L
Lilia
- Dabei
- Dez. 2009
- Beiträge
- 2.945
Schmunzel. Also den Artikel hab ich mit Vergnügen gelesen. Faktisch wusste ich das vorher schon, dass es diese Studie gab und dass statistisch nichts nachweisbar ist in Bezug auf astrologische Vorhersagen, allerdings kannte ich die Zahlen nicht und fand das nicht uninteressant. Am meisten amüsiert hab ich mich aber über die erheblichen "Fehler" beim Ausfüllen der Fragebögen des statistischen Amtes. Erinnerte mich nämlich an 2 Projekte, an denen ich mal mitwirkte. Einmal ca. 2.500 Befragte und einmal ca. 1.200. Nachdem man bei den ersten Rückläufern die Mehrheit halt hätte komplett entsorgen müssen aufgrund der Unvollständigkeiten und Fehler beim Ausfüllen und der gesetzten Qualitätskriterien, ging man dazu über, die Leute persönlich zu befragen und selbst die Kreuzchen und Antworten leserlich einzutragen. Yuhhhuuuu! Anschließend den ganzen Spaß händisch eintippen und auswerten. Es will sicher keiner wissen, was das an Zeit gekostet hat, oder? Für das kleinere Projekt hatte ich letztlich sogar die Leitung - und war sehr begeistert, als ich nach der Abschlusspräsentation von den Auftraggebern erfuhr, dass das noch nicht die Abschlusspräsentation gewesen sein könne und wir einen neuen Termin für einen Abschluss vereinbaren müssen. Auf mein "Wieso?" kam "Na das ist doch gar nicht das, was dabei rauskommen sollte. Das Ergebnis soll doch xyz ausfallen." Aha. Ja wieso sagen Sie das denn nur nicht vorher, Sie haben doch sonst auch nix im Projekt unbestimmt gelassen?- dachte ich mir, habs aber nicht gesagt. Hätte n Haufen Zeit und Mühe gespart. Es war ne Besucherbefragung. Ziel und Fragebogen waren zuvor LANGWIERIG mit den Auftraggebern abgestimmt worden. Dass die nun genau schon wussten, wie sich ihrer Besucher zusammen setzen und was die auf die Fragen antworten würden - und das genau das bei unserer Befragung rauskommen soll, hätten sie ja auch vorher schon mal sagen können. Hätt n Haufen Zeit gespart und die Abschlusspräse schon Wochen früher stattfinden können.
Aber großes Key-Learning für das, was ich aus einem anderen Bereich (Es gibt nur falsche oder gefälschte Bilanzen!) schon weiß: Es gibt auch nur falsche oder gefälschte Statistiken. Aber tendenziell könnte es natürlich so sein, wie es in Bilanzen und Statistiken steht. Kann aber auch ganz anders sein. Wie es ja auch oft genug tatsächlich auch ist. Was sagt der Mathematiker zu diesen Key-Learnings?
Was ist also sicher? Was weiß man genau? Sind Gefühle womöglich doch das, wessen man noch am sichersten sein kann?
Und n lieben Gruß an Zara.
Ich denke gerade an Kant, den Verstand und überhaupt.
Und an Einsteins Zeit. Jaja, alles verzwickt und kompliziert.

Aber großes Key-Learning für das, was ich aus einem anderen Bereich (Es gibt nur falsche oder gefälschte Bilanzen!) schon weiß: Es gibt auch nur falsche oder gefälschte Statistiken. Aber tendenziell könnte es natürlich so sein, wie es in Bilanzen und Statistiken steht. Kann aber auch ganz anders sein. Wie es ja auch oft genug tatsächlich auch ist. Was sagt der Mathematiker zu diesen Key-Learnings?
Was ist also sicher? Was weiß man genau? Sind Gefühle womöglich doch das, wessen man noch am sichersten sein kann?
Ich denke gerade an Kant, den Verstand und überhaupt.
