C
Cat
- Dabei
- Feb. 2007
- Beiträge
- 1
- Alter
- 48
Meine Lieben,
ich muss hier unbedingt meine Geschichte loswerden. Ich hoffe, dass ich so viele Antworten wie möglich bekomme, um mir eine neue Sichtweise zu verschaffen.
Mein Freund / oder Exfreund ist 33, ich bin 29. Er hatte vor mir mehrere , auch langjährige Beziehungen, war aber auch eine Zeit Single, ich ebenso. Am Anfang hat alles wunderbar gepasst. Wir waren beide überrascht, wie ähnlich unser Nähe-Distanz-Bedürfniss ist, weil es mit den jeweiligen Ex-Partnern da immer Stress gab. Kurz, wir haben den gleichen Humor, können uns absolut über die gleichen Dinge schlapplachen, es war alles harmonisch.
Irgendwann kam ich an den Punkt (so ca. nach ½ Jahr) wo ich mir überlegt hab, ob mir das „zu“ harmonisch ist, ob ich vielleicht mehr Reibungspunkte brauche in einer Beziehung. Vielleicht versteht das ja jemand? Der Alltag schlich sich irgendwie ein, und wir sind zu einem Couch-Potatoe-Pärchen mutiert. Erst als ich (unbegründete) Eifersucht auf seine Exfreundin verspürt habe, ist mir klargeworden, dass ich diese Beziehung nicht aufgeben will, „weil es gerade eben nicht so passt“ und daran arbeiten will - Ich habe das bemerkt, und hab versucht , gegenzusteuern, hatte aber bei ihm den Eindruck, er lässt sich hängen und braucht mehrere A...tritte, um in die Gänge zu kommen. Manchmal kam was von ihm, da war ich sehr glücklich, aber überwiegend war ich der „Impulsgeber“. Bis ca. nach einem dreiviertel Jahr würde ich das alles aber noch im Rahmen und mich als glücklich bezeichnen.
Danach ging bei mir ein unbestimmtes Gefühl los, er veränderte sich. Wir hatten nie offenen Stress, oder richtig üble Diskussionen wegen irgendwas, aber er fing an , sich zurückzuziehen , unaufmerksamer zu werden, distanzierter zu werden. Parallel dazu begann er einen neuen Job, und ich habe versucht, es mir mit Stress zu erklären und damit, das eine Beziehung eben irgendwann „alltäglicher“ wird und die Schmetterlinge irgendwann veschwinden.
Darauf angesprochen habe ich ihn vor ein paar Wochen auch, ob etwas mit uns wäre oder ob irgendwas nicht stimmen würde, er wäre mir so unaufmerksam und ich hätte ein schlechtes Gefühl, etc. Er tröstete mich, ging aber nicht wirklich darauf ein.
Letzten Sonntag hat er Schluss gemacht. Es liegt an keiner anderen (das glaube ich ihm auch) , seine Gefühle wären weniger geworden und er müsse da erst mal mit sich klar werden, an was es liegt. Ich wäre perfekt, so wie ich bin, ich soll nicht anfangen zu überlegen was ich falsch gemacht hätte. An mir würde es nicht liegen.
Seither überleg ich mir, an was es liegen kann. Offen gestanden überlege ich nix anderes mehr. Wenn es keine andere ist, wenn ich mich nicht verändert habe, KANN die Krise nur in ihm selber entstanden sein.
Es würde mir sehr helfen, wenn ich so viele Antworten wie möglich bekomme, vielleicht hat jemand schon etwas ähnliches erlebt?
Danke für alle Antworten.
CAT
ich muss hier unbedingt meine Geschichte loswerden. Ich hoffe, dass ich so viele Antworten wie möglich bekomme, um mir eine neue Sichtweise zu verschaffen.
Mein Freund / oder Exfreund ist 33, ich bin 29. Er hatte vor mir mehrere , auch langjährige Beziehungen, war aber auch eine Zeit Single, ich ebenso. Am Anfang hat alles wunderbar gepasst. Wir waren beide überrascht, wie ähnlich unser Nähe-Distanz-Bedürfniss ist, weil es mit den jeweiligen Ex-Partnern da immer Stress gab. Kurz, wir haben den gleichen Humor, können uns absolut über die gleichen Dinge schlapplachen, es war alles harmonisch.
Irgendwann kam ich an den Punkt (so ca. nach ½ Jahr) wo ich mir überlegt hab, ob mir das „zu“ harmonisch ist, ob ich vielleicht mehr Reibungspunkte brauche in einer Beziehung. Vielleicht versteht das ja jemand? Der Alltag schlich sich irgendwie ein, und wir sind zu einem Couch-Potatoe-Pärchen mutiert. Erst als ich (unbegründete) Eifersucht auf seine Exfreundin verspürt habe, ist mir klargeworden, dass ich diese Beziehung nicht aufgeben will, „weil es gerade eben nicht so passt“ und daran arbeiten will - Ich habe das bemerkt, und hab versucht , gegenzusteuern, hatte aber bei ihm den Eindruck, er lässt sich hängen und braucht mehrere A...tritte, um in die Gänge zu kommen. Manchmal kam was von ihm, da war ich sehr glücklich, aber überwiegend war ich der „Impulsgeber“. Bis ca. nach einem dreiviertel Jahr würde ich das alles aber noch im Rahmen und mich als glücklich bezeichnen.
Danach ging bei mir ein unbestimmtes Gefühl los, er veränderte sich. Wir hatten nie offenen Stress, oder richtig üble Diskussionen wegen irgendwas, aber er fing an , sich zurückzuziehen , unaufmerksamer zu werden, distanzierter zu werden. Parallel dazu begann er einen neuen Job, und ich habe versucht, es mir mit Stress zu erklären und damit, das eine Beziehung eben irgendwann „alltäglicher“ wird und die Schmetterlinge irgendwann veschwinden.
Darauf angesprochen habe ich ihn vor ein paar Wochen auch, ob etwas mit uns wäre oder ob irgendwas nicht stimmen würde, er wäre mir so unaufmerksam und ich hätte ein schlechtes Gefühl, etc. Er tröstete mich, ging aber nicht wirklich darauf ein.
Letzten Sonntag hat er Schluss gemacht. Es liegt an keiner anderen (das glaube ich ihm auch) , seine Gefühle wären weniger geworden und er müsse da erst mal mit sich klar werden, an was es liegt. Ich wäre perfekt, so wie ich bin, ich soll nicht anfangen zu überlegen was ich falsch gemacht hätte. An mir würde es nicht liegen.
Seither überleg ich mir, an was es liegen kann. Offen gestanden überlege ich nix anderes mehr. Wenn es keine andere ist, wenn ich mich nicht verändert habe, KANN die Krise nur in ihm selber entstanden sein.
Es würde mir sehr helfen, wenn ich so viele Antworten wie möglich bekomme, vielleicht hat jemand schon etwas ähnliches erlebt?
Danke für alle Antworten.
CAT