Liebeskummer wegen nir erfüllter Liebe

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ThorstenS001

Dabei
Nov. 2006
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Ich habe mal vielleicht mal ein ungeöhnliches liebeskummer-Problem: Ich bin immer wieder frustriert, weil ich nie Erfolg habe, wenn ich Interesse an einem Mädel habe. Es geht alles zurück auf meine erste große Liebe: Ich habe dieses Mädchen immer im stillen geliebt und es über zwei jahre großen Leids hinweg nicht geschafft einmal anzusprechen. Als ich dann mich überwinden konnte, da wollte sie sich mit mir zunächst treffen. Wir haben es aber dann doch bleiben lassen, weil sie kurz darauf (was ich nicht wusste) umgezogen ist. Ich habe dann in einem Praktikum von der Schule aus ein Mädchen kennenglernt, an dem ich Interesse hatte. Sie hat dann aber durchblicken lassen,l dass sie vergeben ist un dauch sie habe ich nach zwei Wochen nie mehr wiedergesehn. Dann habe ich einige Körbe wegstecken müssen, wo es einfach an dem Interesse vom Gegenüber mangelte. Ich habe dann vor etwa zwei jahren das letzte Mal ein Mädchen kennengelernt, die auch sehr stark auf mich zugegangen ist. Als ich ihr jedoch meine Gefühle ihr gegenüber angedeutet habe, da hat sie nie mehr ein Wort mit mir gewechselt. Seitdem habe ich aus undefinierbarem Grund kein Mädchen mehr kenengelernt. Indessen ist meine Sehnsucht nach Liebe aber nur gewachsen. Doch die vielen Male in denen ich mit den unerfüllten Erwartungen zurecht kommen musste, haben bei mir zu einer gewissen Mut- und Hoffnungslosigkeit geführt. Ich bin oft depressiv und traurig, wweiß nicht mehr, wie ich mit diesem Schmerz umgehen soll.
Höre ich mich im Freundeskrei um, oder lese ich Beitrage in Liebes-Foren, so beschränken sich die Tipps oft auf: "Geh weg, lerne Menschen kennen und dann ergibt sich alles von selbst". Ich war noch nie der kontaktfreuidgste Mensch und kann diesen Tipp kaum so direkt in die tat umsetzen. Wenn es so einfach wäre, ,üsste ich hier nicht schreiben':
Meine Frage also: Was ratet ihr mir damit umzugehen? Gibt es Menschen, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben? Wie ziehe ich mich aus disem Missmut heraus?
 
Gibt es Menschen, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben?

Ich habe in so fern ähnliche Erfahrungen gemacht wie du, dass ich auch nicht sehr kontaktfreudig bin. Ich habe schon immer Schwierigkeiten auf andere Menschen zu zugehen, kann also nachempfinden, dass das für dich ganz schön schwierig ist.
Etwas zu raten ist schwierig, denn man muss nun mal unter Leute gehen um jemanden kennen zu lernen. Ohne das geht es nicht.
Eine andere Möglichkeit wäre das Internet. Aber auch darüber ist es denke ich schwierig, weil man sein Gegenüber so schlecht einschätzen kann. Ich selbst habe meinen Mann übers Internet kennen gelernt. Es kann also so funktionieren, aber ich würde mich an deiner Stelle nicht daran fest beißen. Geh trotzdem raus, versuche Menschen kennen zu lernen, geh mit einem Lächeln durch die Straßen und ganz wichtig: gib nicht auf!
 
Das Problem liegt weniger in dem Willen rausgehen zu wollen als in der Tatsache, dass ich nicht weiß mit wem und wohin ich gehen sollte. Und wenn ich mal mit Mädels zu tun habe, dann komme ich da auf keinen grünen Zweig. Ich stehe dann oft allein da und habe das Gefühl, dass andere irgendetwas machen, was ich nicht kann, um mit ihnen in Kontakt zu treten. Wenn man das immer und immer wieder erlebt, dann ist man irgendwann so frustriert, dass man auch hoffnungslos wird. Und was sollte mir diese Hoffnung schenken?
 
Vorab eine Frage: Wie alt bist du?

Sicherlich, wer nicht raus geht lernt niemanden kennen- ganz klar!

Aber geh doch mal raus, um deinet willen und nicht um miss perfekt zu treffen. hab mit deinen freunden spass und sei du selbst, dann ergibt sich schneller was als du denkst.
ich glaube frauen merken das, wenn da jemand steht und nach der richtigen sucht.

oder sprich doch nur rein freundschaftlich mal wen an, smalltalk auf einer party. daraus kann sich etwas entwickeln, meist wenn mans nicht erwartet.

doch du gehst ja nur raus um wen kennen zu lernen, wenn du n mädel triffst, denkst du bestimmt zuerst darüber nach, ob sie es nicht sein könnte.
du wirst dann bestimmt verkrampft wirken und nicht echt.
das merkt frau.

sweety
 
Also zur Frage: Ich bin 20.
Es kann schon sein, dass ich ein wenig vekrampft bin, aber ich glaube nicht, dass es mir darauf ankommt, dasses gleich die Richtige sein muss. Ich mein, überhaupt schon mal den Anschluss zu finden würd mir schin genügen...
Ich weiß nur nicht so recht, wo ich hin gehen sollte (klingt komisch, is aber so). Meine Freunde sind zwar alle OK, aber leider doch ziemliche Stubenhocker .Wenn man sllein igrndwo hin geht, dann hat man aber oft mehr Anlass auf andere zu zu gehen. Nur sind Partys sind oft nicht der Ort, wo ich mich wohlfühle, weil so überdreht drauf sind.
 
Hallo ThorstenS001,

ich kenne dein Problem sehr gut, denn mir geht es ähnlich.

Es ist eine Art Teufelskreis. Man will endlich einen festen Partner finden, mit dem man seine jahrelange Einsamkeit beendet und eine Liebe ausleben kann, von der man solange schon geträumt hat und die einen erfüllt. Aber gerade durch diese Einsamkeit wird man immer trauriger, verkrampfter und verliert an Selbstbewusstsein. Mir geht es ganz genauso. Ich werde immer vorsichtiger mit Mädchen, die mich interessieren, immer schüchterner, weil ich Angst habe, dass ich wieder enttäuscht werde, dass sie kein Interesse an mir hat, oder dass sie doch nicht meine Traumfrau ist.

Ich glaube, es ist einfach wichtig, dass man sich in dieses einsame Gefühl nicht zu sehr reinhängt, sondern trotzdem Lebensfreude und Selbstbewusstsein besitzt, vielleicht durch einen Sport oder ein Hobby, was einen erfüllt und ablenkt. Geh abends ganz normal mit Freunden in die Stadt, was trinken und vertrau darauf, dass auch du irgendwann einen Partner finden wirst. Es passiert immer dann, wenn man es am wenigsten erwartet. Sei einfach ganz du selbst und hab Spaß, verkrampf dich nicht.

Also, raus aus der Depression! Mach ein bisschen Party, oder sonstwas, irgendetwas, was dir Spaß macht und dich ablenkt. Und versuch einfach nicht verkrampft ein Mädchen zu finden, dann geht es automatisch.
 
Neue Fragen

Hallo Leute,
ich möchte in diesem Post nochmal ein paar neue Fragen stellen, die aber eng mit dem oben beschriebenen Problem verknüpft sind. In dem Beitrag zur Eröffnung dieses Posts ist vielleicht unterschwellig die große die Verzweiflung und Depression mitgeschwungen, die dieses Alleinsein in mir ausgelöst hat. Ich habe mich oft wertlos und sehr niedergeschlagen gefühlt, doch zugleich (vergeblich) versucht mich mit dem Gedanken abzufinden, dass sich niemals in meinem Leben eine Mädchen für mich interessieren wird. Andererseits ist meine Vorstellung von einem erfüllten Leben so sehr an eine Partnerschaft geknüpft, dass mir diese Vorstellung der Aufgabe meines Lebenssinns gleichgestellt zu sein erscheint. Ich verstehe schon, dass es schwierig ist dem mit dieser depressiven Stimmung einhergehenden Pessimismus entgegenzutreten, weil man in seiner Umwelt nach Hilfe schreit, aber zugleich der Nutzen verneint. Die Ausweglosigkeit der eigenen Situation schien mir grenzenlos. Deshalb meine Frage:
Gibt es weitere Menschen mit ähnlichen Erfahrungen, die mir vielleicht einen Hinweis geben können, wie man mit diesem Tief umgehen kann? Wo und wann fämgt evtl. sogar eine echte Depression an?

Es ist mir überhaupt erst möglich hier zu schreiben, weil es mir zur Zeit ein wenig besser geht. Ich habe mich entschlossen, einen neuen Versuch zu wagen unter die Menschen zu gehen, denn es ist ganz klar: Wer nicht da ist, kann auch niemals wahrgenommen werden.
Was würdet ihr mir raten, wo man unverfänglich Menschen kennen lernen kann? Dazu ist vielleicht ein wenig kurz über meine Person zu sagen: Ich studiere Physik und entspreche auch in etwa dem, wie man sich solche Typen vorstellt: Ich bin ein theoretisch interessierter Mensch, der wenig auf sein Äußeres bedacht ist und Orte erzwungener Lockerheit wie Discos und Partys kaum mag. Das hat nichts damit zu tun, dass ich keinen Spaß haben kann oder nicht auch Nonsens-Aktionen mitmachen kann, doch das stellt nicht das Umfeld dar, wo ich aus mir herausgehen könnte. Ich bin häufig schüchtern, zurückhaltend und meide Situationen, in denen meine (vielleicht vermeintliche) Unbeholfenheit zum Ausdruck kommt. Insbesondere wenn ich mit Mädels zu tun habe, fältt es mir schwer, „normal“ zu sein, was zur Folge hat, dass ich verkrampft wirke.

Aus diesem Grund meine Frage: Hat jemand eine Idee, wo ich (insbesondere auch unter weibliche) Gesellschaft kommen kann – nicht weil ich mir erhoffe, hier eine Freundin zu finden, sondern um zunächst einmal meine Befangenheit ein wenig abbauen zu können. Das muss jedoch in einem Umfeld geschehen, das wenigstens einigermaßen zu meiner Persönlichkeit passt. Vielen Dank fürs lesen und für eventuelle Antworten.
 
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