Abschied nehmen

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Gast
Hey liebes Forum, ich wollte mich hier nur ausschreiben, da für mich die sache größtenteils feststeht, aber ich würde mich sehr über eure Meinung freuen.

Ich bin in meinen besten Freund aus meiner Ausbildungsstadt verliebt, jedoch unglücklich. Wir kennen uns nun schon über 2 Jahre, in denen ungewöhlich viel passiert war. Meine Mutter wurde operiert(sie ist im übrigen eine frau, die erst ins Krankenhaus geht, wenn ihr Darm zur Hälfte raushängt), mein Vater hat die Stadt verlassen und nahm mein Angespartes mit sich und meine Ausbildungsstelle wollte mir fast kündigen, da ich mit den Zahlungen dank des fehlenden Geldes nachstand. Mein Kumpel wurde sooft von Frauen betrogen, schlecht geredet und und und, doch er war immer für mich da. Die Aula war unser Zufluchtsort, ich kam dort zum Arbeiten hin, er zum Trainieren. Aber mehr war es ein Ort der Geborgenheit, wenn mir alles zuviel wurde, ging ich meist dorthin, da sie nur 4 mal im Jahr benutzt wird und die übrige Zeit leer steht. Schon komisch, er kam nur ab und zu zum Trainieren dorthin, aber erwichte mich immer an Tagen, wo ich an meinem gefühlten absoluten Tiefpunkt war.

Leider weiß ich, dass er niemals etwas für mich empfinden könnte, da wir einfach zu gut befreundet sind und er mir immer alles was seine Schwärme anging, erzählt hatte. Über die erste Beziehung, die meine Klassenkameradin und ehemalige Freundin war, über 2 die auf unsere FH-Schule gingen, aber leider vergeben waren und vor ca. einem Monat meine Mitbewohnerin. Ich helfe ihm gerne, auch wenn es meinen Stolz verletzt und mich auch immer wieder traurig machte, da will ich mir nichts vorlügen, aber lieber möchte ich diese Verbindung, dieses Vertrauen erhalten. Ich bin leider ziemlich kindisch für mein Alter, habe zu viele Päckchen zu tragen und muss erst mein Leben regeln, bevor ich überhaupt etwas in Richtung Beziehung spekulieren kann.

Ich möchte eine Frau werden, eine Frau, die es verdient hat geliebt zu werden und auch lieben kann. Ich hab schon immer gesagt "Date niemals ein Mädel mit Altlasten" und mich eingeschlossen. Ich weiß ich bin nicht bereit und trotzdem liebe ich. Es macht mich glücklich an ihn zu denken, an seine Planlosigkeit, an seine Verträumtheit, an die merkwürdige Art wie er mich immer zum lachen bringt, doch bringen diese Gedanken allein doch nichts.

Naja, ich wollte wenigstens bevor ich gehe, ihm sagen wie ich empfinde. Wegen eines familiären Vorfalles, bin ich gezwungen aus meiner Heimatstadt, die Ausbildung fortzusetzen, dass bedeutet, dass ich wahrscheinlich nur jeden 2. Freitag an dieser Schule bin und da wir in verschiedenen Bereichen studieren, werden wir uns auch nicht so oft sehen. Ich weiß es ist extrem egoistisch von mir so zu handeln, aber ich will mich nicht selbst belügen müssen und endlich reinen Tisch machen.

Ich liebe ihn, momentan ist er mein einziger Fels, auch in der Gefahr ihn zu verlieren, aber ich will auch nicht dass die Gefühle die ich habe umsonst waren.
 
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