Gestörtes Sexualleben hat b. Jüngeren oft psychische Ursache

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4 Okt 2004
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Neuss - Ein gestörtes Sexualleben hat gerade bei jüngeren Menschen oft psychische Ursachen. Der Hintergrund seien oft persönliche und partnerschaftliche Probleme, teilt der Berufsverband Deutscher Psychiater (BVDP) in Neuss mit.

«Angst vor Kontrollverlust kann bei Frauen zu Erregungs- oder Orgasmusstörungen führen, Versagensangst bei Männern zu Erektionsstörungen», erläutert die BVDP-Vorsitzende Christa Roth-Sackenheim aus Andernach. Die Betroffenen sind den Angaben zufolge häufig unsichere Persönlichkeiten, die einen hohen Leistungsanspruch an sich selbst stellen. Schätzungsweise klagten bundesweit rund 20 Prozent der Frauen und etwa 5 Prozent der Männer über ein herabgesetztes Interesse am Sex, wie aus verschiedenen Studien hervorgehe. Bei einer Therapie spreche der Psychotherapeut oft mit beiden Partnern und könne auch als Vermittler wirken. Als nächsten Schritt erhielten die Partner dann zum Beispiel «Hausaufgaben», um mit konkreten Übungen eingefahrene Verhaltensweisen im Bett zu durchbrechen.

Quelle: web.de
 
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