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Gast
Hallo zusammen,
ich hoffe das mir vielleicht jemand einen Tip geben kann weil er mal eine ähnliche Situation hatte.
Ich bin mit meinem Freund seit 5 1/2 Jahren zusammen. Ich bin jetzt 27. Vorher hatte ich auch eine 5 jährige Beziehung. Zwischendurch mal kurze Bekanntschaften, aber keine wirklich Beziehung.
Nach 1,5 Jahren trennte sich mein jetziger Freund das erste Mal von mir. Wir haben uns nicht mehr verstanden. Er ist auch 3 Jahre jünger als ich. Er hat damals viel mit seinen Freunden unternommen, wir haben uns selten gesehen. Ich wurde eifersüchtig- Teufelskreis. Er hat sich getrennt weil er meinte es sei besser für mich.
Nach einigen Wochen bereute er es, kämpfte um mich. Nach langem Zögern ging ich zurück zu ihm, weil ich ihn auch noch liebte.
Dann waren wir wieder 3 Jahre zusammen. Es lief mal besser mal schlechter. Seine Freunde waren kein Problem mehr, eher das Gegenteil. Er begann seine Ausbildung und unternahm fast nichts mehr. Ich hatte mich wärend der Trennung verändert. Ging viel raus- genoss das Leben und wollte das auch beibehalten. So gingen wir immer mehr getrennt aus. Bzw. ich ging aus mit meinen mädels, er blieb zu Hause. Wir sahen uns unter der Woche zum kochen, fernsehen u.s.w. ab und an mal ins Kino. Aber er hatte kein großes Interesse etwas mit mir zu unternehmen außerhalb unserer vier Wände. Dazu kommt das er Moslem ist. Er hat eine strenge Familie, die Eltern kenne ich nach 5 Jahren immer noch nicht. Nur vom sehen. Sie wissen von mir- tolerieren, aber akzeptieren mich nicht, denn sonst hätten sie mich wohl schon kennen lernen wollen. Mein Freund sagt aber das sei kein Problem. Bei ihnen gäb es weder Zwangsheirat noch sonstwas. Die Eltern seien einfach verbohrt. Aber er würde tun was er möchte und das auch in Zukunft. Trotzdem nimmt die Familie ihn sehr ein. Mit Mutter einkaufen, zum Arzt, Tanten oder Onkels durch die Gegend kutschieren. Wie es bei moslimischen Familien so ist, wird das sehr groß geschrieben. Ich bin Deutsche. Habe eine Moderne, selbständige Familie. Also das genaue Gegenteil. Ich habe seinen glauben immer akzeptiert, er lässt es mich auch nicht spüren. Ich rauche, ich trinke. Wir haben deshalb keinen Streit. Aber dennoch leben wir zwei Leben. Nebeneinander- nicht miteinander. Nach 5 Jahren frustet das.
Jedenfalls habe ich mir dieses Jahr von ihm getrennt. Ich habe ihn mit einem Kuss betrogen, war vorher schon lange am Zweifeln. Ich komme in ein Alter wo ich auch an eine Zukuft denke. Er sagt zwar es sei kein Problem, aber die Tatsache wie alles läuft sagt mir etwas anderes und ich bin so nicht glücklich. Ich trennte mich und lernte jemand anderen kennen. Ich konnte ihn aber nicht vergessen. Wie immer kämpfte er um mich. Ich ging zurück! Das war vor knapp zwei Monaten! Er wollte sich ändern, mehr Zeit mit mir verbringen. Das tut er auch. Aber nach wie vor leben wir beide unser Ding. Ich geh aus- er bleibt zu Hause. Wir haben keinen gemeinsamen Freundeskreis. Er geht arbeiten, macht Dinge für seine Familie und kommt Abends zu mir essen und wir gehen schlafen. Am WE gucken wir DVD, kochen. Ab und zu gehen wir mal einen Kaffee trinken oder ins Kino. Er hat nicht viel Geld durch die Ausbildung, das weiß ich auch. Aber mir fehlt etwas..
Seit der letzten Trennung fühle ich mich zwar wieder wohl ihn bei mir zu haben, aber so wirklich glücklich bin ich nicht. Innerlich die Angst irgendwann doch allein da zu stehen. Trotz Beziehung, und auch viel Wärme und Liebe IN unserer Beziehung, fühle ich mich oft einsam. Ich wohne nach wie vor alleine. Er ist zwar da- aber übernachtet vielleicht ein- zweimal die woche bei mir. Mehr nicht.
Ich lebe weiter mein Leben. Sehe nicht ein zurück zu stecken. Ich überschreite Grenzen, das weiß ich auch. Ich flirte und am letzten Wochenende haben ich wieder einen anderen geküsst. Wir hatten Alkohol getrunken, ich war nicht Herr meiner Sinne, aber das ist mir trotzallem die ganzen letzten Jahre nicht passiert. Und jetzt zweimal in kurzer Zeit.. ich kenne mich selber nicht mehr. Einerseits das übelst schlechte Gewissen weil ich meinen Freund eigentlich Liebe. Andererseit die Sehnsucht was Neues zu erleben, und vielleicht jemanden zu finden der sein Leben mit mir teilen möchte und wo ich nicht nur ein kleines Stück von dessen bin.
Ich fühle mich total schrecklich grade. Mein Freund weiß zwar das ich nicht zufrieden bin, denkt aber wir bekommen das hin. Gibt sich auch viel Mühe, bringt mir Rosen u.s.w. Wir streiten nie, wir haben eigentlich eine sehr harmonische Beziehung. Aber irgendwas fehlt einfach. Ich weiß nicht was ich machen soll, denn so kann es nicht weiter gehen, das weiß ich auch.. ich möchte ihn nicht betrügen und belügen. Das ist mir selber schon passiert und es war das Schlimmste für mich. Ich frage mich wie ich so werden konnte, wo Treue bei mir sonst GANZ groß geschrieben wurde.
Ich grübel Tag für Tag was ich tun soll- ob ich mich entgültig trennen soll. Aber der Gedanken nie wieder bei ihm im Arm zu legen treibt mir Tränen in die Augen. Ich liebe ihn als Mensch sehr und schätze ihn sehr. Ich vertraue ihm. Das ist so schwer bei mir... andererseits wünsche ich mir mehr von der Beziehung und ich habe Angst das nie bekommen zu können und immer Nr. 3 auf seiner Liste zu bleiben. Und wie ist das erst wenn man Kinder hat? Wie läuft das mit der Familie.. ich weiß einfach nicht was ich tun soll.
Viele Grüße eure Coco
ich hoffe das mir vielleicht jemand einen Tip geben kann weil er mal eine ähnliche Situation hatte.
Ich bin mit meinem Freund seit 5 1/2 Jahren zusammen. Ich bin jetzt 27. Vorher hatte ich auch eine 5 jährige Beziehung. Zwischendurch mal kurze Bekanntschaften, aber keine wirklich Beziehung.
Nach 1,5 Jahren trennte sich mein jetziger Freund das erste Mal von mir. Wir haben uns nicht mehr verstanden. Er ist auch 3 Jahre jünger als ich. Er hat damals viel mit seinen Freunden unternommen, wir haben uns selten gesehen. Ich wurde eifersüchtig- Teufelskreis. Er hat sich getrennt weil er meinte es sei besser für mich.
Nach einigen Wochen bereute er es, kämpfte um mich. Nach langem Zögern ging ich zurück zu ihm, weil ich ihn auch noch liebte.
Dann waren wir wieder 3 Jahre zusammen. Es lief mal besser mal schlechter. Seine Freunde waren kein Problem mehr, eher das Gegenteil. Er begann seine Ausbildung und unternahm fast nichts mehr. Ich hatte mich wärend der Trennung verändert. Ging viel raus- genoss das Leben und wollte das auch beibehalten. So gingen wir immer mehr getrennt aus. Bzw. ich ging aus mit meinen mädels, er blieb zu Hause. Wir sahen uns unter der Woche zum kochen, fernsehen u.s.w. ab und an mal ins Kino. Aber er hatte kein großes Interesse etwas mit mir zu unternehmen außerhalb unserer vier Wände. Dazu kommt das er Moslem ist. Er hat eine strenge Familie, die Eltern kenne ich nach 5 Jahren immer noch nicht. Nur vom sehen. Sie wissen von mir- tolerieren, aber akzeptieren mich nicht, denn sonst hätten sie mich wohl schon kennen lernen wollen. Mein Freund sagt aber das sei kein Problem. Bei ihnen gäb es weder Zwangsheirat noch sonstwas. Die Eltern seien einfach verbohrt. Aber er würde tun was er möchte und das auch in Zukunft. Trotzdem nimmt die Familie ihn sehr ein. Mit Mutter einkaufen, zum Arzt, Tanten oder Onkels durch die Gegend kutschieren. Wie es bei moslimischen Familien so ist, wird das sehr groß geschrieben. Ich bin Deutsche. Habe eine Moderne, selbständige Familie. Also das genaue Gegenteil. Ich habe seinen glauben immer akzeptiert, er lässt es mich auch nicht spüren. Ich rauche, ich trinke. Wir haben deshalb keinen Streit. Aber dennoch leben wir zwei Leben. Nebeneinander- nicht miteinander. Nach 5 Jahren frustet das.
Jedenfalls habe ich mir dieses Jahr von ihm getrennt. Ich habe ihn mit einem Kuss betrogen, war vorher schon lange am Zweifeln. Ich komme in ein Alter wo ich auch an eine Zukuft denke. Er sagt zwar es sei kein Problem, aber die Tatsache wie alles läuft sagt mir etwas anderes und ich bin so nicht glücklich. Ich trennte mich und lernte jemand anderen kennen. Ich konnte ihn aber nicht vergessen. Wie immer kämpfte er um mich. Ich ging zurück! Das war vor knapp zwei Monaten! Er wollte sich ändern, mehr Zeit mit mir verbringen. Das tut er auch. Aber nach wie vor leben wir beide unser Ding. Ich geh aus- er bleibt zu Hause. Wir haben keinen gemeinsamen Freundeskreis. Er geht arbeiten, macht Dinge für seine Familie und kommt Abends zu mir essen und wir gehen schlafen. Am WE gucken wir DVD, kochen. Ab und zu gehen wir mal einen Kaffee trinken oder ins Kino. Er hat nicht viel Geld durch die Ausbildung, das weiß ich auch. Aber mir fehlt etwas..
Seit der letzten Trennung fühle ich mich zwar wieder wohl ihn bei mir zu haben, aber so wirklich glücklich bin ich nicht. Innerlich die Angst irgendwann doch allein da zu stehen. Trotz Beziehung, und auch viel Wärme und Liebe IN unserer Beziehung, fühle ich mich oft einsam. Ich wohne nach wie vor alleine. Er ist zwar da- aber übernachtet vielleicht ein- zweimal die woche bei mir. Mehr nicht.
Ich lebe weiter mein Leben. Sehe nicht ein zurück zu stecken. Ich überschreite Grenzen, das weiß ich auch. Ich flirte und am letzten Wochenende haben ich wieder einen anderen geküsst. Wir hatten Alkohol getrunken, ich war nicht Herr meiner Sinne, aber das ist mir trotzallem die ganzen letzten Jahre nicht passiert. Und jetzt zweimal in kurzer Zeit.. ich kenne mich selber nicht mehr. Einerseits das übelst schlechte Gewissen weil ich meinen Freund eigentlich Liebe. Andererseit die Sehnsucht was Neues zu erleben, und vielleicht jemanden zu finden der sein Leben mit mir teilen möchte und wo ich nicht nur ein kleines Stück von dessen bin.
Ich fühle mich total schrecklich grade. Mein Freund weiß zwar das ich nicht zufrieden bin, denkt aber wir bekommen das hin. Gibt sich auch viel Mühe, bringt mir Rosen u.s.w. Wir streiten nie, wir haben eigentlich eine sehr harmonische Beziehung. Aber irgendwas fehlt einfach. Ich weiß nicht was ich machen soll, denn so kann es nicht weiter gehen, das weiß ich auch.. ich möchte ihn nicht betrügen und belügen. Das ist mir selber schon passiert und es war das Schlimmste für mich. Ich frage mich wie ich so werden konnte, wo Treue bei mir sonst GANZ groß geschrieben wurde.
Ich grübel Tag für Tag was ich tun soll- ob ich mich entgültig trennen soll. Aber der Gedanken nie wieder bei ihm im Arm zu legen treibt mir Tränen in die Augen. Ich liebe ihn als Mensch sehr und schätze ihn sehr. Ich vertraue ihm. Das ist so schwer bei mir... andererseits wünsche ich mir mehr von der Beziehung und ich habe Angst das nie bekommen zu können und immer Nr. 3 auf seiner Liste zu bleiben. Und wie ist das erst wenn man Kinder hat? Wie läuft das mit der Familie.. ich weiß einfach nicht was ich tun soll.
Viele Grüße eure Coco
