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Regenschirm
- Dabei
- Juli 2013
- Beiträge
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Hallo Community.
Es ist nicht so, dass ich keine Freunde hätte, mit denen ich über meine Sorgen und Probleme reden könnte, aber es hilft mir, meine Gedanken und Gefühle hier schriftlich festzuhalten um sie zu ordnen.
Ich würde mich echt freuen, wenn ihr mir mit Tipps, eigenen Erfahrungen oder Ähnlichem zur Seite stehen könntet.
Ich, männlich 17 habe im Sommer 2012 ein supernettes Mädchen kennengelernt. Bis dahin hatte ich nur recht wenig Erfahrung mit Frauen gemacht. Kurz gesagt: Ich hab mich total in sie verliebt und wir waren ein gutes halbes Jahr glücklich zusammen. Es war echt eine wunderschöne Zeit, wir haben uns fast jeden Tag gesehen, waren zusammen im Urlaub und neben dem Sport war sie eigentlich alles, was mich in meinem Leben wirklich interessiert hat. Trotz dem, dass wir so extrem viel Zeit miteinander verbracht haben, haben wir uns praktisch nie gestritten und das gegenseitige Vertrauen ist eher noch gewachsen. Was Sex angeht sind wir nicht weiter als bis zum Petting gegangen, aber die Neugierde auf mehr war auf beiden Seiten da.
Im Februar 2013 waren wir eine knappe Woche in Berlin und haben uns anschließend eine Weile nicht gesehen, weil wir beide in der Schule viel um die Ohren hatten. Ohne dass es irgendeinen Grund gegeben hätte machte sie mit mir Schluss. Sie meinte, sie empfände nichts mehr für mich. Ich konnte das alles zunächst gar nicht begreifen, war totunglücklich. Kurz nach unserer Rückkehr hatte sie in Facebook noch ein Bild von uns am Brandenburger Tor mit „Ich liebe dich“ gepostet.
Das alles ergab für mich keinen Sinn und die quälende Frage nach dem „Warum“ ließ mir keine Ruhe. Ich fiel in ein tiefes Loch, begann exzessiv Sport zu machen und versuchte das alles hinter mir zu lassen.
Meine Freunde stärkten mir alle den Rücken und wurden aus der gesamten Geschichte genauso wenig schlau wie ich.
Einige Wochen später nahm sie Kontakt zu mir auf, wir trafen uns wieder und sie entschuldigte sich hunderttausendmal dafür, dass sie mich abgeschossen hatte. Wir sind wieder zusammengekommen, wenn auch ein Teil in meinem Hirn mir sagte, dass ich wieder auf die Nase fliegen würde. Zwei Wochen lang trafen wir uns wieder, aber die Beziehung beschränkte sich nur noch auf das Körperliche. Alles war anders, mein Vertrauen in sie war verschwunden. Ich redete mit ihr und wir beschlossen uns zu trennen aber trotzdem Freunde zu bleiben.
Seitdem sind knapp 6 Monate vergangen, ich habe herausgefunden, dass ich gar nicht mal so übel aussehe und mir die Frauen mehr oder weniger aussuchen kann. Das habe ich natürlich ausprobiert, aber glücklich war ich dabei nicht. Alles war total oberflächlich und ich hab überhaupt nichts bei den ganzen Geschichten empfunden. Ich sehnte mich nach diesem Kick des „Verliebtseins“, kennt ihr bestimmt…
Charakterlich habe ich mich auch weiterentwickelt. Ich weiß inzwischen (meißtens) was ich will, sage meine Meinung offen und ehrlich, verbiege mich nicht mehr für andere Leute und versuche nicht mehr es allen Recht zu machen. Eigentlich fühle ich mich super, aber ich sehne mich wieder nach etwas festem.
Seit ein paar Tagen habe ich wieder Kontakt mit ihr. Als Freunde. Wir haben uns getroffen und ich habe mir geschworen die Finger von ihr zu lassen, was ich dann auch geschafft habe. Sie hätte es gerne anders gehabt.
Dann haben wir uns nochmal getroffen, wie immer haben wir uns super unterhalten, diese alte Vertrautheit ist immer noch da. Zum Abschied haben wir uns lange umarmt und ich hab mich in der Zeit zurückgesetzt Gefühlt. Der Geruch, ihr Körper – alles war Vertraut und es hat einfach gut getan sie im Arm zu haben, aber ich konnte mich wieder - wenn auch mit Mühe - losreißen.
In meinem Kopf tobt ein Kampf zwischen Liebe und Verstand. Die Liebe sagt mir: „Du liebst sie immer noch, lass deine Gefühle zu.“
Der Verstand sagt mir: „Wach auf du Lappen, du redest dir den Gefühlsscheiß nur ein, weil das ganze vor genau einem Jahr angefangen hat. Glaub mir,du hast eine bessere verdient, eine die dich nicht ohne Grund wegwirft und dir das Herz bricht, eine, die attraktiver ist und mehr zu dir passt, eine, die keine Katzenhaaralergie hat, die beim Ausgehen selbstverständlich die Hälfte bezahlt, wie das heutzutage üblich ist, eine, die sich besser mit deiner Familie versteht, die keine verrückte Mutter hat, die nur Englisch redet und dir nachspioniert und kontrolliert, ob du ihrer Tochter auch treu bist….“
Meine Freunde sagen mir alle etwas in der Art: „Lass es bleiben, nur Gulasch schmeckt aufgewärmt.“ Mein Verstand stimmt ihnen völlig zu, aber sobald ich wieder in ihrer Nähe bin sagt mein Herz etwas ganz anderes und ich fürchte, wenn ich sie das nächste mal sehe werde ich sie küssen.
Es ist nicht so, dass ich keine Freunde hätte, mit denen ich über meine Sorgen und Probleme reden könnte, aber es hilft mir, meine Gedanken und Gefühle hier schriftlich festzuhalten um sie zu ordnen.
Ich würde mich echt freuen, wenn ihr mir mit Tipps, eigenen Erfahrungen oder Ähnlichem zur Seite stehen könntet.
Ich, männlich 17 habe im Sommer 2012 ein supernettes Mädchen kennengelernt. Bis dahin hatte ich nur recht wenig Erfahrung mit Frauen gemacht. Kurz gesagt: Ich hab mich total in sie verliebt und wir waren ein gutes halbes Jahr glücklich zusammen. Es war echt eine wunderschöne Zeit, wir haben uns fast jeden Tag gesehen, waren zusammen im Urlaub und neben dem Sport war sie eigentlich alles, was mich in meinem Leben wirklich interessiert hat. Trotz dem, dass wir so extrem viel Zeit miteinander verbracht haben, haben wir uns praktisch nie gestritten und das gegenseitige Vertrauen ist eher noch gewachsen. Was Sex angeht sind wir nicht weiter als bis zum Petting gegangen, aber die Neugierde auf mehr war auf beiden Seiten da.
Im Februar 2013 waren wir eine knappe Woche in Berlin und haben uns anschließend eine Weile nicht gesehen, weil wir beide in der Schule viel um die Ohren hatten. Ohne dass es irgendeinen Grund gegeben hätte machte sie mit mir Schluss. Sie meinte, sie empfände nichts mehr für mich. Ich konnte das alles zunächst gar nicht begreifen, war totunglücklich. Kurz nach unserer Rückkehr hatte sie in Facebook noch ein Bild von uns am Brandenburger Tor mit „Ich liebe dich“ gepostet.
Das alles ergab für mich keinen Sinn und die quälende Frage nach dem „Warum“ ließ mir keine Ruhe. Ich fiel in ein tiefes Loch, begann exzessiv Sport zu machen und versuchte das alles hinter mir zu lassen.
Meine Freunde stärkten mir alle den Rücken und wurden aus der gesamten Geschichte genauso wenig schlau wie ich.
Einige Wochen später nahm sie Kontakt zu mir auf, wir trafen uns wieder und sie entschuldigte sich hunderttausendmal dafür, dass sie mich abgeschossen hatte. Wir sind wieder zusammengekommen, wenn auch ein Teil in meinem Hirn mir sagte, dass ich wieder auf die Nase fliegen würde. Zwei Wochen lang trafen wir uns wieder, aber die Beziehung beschränkte sich nur noch auf das Körperliche. Alles war anders, mein Vertrauen in sie war verschwunden. Ich redete mit ihr und wir beschlossen uns zu trennen aber trotzdem Freunde zu bleiben.
Seitdem sind knapp 6 Monate vergangen, ich habe herausgefunden, dass ich gar nicht mal so übel aussehe und mir die Frauen mehr oder weniger aussuchen kann. Das habe ich natürlich ausprobiert, aber glücklich war ich dabei nicht. Alles war total oberflächlich und ich hab überhaupt nichts bei den ganzen Geschichten empfunden. Ich sehnte mich nach diesem Kick des „Verliebtseins“, kennt ihr bestimmt…
Charakterlich habe ich mich auch weiterentwickelt. Ich weiß inzwischen (meißtens) was ich will, sage meine Meinung offen und ehrlich, verbiege mich nicht mehr für andere Leute und versuche nicht mehr es allen Recht zu machen. Eigentlich fühle ich mich super, aber ich sehne mich wieder nach etwas festem.
Seit ein paar Tagen habe ich wieder Kontakt mit ihr. Als Freunde. Wir haben uns getroffen und ich habe mir geschworen die Finger von ihr zu lassen, was ich dann auch geschafft habe. Sie hätte es gerne anders gehabt.
Dann haben wir uns nochmal getroffen, wie immer haben wir uns super unterhalten, diese alte Vertrautheit ist immer noch da. Zum Abschied haben wir uns lange umarmt und ich hab mich in der Zeit zurückgesetzt Gefühlt. Der Geruch, ihr Körper – alles war Vertraut und es hat einfach gut getan sie im Arm zu haben, aber ich konnte mich wieder - wenn auch mit Mühe - losreißen.
In meinem Kopf tobt ein Kampf zwischen Liebe und Verstand. Die Liebe sagt mir: „Du liebst sie immer noch, lass deine Gefühle zu.“
Der Verstand sagt mir: „Wach auf du Lappen, du redest dir den Gefühlsscheiß nur ein, weil das ganze vor genau einem Jahr angefangen hat. Glaub mir,du hast eine bessere verdient, eine die dich nicht ohne Grund wegwirft und dir das Herz bricht, eine, die attraktiver ist und mehr zu dir passt, eine, die keine Katzenhaaralergie hat, die beim Ausgehen selbstverständlich die Hälfte bezahlt, wie das heutzutage üblich ist, eine, die sich besser mit deiner Familie versteht, die keine verrückte Mutter hat, die nur Englisch redet und dir nachspioniert und kontrolliert, ob du ihrer Tochter auch treu bist….“
Meine Freunde sagen mir alle etwas in der Art: „Lass es bleiben, nur Gulasch schmeckt aufgewärmt.“ Mein Verstand stimmt ihnen völlig zu, aber sobald ich wieder in ihrer Nähe bin sagt mein Herz etwas ganz anderes und ich fürchte, wenn ich sie das nächste mal sehe werde ich sie küssen.