemacht zu nem Paarberater zu gehen, mit der Hoffnung alles so in den Griff zu bekommen.
Meine Frage nun, was sind eure Erfahrungen mit solchen Beziehungen? Sollte man schauen, dass man schnellstmöglich davon loskommt, oder lohnt es sich doch so viel Zeit und Energie in alles reinzustecken? Insgeheim weiß ich doch, dass nur in den seltensten Fällen alles besser wird und es ein happy end gibt, aber es würde mich trotzdem interessieren. Vielleicht auch generelle Tipps um ne unüberlegte rage Trennung zu vermeiden. Der Plan mit der "Kündigungsfrist" hört sich bestimmt richtig dumm an, jedoch wäre das eigentlich sehr sinnvoll, wenn es nur funktionieren würde...
Ich hab keinen Plan wie es weiter gehen wird. Bin jetzt noch 2 Wochen in meiner Firma, wohne wieder bei meinen Eltern und joah...würde ich alles hinter mir lassen können, würde ich es tun. Jedoch hab ich das Gefühl an diesen einen Menschen gekettet zu sein (positiv und negativ)
Liebe ist kacke.
Danke fürs lesen
So jetzt ist es tatsächlich so weit, dass ich (W22) mich an dieses Forum wende.
Zusammenfassend kann man sagen, dass ich ein sehr turbulentes Jahr hinter mir habe. Wie im Titel erkennbar geht es bei mir um eine sehr schwierige On-Off Beziehung, die sich seit über einem Jahr schon hinzieht.
Im Grunde waren wir Anfangs fast jeden Monat in etwa getrennt. Aber maximal für 2 Tage. Zuerst war es er, der mich geschickt und wieder geholt hat, oft wegen wirklichen Nichtigkeiten. Unsere gemeinsamen Freunde haben sich dann auch noch eingemischt und uns ins Gewissen geredet, dass wir uns nur gegenseitig fertig machen und wir es doch lassen sollten... War dann so peinlich mit der Zeit, dass wir niemanden mehr was gesagt haben. Waren dann öfter 2 Wochen getrennt, doch je sicherer wir uns waren, dass es jetzt wirklich vorbei war, umso schneller hat uns der Zufall wieder zusammengeführt. Und die Liebe... Sagen wir halt mal so. Immer diese Momente, wenn man es einfach nicht schafft auf sein Hirn zu hören und man sehr unüberlegte Sachen macht ohne auf spätere Konsequenzen zu achten.
Jetzt schreibe ich diesen Post eigentlich als Single, da ich ihn vor gut 3 Wochen verlassen habe. Wir waren kurz davor zusammen zu ziehen, was mir mit der ganzen Vorgeschichte irgendwie zu riskant und unsicher war. Außerdem gab's wie so oft viel Streit und es war in meinen Augen der richtige Moment. Mein Plan ist aufgegangen, er hat mich wirklich gehasst und hat keine Anstalten gemacht auf mich zu zu gehen. Bis Mittwoch. Da war ich meine letzten Sachen holen und tja, was soll ich sagen... Ihr könnt es euch denken.
Ich hab meinen Job gekündigt und wollte wegziehen, um die Toxische Beziehung so hoffentlich für immer hinter mir zu lassen. Muss sagen, dass die letzten Wochen verdammt schwer für mich waren und mich ein wahnsinnig schlechtes Gewissen geplagt hat. Hab ihm also geholfen Sachen in der neuen Wohnung aufzubauen, da er nen Gips hatte und im Endeffekt haben wir uns erst wieder öfter gesehen.
Diesen Sommer haben wir uns zusammengerauft, das will ich noch erwähnen. Haben trotz wirklich bösen Streit fast 3 Monate gemeinsam verbracht, waren im Urlaub etc. und haben eine Abmachung gemacht, dass wir eine "Beziehungskündigungsfrist" einbauen. Gerade weil wir uns nach 2 Wochen erst wieder weinend in die Arme fallen, aber während eines Streits denkt niemand daran.
Meine Frage nun... Gibt es Hoffnung, dass das irgendwann normal werden könnte? Wir haben uns gebessert, das definitiv, aber es ist psychisch immer wieder so belastend.
Wir haben viel geredet, "daten" uns jetzt nur und sind nicht fix zusammen. Haben auch ausgemacht zu nem Paarberater zu gehen, mit der Hoffnung alles so in den Griff zu bekommen.
Meine Frage nun, was sind eure Erfahrungen mit solchen Beziehungen? Sollte man schauen, dass man schnellstmöglich davon loskommt, oder lohnt es sich doch so viel Zeit und Energie in alles reinzustecken? Insgeheim weiß ich doch, dass nur in den seltensten Fällen alles besser wird und es ein happy end gibt, aber es würde mich trotzdem interessieren. Vielleicht auch generelle Tipps um ne unüberlegte rage Trennung zu vermeiden. Der Plan mit der "Kündigungsfrist" hört sich bestimmt richtig dumm an, jedoch wäre das eigentlich sehr sinnvoll, wenn es nur funktionieren würde...
Ich hab keinen Plan wie es weiter gehen wird. Bin jetzt noch 2 Wochen in meiner Firma, wohne wieder bei meinen Eltern und joah...würde ich alles hinter mir lassen können, würde ich es tun. Jedoch hab ich das Gefühl an diesen einen Menschen gekettet zu sein (positiv und negativ)
Liebe ist kacke.
Danke fürs lesen