muss einfach mal etwas loswerden...

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Gast
Ich weiß, vermutlich bin ich hier nicht richtig, aber anhand meiner letzten Beziehungen habe ich mir ein paar Gedanken gemacht, warum/wieso/weshalb heutzutage einfach nichts mehr hält und schnell wieder in die Brüche geht.

Lernt man einen Menschen kennen, so hat dieser hohe Anforderungen, Forderungen, Bedingungen an sein Gegenüber, welche er selbst nicht erfüllen kann oder will. Die Wünsche und Bedingungen stehen so weit oben. Jeder nimmt, nimmt, nimmt... selten wird gegeben. Der Mensch ist so egoistisch und denkt nur an seine Beqeuemlichkeit und an das was er will. Habe in meiner letzten Beziehung ALLES gegeben, ohne irgendwelche Erwartungen zu stellen. Weil ich ehrliche und tiefe Gefühle hatte. Und ich wurde abserviert- eiskalt! Was habe ich während dieser Zeit bekommen? .. teilweise nur schöne Worte, aber nicht mehr und nicht weniger. Ich bin es leid immer diejenige sein zu müssen, die ständig gibt, meine Gutmütigkeit ausgenutzt wird (wenn auch nicht bewusst), aber es kann einfach nicht sein, dass ich ständig Menschen begegne, die nur nehmen und selten geben.

Sorry ich musste das einfach mal loswerden.
 
Es gibt sie noch, die Menschen, die nicht nur nehmen sondern auch geben können ;)
Glaub mir...

Allerdings habe ich mich in letzter Zeit auch sehr intensiv damit befasst warum man in einer Beziehung häufig nach einer gewissen Zeit an einen Punkt kommt, an dem es nicht mehr funktioniert.

Eine Freundin von mir sagte einmal zu mir: "Weißt Du, es ist immer so. Es kommt ein Punkt, an dem gibt es einfach nicht MEHR."

Damit hat sie bestimmt recht - man muss an einer Beziehung immer arbeiten, und zwar beide. Sie hegen und pflegen, sie spannend erhalten. Das ist unglaublich schwierig.

Dennoch bin ich auch der Meinung, dass Beziehungen oft tatsächlich auf einer falschen Erwartungshaltung aufbauen. Das muss nicht unbedingt mit der Erwartungshaltung dem Partner gegenüber zu tun haben, sondern ist auch oft die Erwartung an die Liebe und eine Beziehung an sich. Jeder hat doch irgendwie die romantische Bilderbuchliebe im Kopf, in der immer alles wunderbar ist und man ununterbrochen total verliebt ist. DAS glaube ich gibt es wirklich nicht. Wenn man mit geringeren oder anderen Erwartungen an die Sache rangeht ist es insgesamt deutlich einfacher.

An sich fällt es aber in Deinem Fall wohl insgesamt schwer, sich wieder auf etwas Neues voll und Ganz einzulassen und Vertrauen zu entwickeln...
 
Da gebe ich dir vollkommen Recht. Der Partner erwartet einfach, dass du ihn glücklich machst und alle Lasten oder Probleme abnimmst, stark bist. Aber das kann niemand auf Dauer. Jeder Mensch hat Schwächen und man sollte diese auch akzeptieren. Kein Mensch ist durchgehend stark und kann den anderen aufbauen. Es gibt Momente wo man selbst Halt benötigt. Ich bin erst seit kurzem single und wurde eiskalt abserviert. Heute denke ich so- morgen so! Verstehe die Welt manchmal nicht. Viel zu viel Menschen lassen sich auf eine Beziehung ein, ohne es wirklich ernst zu meinen. Dann fordern sie wiederum einfach einiges und werdem dem selbst nicht gerecht. Es ist doch primitiv nur Forderungen zu stellen. Liebe sollte ein Geben und Nehmen sein. Aber anscheinend bin ich da immer die Einzige, wo das so sieht. Anfangs behaupten sie zwar meine Meinungen zu teilen, aber mit der Zeit kristalisiert sich doch immer etwas anderes raus. Frage mich echt oft, was ich falsch mache.
 
Man muss die eigene Erwartung an eine Beziehung und an die Liebe überdenken - die Erwartungen nicht zu hoch schrauben.
Ich komme auch erst aus einer langjährigen Beziehung, allerdings habe ich sie beendet. Ich war auch ununterbrochen der Meinung alles sei Bestens (was es auch über 5 Jahre war) und irgendwann kam dann doch der Punkt, an dem es einfach nicht mehr ging.
Eine Beziehung besteht immer aus Kompromissen - doch wenn nur ein Partner diese eingeht und der Andere nicht, dann kann es nicht funktionieren. Menschen sind unterschiedlich und deshalb ist eine zwischenmenschliche Beziehung in Form einer Partnerschaft eine echte Herausforderung ;-)
 
5 Jahre? Wow, also ganz ehrlich, das will ich mir nicht vorstellen wie man sich danach fühlt. Mir geht es ja jetzt schon nicht so toll. Erwartungen habe ich keine großen. Außer das es mal auf Gegenseitigkeit beruht und ich nicht immer alleine Kompromisse eingehe und gebe. Ich mache es ja gern, möchte aber dann nicht irgendwann das Gefühl bekommen, ich bin die Einzige die was für die Beziehung tut. Das muss einfach auf Gegenseitigkeit beruhen. Ich werde mir eine längere Auszeit gönnen und mal wieder nur an mich denken. Denn es kann nicht sein, dass ich jedes Mal den selben Mist mitmache.
 
Da gebe ich dir vollkommen Recht. Der Partner erwartet einfach, dass du ihn glücklich machst und alle Lasten oder Probleme abnimmst, stark bist. Aber das kann niemand auf Dauer. Jeder Mensch hat Schwächen und man sollte diese auch akzeptieren. Kein Mensch ist durchgehend stark und kann den anderen aufbauen. Es gibt Momente wo man selbst Halt benötigt. Ich bin erst seit kurzem single und wurde eiskalt abserviert. Heute denke ich so- morgen so! Verstehe die Welt manchmal nicht. Viel zu viel Menschen lassen sich auf eine Beziehung ein, ohne es wirklich ernst zu meinen. Dann fordern sie wiederum einfach einiges und werdem dem selbst nicht gerecht. Es ist doch primitiv nur Forderungen zu stellen. Liebe sollte ein Geben und Nehmen sein. Aber anscheinend bin ich da immer die Einzige, wo das so sieht. Anfangs behaupten sie zwar meine Meinungen zu teilen, aber mit der Zeit kristalisiert sich doch immer etwas anderes raus. Frage mich echt oft, was ich falsch mache.
Ich erkenne mich in fielen wieder was Du da schreibst ! nur mit dem Unterschied das ich jetzt auch sage was ich will und darauf poche . Ich habe immer alles gegeben und wurde immer wieder dafür bestraft . Stopp Wenn man den anderen von Vornherein klar macht wo seine Grenzen sind Lebt es sich einfacher . Ich gebe nicht mehr alles und sage jetzt wenn mir etwas zu fiel ist . Mein neuer Partner und ich bekommen das ganz gut hin ! Aber wir beide haben auch eine nicht so schone Vorgeschichte . Wir würden beide verlassen !! und haben dadurch fiel über uns gelernt und das versuchen wir mit in unsere Beziehung zu bringen und es klappt ganz gut .
 
diese allgemeine nachricht find ich total toll.
vor allem, weil ich mich selbst gut damit identifizieren kann. ich bin jetzt seit einer woche von meinem freund getrennt. ich hab so viel getan, so viel geschluckt, so viel geweint.

trotzdem war diese, fast nur verletztende, beziehung wohl nötig. davor war ich es nämlich immer, die vielleicht weniger gegeben hat oder sagen wir besser in einer anderen form. das, was ich nicht getan habe musst ich nun selbst sehen..ich musste meine eigene medizin schlucken, was mir wohl mal gut tat. so ist vielleicht nichts umsonst. aber weh tut es trotzdem.
ich muss sagen, ich hab angst mich jemals richtig fallenzulassen, weil ich angst habe vor dem scheitern, da wird der schmerz wohl endlos sein
 
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