Menü
Foren
Neue Beiträge
Foren durchsuchen
Was ist neu
Neue Beiträge
Letzte Aktivität
Mitglieder
Aktuelle Besucher
Foren-Regeln
Anmelden
Registrieren
Was ist neu
Suche
Suche
Nur Titel durchsuchen
Von:
Neue Beiträge
Foren durchsuchen
Menü
Anmelden
Registrieren
Foren
LoveHelp.de
Gäste Forum
Arbeitskollege macht mich verrückt- oder wie entliebt man sich?
JavaScript ist deaktiviert. Für eine bessere Darstellung aktiviere bitte JavaScript in deinem Browser, bevor du fortfährst.
Auf Thema antworten
Nachricht
<p>[QUOTE="Larali, post: 470385, member: 29535"]So, ich habe mich jetzt mal angemeldt. Erst mal vielen lieben Dank für Eure Antworten. </p><p></p><p>Bodo B. hat in der Tat Recht. Ich bin länger nicht mehr glücklich, aber wie so oft ist es glaube nicht die Eine Sache, die ein Problem ist, sondern die Summe an Kleinigkeiten: Unsere Ehe ist seit etwas 10 Jahren überschattet von der Dauerkrankheit meiner Schwiegermutter. Sie ist bereits zum zweiten Mal schwer an Krebs erkrankt, kann aber alleine Leben. Allerdings ist mein Mann da schon oft sehr eingespannt, weil viel mit Behörden etc. korrespondiert werden muss. Sie nimmt ihn auch sonst sehr in Beschlag da ihr Lebensgefährte vor ein paar Jahren gestorben ist. Dadurch mussste ich auch schon oft zurückstecken.</p><p></p><p>Dazu kommt, dass mein Mann 6 Jahre älter ist als ich, was ja kein Problem ist, aber als wir uns kennen lernten war er sehr sportlich. Mittlerweile lässt er sich allerdings immer mehr gehen, was u. a. an einem neuen Freund liegt, der gerne stundenlang Brettspiele spielt und dabei einen säuft. Ich mache da notgedrungen mit, so wirklich Freude habe ich aber nicht daran. Das Ganze hat sich in der Coronazeit entwickelt und mittlerweile ersticken wir in diesen ganzen Spielen, weil ständig was Neues her muss. Mit Alkohol hat mein Mann meiner Ansicht nach schon immer ein Problem. Er ist da familär durch besagte Schwiegermutter vorbelastet und sein Opa hat durch ein Kriegstrauma heftig getrunken. Bei ihm bleibt es zwar bei ein bis zwei Flaschen Bier am Abend, aber ich für meinen Teil finde täglichen Alkoholkonsum schon bedenklich.</p><p></p><p>Ich für meinen Teil bin sportlich sehr aktiv und werde auch häufig für wesentlich jünger gehalten. Mir ist es wichtig fit zu bleiben und wenn ich dann neben mir einen Mann habe, der mittlerweile aussieht als wäre er im 9. Monat schwanger, finde ich das auch einfach nicht sonderlich attraktiv.</p><p></p><p>Zu guter letzt kann mein Mann sehr schwer Gefühle zeigen und über unsere Beziehung reden. Alles was ich sage tut er eigentlich immer nur ab. Ich stand in der ganzen Zeit schon zwei Mal kurz davor mich zu trennen und habe ihm das auch gesagt. Da hatter er dann die Tränen in den Augen stehen und ich kam mir selbst blöd vor. Er hat auch in gewisser Weise einen manipulativen Charakter und weiß wie er mich besänftigt kriegt. Allerdings keimen die negativen Gefühle in mir immer öfter und ich frage mich halt, ob das jetzt alles gewesen sein soll. </p><p></p><p>Grenzt dann evtl. auch ein bißchen an Midlife-Crisis, wobei das ja zumeist als lachhaft und bedauernswert abgetan wird. Aber wahrscheinlich muss man sich wirklich irgendwann fragen, ob man sich nicht zu sehr in unterschiedliche Richtungen entwickelt, oder?</p><p></p><p>Mein Kollege kommt nun als das krasse Gegenteil daher und bietet eine wunderbare Projektionfläche für alle möglichen Sehnsüchte, denke ich. Ich glaube wenn man so lange wie ich die 2. Geige in einer Beziehung spielt, ist es vielleicht normal, dass ein kleines bißchen Aufmerksamkeit einen wieder aufblühen lässt. Zumindest hat er es geschafft wieder arge Zweifel an meiner Ehe in mir zu säen. Das "lustige" ist aber ja, dass auch er nur so auf Sparflamme agiert und ich in Wahrheit gar nicht weiß, ob ich mir das alles nur einbilde.</p><p></p><p>Ich bin nach wie vor unsicher wie ich weitermachen soll. </p><p></p><p>Liebe Grüße</p><p></p><p></p><p>Larali[/QUOTE]</p>
[QUOTE="Larali, post: 470385, member: 29535"]So, ich habe mich jetzt mal angemeldt. Erst mal vielen lieben Dank für Eure Antworten. Bodo B. hat in der Tat Recht. Ich bin länger nicht mehr glücklich, aber wie so oft ist es glaube nicht die Eine Sache, die ein Problem ist, sondern die Summe an Kleinigkeiten: Unsere Ehe ist seit etwas 10 Jahren überschattet von der Dauerkrankheit meiner Schwiegermutter. Sie ist bereits zum zweiten Mal schwer an Krebs erkrankt, kann aber alleine Leben. Allerdings ist mein Mann da schon oft sehr eingespannt, weil viel mit Behörden etc. korrespondiert werden muss. Sie nimmt ihn auch sonst sehr in Beschlag da ihr Lebensgefährte vor ein paar Jahren gestorben ist. Dadurch mussste ich auch schon oft zurückstecken. Dazu kommt, dass mein Mann 6 Jahre älter ist als ich, was ja kein Problem ist, aber als wir uns kennen lernten war er sehr sportlich. Mittlerweile lässt er sich allerdings immer mehr gehen, was u. a. an einem neuen Freund liegt, der gerne stundenlang Brettspiele spielt und dabei einen säuft. Ich mache da notgedrungen mit, so wirklich Freude habe ich aber nicht daran. Das Ganze hat sich in der Coronazeit entwickelt und mittlerweile ersticken wir in diesen ganzen Spielen, weil ständig was Neues her muss. Mit Alkohol hat mein Mann meiner Ansicht nach schon immer ein Problem. Er ist da familär durch besagte Schwiegermutter vorbelastet und sein Opa hat durch ein Kriegstrauma heftig getrunken. Bei ihm bleibt es zwar bei ein bis zwei Flaschen Bier am Abend, aber ich für meinen Teil finde täglichen Alkoholkonsum schon bedenklich. Ich für meinen Teil bin sportlich sehr aktiv und werde auch häufig für wesentlich jünger gehalten. Mir ist es wichtig fit zu bleiben und wenn ich dann neben mir einen Mann habe, der mittlerweile aussieht als wäre er im 9. Monat schwanger, finde ich das auch einfach nicht sonderlich attraktiv. Zu guter letzt kann mein Mann sehr schwer Gefühle zeigen und über unsere Beziehung reden. Alles was ich sage tut er eigentlich immer nur ab. Ich stand in der ganzen Zeit schon zwei Mal kurz davor mich zu trennen und habe ihm das auch gesagt. Da hatter er dann die Tränen in den Augen stehen und ich kam mir selbst blöd vor. Er hat auch in gewisser Weise einen manipulativen Charakter und weiß wie er mich besänftigt kriegt. Allerdings keimen die negativen Gefühle in mir immer öfter und ich frage mich halt, ob das jetzt alles gewesen sein soll. Grenzt dann evtl. auch ein bißchen an Midlife-Crisis, wobei das ja zumeist als lachhaft und bedauernswert abgetan wird. Aber wahrscheinlich muss man sich wirklich irgendwann fragen, ob man sich nicht zu sehr in unterschiedliche Richtungen entwickelt, oder? Mein Kollege kommt nun als das krasse Gegenteil daher und bietet eine wunderbare Projektionfläche für alle möglichen Sehnsüchte, denke ich. Ich glaube wenn man so lange wie ich die 2. Geige in einer Beziehung spielt, ist es vielleicht normal, dass ein kleines bißchen Aufmerksamkeit einen wieder aufblühen lässt. Zumindest hat er es geschafft wieder arge Zweifel an meiner Ehe in mir zu säen. Das "lustige" ist aber ja, dass auch er nur so auf Sparflamme agiert und ich in Wahrheit gar nicht weiß, ob ich mir das alles nur einbilde. Ich bin nach wie vor unsicher wie ich weitermachen soll. Liebe Grüße Larali[/QUOTE]
Anführungszeichen einfügen...
Vorschau
Name
Verifizierung
Antwort erstellen
Foren
LoveHelp.de
Gäste Forum
Arbeitskollege macht mich verrückt- oder wie entliebt man sich?
Oben