Monotonie
- Dabei
- Juni 2016
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Guten Morgen zusammen,
ich weiß gar nicht so recht wie genau ich anfangen soll, dennoch will ich versuchen alles irgendwie so gut es geht zu erklären.
Zu allererst bin ich wohl das was man einen Langzeitsingle nennen kann. Im September werden es nun gute 10 Jahre des Alleinseins. Auch hängt an meiner Alterszahl schon eine 3 vorne dran und langsam scheint mich wohl die Torschlusspanik zu ereilen. Eine wirklich richtige Beziehung (Also etwas was längerfristig war) könnte man sagen hatte ich bisher nicht wirklich. Die längste "Beziehung" ging ganze 3 Monate bevor sie zu Bruch ging. Alles andere waren wohl mehr oder minder nur Katastrophen die nicht länger als 3-4 Wochen gingen.
Früher war ich wie jeder junge Kerl. Am Wochenende meistens auf Partys, in Discos, Events und Veranstaltungen. Eben überall da wo man soziale Kontakte knüpfen und eben Frauen kennenlernen konnte. Aber schon damals ging es los das ich mir im Normalfall wie das berühmte 5.te Rad am Wagen vorgekommen bin. Wärend Freunde und Freundinen von einer Beziehung in die nächste gingen (oder eben den Menschen gefunden hatten mit dem sie bis heute zusammen geblieben sind) war ich bei den Frauen immer der, wie sagt man so schön, Friendzone Keeper.
Hab ich mich mal für eine Frau interessiert kam am Ende meistens nicht mehr als ein "Lass uns gute Freunde" sein raus. Wenn dann doch mal etwas zustande kam hielten diese Katastrophen meist nicht länger als 3-4 Wochen bis von der weiblichen Seite aus die "Beziehung" beendet wurde (Wobei jedes Spektrum des Schlussmachens abgedeckt wurde. Vom Fremdgehen bis zu einfach ohne Begründung Schluss machen). Schon damals fing ich an mir immer mehr und mehr die Frage zu stellen ob ich irgendwie beziehungsunfähig bin oder die Frauenwelt einfach nicht versteh. Jedes Mal wenn das Thema Beziehung und was man sich dabei vom Partner wünscht angesprochen wurde hat man immer das gleiche gehört. Treu, ehrlich, guter Charakter usw. Im Grunde all das was ich meiner eigenen Einschätzung nach gewesen wäre. Aber wenn man sich dann wirklich mal für jemanden interessiert hat kam am Ende meist nicht mehr als die Friendzone raus. Kurz darauf hat man dann natürlich selbige Frau mit Kerlen gesehen die eigentlich das genau Gegenteil von dem verkörpern was sie sich von einem Partner wünschen. Das Ende vom Lied war dann meistens das, das man sich dann kurzerhand bei mir ausgeheult hat wenn einem der angebliche Traummann dann fremdgegangen is oder so. Dafür sind sie ja dann schliesslich da, die guten Freunde und Friendzone Keeper...
Heutzutage ist das Thema Beziehung noch um eine ganze Ecke schwieriger geworden. In all den Jahren in dennen ich eben diese "Lass uns gute Freunde sein" und Katastrophenergebnisse erzielt hab (Ich weiß das es ein wenig komisch klingt wenn ich es Katastrophen nenne, aber Beziehungen waren das allesamt nicht wirklich und etwas besseres fällt mir nicht ein), habe ich mich grundlegend verändert. Auch die nun bald 10 Jahre lang andauernde Singlephase hat ihren Teil dazu beigetragen. Das Interesse in irgendwelchern Discos abzuhängen oder auf irgendwelchen Partys ist grundlegend verschwunden. Auch tu ich mich heute im allgemeinen schwer neue soziale Kontake zu knüpfen aufgrund meiner nerdigen Lebensart die sich durch das ständige alleinsein entwickelt hat. Noch schlimmer wird das natürlich beim weiblichen Geschlecht. Meine Interessen und Hobbys welche von Gaming bis zum komponieren eigener elektronischen Musik reicht sind nun auch nicht unbedingt das was einen bei Frauen interessant oder attraktiv macht. Zudemhin kommt es oben drauf auch noch dazu das ich nicht gerade mit einem Modellaussehen glänzen kann. Ich bin nunmal der, der ich bin. Somit würde nur mein nach eigener Einschätzung guter Charakter punkten. Aber wie wir alle wissen, zählt der im ersten Moment des Kennenlernens nicht wirklich, auch wenn sich jede Frau mit der ich bisher Kontakt hatte sich selbigen wünscht...
Durch das lange Singleleben fällt es mir heute sehr schwer irgendjemanden kennenzulernen, doch irgendwie ist es immer mehr und mehr frustierend wenn man in seinem Freundeskreis sieht wie andere glücklich sind, heiraten, Kinder bekommen usw..
Man fragt sich immer wieder was man damals falsch gemacht hat, man einfach zu blöd war die Frauenwelt zu verstehen oder einfach im allgemeinen Beziehungsunfähig ist.
Somit stellen sich mir einige Fragen:
- Was macht Männer für Frauen in meinem ungefähren Alter interessant?
- Kommt es wirklich nur auf das Aussehen an?
- Wie spricht man Frauen richtig an um eventuell eben nicht gleich in der Freindzone zu landen?
- Wieso sehen Frauen in dem Gegenüber der eigentlich das ist was sich viele Frauen wünschen meistens eben nur den "guten Freund" und Seelenmülleimer bei dem man seine Probleme abladen kann?
Langsam bekomme ich einfach Angst davor den Rest meines Lebens allein zu sein, all die Dinge zu verpassen die das Leben bereichern wenn man eine Parterin hat, den auch ich werde nunmal einfach nicht jünger von Jahr zu Jahr...
Ich weiß, das ist eine Menge Text und ich bin mir selber nicht einmal so im klaren drüber ob ich es geschafft habe mein Problem bzw. Anliegen richtig zu beschreiben. Trotzdem hoffe ich das es zumindest irgendwer da draußen versteht und mir vielleicht den ein oder anderen Ratschlag geben kann.
Mit morgendlichen Grüßen,
Monotonie
ich weiß gar nicht so recht wie genau ich anfangen soll, dennoch will ich versuchen alles irgendwie so gut es geht zu erklären.
Zu allererst bin ich wohl das was man einen Langzeitsingle nennen kann. Im September werden es nun gute 10 Jahre des Alleinseins. Auch hängt an meiner Alterszahl schon eine 3 vorne dran und langsam scheint mich wohl die Torschlusspanik zu ereilen. Eine wirklich richtige Beziehung (Also etwas was längerfristig war) könnte man sagen hatte ich bisher nicht wirklich. Die längste "Beziehung" ging ganze 3 Monate bevor sie zu Bruch ging. Alles andere waren wohl mehr oder minder nur Katastrophen die nicht länger als 3-4 Wochen gingen.
Früher war ich wie jeder junge Kerl. Am Wochenende meistens auf Partys, in Discos, Events und Veranstaltungen. Eben überall da wo man soziale Kontakte knüpfen und eben Frauen kennenlernen konnte. Aber schon damals ging es los das ich mir im Normalfall wie das berühmte 5.te Rad am Wagen vorgekommen bin. Wärend Freunde und Freundinen von einer Beziehung in die nächste gingen (oder eben den Menschen gefunden hatten mit dem sie bis heute zusammen geblieben sind) war ich bei den Frauen immer der, wie sagt man so schön, Friendzone Keeper.
Hab ich mich mal für eine Frau interessiert kam am Ende meistens nicht mehr als ein "Lass uns gute Freunde" sein raus. Wenn dann doch mal etwas zustande kam hielten diese Katastrophen meist nicht länger als 3-4 Wochen bis von der weiblichen Seite aus die "Beziehung" beendet wurde (Wobei jedes Spektrum des Schlussmachens abgedeckt wurde. Vom Fremdgehen bis zu einfach ohne Begründung Schluss machen). Schon damals fing ich an mir immer mehr und mehr die Frage zu stellen ob ich irgendwie beziehungsunfähig bin oder die Frauenwelt einfach nicht versteh. Jedes Mal wenn das Thema Beziehung und was man sich dabei vom Partner wünscht angesprochen wurde hat man immer das gleiche gehört. Treu, ehrlich, guter Charakter usw. Im Grunde all das was ich meiner eigenen Einschätzung nach gewesen wäre. Aber wenn man sich dann wirklich mal für jemanden interessiert hat kam am Ende meist nicht mehr als die Friendzone raus. Kurz darauf hat man dann natürlich selbige Frau mit Kerlen gesehen die eigentlich das genau Gegenteil von dem verkörpern was sie sich von einem Partner wünschen. Das Ende vom Lied war dann meistens das, das man sich dann kurzerhand bei mir ausgeheult hat wenn einem der angebliche Traummann dann fremdgegangen is oder so. Dafür sind sie ja dann schliesslich da, die guten Freunde und Friendzone Keeper...
Heutzutage ist das Thema Beziehung noch um eine ganze Ecke schwieriger geworden. In all den Jahren in dennen ich eben diese "Lass uns gute Freunde sein" und Katastrophenergebnisse erzielt hab (Ich weiß das es ein wenig komisch klingt wenn ich es Katastrophen nenne, aber Beziehungen waren das allesamt nicht wirklich und etwas besseres fällt mir nicht ein), habe ich mich grundlegend verändert. Auch die nun bald 10 Jahre lang andauernde Singlephase hat ihren Teil dazu beigetragen. Das Interesse in irgendwelchern Discos abzuhängen oder auf irgendwelchen Partys ist grundlegend verschwunden. Auch tu ich mich heute im allgemeinen schwer neue soziale Kontake zu knüpfen aufgrund meiner nerdigen Lebensart die sich durch das ständige alleinsein entwickelt hat. Noch schlimmer wird das natürlich beim weiblichen Geschlecht. Meine Interessen und Hobbys welche von Gaming bis zum komponieren eigener elektronischen Musik reicht sind nun auch nicht unbedingt das was einen bei Frauen interessant oder attraktiv macht. Zudemhin kommt es oben drauf auch noch dazu das ich nicht gerade mit einem Modellaussehen glänzen kann. Ich bin nunmal der, der ich bin. Somit würde nur mein nach eigener Einschätzung guter Charakter punkten. Aber wie wir alle wissen, zählt der im ersten Moment des Kennenlernens nicht wirklich, auch wenn sich jede Frau mit der ich bisher Kontakt hatte sich selbigen wünscht...
Durch das lange Singleleben fällt es mir heute sehr schwer irgendjemanden kennenzulernen, doch irgendwie ist es immer mehr und mehr frustierend wenn man in seinem Freundeskreis sieht wie andere glücklich sind, heiraten, Kinder bekommen usw..
Man fragt sich immer wieder was man damals falsch gemacht hat, man einfach zu blöd war die Frauenwelt zu verstehen oder einfach im allgemeinen Beziehungsunfähig ist.
Somit stellen sich mir einige Fragen:
- Was macht Männer für Frauen in meinem ungefähren Alter interessant?
- Kommt es wirklich nur auf das Aussehen an?
- Wie spricht man Frauen richtig an um eventuell eben nicht gleich in der Freindzone zu landen?
- Wieso sehen Frauen in dem Gegenüber der eigentlich das ist was sich viele Frauen wünschen meistens eben nur den "guten Freund" und Seelenmülleimer bei dem man seine Probleme abladen kann?
Langsam bekomme ich einfach Angst davor den Rest meines Lebens allein zu sein, all die Dinge zu verpassen die das Leben bereichern wenn man eine Parterin hat, den auch ich werde nunmal einfach nicht jünger von Jahr zu Jahr...
Ich weiß, das ist eine Menge Text und ich bin mir selber nicht einmal so im klaren drüber ob ich es geschafft habe mein Problem bzw. Anliegen richtig zu beschreiben. Trotzdem hoffe ich das es zumindest irgendwer da draußen versteht und mir vielleicht den ein oder anderen Ratschlag geben kann.
Mit morgendlichen Grüßen,
Monotonie