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Justice
- Dabei
- Jan. 2007
- Beiträge
- 13
hallo...
ich versuche mein problem mal in kurzform darzustellen, auch wenn es schwer ist und hoffe auf ehrliche antworten...
mein (ex-)freund und ich haben uns vorgestern einvernehmlich getrennt, obwohl es nicht an unseren gefühlen zueinander liegt, sondern an der ganzen situation im allgemeinen. man könnte es unüberbrückbare differenzen nennen...
wir waren mit unterbrechungen ungefähr 1 1/2 Jahre zusammen. das ganze war so eine art fernbeziehung (hätte nicht sein müssen...). ich studiere in einer anderen stadt, fahre aber eigentlich fast jedes wochende nachhause, da es sich nur um 100 km handelt.
er hat sehr viele verpflichtungen: leistungssport, 4 nebenjobs und uni und eigentlich keine zeit für eine freundin. das wurde aber mit der zeit einfach immer heftiger, so dass wir uns oft nur alle zwei wochen für ein paar stunden gesehen haben, aber jeden abend min. 1 stunde telefonierten. ich dachte, ich könnte mich damit abfinden, aber die zweifel wurden immer größer. wir haben so oft darüber gesprochen, dass es mir nicht gut geht und bei ihm dadurch ein schlechtes gewissen hervorgerufen wird, dass er keine zeit hat. ich habe viel geweint, aber ich habe noch nie einen menschen kennengelernt, für den ich so starke gefühle habe und bei dem ich sogar glaube, dass es der "richtige" sein könnte...
deshalb habe ich immer versucht damit klarzukommen, dass wir uns so selten sehen, aber immer, wenn er dann zeit hatte und statt sich mit mir zu treffen, was mit seinen freunden (die er ja auch nicht sieht) unternommen hat, bin ich durchgedreht und war sauer, etc.
für ihn war das natürlich auch scheiße...die situation ist dann vergangenes wochenende so eskaliert, dass wir tagelang nicht gesprochen haben. ich hätte ihn wahrscheinlich auch nicht angerufen, weil ich einen ziemlich großen stolz habe, aber habe die ganze zeit gedacht, dass wir das klären müssen...
er hat sich dann bei mir gemeldet und sich meine auffassung von der situation, warum wir uns so heftig gestritten haben (natürlich am telefon) angehört und war sehr verständnisvoll. er hat sich entschuldigt und mir gesagt, dass ihm das alles nicht so bewusst war, aber dass dies ja keinen anderen schluss zulässt, als dass wir uns trennen, weil wir beide mit der situation unglücklich sind...ich war auch der meinung, dass das die vernünftigste lösung ist, aber habe ihm gleichzeitig gesagt, dass meiner meinung nach nicht immer der vernünftigste weg der beste ist.
es fiel uns beiden so schwer nach dem langen gespräch aufzulegen, weil wir uns eigentlich echt toll verstehen und er sogar während des gesprächs gesagt hat, dass er manchmal denkt, dass ich die richtige und gut für ihn bin, er aber nicht will, dass ich traurig bin...
nachdem wir es irgendwie hinbekommen haben aufzulegen, habe ich natürlich erstmal sehr geweint. er fehlt mir jetzt schon so sehr...ich sage mir immer, auch wenn du mit ihm zusammen wärest, wärest du jetzt allein, weil ihr euch ja nicht oft seht und du wärst nur kurze zeit glücklich, dass ihr vielleicht wieder zusammenkommt, doch dann sitzt du wieder heulend zuhause, weil er sich keine zeit für dich nimmt, bzw. keine hat...
ich habe so angst, dass ich gefühle aufgebe, die ich nie wieder so stark erlebe ( das ist nicht meine erste beziehung ) und habe das gefühl, dass ich um ihn bzw. um sie kämpfen muss...
ich habe ihn gebeten, erstmal keinen kontakt zueinander zu haben...er hat sich bei dem letzten mal (fast gleiche situation) wieder bei mir gemeldet...einerseits hoffe ich darauf, andererseits weiß ich, dass sich die situation in nächster zeit nicht ändern wird und dass ich wahrscheinlich nicht so stark sein kann, das alles weiterhin zu ertragen...
was soll ich machen?! ich weiß nicht wirklich weiter... ich bin um jede anregung / antwort dankbar...
liebe grüße, Justice
ich versuche mein problem mal in kurzform darzustellen, auch wenn es schwer ist und hoffe auf ehrliche antworten...
mein (ex-)freund und ich haben uns vorgestern einvernehmlich getrennt, obwohl es nicht an unseren gefühlen zueinander liegt, sondern an der ganzen situation im allgemeinen. man könnte es unüberbrückbare differenzen nennen...
wir waren mit unterbrechungen ungefähr 1 1/2 Jahre zusammen. das ganze war so eine art fernbeziehung (hätte nicht sein müssen...). ich studiere in einer anderen stadt, fahre aber eigentlich fast jedes wochende nachhause, da es sich nur um 100 km handelt.
er hat sehr viele verpflichtungen: leistungssport, 4 nebenjobs und uni und eigentlich keine zeit für eine freundin. das wurde aber mit der zeit einfach immer heftiger, so dass wir uns oft nur alle zwei wochen für ein paar stunden gesehen haben, aber jeden abend min. 1 stunde telefonierten. ich dachte, ich könnte mich damit abfinden, aber die zweifel wurden immer größer. wir haben so oft darüber gesprochen, dass es mir nicht gut geht und bei ihm dadurch ein schlechtes gewissen hervorgerufen wird, dass er keine zeit hat. ich habe viel geweint, aber ich habe noch nie einen menschen kennengelernt, für den ich so starke gefühle habe und bei dem ich sogar glaube, dass es der "richtige" sein könnte...
deshalb habe ich immer versucht damit klarzukommen, dass wir uns so selten sehen, aber immer, wenn er dann zeit hatte und statt sich mit mir zu treffen, was mit seinen freunden (die er ja auch nicht sieht) unternommen hat, bin ich durchgedreht und war sauer, etc.
für ihn war das natürlich auch scheiße...die situation ist dann vergangenes wochenende so eskaliert, dass wir tagelang nicht gesprochen haben. ich hätte ihn wahrscheinlich auch nicht angerufen, weil ich einen ziemlich großen stolz habe, aber habe die ganze zeit gedacht, dass wir das klären müssen...
er hat sich dann bei mir gemeldet und sich meine auffassung von der situation, warum wir uns so heftig gestritten haben (natürlich am telefon) angehört und war sehr verständnisvoll. er hat sich entschuldigt und mir gesagt, dass ihm das alles nicht so bewusst war, aber dass dies ja keinen anderen schluss zulässt, als dass wir uns trennen, weil wir beide mit der situation unglücklich sind...ich war auch der meinung, dass das die vernünftigste lösung ist, aber habe ihm gleichzeitig gesagt, dass meiner meinung nach nicht immer der vernünftigste weg der beste ist.
es fiel uns beiden so schwer nach dem langen gespräch aufzulegen, weil wir uns eigentlich echt toll verstehen und er sogar während des gesprächs gesagt hat, dass er manchmal denkt, dass ich die richtige und gut für ihn bin, er aber nicht will, dass ich traurig bin...
nachdem wir es irgendwie hinbekommen haben aufzulegen, habe ich natürlich erstmal sehr geweint. er fehlt mir jetzt schon so sehr...ich sage mir immer, auch wenn du mit ihm zusammen wärest, wärest du jetzt allein, weil ihr euch ja nicht oft seht und du wärst nur kurze zeit glücklich, dass ihr vielleicht wieder zusammenkommt, doch dann sitzt du wieder heulend zuhause, weil er sich keine zeit für dich nimmt, bzw. keine hat...
ich habe so angst, dass ich gefühle aufgebe, die ich nie wieder so stark erlebe ( das ist nicht meine erste beziehung ) und habe das gefühl, dass ich um ihn bzw. um sie kämpfen muss...
ich habe ihn gebeten, erstmal keinen kontakt zueinander zu haben...er hat sich bei dem letzten mal (fast gleiche situation) wieder bei mir gemeldet...einerseits hoffe ich darauf, andererseits weiß ich, dass sich die situation in nächster zeit nicht ändern wird und dass ich wahrscheinlich nicht so stark sein kann, das alles weiterhin zu ertragen...
was soll ich machen?! ich weiß nicht wirklich weiter... ich bin um jede anregung / antwort dankbar...
liebe grüße, Justice