Können Frauen und Männer nur befreundet sein?

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Gast
Ich kenne da einen Mann mit dem ich seit circa 2 Jahren befreundet bin.
Wir haben uns über eine gemeinsame Freundin kennengelern...aber er war mir schon vorher aufgefallen und ich ihm auch...aber ohne die gemeinsame Freundin wären wir uns wohl nie näher gekommen, da wir beide vom wesen her eher schüchtetn sind.
Wir unternehmen von Zeit zu Zeit mal als "Freunde" was zusammen.
Ich kann mich eigentlich drauf verlassen, dass er sich alle paar Tage bei mir meldet, was mich auch jedesmal sehr freut. Ich dagegen scheue mich davor ihn mal von mir aus zu kontaktieren.
Wir sind zwar wie gesagt befreundet, jedoch glaub ich nicht so richtig an Freundschaften zwischen Männern und Frauen. Da meinerseits da noch etwas mehr an Gefühlen vorhanden ist, weiss ich nicht ob ich ihm sowas auch unterstellen kann oder ist es tatsächlich nur Freundschaft was er will?
Wie seht ihr das?
Können Männer und Frauen nur befreundet sein?
 
hallo gast,

hmmm... das mit den freundschaften zwischen männern und frauen ist so eine sache. meist will einer von beiden mehr. zumindest hab ich die erfahrung gemacht, wenn ich nur befreundet sein wollte - dass die freundschaft eine weile hielt - aber wenn der typ dann merkt, da wird nicht mehr daraus, zieht er sich zurück.

beschreibe deine freundschaft doch ein wenig. wie ist es, wenn ihr zusammen seid. erzählt er dir von frauenbekanntschaften - hatte er zwischendurch eine partnerschaft?

wieso möchtest du dich nicht bei ihm melden? was spricht dagegen?

wie empfindest du seine nähe. du müsstest doch spüren, ob er mehr für dich empfindet, als bloße freundschaft.

alles gute
peachy
 
Ich habe das Gefühl, dass bei Männer-Frauen-Freundschaften immer eine Hälfte etwas mehr von der anderen möchte.
Und da die Gegenseite das nicht unbedingt erwidert kommt es zur "Freundschaft". Der eine denkt, dass es sich wirklich darum handelt und der andere sieht es als Möglichkeit für mehr.
 
So jetzt hab ich mich mal registriert... :)


Das ich mich nicht bei ihm melde liegt daran das ich sehr schüchtern bin und mir jedesmal wenn ich kurz davor bin
mich bei ihm zu melden viel zu viele gedanken mache wie er das jetzt auffassen könnte. Lächerlich, ich weiss, aber ich kann es leider nicht ändern...
Wenn wir was gemeinsam unternehmen ist er schon sehr zuvorkommend und gibt sich Mühe...er will schon auch immer einen guten Eindruck hinterlassen. Aber er flirted jetzt nicht wirklich mit mir. Er ist auch schon länger single und wenn er über Frauenbekannschaften spricht, dann eher im negativen Kontext. Er schaut aber schon deutlich oft anderen Frauen hinter her wenn wir irgendwo zusammen sind. Dann abwr wiederum hat er manchmal so eine Art mich anzugucken die mir dann schon zu denken gibt. Er ist auch jedesmal froh wenn er mich jemanden von seinen Freunden vorstellen kann und sagt dann auch nicht unbedingt gleich das wir nur Freunde sind.
es ist auch schwer für mich das als Freundschaft zu definieren...wir sind eher gute Bekannte. Aber ich mag ihn schon gern :)
P.s.: auch wenn sich das hier anders anhört...wir sind beide schon über 30 :)
 
also bei ner guten freundin, nehme ich jetzt einfach mal an, würdest du keine sekunde drüber nachdenken, wie es ankommt, wenn du dich meldest. du denkst viel zu kompliziert über diese freundschaft, so dass es schon gar keine freundschaft mehr sein kann ;) bei freunden meldet man sich nach lust und laune, da es einen nicht verletzt, wenn sie mal keine zeit haben, in einer freundschaft ist man sich immer zu 150% sicher, dass man willkommen ist ;)

da ich selbst in nem männerstudiengang bin, hab ich leider hauptsächlich nur kumpels und muss sagen, männerfreundschaften sind mir im vergleich zu meinen mädels nichts wert, ich übertreibe ein wenig. aber mir ist es einfach zu oft schon passiert, dass die lieben herren, sobald sie ne freundin haben, gar nichts mehr von sich hören lassen;) daher geh ich davon aus, dass sie eventuell doch gefühle für mich hatten, wobei ich von anfang an immer klar mache, dass eh nie was laufen wird. oder aber sie wollten einfach nur etwas weibliche gesellschaft.

geniess doch einfach die ''freundschaft'' die ihr habt, aber wunder dich nicht, wenn er dich bald komplett vergisst. an erster stelle steht dann die neue freundin.


lg
 
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es zwischen Männer und Frauen nur klappt wenn beide einen Partner haben. Ich habe sehr viele männliche Freunde, zu denen ich jederzeit gehen könnte um mich auszuheulen oder so.. aber ich bin dann auch Gleichzeitig mit deren Frauen/Freundinnen befreundet. Dann klappt es super. Wenn einer oder beide Solo sind finde ich es sehr schwierig. Da habe ich auch die Erfahrung gemacht, dass einer der beiden Gefühle entwickelt. Ich habe das dann immer so gehandhabt, dass ich nur männliche Kumpels hatte, die ÜBERHAUPT nicht mein Typ sind.. dann war ich wenigstens schonmal raus aus der Nummer :lol: Wobei ich dann meist das Problem hatte, dass sie sich in mich verliebt haben.. Mein erster bester Freund war leider mein Typ.. und ich seiner.. das war der erste Mann mit dem ich meinen Exfreund betrogen habe.

Wobei ich dazu auch sagen muss, dass ich jetzt auch gutaussehende Freunde habe, aber da ich meinen Freund verdammt doll liebe.. sind die mir auch egal :mrgreen:

so und nun zu dir.. das hört sich für mich auch überhaupt nicht mehr nach "freundschaft" sondern ehr nach "verlieben" an. Meinen Kumpels schicke ich peinliche Fotos von mir/uns.. den schreibe ich Nachts irgendwelche unsinnigen Nachrichten.. auf die dann meist unsinnige Antworten kommen.. wir trinken zusammen ein und da ist es egal ob jemand mit offenen Mund einpennt und dabei sabber :lol: Also verstehst du was ich damit sagen will? Bei Kumpels denkt man nicht darüber nach, was er jetzt von einem denken könnte.. da ist man einfach so wie man ist. Und bei euch klingt das ganz anders.

Falls du Gefühle für ihn hast, dann zeige es ihm.. wenn nicht, dann mach dir keinen Kopf darüber was er denken könnte wenn du ihm schreibst ;)
 
Ich glaube nicht an Freundschaft zwischen Mann und Frau. Bekanntschaft ja, aber keine tiefe Freundschaft.
 
Selten funktioniert es, aber es kann funktionieren.
In deinem Fall ist die Frage aber überflüssig, da du ja mehr für ihn empfindest und so sowieso keine Freundschaft auf Dauer klappt.
 
so dass es schon gar keine freundschaft mehr sein kann ;)
In deinem Fall ist die Frage aber überflüssig,
Eben.
Was für eine blöde Frage: Du willst offensichtlich mehr, verbaust dir dann aber gedanklich alles, indem du fragst, ob Freundschaften klappen. Du kennst ihn erst seit Kurzem - er ist also noch überhaupt kein Freund.

Ergo machst du dir Gedanken um Sinnloses. Entweder du willst ihn, dann musst du ihm das auch zeigen, oder eben nicht, dann brauchst du dir auch keine Gedanken zu machen.
Ratsam wäre aber, ehrlich mit dir zu sein und aufhören dich selber anzulügen bzw dir etwas vorzumachen.
 
Das hab ich überlesen..

Kannst du doch gar nicht beurteilen, wie ernst diese Schwärmerei für sie selbst ist..
Darum geht es ja auch nicht.
Ungeachtet der Intensität ihrer Schwärmerei, hat sie offensichtlich Interesse an dem Kerl, sonst würde sie nicht hierher kommen und ihn analysieren.
Da sie ihn will, sollte sie anfangen, dafür etwas zu machen und nicht darüber zu philosophieren, ob eine Freundschaft zwischen den beiden rein theoretisch möglich ist - alles basierend auf den Erfahrungswerten von irgendwelchen anderen Menschen.

=> Wie so oft macht auch sie sich Gedanken um umgelegte Eier. Es kommt nicht darauf an, ob er sie mag oder nicht ergo sie ihm etwas unterstellen kann. Auch nicht darauf, ob jetzt eine Freundschaft zwischen männlichen und weiblichen Geschöpfen eine Chance hat, damit sie zu ersterem zurückgreifen kann.
Sondern wichtig ist, was Sie will und, dass sie dementsprechend handelt.
 
also ich habe 2 sehr gute männliche freunde.
mittlerweile haben sie beide eine freundin, mit denen ich mich aber auch öfters treffe.
ich bin davon überzeugt dass solche freundschaften genauso gut funktionieren können wie "gleichgeschlechtliche" freundschaften.
aber es muss eine voraussetzung gegeben sein: man darf den anderen nicht (körperlich) anziehend finden.
cih könnte mir absolut nicht vorstellen, jemals etwas mit einem der beiden anzufangen. sie sind beide weder häßlich noch ungepflegt, aber für mich absolut "unerotisch". umgekehrt ist es aber genauso und war auch noch nie ein thema.
wahrscheinlich kommt das daher, dass ich beide schon ewig kenne und wir schon so einiges miteinander durchgestanden haben.

zu der TE: also JA, so eine freundschaft kann funktionieren. aber in deinem fall eben nicht mehr, da du schon mehr fühlst als freundschaft.
also werde aktiv - vielleicht kannst du den lotto 6er gewinnen: einen tollen partner und besten freund in einer person :D
 
Moin,
also mal abgesehen davon, dass Insomnius recht hat, mit der Interpretation..

Bei mir war es immer so, dass einer/ eine mehr wollte. Entweder ich, oder die entsprechende Frau. Oft kam es erst recht spät raus, oder eben schneller:eusa_whistle: aber immerhin....

Das liegt von mir aus auch daran, das ich als Mann eigentlich versuche, Frauen kennen zu lernen, wenn sie mich reizen. Einen anderen Grund habe ich erstmal nicht.....wenn dann daraus nichts wird, warum auch immer, ist es eben erstmal "nur" Freundschaft, aber nicht losgelöst von der Option, dass mal mehr draus werden könnte...

Grüße
 
Dann bin ich wohl eine große Ausnahme wenn ich hier erwähne das ich durchaus viele weibliche Freunde habe und solche Entwicklungen, wie hier beschrieben, selten bisweilen gar nicht unterschreiben kann.Es gibt immer Phasen wo man sich einer "Freundin" näher fühlt, aber genauso welche, wo man sich wieder entfernt.Wenn beide sich gerade mal annähern kann es natürlich so ausgelegt werden,gegenseitig, das eventuell mehr ist.Und dann kommen die Probleme, von denen man hier in den Threads immer wieder liest.

Einige meiner Freundschaften kenne ich mehrere Jahre.Ausgeschlossen werden kann so etwas nie, keine Frage, aber ich habe wohl einfach den "Radar" nicht, oder sehe das so pragmatisch das ich mich automatisch verschliesse.Keine Ahnung.
Das Risiko ist bei mir eher in den ersten 10-20Minuten wenn ich eine Frau kennenlerne, wenn es da schon etwas zündelt, wird es definitiv keine Freundschaft, unabhängig davon ob ich eine Beziehung will oder nicht.

Ein gutes Beispiel für phasenweise Annäherung:
Als ich vor 2,5 Jahren aus meiner Ex-Beziehung mich versucht habe zu erholen, und eine hübsche Kollegin genau das selbe gerade mit ihrer Beziehung erlebte.Wir verstanden uns schon vorher sehr gut, das hat uns näher zusammen gebracht,bis an einem Punkt als wir erkannten das wie nur Leidensgenossen waren.Ergo: Eine Phase an die man sich annähert, nichts anderes.Dann wieder Interpretation und die Erkenntnis dass das erlebte nicht mal für eine Freundschaft ausreichen wird.

Werd ich Offtopic?Wie dem auch sei:Meine Meinung dazu, subjektiv, und von Erfahrungen geprägt. :D

Fazit:Es ist nicht weiter als das streben danach sich entweder den Bauch pinseln zu lassen, oder aber die Idealisierung in den Freund/Freundin ohne zu berücksichtigen das dieser Mensch in einer Beziehung ein ganz anderer ist.Ich bin außerdem der Auffassung das man nicht zu viel auf Plazebo-Effekte geben sollte, und ein Hungergefühl gleich als Liebesbekundung des Unterbewusstseins zu etikettieren..
 
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