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Gast
Irgendwie habe ich gerade traurigerweise niemand, der sich meine Problemchen anhört... Ich bin das überhaupt nicht gewohnt, dass niemand zum Reden da ist und deshalb macht es mich gerade ziemlich fertig, dass ich das alles nicht einfach mal aussprechen kann. Merke erst gerade jetzt, wie allein ich mich fühle. Ich habe mich vor einigen Wochen von meinem Exfreund getrennt, der sich immer alles angehört hat. Dort durfte ich mich ausheulen und jammern, so viel ich wollte. Er hat sich immer Zeit für mich genommen und mir immer wieder das Gefühl gegeben, dass ich schon alles schaffe, was ansteht. An mir nagen immer wieder ziemlich große Selbstzweifel und ich brauche dann jemand, der mir sagt, dass das schon alles wird und dass ich ja bis jetzt auch irgendwie alles hinbekommen hab.
Mit meinem neuen Freund, wegen dem ich mich von meinem Exfreund getrennt habe, ist irgendwie alles anders. Zum einen habe ich wegen ihm angefangen, die bis dato sehr enge Bindung zu meiner Familie etwas zu lockern (bin am Wochenende immer heimgefahren, was jetzt nicht mehr geht), zum anderen nährt er meine Selbstzweifel nur noch. Jetzt sitze ich hier und weiß nicht, an wen ich mich wenden soll. Meine Mama ruft schon seit Tagen nicht zurück (vielleicht ist sie sauer, weil ich gesagt habe, dass ich mich von der Familie zu sehr in Anspruch genommen gefühlt hab; vielleicht will sie sich auch nur nicht aufdrängen). Und mein Freund hört sich einfach nicht an, was mich belastet. Also irgendwie schon, aber halt nicht richtig. Er ist sofort mit irgendwelchen klugen Ratschlägen zur Hand, die mir nur das Gefühl geben, dass ich selbst für alles zu dumm bin. Das macht mich richtig fertig, weil genau da ja mein Problem liegt: sobald ich mich überfordert fühle, nagen große Selbstzweifel an mir. Da kann ich es wirklich nicht brauchen, wenn mir jemand auch noch das Gefühl gibt, das die völlig berechtigt sind :'(. Ich habe im vorher ganz klar gesagt (so will er es ja haben), was ich von ihm erwarte (nämlich, dass ich jemanden brauche, der mir das Gefühl gibt, das meine Selbstzweifel unberechtigt sind). Offensichtlich ist er dafür aber nicht der Richtige. Ich weiß, dass er gerade Zeit gehabt hätte, mich anzurufen, aber stattdessen kam nur eine SMS zurück, die zwar sehr bemüht klang, mir das zu sagen, was ich hören wollte. Aber spätestens bei der dritten SMS hörte sich das alles schon nicht mehr besonders ehrlich an. Irgendwann kam dann "ich weiß gerade nicht wie ich mit dir umgehen soll", als sei ich irgendwie eine hysterische Furie oder als bräuchte man irgendwie eine Anleitung für mich. Das fand ich schon verletzend. Ich war ja auch nicht zickig oder so, sondern einfach nur überfordert. Ich wollte doch nur, dass er sich das anhört und mir ein bisschen Mut macht. Und das habe ich ihm ja auch so gesagt. Das ist doch nicht zu viel verlangt, oder??? Ich meine, ich mach das doch auch dauernd. Er ist nämlich ironischerweise selbst ein großer Jammerlappen und ich höre mir das alles an und versuche ihn aufzubauen. Wer bin ich denn, dass ich meine, dass ich wüsste, wie er alles besser machen könnte. Ich finde so was respektlos, aber das sieht er wohl anders .... Jetzt wo ich schreibe, wird mir klar, dass es mich gar nicht so sehr belastet, dass ich nicht weiß, wie ich das alles, was in den nächsten zwei Monaten ansteht, in den Griff bekommen soll, sondern vor allem, dass ich niemanden mehr habe, der mir Mut und Kraft gibt, wenn ich glaube, dass alles zu viel wird ... Verlange ich von meinem Partner zu viel, wenn ich erwarte, dass er mir diese Stütze ist? Ich meine, klar, wäre es wünschenswert, wenn ich das alles allein hinkriegen würde. Aber kann man denn von seinem Partner nicht erwarten, dass er sich einfach mal geduldig anhört, was einen belastet? Kann man nicht einfach erwartet, dass er das auch als Belastung akzeptiert? Dass er es einfach mal aushält, dass ich gerade mit Problemen zu kämpfen habe, die seiner Meinung nach ganz leicht zu lösen seien?
Mit meinem neuen Freund, wegen dem ich mich von meinem Exfreund getrennt habe, ist irgendwie alles anders. Zum einen habe ich wegen ihm angefangen, die bis dato sehr enge Bindung zu meiner Familie etwas zu lockern (bin am Wochenende immer heimgefahren, was jetzt nicht mehr geht), zum anderen nährt er meine Selbstzweifel nur noch. Jetzt sitze ich hier und weiß nicht, an wen ich mich wenden soll. Meine Mama ruft schon seit Tagen nicht zurück (vielleicht ist sie sauer, weil ich gesagt habe, dass ich mich von der Familie zu sehr in Anspruch genommen gefühlt hab; vielleicht will sie sich auch nur nicht aufdrängen). Und mein Freund hört sich einfach nicht an, was mich belastet. Also irgendwie schon, aber halt nicht richtig. Er ist sofort mit irgendwelchen klugen Ratschlägen zur Hand, die mir nur das Gefühl geben, dass ich selbst für alles zu dumm bin. Das macht mich richtig fertig, weil genau da ja mein Problem liegt: sobald ich mich überfordert fühle, nagen große Selbstzweifel an mir. Da kann ich es wirklich nicht brauchen, wenn mir jemand auch noch das Gefühl gibt, das die völlig berechtigt sind :'(. Ich habe im vorher ganz klar gesagt (so will er es ja haben), was ich von ihm erwarte (nämlich, dass ich jemanden brauche, der mir das Gefühl gibt, das meine Selbstzweifel unberechtigt sind). Offensichtlich ist er dafür aber nicht der Richtige. Ich weiß, dass er gerade Zeit gehabt hätte, mich anzurufen, aber stattdessen kam nur eine SMS zurück, die zwar sehr bemüht klang, mir das zu sagen, was ich hören wollte. Aber spätestens bei der dritten SMS hörte sich das alles schon nicht mehr besonders ehrlich an. Irgendwann kam dann "ich weiß gerade nicht wie ich mit dir umgehen soll", als sei ich irgendwie eine hysterische Furie oder als bräuchte man irgendwie eine Anleitung für mich. Das fand ich schon verletzend. Ich war ja auch nicht zickig oder so, sondern einfach nur überfordert. Ich wollte doch nur, dass er sich das anhört und mir ein bisschen Mut macht. Und das habe ich ihm ja auch so gesagt. Das ist doch nicht zu viel verlangt, oder??? Ich meine, ich mach das doch auch dauernd. Er ist nämlich ironischerweise selbst ein großer Jammerlappen und ich höre mir das alles an und versuche ihn aufzubauen. Wer bin ich denn, dass ich meine, dass ich wüsste, wie er alles besser machen könnte. Ich finde so was respektlos, aber das sieht er wohl anders .... Jetzt wo ich schreibe, wird mir klar, dass es mich gar nicht so sehr belastet, dass ich nicht weiß, wie ich das alles, was in den nächsten zwei Monaten ansteht, in den Griff bekommen soll, sondern vor allem, dass ich niemanden mehr habe, der mir Mut und Kraft gibt, wenn ich glaube, dass alles zu viel wird ... Verlange ich von meinem Partner zu viel, wenn ich erwarte, dass er mir diese Stütze ist? Ich meine, klar, wäre es wünschenswert, wenn ich das alles allein hinkriegen würde. Aber kann man denn von seinem Partner nicht erwarten, dass er sich einfach mal geduldig anhört, was einen belastet? Kann man nicht einfach erwartet, dass er das auch als Belastung akzeptiert? Dass er es einfach mal aushält, dass ich gerade mit Problemen zu kämpfen habe, die seiner Meinung nach ganz leicht zu lösen seien?