Die Frage ist tatsächlich sehr schwer! Mir geht es nach fast 5 Jahren Beziehung genauso - ist es die angst vor dem Alleinsein und die Gewohnheit, dass wir noch zusammen sind oder ist es Liebe?
Ich erkläre es mir immer so: wenn ich ihn nicht mehr lieben würde, dann wäre ich nicht so eifersüchtig und hätte so extreme Angst ihn zu verlieren (ich will nicht eingebildet klingen, aber ich denke, wenn er weg wäre, wäre ich nicht lange alleine). Aber ich kann mir meistens ein Leben ohne ihn nicht vorstellen.
sicherlich ist es normal gewisse Probleme und Zweifel zu haben und manchmal auch dem ein oder anderen Menschen einen Blick hinterherzuwerfen und sich zu denken ("hmmm sexy, der wär was für mich" - ich habe das auf jeden Fall

)
Aber wie Mitras schon sagte: wenn man jemanden liebt, dann freut man sich einfach ihn zu sehen und will ihn auch so oft wie möglich sehen. Man will nur das Beste für den Anderen, leidet mit ihm und kann sich auch eine Zukunft mit demjenigen vorstellen ...
Aber ich denke der Grad zwischen Liebe und Gewohnheit ist sehr schmal und viele können das Gefühl wohl nicht wirklich unterscheiden.
Aber wenn man das wirkliche Bedürfnis hat den Partner zu betrügen o.ä. denke ich kann man nicht mehr von Liebe sprechen, ich denke mir immer wenn es mal so weit bei mir ist, dann weiß ich dass ich ihn nicht mehr liebe! (denn wenn ich ihn lieben würde, hätte ich dieses Bedürfnis nicht!)