Frau richtet sich NUR nach Kindsvater aus. Lässt ihr Leben völlig untergehen

Dabei
1 Sep 2016
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#1
Hallo,
seit ca. 5 Monaten bin ich mit einer Frau zusammen ( 38, mit Kind 10 Jahre ). Sie ist seit 6 Jahren vom Kindsvater getrennt ( waren aber 12 Jahre zusammen ). Ich bin erst der 2te Mann der Ihr Kind kennen lernen durfte ( der Erste war derjenige kurz nach der Trennung vom Kindsvater ).
Nun ist es aber so das sie zum Kindsvater (KV) noch ein top Verhältnis pflegt. Sie sagte zu mir er sei wie ihr bester Freund. Sie liebt ihn nicht mehr, und hat nur noch freundschaftliche Gefühle für ihn. Eine Beziehung wäre auch nicht mehr möglich ( inkl. sex natürlich ).
Sie tut alles um den Vater ( und ihr Kind ) zufrieden zu stellen. Sie fährt ständig, wenn er das möchte, das Kind zu ihm und holt es ab. Uhrzeiten gibt der Vater vor ( hat selbst kein Auto um das Kind zu holen ). Auch hat sie ständig mitleid mit ihm wenn er viel gearbeitet hat und kaputt ist. Wenn er mal nicht ans Handy geht, bekommt sie gleich Angst und fährt zu seiner Wohnung um zu schauen das nichts passiert ist, usw. Sie verteidigt ihn bei Diskussionen auch bis aufs Äußerste, lässt keine Kritik zu.
Das Kind darf der KV JEDES Wochenende sehen und sie hat ( macht sich ) den Stress und die Zeit um es immer zu ihm fahren.
Das belastet unsere Beziehung im Moment sehr. Wir haben im Prinzip NIE ein komplettes Wochenende. Immer müssen wir uns danach richten wie der Vater das Kind nehmen will/kann. ( Meist SA mittag bis Sonntag abend ). Was anderes machen ist nicht möglich da die Mutter ( meine Freundin ) ihm sein Kind nicht vorenthalten will.
Wir haben schon mehrmals drüber geredet, das es so nicht weiter gehen kann. Sie hat ein neuen Freund und eine neue Beziehung. Da muss sich der KV auch danach richten. Ich schlug vor das er das Kind doch alle 2 Wochen nehmen soll, dafür länger ( FR bis SO z.B. ) und am anderen Wochenende wir beide mit dem Kind Zeit verbringen.
Das will sie aber nicht, da für den KV das Kind sein ein und alles ist und auch das Kind den Vater am liebsten ständig sehen will.
Also kurzum sie plant ihr leben nach ihrem Kind und dem Vater und NICHT zusammen mit dem neuen Partner.
Ich liebe sie sehr und möchte mir ihr die Zukunft planen ( zusammen wohnen, heiraten, evtl eigenes Kind ), aber so kann es nicht weiter gehen.
Was soll ich tun ? Oder findet ihr das nicht schlimm ? Könntet ihr damit leben/umgehen ?
Gruß
 
Dabei
6 Mrz 2013
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#2
Damit würde ich nicht umgehen WOLLEN. Du hast ja gar keine Chance. Andere getrenntlebende Eltern stellen Regeln auf, die auf alle Rücksicht nehmen, deine Freundin will das aber ausdrücklich nicht. An deiner Stelle würde ich mich verdrücken bevor es noch mehr wehtut. Heiraten und Kinder vergiss mal sowieso bei dieser Sachlage.
 
Dabei
30 Nov 2014
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#3
Damit würde ich nicht umgehen WOLLEN. Du hast ja gar keine Chance. Andere getrenntlebende Eltern stellen Regeln auf, die auf alle Rücksicht nehmen, deine Freundin will das aber ausdrücklich nicht. An deiner Stelle würde ich mich verdrücken bevor es noch mehr wehtut. Heiraten und Kinder vergiss mal sowieso bei dieser Sachlage.
Da muss ich mich anschliessen. Ich würde mir ziemlich verarscht vorkommen. Man könnte fast meinen, dass sie emotional von dem Ex abhängig ist. Natürlich muss und soll sie das Kind dem KV nicht vorenthalten, aber für den Ex alles stehen und liegen zu lassen und das Kind sogar hinzufahren geht irgendwie gar nicht. Er hat kein Auto? Dann soll er halt öffentliche Verkehrsmittel nehmen. Das Interesse muss von ihm kommen.

Ich finde das sehr schlimm und ihr Verhalten ist absolut nicht normal.
 
Dabei
23 Nov 2016
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#4
Ich bin selber alleinerziehende Mama und mein Ex muss schon alleine von der Gerichtlichen Regelung her die Kinder abholen und auch wieder zurückbringen. Und das von den ausgemachten Zeiten, die ebenfalls ausgemacht sind und im Scheidungsvergleich stehen. Wenn sie das Kind bringt/abholt ist das eine ettigkeit von ihr, allerdings sollte dies nicht gewohnheit sein/werden. Da hat sie wohl etwas falsch verstanden. Das tut mir leid für euch. Ich kann absolut verstehen, dass du dich bei diesem "Konzept" nicht auskennstund finde es auch ein bisschen komisch, dass sie sich das so gefallen lässt, beziehungsweise sich so wohl fühlt. Immerhin ist es auch für ihr Kind äußerst wichtig, dass diese Zeiten geregelt sind. Ausnahmen dürfen natürlich sein, aber dann auch immer nur, wenn es für alle passt. Wenn du mit dieser Frau eine Zukunft haben willst/oder haben wirst hast du da sehr wohl auch ein bisschen mitspracherecht. Falls in ihren Augen nicht, musst du dir ernsthaft überlegen, ob es so wirklich passt. Patchwork ist eben nicht so einfach, ich rede aus Erfahrung.
 

maelcom

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Dabei
14 Apr 2015
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#5
Grundsätzlich ist es ja eine schöne Situation, wenn deine Freundin mit dem KV ein freundschaftliches Verhältnis pflegen kann - dadurch sind ständige Streitigkeiten und Diskussionen, Streß&Ärger erstmal nicht in Sicht. Es ist auch okay wenn man mal das Kind selbst hinbringt und wieder abholt...alles kein Thema.

Deine Situation würde ich allerdings nicht ertragen. Wenn deine Freundin eine derartige Fixierung auf den Ex hat, hinfährt wenn er sich mal nicht meldet und vor allem keinerlei Bereitschaft zeigt, mit DIR mal etwas planen oder dich - wie in einer Beziehung üblich - als festen Bestandteil zu integrieren, dann läuft da einiges schief. Du läufst da nur irgendwie nebenher...

Wenn Kinder im Spiel sind, geht das sicherlich immer vor den eigenen Bedürfnissen und die Beziehung ist eine andere als ohne Kinder und mit den damit verbundenen Kompromissen. Allerdings fehlt hier ein ganz entscheidener Faktor: Sie managed den Alltag schon so viele Jahre, da bist Du einfach nicht integriert. Wenn ein ruhiges Gespräch hier keine Abhilfe schaffen kann oder das sie gewillt ist, daran zu arbeiten... würde ich die Reißleine ziehen und gehen.
 
Dabei
1 Sep 2016
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#7
Ich habe heute nochmal mit ihr geredet. Da kamen dann noch ein paar Dinge ans Tageslicht. Z.B. leiht ihr der KV immer noch ab und Geld ( wenn sie sich was größeres kaufen will ) und sie zahlt es ihm schnellstmöglich zurück. Auch auf ihren Geburtstag wird er eingeladen ( wohlgemerkt nicht der Kind-Geburtstag ).
Ich sagte ihr das das mal gar nicht geht und ich bestimmt nicht mit dem KV ihren Geburtstag feiere.
 
Dabei
6 Mrz 2013
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#8
Ich sagte ihr das das mal gar nicht geht und ich bestimmt nicht mit dem KV ihren Geburtstag feiere.
Das fände ich dem gegenüber, dass ihr ganzes Leben von ihrem Ex diktiert wird, noch eher banal.

Was hat sie darauf zu dir gesagt? "Ich feiere mit wem ich es für richtig halte"? Oder "OK, wenn du es sagst, lade ich ihn halt wieder aus"?

Hast du es auf ein "Er oder ich" ankommen lassen?
 
Dabei
2 Mrz 2015
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#9
Das Problem ist, dass sich bereits ein fester Ablauf durchgesetzt hat.
Du bist quasi der Vierte im Bunde und versuchst diese Routine zu durchbrechen.
Der Kindsvater muss sich erstmal nach gar nichts richten, solange die Mutter damit einverstanden ist.

Ich kann dein Problem nicht so wirklich verstehen, denn so hast du es um einiges leichter, als wenn zwischen den beiden "Krieg" herrschen würde.
 
Dabei
20 Nov 2016
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#10
Ist ja Schön und Gut wenn man sich mit dem Erzeuger gut Versteht. Aber wenn man sich auf einen neuen Menschen und eine daraus resultierende Beziehung einlässt, dann sollte man verdammt noch mal hinter dem neuen Partner stehen und nicht so ein Heckmeck abziehen. Und der Kontakt zwischen Erzeuger und Mutter gehört meiner Meinung nach absolut auf die Kinder beschränkt! Kein bisschen mehr...
Goldhochzeiten werden nicht Umsonst ohne irgendwelche "Ex" beziehungen gefeiert
 
Dabei
22 Aug 2011
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#11
Es ist ganz einfach - in dieser Mutter-Vater-Kind-Konstellation hast Du kein Mitspracherecht. Du kannst sie bitten, etwas zu ändern - wenn sie es tut, gut, wenn nicht, kannst Du es akzeptieren oder gehen. Mehr Optionen hast Du schlichtweg nicht. Auch wenn Dir hier 100 Leute erzählen, was sie eigentlich tun sollte ...
 
Dabei
27 Feb 2013
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#12
Also meiner Empfindung nach richtet sich ihr Leben nicht nach ihrem Ex - sondern nach ihrem Kind - was seinen Vater oft sehen möchte.

Wie ich es verstanden habe, tut sie alles dafür, dass Harmonie herrscht, damit sich das Kind wohl fühlt.

Und das finde ich überaus schön!

Wie oft leiden die Kinder unter einer Trennung bzw. werden Kriege über die Kinder ausgetragen.

Der KV wird IMMER im Leben dieser Frau sein - immerhin verbindet sie das gemeinsame Kind.

Dass du da nach fünf Monaten schon solche Ansprüche stellst finde ich anmaßend.

Du schreibst, das Kind ist fast jedes Wochenende beim Vater - was regt dich da auf? Dann habt ihr ja öfter Zeit füreinander, als andere Partnerschaften, wo es ein Kind aus einer anderen Beziehung gibt.

Du hast eine Frau MIT KIND kennengelernt. Da musste dir von Anfang an klar sein, dass es nicht das selbe ist wie mit einer Frau ohne Kind.

Du verhälst dich meiner Meinung auch kindisch was den Geburtstag deiner Freundin betrifft - du bist eifersüchtig auf diesen Mann - ohne Grund. Wieso lernst du ihn nicht erstmal kennen, schaust ihn dir mal an - auch im Umgang mit Kind und Mutter - er wird immer ein Teil ihres Lebens sein, du solltest dich damit arrangieren, dass er immer präsent ist - vielleicht ist er eh total in Ordnung und du kannst ihn akzeptieren!

Ich bin wohl die Einzige hier, die das anders sieht. Aber was du abziehst kann über kurz oder lang entweder nur zu mega Stress und Drama führen oder zu einem baldigen Ende der Beziehung.

Nochmal: ich finde es fürs Kind toll, dass sich die Eltern so gut verstehen. Wenn sie das Kind immer bringt, ist es ihre Entscheidung und die Abmachung zwischen den Beiden.

Wenn dir deren Lebenskonzept nicht zusagt, such dir eine Frau, die besser zu dir passt.

Wäre ich an der Stelle dieser Frau und hätte mir dieses Lebenskonzept geschaffen, weil es mir und dem Kind guttut (ich denke, das hat auch erst eine Weile gedauert, bis sich das eingependelt hat) und es kommt wer daher, der nach nur fünf Monaten schon von mir verlangt, hier etwas zu ändern, würde ich mir das sehr gut überlegen, ob ich diese - sich erst anbahnende - Beziehung weiterführen will - weil diesen Stress und die Eifersüchteleien würde ich mir nicht antun wollen.
 
Dabei
5 Nov 2007
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#13
Es ist ganz einfach - in dieser Mutter-Vater-Kind-Konstellation hast Du kein Mitspracherecht. Du kannst sie bitten, etwas zu ändern - wenn sie es tut, gut, wenn nicht, kannst Du es akzeptieren oder gehen. Mehr Optionen hast Du schlichtweg nicht. Auch wenn Dir hier 100 Leute erzählen, was sie eigentlich tun sollte ...
Hallo nixe, da hast du in der Sache recht, ja so ist es.

Ob der TE es versteht und deine Botschaft bei ihm ankommt, ist eine andere Frage. Er hat hier seit über 2 Jahren nicht mehr geantwortet. Da ist zu vermuten, dass er das auch jetzt nicht mehr tut.
 
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