Mann will dass ich nur noch Hausfrau bin und aufhöre zu arbeiten

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Gast
#1
Zuerst einmal hallo an alle,
zu so später Stunde kreisen meine Gedanken um ein wichtiges Thema.
Mein Mann (35 J.) hat einen guten Job, kann uns und unseren Sohn eigentlich auch alleine versorgen.
Nun will er, dass ich (33 J.) aufhöre zu arbeiten und mich nur noch um den Haushalt kümmere.
Ich arbeite Teilzeit als Bäckereifachverkäuferin. Ich mag die Arbeit gerne, er versteht jedoch nicht, wieso
ich arbeite. Verdiene nicht gut und habe einen ziemlich langen Arbeitsweg.
Noch dazu passt es ihm nicht, dass ich so früh los muss. Und ihm ist es zu Hause nicht ordentlich genug, er
müsse zu lange auf frische Wäsche warten usw.
Er meint immer, seine Mutter wäre schließlich auch immer als Hausfrau glücklich gewesen.
Ich verstehe nicht, was plötzlich in ihn gefahren ist.
Wenn ich gerne arbeite, wieso sollte ich das nicht tun?
 
Dabei
22 Aug 2011
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3.294
#2
Falsche Frage. Korrekt wäre: warum zum Teufel solltest Du Deinen Job aufgeben, nur weil Dein Mann es so wünscht?

Ich vermute mal, wenn er einfach ne Haushaltshilfe einstellt, ist es finanziell nicht viel anders als wenn Du kündigen würdest. Und wenn es ihm dann immer noch nicht ordentlich genug ist und seine Wäsche nicht schnell genug wieder in Schrank liegt, gibt es sicher auch für ihn gute Kurse zum Thema "wie benutze ich einen Besen" und "wie funktioniert eine Waschmaschine". Vielleicht kann er auch gleich "Ehe im Wandel - von Pascha&Putze hin zu gleichwertigen Partnern" belegen.
 

Revage

Gesperrt
Dabei
3 Mai 2014
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2.445
#3
Dein Mann sucht keine Ehefrau, sondern eher eine Putz- und Hausfrau, die ihm alles hinterher räumt.

Rede mit ihm und mache ihm klar, dass du gerne einen TEIL des Haushaltes übernimmst, aber zusätzlich auch deinen Job wahrnimmst. Es ist deine Entscheidung.
Wenn es ihm zu dreckig ist, soll er selbst einen Besen in die Hand nehmen oder wie schon vorgeschlagen ne Haushaltshilfe einstellen.
 
Dabei
4 Jun 2013
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3.105
#4
Er meint immer, seine Mutter wäre schließlich auch immer als Hausfrau glücklich gewesen.
:eusa_naughty:Nur "vergisst" er dabei,..das Frauen zu der Zeit in den meisten Fällen keinen Beruf hatten,
und so auf Gedeih und Verderb ihren Ehemännern "ausgeliefert" waren!
Zu der Zeit war es üblich,.
..das der Ehemann der Alleinverdiener war,und die Frau aus o.g.Grunde,sich um Haushalt und Kinder kümmerte!

Nur schreiben wir jetzt das Jahr 2016,
und es stände deinem Ehemann "gut zu Gesichte",so er auch Waschmaschine,Bügeleisen,Staubsauger und Putzlappen zu bedienen wüste,und er(heute allgemein üblich) sich an der täglichen Hausarbeit beteiligen würde!:eusa_think:
 
Dabei
27 Mrz 2012
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5.568
#5
"Ehe im Wandel - von Pascha&Putze hin zu gleichwertigen Partnern"
:mrgreen:

----

@TE
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Solche Worte von deinem Mann, sollten dich nicht verunsichern und in ein Forum schicken um nach Meinungen zu fragen.

Sondern du solltest selber denken: DU nimmst die Distanz und das frühe Aufstehen in Kauf. Du magst deinen Job. Er erfüllt dich. Wieso also solltest du es aufgeben? Was würde denn dein Mann für dich aufgeben zur Kompensation? Hat er denn darüber schon einmal nachgedacht?

Das sollte dir zu denken geben...
 

Papatom

Moderator
Dabei
12 Sep 2012
Beiträge
6.749
#6
Er meint immer, seine Mutter wäre schließlich auch immer als Hausfrau glücklich gewesen.
Ahhhh....lauuuf........:eusa_doh:

Spontan fällt mir bei solchen Typen immer ein, sie haben halt eine Frau finden müssen, weil sie ihre Mutti ja nicht heiraten konnten.....:021:

Wer seiner Frau so was hinwirft hat ein Partnerbild, was ich persönlich grauenvoll finde. Es deutet darauf hin, dass er ein festgelegtes Bild hat, wie Du sein solltest. Das beinhaltet leider, dass es ihm eigentlich egal ist, wie Du bist, so lange Du Dich formen lässt....willst Du das?

Grüße
 
Dabei
27 Aug 2012
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32
#7
Zuerst einmal hallo an alle,
zu so später Stunde kreisen meine Gedanken um ein wichtiges Thema.
Mein Mann (35 J.) hat einen guten Job, kann uns und unseren Sohn eigentlich auch alleine versorgen.
Nun will er, dass ich (33 J.) aufhöre zu arbeiten und mich nur noch um den Haushalt kümmere.
Ich arbeite Teilzeit als Bäckereifachverkäuferin. Ich mag die Arbeit gerne, er versteht jedoch nicht, wieso
ich arbeite. Verdiene nicht gut und habe einen ziemlich langen Arbeitsweg.
Noch dazu passt es ihm nicht, dass ich so früh los muss. Und ihm ist es zu Hause nicht ordentlich genug, er
müsse zu lange auf frische Wäsche warten usw.
Er meint immer, seine Mutter wäre schließlich auch immer als Hausfrau glücklich gewesen.
Ich verstehe nicht, was plötzlich in ihn gefahren ist.
Wenn ich gerne arbeite, wieso sollte ich das nicht tun?
Finde sein Verhalten unmöglich und mir ist schleierhaft, warum er nicht verstehen kann, dass es dir nicht ums Geld geht, sondern darum, einen gewissen Ausgleich zu finden und es dir Spaß macht.

Rational betrachtet wäre die Sache doch leicht zu lösen: Putzfrau. Kostet Geld, ja, aber wenn du kündigen würdest, würde mehr Einkommen wegfallen, als die Putzfrau kostet, also wäre das sogar die ineffizientere Wahl. Diskutiert das doch mal in Ruhe.

Davon abgesehen sehe ich aber in Ansätzen ein größeres Problem: Dass der mangelnden Wertschätzung deiner Person durch ihn. Allein schon der plumpe Mutter-Vergleich ohne sich mal ein paar Gedanken über dich und deine Wünsche zu machen, das spricht schon Bände. Bist du nicht seine Ehefrau, die er liebt und mit der gemeinsam durchs Leben geht? Oder ist er der Hausherr und du sein Dienstmädchen? War euer Verhältnis schon immer so, oder was ist da in ihn gefahren?
 
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